PWC: So sorgen Unternehmen für mehr Sicherheit im Home-Office

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Pricewaterhousecoopers (PWC) gibt Tipps für mehr Sicherheit im Home-Office, in den sich viele Menschen wegen der Corona-Pandemie befinden und keine bis wenig Erfahrung damit haben. Die landesweite Umstellung auf Heimarbeit wirkt sich auch als drastische Belastung und Gefahrenquelle für die IT-Systeme der Unternehmen aus und erweckt die Aufmerksamkeit von Cyberkriminellen.

Corona-Verharmlosung: Twitter löscht Bolsonaro-Tweets

Twitter hat zwei Tweets des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro gelöscht, in denen er den Sinn von Isolation im Kampf gegen die Corona-Pandemie in Zweifel gezogen hat. Damit habe er gegen die bei dem Kurznachrichten-Dienst geltenden Regeln verstoßen, so das US-Unternehmen. Botschaften, die den Informationen der Gesundheitsbehörden zu der Pandemie widersprächen und das Risiko einer Weiterverbreitung des Virus erhöhen könnten würden ausnahmslos gelöscht.

"Datenschutz muss hinter Schutz von Leben zurückstehen"

Bei Handys soll der Datenschutz wegen Covid-19 hintangereiht werden (Bild: Pixabay/ Open Clipart Vectors)

Der Präsident des deutschen Branchenverbands Bitkom, Achim Berg, spricht sich dafür aus, datenrechtliche Vorbehalte bei der Verwendung von Handy-Apps zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zurückzustellen. Im Kampf gegen die Ausbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 würden Politiker der Union gerne möglichst bald eine App einsetzen, die Bürger freiwillig auf ihrem Handy installieren können, so Berg.

IT-Security-Massnahmen beim Umzug ins Home Office

Symbolbild: Pixabay/ Tookapic

Bei der Entscheidung, einen Grossteil der Mitarbeitenden nach Hause zu schicken, müssen Unternehmen zuvor die betrieblichen Risiken durchdenken und passende Massnahmen ergreifen. Sie sollten sich fragen, ob sie in der Lage sind, eine grosse Anzahl von gleichzeitigen VPN-Verbindungen zu ihrer Infrastruktur und ihren Diensten zu unterstützen. Sollte dies nicht der Fall sein, ist das an sich kein Sicherheitsrisiko, jedoch kann es zu erheblichen Unterbrechungen der Arbeitsabläufe führen und möglicherweise eine bereits am Limit befindliche IT-Abteilung zusätzlich belasten.

Slack will Anruffunktion von Microsoft Teams integrieren

Logo: Slack

Die Coronakrise führte dazu, dass in den letzten Tagen zahlreiche Unternehmen gleichsam ins Homeoffice übersiedelt sind. Webbasierte Kommunikationssoftware wie etwa der Instant-Messaging-Dienst Slack oder das Microsoft-Kollaborationstool Teams profitieren davon durch deutliche Nutzerzuwächse. Vor diesem Hintergrund hat Slack-CEO Stewart Butterfield nun angekündigt, die Anruffunktion von Teams in Slack zu integrieren. So sollen die Anwender beider Dienste miteinander kommunizieren können.

Airbnb greift zum Rotstift

Airbnb will beim Marketing und bei Gehältern sparen (Bild: Pixabay)

Unter dem Druck der Coronavirus-Krise setzt Die US-amerikanische Onlinezimmervermittlerin Airbnb greift unter dem Druck der Corona-Krise offenbar zum Rotstift. Insidern zufolge würden sämtliche Marketingaktivitäten eingestellt, um dieses Jahr 800 Millionen Dollar zu sparen. Zudem würden die Firmengründer in den kommenden sechs Monaten auf ein Gehalt verzichten, während die Zahlungen an Topmanager um 50 Prozent gekürzt werden sollen.

Schweizer haben Reiseaktivitäten gemäss Swisscom-Handydaten deutlich reduziert

Reiseaktivitäten in der Schweiz im Tagesvergleich (Grafik: Swisscom)

Die Reiseaktivitäten der Schweizer Bevölkerung sind seit dem vom Bundesrat ausgesprochenen Versammlungsverbot deutlich reduziert worden. Dies geht aus einer Auswertung von Swisscom-Handydaten im Auftrag des Bundes hervor. Das BAG (Bundesamt für Gesundheit) erhalte aber zu keinem Zeitpunkt Standortdaten von Swisscom, sondern lediglich Statistiken und Visualisierungen. Die den Analysen und Visualisierungen zugrunde liegenden Daten seien anonymisiert und aggregiert. Rückschlüsse auf Einzelpersonen seien nicht möglich, betont Swisscom in einer Aussendung dazu.

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