Deutsche geben durchschnittlich 65 Euro für Telekommunikation aus

Die Ausgaben der deutschen Haushalte sind pro Monat auf 65 Euro gestiegen (Bild: ict)

Die Ausgaben der privaten Haushalte für Post- und Telekommunikationsdienstleistungen sind in Deutschland in den vergangenen Jahren gewachsen. 2019 erreichte der Posten im Schnitt monatlich 65 Euro pro Haushalt, wie eine Erhebung des Statistischen Bundesamtes zeigt. Fünf Jahre zuvor waren es 61 Euro gewesen. Beim grössten Posten, den kombinierten Internet- und Telefon-Flatrates, sank der Aufwand um 3 auf 24 Euro.

Digitalisierung überfordert Teile der deutschen Wirtschaft

Die Digitalisierung der Wirtschaft in Deutschland hat durch Corona an Bedeutung gewonnen – aber fast jedes dritte Unternehmen musste Investitionen in diesem Bereich zurückfahren. Das ist das zentrale Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter Unternehmen mit 20 oder mehr Mitarbeitern aller Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Die Coronapandemie sei eindeutig ein Digitalisierungstreiber für die deutsche Wirtschaft, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg.

Smartphone-Nachfrage in der Schweiz schwächelt

Huawei kann seine Smartphone-Marktanteile in der Schweiz behaupten (Tabelle: Comparis)

Die Corona-Pandemie hinterlässt in der Schweiz bei den Smartphones Spuren: Zwar hat die Bedeutung des Smartphones in Zeiten beschränkter Kontakte zugenommen. Jedoch schieben viele Schweizer Konsumenten den Kauf eines neuen Gerätes hinaus. Wie das Online-Vergleichsportals Comparis in einer Umfrage ermittelt hat, haben aktuell im Vergleich zum letzten Jahr deutlich weniger Konsumenten angegeben, sie wollten in den nächsten 12 Monaten ein Smartphone kaufen.

Digitaler Unterricht erreicht deutsche Schüler nur schwer

Symbolbild: Pixabay/ Mohamed Hassan

Den Schulen in Deutschland ist der Übergang zum Online-Unterricht in der Corona-Krise in einem internationalen Vergleich schwerer gefallen als in anderen Ländern. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter Eltern in Deutschland, Australien, Grossbritannien, Italien, Kanada, Mexiko und Singapur im Auftrag des Technologieunternehmens Citrix. Danach lief nur bei jedem zehnten Schüler in Deutschland (10 Prozent) der Wechsel zum Online-Unterricht reibungslos.

Österreicher sind im Home-Office zufrieden

Die überwiegende Mehrheit der Österreicher ist mit dem Arbeiten im Home-Office zufrieden. Zwei von drei Teilnehmern an einer Umfrage des Karriereportals Stepstone würden das auch gerne so beibehalten, wobei viele auch die Vorteile beim Arbeiten im Büro sehen. Zu ähnlichen Ergebnissen kam eine Umfrage des Konkurrenten karriere.at, die Mitte Mai durchgeführt wurde.

Bargeldzahlungen an deutschen Kassen rückläufig

Das Bezahlen beim Einkaufen erfolgt immer häufiger bargeldlos (Symbolbild: Pixabay/ Jarmoluk)

Seit der Corona-Krise werden an der Kasse immer häufiger Karte oder Smartphone und immer seltener Scheine oder Münzen aus der Tasche geholt. Das hat eine repräsentative Umfrage unter 1.003 Personen ab 16 Jahren im Auftrag des deutschen Digitalverbands Bitkom ergeben. Drei Viertel der Befragten (75 Prozent) versuchen aktuell, Zahlungen mit Bargeld so oft es geht zu vermeiden. Zugleich wünschen sich 7 von 10 Befragten (71 Prozent) mehr Möglichkeiten, um kontaktlos bezahlen zu können.

93 Prozent der Österreicher wollen im Home-Office bleiben, zumindest zeitweise

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie arbeiten viele Menschen erstmals im Home-Office, was nach anfänglichen Schwierigkeiten inzwischen gut funktioniert. 93 Prozent der Österreicher fänden auch nach der Krise Gefallen an dieser Form des Arbeitens, die Zustimmung bei Firmen ist ähnlich hoch, besagt das Ergebnis einer Umfrage des Job-Portals karriere.at.

FHNW: Umarmungen durch Roboter in Zeiten von Corona

Symbolbild: ictk

Umarmungen und Berührungen durch soziale Roboter fühlen sich anders an als solche durch Menschen. Wärme und Weichheit helfen dabei, die Akzeptanz zu verbessern. Und dennoch ist der Effekt nicht derselbe. Grundsätzlich ist wichtig, dass uns eine andere Person umarmt, also wir das nicht selbst tun, und diese Person in einem bestimmten Verhältnis zu uns steht. Sie kann uns vertraut oder fremd sein, und es sollte ein Vertrauen, ein Interesse oder eine Begierde vorhanden sein.

Eurostat sieht Online-Shopping als Nutzniesser von Corona-Krise

Online-Shopping wird immer beliebter (Bild: Fotolia/ Markus Mainka)

Der Einkauf im Internet wird in der Europäischen Union in allen Altersgruppen immer beliebter. 60 Prozent der befragten Personen im Alter von 16 bis 74 gaben in der aktuellen Eurostat-Umfrage für das Jahr 2019 an, in den vergangenen zwölf Monaten online Einkäufe getätigt zu haben. Im Vergleich zu 2019 hat sich somit der Anteil der EU-Bürger, die online einkaufen, fast verdoppelt.

Über 40 Prozent deutscher Unternehmen von Cyberangriffen betroffen

Symbolbild: Fotolia

In den vergangenen zwölf Monaten haben laut einer Studie 41 Prozent der deutschen Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten auf mindestens einen Cyberangriff reagieren müssen. In dieser Berechnung seien automatisiert abgewehrte Angriffe wie zum Beispiel von einer Firewall gestoppte Spam-E-Mails nicht enthalten, betonte heute das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen zur Vorlage der Untersuchung.

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