"Geister-Fabriken sind in 15 Jahren Normalität"

Jane Enny van Lambalgen: 'Geister-Fabriken' halten Deindustriealisierung auf (Foto: planetie.ch)

"Ein zunehmender Teil der Produktion wird künftig in menschen­leeren Fabriken allein mit Robotern stattfinden. Diese Geister-Fabriken können die Deindustriali­sierung Deutschlands aufhalten und den Arbeitskräftemangel längerfristig kompensieren." Das sagt Jane Enny van Lambalgen, CEO der Beratungs- und Managementfirma Planet Industrial Excellence, vorher.

Allianz: KI entwickelt sich zu einem der grössten Geschäftsrisiken

Logobild: Allianz

Einer Einschätzung des Münchner Versicherungskonzerns Allianz zufolge hat sich künstliche Intelligenz (KI) zu einem der grössten globalen Geschäftsrisiken für Unternehmen entwickelt. Im neuen von der Allianz Commercial erstellten "Risikobarometer" ist die KI vom zehnten auf den zweiten Platz hinter dem langjährigen Spitzenreiter Cyberkriminalität aufgerückt.

Digital Detox fördert Wohlbefinden - aber nur für kurze Zeit

Alicia Gilbert: Digital Detox hält meistens nur wenige Stunden (Foto: Alicia Ernst, uni-mainz.de)

Wer häufiger offline ist als üblich, ist besser gelaunt, fühlt sich energetischer und anderen stärker verbunden. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Ein nachhaltiger Effekt von Online-Pausen ist allerdings nicht zu erwarten, betonen die Fachleute. "Diese Zusammenhänge sind recht klein und verpuffen nach zwei bis drei Stunden", heisst es in der Studie.

KI sagt Arbeitslosigkeit am schnellsten vorher

Arbeitslosigkeit: KI erkennt Trends schneller (Bild: pixabay.com, CC0 Public Domain)

Social-Media-Posts über Arbeitslosigkeit können die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung bis zu zwei Wochen früher als die Veröffentlichung der offiziellen Daten vorhersagen. Zu dem Ergebnis kommen Forscher unter der Leitung der Development Impact Group der World Bank. Das Team um Sam Fraiberger hat dafür das KI-Modell "Joblessbert" entwickelt, das entsprechende Äusserungen im Social Web identifiziert.

Lieferdienste optimieren ihre Gewinne mit KI

Lieferdienst: bringt mal teure, mal billige Ware (Bild: Mohamed Hassan, pixabay.com)

Mithilfe von KI-basierten Preisanpassungen können Einzelhändler ihre Umsätze steigern. Das ist das Ergebnis einer Studie der gemeinnützigen Organisationen Groundwork Collaborative und Consumer Reports. Bei dieser Methode werden die Preise für ein und dieselbe Ware je nach Nachfrage festgelegt. Zu den ersten Nutzern gehört der Lebensmittellieferservice Instacart. Die durchschnittliche Differenz zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Preis für denselben Artikel betrug 13 Prozent. Einige Kunden mussten sogar 23 Prozent mehr zahlen als andere, heisst es.

Fairness in KI: Studie zeigt zentrale Rolle menschlicher Entscheidungen

Welche Route eine KI vorschlägt, hängt stark vom menschlichen Input bei ihrer Erstellung ab (Bildquelle primipil - Adobe Stock)

KI-gestützte Empfehlungssysteme sollen Nutzer:innen möglichst gute Vorschläge für ihre Anfragen liefern. Oft müssen diese Systeme verschiedenen Zielgruppen bedienen und zudem weitere Stakeholder berücksichtigen, die die maschinelle Antwort ebenfalls beeinflussen: Dienstleister:innen, Gemeinden oder Tourismusverbände zum Beispiel. Wie sich hier eine faire und transparente Empfehlung erreichen lässt, haben Forschende der TU Graz, der Universität Graz und des Know Centers anhand einer Radtour-App des Grazer Startups Cyclebee untersucht

Streaming statt Socken zu Weihnachten

Freude über Netflix-Abo: Zum Fest darf es auch etwas Digitales sein (Foto: pixabay.com, Tumisu)

38 Prozent der Deutschen und 59 Prozent weltweit ziehen Streaming-Dienste als Geschenskoption zu Weihnachten in Betracht. 43 Prozent der Deutschen respektive 40 Prozent weltweit verschenken Spielguthaben, 16 Prozent (34 Prozent weltweit) Online-Kurse und 15 Prozent (32 Prozent weltweit) sogar Cyber-Sicherheitslösungen. Dies geht aus einer Umfrage des IT-Security-Spezialisten Kaspersky hervor.

VR-Hausbesichtigung beschleunigt Verkauf

Immobilienkäufer auf einer virtuellen Rundreise: Makler profitieren davon (Foto: utdallas.edu)

Immobilien, die der Käufer auf einer virtuellen Tour besichtigen kann, verkaufen sich schneller als jene Objekte, die auf konventionelle Art angeboten werden. Laut Forschern der University of Texas in Dallas werden höhere Verkaufserlöse allerdings nicht erzielt. Laut Expertin Zixuan "Maggie" Meng verkürzt eine Besichtigung unter Einsatz von Virtual Reality (VR) die durchschnittliche Vermarktungsdauer einer Immobilie von 34 auf 19 Tage.

Grosse Unterschiede bei KI-Nutzung zwischen Ländern und Generationen

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Die US-amerikanische Netzwerkausrüsterin Cisco hat gemeinsam mit der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) im Rahmen des "Digital Well-being Hub" die Auswirkungen von KI auf das Leben der Menschen untersucht. Neue Daten aus dem Hub zeigen, dass sich hinter den Schlagzeilen über die jugendliche Begeisterung für KI geografische und generationelle Unterschiede abzeichnen, die beeinflussen, wer von KI profitiert, wer die Risiken trägt und wie das digitale Leben das Wohlbefinden beeinflussen kann.

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