Schweizer sehen Chancen in KI, fordern aber mehr Kontrolle und digitale Souveränität

Symbolbild: Pixabay/Vicki Hamilton

Die Schweizer Bevölkerung sieht in der Künstlichen Intelligenz gute Chancen, fordert aber mehr Kontrolle, Vertrauen und digitale Souveränität. Fast jede zweite Person (48 Prozent) erwartet, dass die Chancen von KI in den nächsten fünf Jahren die Risiken überwiegen werden. Gleichzeitig vertrauen 83 Prozent digitalen Diensten aber stärker, wenn sie "Made in Switzerland" sind, wie aus dem Digitalbarometer 2026 hervorgeht.

Kaum ein Kleinunternehmen verzichtet auf KI

Am Laptop: Texte eigenhändig erstellen, das war gestern (Foto: www.picjumbo.com, pixabay.com)

Kleinunternehmen können durch KI-Tools ihren Umsatz deutlich steigern und im Schnitt rund 6.000 Dollar pro Jahr sparen. Das zeigt eine Umfrage des Software-Spezialisten Adobe unter 431 Unternehmen in den USA. Fast jedes zweite (47 Prozent) berichtete von Umsatzsteigerungen nach Einführung von KI-Tools. Im Durchschnitt verzeichnen sie ein Plus von 21 Prozent. Zudem berichten 51 Prozent von einer verbesserten Work-Life-Balance und 47 Prozent haben den Stress reduziert.

Debitkarte bleibt am häufigsten genutztes Zahlungsmittel

Symbolbild:Wise

Die Debitkarte bleibt bei Zahlungen vor Ort in der Schweiz das am häufigsten genutzte Zahlungsmittel, gefolgt von Bargeld und von Bezahl-Apps. Das Verhalten veränderte sich 2025 im Vergleich zu 2024 nur geringfügig. Dies geht unter anderem aus einer Zahlungsmittelumfrage hervor, die die schweizerische Nationalbank (SNB) vergangenen Herbst bei Privatpersonen durchgeführt hat. Rund 2000 Personen mit Wohnsitz in der Schweiz wurden online oder telefonisch zu ihrem Zahlungsverhalten befragt. Zudem erfassten sie während einer Woche ihre alltäglichen Zahlungen in einem Tagebuch.

US-Bürger wollen Meta und Co verurteilt sehen

Scrollender Teen: Social-Media-Sucht soll bekämpft werden (Foto: pixabay.com)

Laut einer Umfrage der "New York Post" wollen 86 Prozent der US-Amerikaner Meta und Google für ihre Rolle in der Social-Media-Suchtkrise zur Verantwortung gezogen sehen. Danach lösen die algorithmengesteuerten Massnahmen der Betreiber zur Maximierung der Interaktionen mit Social Media bei Kindern und Jugendlichen Angstzustände, Essstörungen und Depressionen aus.

Schweizer IT-Entscheider wollen sicher und souverän bleiben

Symbolbild: Pixabay/ AAGraphics

Für Schweizer Unternehmen liegen die grössten Herausforderungen derzeit in der IT-Sicherheit, im limitierten IT-Budget und in der Migration in die Cloud. Gleichzeitig gewinnt das Thema der digitalen Souveränität stark an Bedeutung, und zwar sowohl auf nationaler Ebene als auch innerhalb der Unternehmen. Dies alles geht aus einer aktuellen Umfrage von Cisco Schweiz unter 200 IT-Entscheidungsträgern in Schweizer Betrieben mit mehr als 250 Mitarbeitenden hervor.

Umfrage: Wie die Bevölkerung den allgemeinen Wandel durch Digitalisierung wahrnimmt

Symbolbild: Digital Liechtenstein

Um herauszufinden, wie die Bevölkerung den durch die Digitalisierung bewirkten gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Wandel wahrnimmt, hat die Universität Liechtenstein im Auftrag von Digital-Liechtenstein.li eine Bevölkerungsumfrage durchgeführt. Aus der Befragung, an der 539 Personen aus Liechtenstein und er Region teilnahmen, geht hervor, dass die Bevölkerung der Digitalisierung grundsätzlich positiv gegenübersteht, gleichzeitig aber auch Risiken sieht.

Anwenderunternehmen fordern von SAP konkrete Lösungen statt Marketing

Symbolbild: SAP

Die Interessengemeinschaft "IG SAP CH" hat im Frühjahr erneut ihre Mitglieder befragt. Dabei haben gemäss Mitteilung 94 Unternehmen geantwortet und ein deutliches Signal gesendet: Der Umstieg auf S/4Hana ist demnach vielerorts im Gange, doch die Erwartungen an SAP seien in vielen Punkten enttäuscht worden. So sei die Migration komplex, teuer – und der versprochene Mehrwert bleibe häufig aus, so der Tenor.

Umfragen leicht gemacht mit Zoho Survey

Feedback: von Kunden und Mitarbeitern gefragt (Bild: pixabay.com, Mohamed_hassan)

"Zoho Survey" heisst eine Software, mit der Unternehmen jeder Grösse schnell individuelle Online-Umfragen erstellen können. Diese können ihnen datengestützte Erkenntnisse über ihre Zielgruppen und wichtige Daten für strategische Entscheidungen ermöglichen, wie das Online-Portal Small Business Trends kürzlich berichtet hat.

47 Prozent der digitalen Mitarbeiter finden nur schwer arbeitsrelevante Informationen

Die Auswirkung der Anwendungsausbreitung in Prozent (Grafik: Gartner)

Eine kürzlich vom Marktforschungsunternehmen Gartner durchgeführte Umfrage ergab, dass 47 Prozent der digitalen Mitarbeiter von Unternehmen Schwierigkeiten haben, Informationen oder Daten zu finden, die sie für die effektive Ausführung ihrer Arbeit benötigen. Und 66 Prozent der Befragten meinen, die Bereitstellung allgemein akzeptierter und unterstützter Anwendungen und Geräte würde die Geschäftsergebnisse verbessern.

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