Home Office hat sich weltweit als Arbeitsplatz etabliert

Beit Arbeitnehmern beliebt: Home Office (Bil: Pixabay/Tookapic)

Das Büro zu Hause hat sich nach zweieinhalb Jahren der Pandemie weltweit als Arbeitsplatz etabliert. Gemäss einer vom Ifo-Institut (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München) veröffentlichten Umfrage von Wirtschaftswissenschaftlern sind über alle Branchen und Arbeitnehmer hinweg in den insgesamt 27 abgefragten Ländern im Schnitt 1,5 Tage Homeoffice pro Woche üblich. Deutschland liegt mit 1,4 Tagen knapp darunter. In Frankreich sind es laut Ifo 1,3 Tage, in den USA 1,6 und in Japan 1,1 Tage.

Ein Drittel der Weltbevölkerung hat noch keinen Zugang zum Internet

Internetzugang: für viele noch ein Wunschtraum (Symbolbild: Fotolia/AR130405)

Aktuell nutzen 5,3 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt das Internet. Demzufolge aber waren 2,7 Milliarden Menschen in diesem Jahr noch offline. 2021 waren es sogar noch drei Milliarden Menschen, und 2019, also kurz vor Ausbruch der Coronavirus-Pandemie, 3,6 Milliarden Menschen. Dies hat die Internationale Fernmeldeunion (ITU) in Genf bekannt gegeben. Damit hat rund ein Drittel der Weltbevölkerung noch keinen Zugang zum Web.

Apps: Marketer und Entwickler nicht synchron

Apps: Unternehmen kämpfen um Aufmerksamkeit (Foto: pixabay.com, Gerd Altmann)

App-Teams in Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern bleiben bei der mobilen Software-Entwicklung aufgrund interner Prozesse und Prioritäten oft hinter den Erwartungen zurück, wie die "Experience Gap Survey" von Airship zeigt. Nirgends ist der Optimismus der Marketer ausgeprägter als in Unternehmen, wo fast doppelt so viele von ihnen als die Entwickler selbst sagen, dass ihre Wünsche sofort umgesetzt werden. Entwickler gaben doppelt so wahrscheinlich wie Marketing-Mitarbeiter an, dass sie für die Umsetzung dieser Anfragen einen oder mehrere Monate benötigen.

Ärmere Schüler stärker Social-Media-süchtig

Mädchen: Sozialschwächere frönen eher sozialen Medien (Foto: geralt, pixabay.com)

Jugendliche aus wirtschaftlich schwächeren Milieus neigen stärker zu Social-Media-Sucht als Altersgenossen mit anderem Hintergrund. Dies besagt die internationale Studie "Health Behavior in School-aged Children" unter Mitwirkung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift "Information, Community and Society" nachzulesen.

Berufsbildung mit Abstand grösste Zubringerin an ICT-Fachkräften

Der ICT-Fachkräftemangel betrifft alle Branchen (Grafik: zVg)

Bis 2030 wird in der Schweiz eine Lücke von 38'700 ICT-Fachkräften entstehen. Dies geht aus einer aktuellen Studie von ICT-Berufsbildung Schweiz hervor. Trotz verstärkter Anstrengungen in der Nachwuchsförderung kann die Lücke nicht geschlossen werden, wenn nicht entsprechend gegengesteuert wird. Wobei die Berufsbildung als grösste Zubringerin den eigentlichen Schlüssel zur Deckung des Fachkräftebedarfs darstellt. Denn 79 Prozent aller ICT-Abschlüsse haben ihren Ursprung in der Berufsbildung.

Whatsapp: Blaue Häkchen stressen Teenager

Digitale Welt: Ständige Verfügbarkeit stresst viele Jugendliche (Foto: pixabay.com, Gerd Altmann)

Die blauen Lesebestätigungs-Häkchen bei Whatsapp setzen Empfänger unter Druck, sofort zu antworten und führen bei jenen, die auf eine Antwort warten, zu Angstgefühlen. Derzeit bieten bereits alle grossen Apps eine Art von Benachrichtigung an, dass eine Nachricht auch gesehen wurde. Laut einer Studie unter der Leitung der Arizona State University sind sogar negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von jungen Teenagern zu beobachten. Es handle sich um einen "Verfügbarkeitsstress".

Inflation verunsichert Kunden im E-Commerce

Online-Shopping: Österreicher fürchten Betrug beim Einkaufen im Web (Foto: pixabay.com, Preis_King)

Fast jeder zweite Österreicher sorgt sich, Opfer eines Online-Betrugs zu werden, wie eine Studie der Zahlungsplattform Paysafe zeigt. Demnach geht für österreichische Konsumenten bei Online-Einkäufen Sicherheit vor Bequemlichkeit. Zudem verstärken die Auswirkungen der hohen Inflation die finanziellen Sorgen der Haushalte in der Alpenrepublik.

Seiten

Studie abonnieren