Bundesrat zieht Swisscovid den Stecker

Logo: Schweizer Bundesamt für Gesundheit

Die Schweizer Covid-Warn-App Swisscovid wird Anfang April abgeschaltet. Eine offizielle, behördliche Mitteilung dazu gibt es allerdings noch nicht. Die Regierung, der Bundesrat, will die Abschaltung aber aller Voraussicht nach auf seiner nächsten Sitzung am 30. März beschliessen. Bereits in der ersten Märzwoche meldeten Schweizer Medien das Vorhaben des Bundesrates. Damals hiess es, der Bundesrat wolle den Plan den Kantonen vorlegen, damit diese ihn ablehnen oder für gut befinden.

Foxconn stoppt Produktion in Shenzen wegen Lockdown

Foxdown stoppt die Produktion in der Millionenmetropole Shenzhen (Logobild: Foxconn)

Nach dem Lockdown im südchinesischen Shenzhen hat der Apple-Partner Foxconn in der Metropole die Produktion in seiner Fertigungsstätte gestoppt, in der auch iPhones hergestellt werden. Wie das taiwanische Mutterhaus Hon Hai heute in Taipeh mitteilte, werden die Produktionslinien in anderen Werken angepasst, um die potenziellen Auswirkungen der Unterbrechung zu verringern. Wie lange die Produktion ausgesetzt wird, hänge von den Anordnungen der Behörden ab.

Deutschland: Sachsen gründet neue Spezialeinheit gegen Internet-Extremismus

Symbolbild:iStock

Mit einer neuen Einheit will Sachsen gegen Extremismus im Internet vorgehen. Im Februar werde eine Spezialeinheit mit mehr als einem Dutzend Experten online auf Streife gehen, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes (LKA) in Dresden. Ziel sei es, strafbare Inhalte sowie Informationen und Entwicklungen über Demonstrationen zeitnah aufzuspüren. Dabei soll die Einheit verstärkt soziale Netzwerke wie den Kommunikationsdienst Telegram durchforsten.

Spotify will künftig über Covid-Fake-News informieren

Spotify reagiert auf Vorwürfe von Neil Young und Co (Bild: Pixabay/ Photo Mix Company)

Der schwedische Streamingdienst Spotify will künftig sämtliche Beiträge zu Covid-19 mit einem Hinweis versehen, der die Anwender zu wissenschaftlich fundierten Informationen aus verlässlichen Quellen führen soll. Diese neue Initiative gegen Falschinformationen werde in den kommenden Tagen weltweit umgesetzt, liess der Gründer und Chef des Unternehmens, Daniel Ek, verlauten.

T-Mobile US droht allen ungeimpften Mitarbeitern mit Kündigung

Bild: T-Mobile US

Der Telekommunikationskonzern T-Mobile will alle Konzern-Mitarbeiter in den USA entlassen, die bis zum 2. April nicht vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Dies geht aus einem internen Memo des Unternehmens hervor, das in US-Medien veröffentlicht wurde. Demnach wurde das Vorgehen von T-Mobile in einer E-Mail des Personalchefs an alle Mitarbeiter angekündigt.

Sundance-Filmfestival wegen Pandemie nur online

Bild: Jennifer 8. Lee/ CC By 2.0

Das Sundance-Filmfestival im US-Staat Utah wird wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus kurzfristig ins Internet verlegt. Die geplante Hybridveranstaltung mit Tausenden Teilnehmern und Teilnehmerinnen an Ort und Stelle müsse wegen der Pandemie abgesagt werden, teilten die Veranstalter mit.

Lockdown in Xi’an bremst Chipproduzenten

Nach Samsung warnt nun auch der US-Chiphersteller Micron wegen des Coronavirus-Lockdowns in der chinesischen Stadt Xi’an vor Unterbrechungen in seiner Produktion. Die Einschränkungen könnten zu Verzögerungen in der Versorgung mit DRAM-Speicherchips führen, teilte Micron in der Nacht auf heute mit. Diese werden etwa in Rechenzentren eingesetzt. Durch die strengeren Massnahmen sei das Personal in der Chipfabrik ausgedünnt.

Deutsche Ministerpräsidenten fordern Regulierung von Corona-Hetze auf Telegram

Telegram: Ende der Corona-Hetze gefordert (Bild: Pixabay/Geralt)

Der neue deutsche Bundesjustizminister Marco Buschmann hat zu einer konsequenten Strafverfolgung von Hetze durch sogenannte Querdenker aufgerufen. Die Hetze von Gegnern der Corona-Politik hatte sich in den letzten Wochen nochmals verschärft. Im Kommunikationsdienst Telegram waren nach einem ZDF-Bericht Mord-Wünsche gegen Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer aufgetaucht.

Omikron-Corona-Variante schlägt sich auch bei Kryptokursen nieder

Kryptowährungen: Corona drückt auf Kurse (Symbolbild: Imago Images Science Photo Library)

Am Freitag kam es an den europäischen Börsen zu einem "Black Friday" der etwas anderen Art, diverse Aktien und Indizes mussten ordentliche Kursverluste verzeichnen. Altbewährte "sichere Häfen" wie Gold oder der Schweizer Franken konnten zulegen, während die oftmals als "neues Gold" titulierten Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ether Federn lassen mussten.

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