EU-Industriekommissar Breton rügt Facebook

Rügt Facebook: EU-Industriekommissar Thierry Breton (Bild: EU)

EU-Industriekommissar Thierry Breton drängt bei Facebook auf die Einhaltung von Regeln der Europäischen Union. Breton wies einen kurz zuvor von Facebook selbst veröffentlichten Entwurf für Internetregeln als unzureichend zurück. So gehe der Vorschlag des US-Konzerns nicht auf die Marktdominanz von Facebook und die Verantwortung des Unternehmens ein. Facebook hatte von der EU erwogene strengere Vorschriften als überzogen zurückgewiesen und eigene, lockerere Regeln formuliert.

Russisches Gericht büsst Facebook und Twitter wegen Datenspeicherung im Ausland

Facebook wird, wie auch Twitter, in Russland zur Kasse gebeten (Bild: Pixabay/ Geralt)

Ein russisches Gericht hat Geldstrafen gegen Facebook und Twitter verhängt, weil die beiden US-Unternehmen die Daten russischer Nutzer weiterhin im Ausland speichern. Die Internetriesen müssen deshalb jeweils vier Millionen Rubel (knapp 58.000 Euro) Strafe zahlen, wie die Staatsagentur Tass meldete. Das Gesetz schreibt vor, dass ausländische Kommunikationsunternehmen über Server in Russland verfügen müssen. Die Behörden argumentieren mit Sicherheitsbedenken. Hacker hätten es dann schwerer, an Informationen russischer Bürger zu kommen.

Grossbritannien will Facebook, Twitter & Co in die Pflicht nehmen

Die Briten wollen Social-Media-Unternehmen in die Pflicht nehmen (Bild: Pixabay/ Photomix Company)

Grossbritannien will Social-Media-Unternehmen wie Facebook, Twitter oder Snap verantwortlich für die Blockierung oder Entfernung schädlicher Inhalte auf ihren Plattformen machen. Wegen der wachsenden Bedeutung des Internets müssen die Verbraucher besser vor Schaden geschützt werden, teilten Digitalministerin Nicky Morgan und Innenministerin Priti Patel mit.

Kinderschutz-Organisationen warnen vor stärkerer Verschlüsselung von Facebook-Diensten

Anlässlich des heutigen Safer Internet Day 2020 warnen zahlreiche Kinderschutzorganisationen vor einer stärkeren Verschlüsselung von Facebook-Diensten. Die Ausweitung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf der Plattform erleichtere das Austauschen von sexuellen Missbrauchs-Darstellungen im Internet.

Kommende US-Präsidentschaftswahlen setzen Youtube & Co unter Zugzwang

Youtube und Co stehen bei der nächsten US-Präsidentenwahl unter Strom (Logo: Youtube)

Google-Tochter Youtube will künftig manipulierte Videos im Zusammenhang mit Wahlen löschen. Ziel sei es, eine zuverlässigere Nachrichtenquelle zu sein und einen gesunden politischen Diskurs zu fördern, teilte der Online-Videodienst in einem Blogbeitrag mit. Inhalte, die technisch manipuliert oder gefälscht wurden, um Nutzer in die Irre zu führen und ein ernsthaftes Risiko darstellten, Schaden zu verursachen, würden künftig entfernt.

Besatzungsmächte planen mit Twitter und Co

Soldaten: Twitter Info-Quelle bei Besetzung der Krim (Foto: pixabay.com/chief39)

Soziale Medien wie Twitter sind eine wichtige Informationsquelle für militärische Besatzungsmächte, da sie die politische Stimmung in bestimmten Regionen zum Ausdruck bringen. Eine Studie der University of California San Diego zeigt das am Beispiel der Besetzung der völkerrechtlich nach wie vor zur Ukraine gehörenden Halbinsel Krim durch die russische Armee.

Übersetzungspanne bei Facebook: Chinas Staatspräsident heißt "Herr Drecksloch"

Auf Facebook-Seiten in Myanmar ist der Name des Staatspräsidenten Chinas, Xi Jinping, während eines Staatsbesuchs an diesem Wochenende ebendort falsch übersetzt worden. Und zwar ins Englische "Mr. Shithole", zu Deutsch "Herr Drecksloch". Facebook ist dieser Fauxpas mehr als peinlich, eine Entschuldigung erfolgte prompt. In China, wo Facebook gesperrt ist und wohl auch bleibt, kam das gar nicht gut an.

Königin Elizabeth II sucht Social-Media Manager

Die 93-jährige, immer noch sehr kontaktfreudige und aktive britische Königin Elizabeth II ist auch über verschiedene Social Media-Kanäle gut vernetzt, genau wie auch der Rest der royalen Familie, und sucht jetzt per Linkedin-Anzeige einen Social Media-Manager (Head of Digital Engagement). Die Stelle ist offenbar noch frei, da das Posting erst am vergangenen Donnerstag vom britischen Königshaus selber online gestellt wurde.

US-Regierung fordert von Facebook & Co Sperrung von Online-Konten der iranischen Führung

Bild: Iranische Flagge (Foto: Pixabay/ Farkhod)

Wegen der weitgehenden Abschaltung des Internets im Iran hat die US-Regierung Facebook und andere grosse Online-Netzwerke aufgefordert, Konten der Teheraner Führung zu sperren. Die Sperrung solle so lange gelten, bis im Iran das Internet wieder voll funktioniere, forderte der US-Sondergesandte für den Iran, Brian Hook. Konkret nannte er Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Khamenei, Aussenminister Mohammad Javad Zarif und Präsident Hassan Rouhani.

Seiten

Politik & Social Media abonnieren