Oracle profitiert vom Trend zum Home Office

Oracle-Zentrale in Redwood City in Kalifornien (Bild: Wikipedia/ Tim Dobbelaere/ CC)

Der durch die Corona-Krise ausgelöste Trend zum Home Office hat das Geschäft der SAP-Rivalin Oracle im jüngsten Geschäftsquartal beflügelt. In den drei Monaten bis Ende August kletterte der Nettogewinn im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 2,3 Milliarden US-Dollar (2,0 Mrd Euro), wie der Konzern an seinem Sitz im kalifornischen Redwood Shores bekannt gegeben hat. Vorstandschefin Safra Catz sprach von einem "fantastischen" Vierteljahr für Oracle.

Büronutzung und Digitalisierung: Gesinnungswandel bei Unternehmenschefs

Nicht mehr gefragt: Grossraumbüros (Bild: Alex Kotliarsky auf Unsplash)

Bezüglich Digitalisierung und Büroraumnutzung hat die Corona-Krise bei vielen Unternehmensleitungen ein Umdenken bewirkt. Gemäs einer Studie der Unternehmensberatung KMPG, die dafür 315 Firmenchefs in Australien, Kanada, China, Frankreich, Italien, Japan, den USA sowie dem Vereinigten Königreich im Juli und August befragt hat, planen 69 Prozent der Befragten, wegen des Trends zum Homeoffice ihre Büroflächen kurzfristig zu reduzieren. Rund vier Fünftel der Unternehmenschefs hätten zudem ihre Pläne für eine Digitalisierung des Geschäftsmodells beschleunigt.

Johnson will Briten zu Rückkehr aus Homeoffice bewegen

Home Office: Boris Johnson will die Leute zurück in die Unternehmen bringen (Bild: Pixabay/ Tookapic)

Der britische Premierminister Boris Johnson will einem Zeitungsbericht zufolge in der nächsten Woche mit einer öffentlichen Kampagne für eine Rückkehr aus dem Homeoffice werben. Hintergrund seien Befürchtungen der Regierung, dass die in der Coronavirus-Pandemie vermehrte Arbeit von zu Hause aus die Beschäftigten anfälliger für Entlassungen mache, berichtet der "Telegraph".

Zalando zieht in der Krise Millionen neuer Kunden an Land

Logistikzentrum von Zalando in Berlin (Foto: Zalando)

Onlinemodehändler Zalando konnte in der Coronavirus-Krise Millionen von Neukunden an Land ziehen. Ende Juni sei die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel höher bei mehr als 34 Millionen gelegen, hiess es seitens des in Berlin ansässigen Unternehmens. Dem entsprechend legte auch der Umsatz in den ersten sechs Monaten ähnlich stark auf 3,56 Milliarden Euro zu, im zweiten Quartal betrug das Plus sogar 27 Prozent. Das bereinigte Betriebsergebnis kletterte leicht auf 113,3 Millionen Euro.

Mehrheit der Schweizer Bevölkerung will Swiss-Covid-App nicht installieren

Grafik: Comparis

Die Corona-Tracing-App des Bundes ist seit Ende Juni offiziell lanciert. Doch die Akzeptanz ist nicht gerade überwältigend, wie eine repräsentative Befragung des Online-Vergleichsportals Comparis.ch offenlegt. Demnach haben und werden 56,1 Prozent der Bevölkerung die Swiss-Covid-App nicht auf ihrem Smartphone installieren. Bei den über 60-Jährigen ist die Nein-Quote mit 63,6 Prozent am höchsten. Doch auch bei den Digital-Natives will nicht einmal die Hälfte (47,5 Prozent) die App installieren. "Das ist verheerend.

Neue Plattform soll Stopp-Corona-App pushen

Da sich die Stopp-Corona-App des Roten Kreuzes trotz Verbesserungen wie dem automatischen Handshake oder der Offenlegung des Quellcodes - nach breiter Kritik von Datenschützern – nur mäßiger Beliebtheit erfreut (rund 750.000 Downoads), soll eine neue Plattform aus Vertretern des Gesundheitsbereichs, Politik, Sozialpartner, Datenschützer und weiterer Vertreter der Zivilgesellschaft deren Verbreitung und die Weiterentwicklung befeuern.

USA wollen ausländische Onlinestudierende ausweisen

Online-Vollzeitstudierende AusländerInnen sollen aus den USA ausgewiesen werden (Symbolbild: Pixabay/ Geralt)

Ausländischen Studierenden in den USA droht die Ausweisung, wenn ihre Universitäten ab Herbst coronavirusbedingt nur noch Onlinekurse anbieten. Studierende, die sich mit Visa des Typs F1 oder M1 in den USA aufhielten und ein Onlinestudium in Vollzeit absolvierten, dürften nicht im Land bleiben, sagte die US-Einwanderungsbehörde ICE. Die betroffenen Studierenden müssten entweder das Land verlassen oder sich an einer Hochschule einschreiben, an der physischer Unterricht stattfinde, hiess es in der ICE-Erklärung.

Corona-Krise kurbelt deuschen Onlinehandel an

Symbolbild: Pixabay/ Preis King

Die Corona-Krise hat dem Onlinehandel in Deutschland einen kräftigen Wachstumsschub beschert. Vor allem Waren des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel, Tierbedarf, Medikamente oder Drogerieprodukte werden viel häufiger im Internet gekauft als vor der Pandemie. Das geht aus einer am gestrigen Sonntag veröffentlichten Marktstudie des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) hervor.

Neuerlicher Shutdown für Apple-Stores in den USA

Apple schliesst aufgrund Corona zahlreich Läden in den USA (Bild: Apple)

Apple muss wegen der steigenden Zahlen in der Coronavirus-Pandemie in den USA wieder Läden schliessen. Betroffen seien mehr als zwei Dutzend Geschäfte in sieben Bundesstaaten, teilte der iPhone-Hersteller mit. Insgesamt seien damit in den USA derzeit 77 Apple-Stores zu. Der Konzern betreibt im ganzen Land insgesamt rund 270 Geschäfte. Im März hatte Apple wegen der Pandemie sämtliche Geschäfte dicht gemacht.

Micron profitiert von erhöhtem Speicherbedarf in Zeiten des Homeoffice

Logo: Micron

Der US-Chiphersteller Micron mit Sitz in Boise im Bundesstaat Idaho profitiert vom Trend zum Homeoffice: Der Umsatz sei im dritten Quartal verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 13,6 Prozent auf 5,44 Milliarden Dollar gestiegen, wie das Unternehmen mitteilt. Ohne Sonderposten verdiente Micron 82 Cent je Aktie, was über den durchschnittlichen Erwartungen der Experten von 77 Cent je Anteilsschein lag.

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