EU-Kommission mahnt kompatible Corona-Apps ein

Corona-Virus: EU fordert kompatible Tracking-App (Bild: Pixabay/ Pio 4D)

Vor der Urlaubssaison fordert die EU-Kommission kompatible Corona-Apps in den Mitgliedsstaaten. "Wir müssen eine schnelle, wirksame Rückverfolgung von Kontakten über Grenzen hinweg sicherstellen, dazu ist enge Zusammenarbeit nötig", erklärte Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides in einer Videokonferenz der EU-Gesundheitsminister. Auf Bescheinigungen einer Immunität gegen das Coronavirus sollte man sich nicht verlassen, sagte Kyriakides weiter. Vielmehr müssten auch während der Reisesaison vorbeugende Massnahmen weiter gelten, etwa die Wahrung eines Mindestabstands.

FMK: Evidenzbasierte Wissenschaft gegen 5G-Verschwörungstheorien

Das Forum Mobilkommunikation (FMK) wendet sich erneut entschieden gegen Verschwörungstheorien zu 5G, die während der Corona-Pandemie weltweit blühen und gedeihen und die publizierten Studienergebnisse der Wissenschaft ignorieren. Das FMK stellt dazu eine Reihe von Videos auf Youtube, in denen anerkannte Wissenschaftler zu Wort kommen.

Schnittstellen für Corona-Warn-Apps von Apple und Google freigegeben

Corona-Virus: Apple und Google geben Smartphone-Schnittstellen zur Eindämmung der Pandemie frei (Bild: Pixabay/ Piro 4D)

Die Smartphone-Schnittstellen von Google und Apple für Corona-Warn-Apps sind offiziell verfügbar. Bisher wurde der Zugang dazu 22 Ländern zugesagt, wie die Unternehmen mitteilten. Weitere dürften in den kommenden Wochen hinzukommen. Pro Land soll nur eine App auf die Schnittstellen zugreifen können, um einen Flickenteppich aus verschiedenen Anwendungen zu verhindern.

Uber kündigt weiteren drastischen Stellenabbau an

Uber will weitere 3000 Stellen streichen (Logo: Uber)

Der US-amerikanische Online-Fahrdienstvermittler Uber kündigt in der Coronavirus-Krise bereits zum zweiten Mal binnen weniger Wochen den Abbau von Tausenden Arbeitsplätzen an. Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) und der US-Sender CNBC mit Verweis auf eine E-Mail des Uber-Chefs Dara Khosrowshahi berichten, sollen nun zusätzliche 3.000 Jobs gestrichen werden.

Zoom will in den USA bis zu 500 neue Software-Entwickler einstellen

Corona-Profiteur Zoom expandiert (Bild: Allie Smith auf Unsplash.com)

Der Videokonferenz-Dienst Zoom, der wie etwa Amazon oder Streaming-Anbieter zu den grossen Profiteuren der Corona-Krise zählt und der für die Konzentration seiner Entwicklungsaktivitäten in China kritisiert wurde, will zwei neue Entwicklungsstandorte in den USA errichten. So sollen in Pittsburgh und Phoenix in den kommenden Jahren bis zu 500 neue Softwareentwickler eingestellt werden, teilt das Unternehmen mit.

Covid-Tracing-App: IG eHealth kritisiert Vorgehen von Parlament und Bundesrat

Symbolbild: Pixabay/ Piro 4D

Die IG eHealth, die sich selbst als einzigen Fachverband mit Expertise in den Bereichen Gesundheitspolitik, Organisation, ICT, Semantik und Technik definiert, kritisiert das schweizerische Parlament in einem offenen Brief, da es die Motionen der staatspolitischen Kommissionen "Gesetzliche Grundlagen zur Einführung der Corona-Warn-App (Corona-Proximity- Tracing-App)" angenommen habe. In der Sommersession sei nun in beiden Räten die "Botschaft zu einer dringlichen Änderung des Epidemiengesetzes angesichts der Covid-19-Krise (Proximity-Tracing- System)" traktandiert.

Wie Österreich die Wochen des Lockdowns daheim online verbracht hat

Der Mobilfunkanbieter Drei hat sich angeschaut, wie die Österreicher die Wochen der Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Pandemie online verbracht haben. Wenig überraschend: Neben Lernen und Arbeiten waren das hauptsächlich Videotelefonieren, Computerspielen und Filme zu streamen. Außerdem ist die Sprachtelefonie am Höhepunkt der Krise um zwei Drittel gestiegen.

RTR warnt vor neuen Betrugsmaschen

Die Die Rundfunk und Telekom Regulierungs-Gesellschaft (RTR) warnt vor neuen Betrugsmaschen bei Anrufen und im Internet. Kriminelle sind sehr aktiv und kreativ, die Umstände verminderter Aufmerksamkeit oder die Unerfahrenheit vieler Menschen neu im Home-Office auszunutzen. Die RTR rät dringend, persönliche Daten an unbekannte Personen im Zweifel nicht weiterzugeben.

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