Twitter und Facebook sperren Trump-Kampagne

Trump: Twitter und Facebook sperren Wahlkampagnen-Account (Symbolbild: Pixabay)

Twitter hat das Konto der Wahlkampagne von US-Präsident Donald Trump vorübergehend komplett gesperrt. Das Unternehmen begründete die Massnahme damit, dass eine dort platzierte Botschaft falsche Informationen über die Corona-Pandemie enthalte. Das Konto werde erst wieder entsperrt, wenn das Wahlkampfteam den Tweet lösche.

Trump will Tiktok aus den USA verbannen

Trump will die chinesische Plattform Tiktok verbannen (Bild: Tiktok)

Der amerikanische Präsident Donald Trump will die beliebte chinesische Videoplattform Tiktok in den USA zu verbieten. "Was Tiktok betrifft, so verbannen wir sie aus den Vereinigten Staaten", erklärte Trump vor Reportern in der Präsidentenmaschine Air Force One wörtlich. Bereits zuvor hatten schon die US-Behörden Bedenken geäussert, dass das Onlinenetzwerk der in China ansässigen Firma Bytedance Nutzerdaten an die chinesische Regierung weitergebe.

US-Regierung leitet Überprüfung von Tiktok ein

Im Visier der Amis: Tiktok (Bild: Pixabay/ Motionstock)

Die US-Regierung führt wegen Sicherheitsbedenken eine offizielle Überprüfung der populären internationalen Videoplattform Tiktok durch. Nach der Begutachtung durch den ressortübergreifenden Ausschuss zur Kontrolle von Auslandsinvestitionen in den USA (CFIUS) "werden wir dem Präsidenten dazu diese Woche eine Empfehlung geben", sagte Finanzminister Steven Mnuchin im Beisein von US-Präsident Donald Trump im Garten des Weissen Hauses.

Erdogan verschärft Kontrolle von Onlinenetzwerken

Erdogan fürchtet die sozialen Netzwerke (Foto: Wikipedia/ US Department of State/ COO)

Das türkische Parlament hat eine Verschärfung der Kontrolle über die Onlinenetzwerke beschlossen. Das entsprechende Gesetz wurde heute verabschiedet, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete. Es sieht unter anderem vor, dass Dienste wie Facebook und Twitter einen Vertreter in der Türkei haben und die Daten ihrer türkischen Nutzer auf Servern im Land speichern müssen. Auch müssen die Betreiber der Netzwerke innerhalb von 24 Stunden den Anordnungen türkischer Gerichte nachkommen, bestimmte Inhalte zu entfernen. Bei Zuwiderhandlung drohen ihnen hohe Geldstrafen.

Rechter Facebook-Fake-Account in Deutschland nach Kritik von SPD-Politiker gelöscht

Facebook löscht nach Protesten rechtsextremen Fake-Account (Bild: Pixabay/ Geralt)

Der SPD-Politiker Ralf Stegner hat massive Vorwürfe gegen Facebook erhoben: Die soziale Plattform habe einen rechtsextremen Fake-Account mit Hass-Tiraden, auf dem unter anderem Stegner in einer Fotomontage für die AfD wirbt, zunächst nicht löschen wollen, sagte der frühere SPD-Bundesvize und derzeitige SPD-Landtagfraktionschef in Schleswig-Holstein. Facebook habe sich damit dem Verdacht ausgesetzt, rechtsextreme Umtriebe mindestens zu dulden, kritisierte Stegner.

Türkei will mehr Kontrolle über Soziale Netzwerke

Die türkische Regierung will ihre Kontrolle über Soziale Netzwerke erneut ausbauen, berichten zahlreiche Medien. Twitter, Facebook und andere Plattformen sollen unter anderem künftig dazu verpflichtet werden, Niederlassungen in der Türkei mit einem türkischen Staatsbürger als Vertreter zu eröffnen. Das geht aus einem am Dienstag veröffentlichten Gesetzentwurf hervor.

Twitter blockiert zahlreich Accounts von Identitären

Twitter sperrt viele Accounts von Rechtsradikalen (Bild: Pixabay)

Der US-amerikanische Mikrobloggingdienst Twitter hat zahlreiche Accounts der rechtsradikalen Identitären gesperrt. Darunter befinden sich Profile sowohl der Identitären-Bewegung in Österreich sowie in Deutschland. Ausserdem das Konto ihres österreichischen Sprachrohrs Martin Sellner. Sellners Account folgten zuletzt etwa 40.000 Twitter-Nutzer.

Facebook sperrt Bolsonaro-Team und Ex-Trump-Berater

Facebook unternimmt endlich etwas gegen Fake-News und spaltende Postings (Symbolbild: Pixabay)

Facebook geht nach eigenen Angaben gegen Mitarbeiter des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro und gegen einen früheren Berater von US-Präsident Donald Trump vor. Das Online-Netzwerk teilte mit, ein Desinformationsnetzwerk von brasilianischen Konten gesperrt zu haben, die spalterische politische Botschaften verbreitet hätten. Sie werden Personen zugeordnet, die für Bolsonaro sowie dessen Söhne Eduardo und Flavio gearbeitet haben sollen. Es gehe um mehr als 80 Konten auf Facebook und dem konzerneigenen Videodienst Instagram.

Offensichtlich keine Annäherung von Boykott-Aktivisten und Facebook

Auch SAP hat sich dem Werbeboykott gegen Facebook angeschlossen (Bild: SAP)

Die Organisatoren des weltweiten Werbeboykotts gegen Facebook sehen weiterhin kein entschiedenes Vorgehen des US-Konzerns gegen Hass und Hetze im Internet und wollen ihre Kampagne deshalb fortsetzen. Das kündigten sie nach einer Online-Sitzung mit Facebook-Chef Mark Zuckerberg an. Bei dem Treffen habe die Konzernspitze die Aktivisten nicht davon überzeugen können, dass sie zu Taten schreite, sagte Jessica Gonzalez von der Gruppe Free Press, einer der Mitgliedsorganisationen der Kampagne. Der Boykott solle ausgeweitet werden, kündigte sie an.

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