Melani-Halbjahresbericht thematisiert Cybersicherheitslage während Corona

Die Corona-Krise und die Sicherheitslage (Symbolbild: Pixabay/ Geralt)

Der 31. Halbjahresbericht der schweizerischen Melde- und Analysestelle Informationssicherung (Melani) rückt die wichtigsten Cybervorfälle der ersten Jahreshälfte in der Schweiz und international ins Untersuchungszentrum. Wobei die Corona-Pandemie hervorsticht, die als Lockmittel für zahlreiche Cyberangriffe benutzt wurde.

Coronakrise lässt Delivery Heros Kasse klingeln

Sitz von Delivery Hero in Berlin (Bild: Jörg Zagel/ CCO BY SA 3.0)

Der deutsche Essenslieferdienst Delivery Hero hat dank des Booms für Ausserhaus-Bestellungen in der Coronakrise seinen Umsatz erneut fast verdoppelt. Die Erlöse kletterten im dritten Quartal um 99 Prozent auf 776 Mio. Euro, wie der in Berlin ansässige DAX-Neuling mitteilte. Delivery Hero konkretisierte daraufhin den Ausblick: Im Gesamtjahr werde nun mit einem Umsatz zwischen 2,7 und 2,8 Milliarden Euro gerechnet statt der bisher in Aussicht gestellten 2,6 bis 2,8 Milliarden Euro.

Homeoffice-Option für Amazon-Mitarbeitende bis Mitte 2021 verlängert

Symbolbild: Pixabay/ Skitterphoto

Der US-amerikanische Online-Versandhandelsriese und Anbieter von Web-Diensten, Amazon, erlaubt es Mitarbeitenden, deren Arbeit von Zuhause aus erledigt werden kann, aufgrund der Corona-Krise bis Ende Juni 2021 im Homeoffice zu bleiben. Die Verlängerung gelte als Richtlinie für alle Länder, in denen Amazon tätig sei, hiess es in einem Statement einer Konzersprecherin dazu.

Deutsche CDU erwägt virtuellen Parteitag

Die CDU-Bundesgeschäftsstelle im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin (Foto: Thomas Riehle/ CC BY SA 2.0)

Laut dem deutschen "Handelsblatt" soll der bisher für Anfang Dezember in Stuttgart geplante Parteitag rein virtuell abgehalten werden. Es sei politisch nicht zu vermitteln, dass die CDU sich zu einem Parteitag treffen, während der Rest des Landes zu Hause bleiben müsse, zitierte das "Handelsblatt" ein Mitglied des Parteipräsidiums.

Corona-Tweet eines Trump-Beraters von Twitter gelöscht

Twitter löscht Corona-Beitrag eines Trump-Beraters (Bild: Pixabay)

Der US-amerikanische Mikroblogging-Dienst Twitter hat einen Eintrag zum Coronavirus eines hochrangigen Beraters von US-Präsident Donald Trump von der Plattform entfernt. Der Tweet verletze die Regeln über die Verbreitung von irreführender und möglicherweise falscher Informationen in Bezug auf die CoV-Pandemie, begründete der Konzern mit Sitz in San Francisco die Löschung. Scott Atlas, Mitglied der CoV-Taskforce des Weissen Hauses, hatte geschrieben: "Masken nützen? NEIN." Vom US-Präsidialamt war zum Vorfall bisher keine Stellungnahme zu erhalten.

Software-Dschungel beim Contact-Tracing der Kantone

Symbolbild: Swico

Das Contact-Tracing in der Schweiz droht angesichts der aktuell rapid steigenden Corona-Infektionen an die Grenzen zu stossen. Nebst knapp werdenden Personalressourcen erschwert die Software-Situation in den Kantonen ein effizientes Contact-Tracing. Eine Analyse des Onlinevergleichsportals Comparis.ch bei den 26 Kantonen in der Schweiz belegt, dass die Kantone unterschiedliche Programme für das Contact-Tracing verwenden, mitunter sogar Excel.

Covid-19 als Beschleuniger der digitalen Transformation

Symbolbild: Adobestock

Bereits heute hat die Covid-19-Pandemie erheblichen Einfluss darauf, wie Unternehmen in den nächsten drei Jahren ihre digitalen Infrastruktur-Initiativen planen. Dies geht aus dem aktuellen Global Interconnection Index (GXI) hervor, einer von Equinix jährlich veröffentlichten Marktstudie.

Coronakrise bremst Digitalisierung bei SAP-Kunden

Der Corona-Virus als Digitalisierungs-Bremsklotz (Symbolbild: Pixabay/ Piro 4D)

Viele SAP-Kunden schieben angesichts von Umsatzeinbrüchen die Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle auf die lange Bank. 43 Prozent würden den Wechsel zu dem neuen Kernsoftwarepaket S/4 Hana hinauszögern oder prinzipiell zurückstellen, geht aus einer am heutigen Montag veröffentlichten Umfrage der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) hervor. Allerdings beschleunigt oder verfolgt die Hälfte ihre S/4 Hana-Projekte auch.

Keine Büroöffnung vor Januar bei Microsoft

Microsoft hält weiter am Home Office fest (Foto: Kapi)

Der US-Softwareriese Microsoft will seinen Angestellten laut Medienberichten auch nach dem Ende der Corona-Pandemie die Möglichkeit geben, von zu Hause aus zu arbeiten. Das Magazin "The Verge" berichtete, Microsoft wolle es seinen Angestellten dauerhaft freistellen, ob sie im Büro oder im Homeoffice arbeiten wollen. Sollten sie sich für Letzteres entscheiden, müssten sie ihren Büroplatz jedoch aufgeben.

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