Digitale Vernetzung im Job macht oft einsam

Vernetzt und doch alleine: digitale Tools als zweischneidiges Schwert (Foto: pixabay.com, concord90)

Digitale Vernetzung im Berufsalltag schafft nicht automatisch Zugehörigkeitsgefühl: Laut dem "Global Belonging Barometer 4.0" der Beratungsgesellschaft EY fühlen sich 85 Prozent der mehr als 5.000 befragten Arbeitnehmer in den USA, Grossbritannien, Deutschland, Singapur und Indien im Job ausgeschlossener denn je - gegenüber 2023 ein Anstieg um zehn Prozentpunkte.

Mühsam erkämpfte Erfolge sind deutlich nachhaltiger als mit KI erzielte

In Gedanken: Wer sein Ziel selbststädig erreicht, hat mehr davon (Foto: Pexels, pixabay.com)

Künstliche Intelligenz (KI) erleichtert intellektuelle Arbeit und soziale Interaktion, doch das kann laut Forschern der University of Toronto negative psychologische Folgen haben. In einem Beitrag in "Communications Psychology" argumentieren die Autoren, dass die grösste Stärke der KI, nämlich die Beseitigung von Problemen bei der Arbeit und in Beziehungen, gleichzeitig auch eine Schwäche ist.

Wie Cloud-Souveränität Schweizer Unternehmen verändert

Symbolbild: Pixabay/Brian Penny

Unternehmen durchlaufen einen grundlegenden Wandel in ihrer Cloud-Strategie – Souveränität wird zunehmend zum zentralen Erfolgsfaktor. Dabei rücken Effizienz, verantwortungsbewusster Umgang mit Daten und Vertrauen in den Fokus. Zudem bereiten sich Unternehmen intensiv auf die Integration von Agentic AI, um wettbewerbsfähig und innovativ zu bleiben. 86 Prozent der von PWC für den aktuellen "Emea Cloud Business Survey 2025" Befragten sehen den Einsatz dieser Technologien als entscheidenden Faktor bei der Wahl ihres Cloud-Anbieters.

Illegale Inhalte auf Online-Plattformen sind oft schwer zu melden

Problematischen Content melden: Das ist oftmals gar nicht so einfach (Bild: pixabay.com, kreatikar)

Laut dem deutschen Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) wird Anwendern das Melden illegaler Inhalte auf Online-Plattformen als Rechtsverstösse immer wieder erschwert. Die Experten haben Aliexpress, Amazon, Shein, Temu, Zalando sowie Facebook, Instagram, Snapchat, Tiktok und Youtube überprüft - je aus der Perspektive von volljährigen, unangemeldeten und minderjährigen Nutzern.

Hasskommentare sind meist Schnellschüsse

William Hedley Thompson: IT-Forscher sucht Mittel gegen Hassreden (Foto: gu.se)

Kurz nach der Veröffentlichung eines Artikels geschriebene Kommentare enthalten häufiger Hass und Drohungen als später gepostete Kommentare. Dies zeigt eine Zeitanalyse von Forschern der Universität Göteborg. Die Wissenschaftler haben 38 Millionen Leserkommentare auf der Website der britischen Tageszeitung "The Guardian" analysiert.

Swico sieht Innovationswirtschaft der Schweizer Digitalwirtschaft in Gefahr

Symbolbild: Pixabay

Laut einer neuen Studie ist die Digitalbranche in der Schweiz eine treibende Kraft innovativer Entwicklungen. Für die Schweizer Digitalwirtschaft zeigt die Studie allerdings auch: Damit die Branche innovativ bleibt, müssten bessere Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden, wie der Branchenverband Swico dazu in einer Aussendung betont.

KI beurteilt wissenschaftliche Arbeiten besser

Lesen: Gutachter bekommen Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) (Foto: Sara Madden, pixabay.com)

Ein KI-Coach der Stanford University für Wissenschaftler verbessert die Qualität von Peer Reviews erheblich und macht sie für Autoren klarer und hilfreicher. Peer Review ist ein essenzieller Qualitätskontrollprozess in der Wissenschaft. Dabei prüfen unabhängige Experten (Peers) aus demselben Fachgebiet bei Fachzeitschriften eingereichte Manuskripte vor der Veröffentlichung auf Methodik, Relevanz und Validität. Erst nach erfolgreicher Prüfung werden die Texte veröffentlicht.

KI-Bots passen Antworten an Bildungsstand an

Elinor Poole-Dayan (links) präsentiert ihre Forschungsergebnisse (Foto: Clayton Cohn, mit.edu)

Nutzer mit geringeren Englischkenntnissen, weniger formaler Bildung und nicht-amerikanischer Herkunft erhalten von KI-Chatbots schlechtere, oft falsche Infos. Zu dem Schluss kommen Forscher des Center for Constructive Communication am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Am ausgeprägtesten ist der Effekt demnach bei Usern, die sich an der Schnittstelle dieser Kategorien befinden: Bei Benutzern mit geringer formaler Bildung, die zudem Nicht-Muttersprachler sind, ist der Rückgang der Antwortqualität am grössten, heisst es.

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