Bitcoin klettert wieder über 12.000 US-Dollar

Symbolbild: Pixabay

Die Digitalwährung Bitcoin steht bei Anlegern offenbar wieder höher im Kurs: Aktuell rangiert die älteste und bekannteste Kryptowährung über der Marke von 12.000 US-Dollar. Nachdem am Montag mit rund 12.400 Dollar der höchste Stand seit mehr als einem Jahr erreicht worden war, wurden am Dienstagvormittag auf der Handelsplattform Bitstamp 12.200 Dollar für einen Bitcoin gezahlt. Auch andere Kryptowährungen wie Ether oder XRP konnten zuletzt zulegen.

Digitalgeld ante Portas

Digitales Geld steht in den Startlöchern (Symbolbild: Pixabay/ Tumisu)

Das internationale Geldwesen steht vor einer grossen Veränderung: Privaten Kryptowährungen à la Bitcoin könnte in absehbarer Zukunft von Zentralbanken ausgegebenes digitales Geld folgen. Einem ersten chinesischen Versuch zu den Olympischen Winterspielen würden voraussichtlich andere Länder folgen, das erwartet zumindest Ralf Wintergerst, der Chef des Münchner Banknotenherstellers Giesecke+Devrient.

Bitcoin-Börse Coinbase drängt auf den Aktienmarkt

Logo: Coinbase

Coinbase will Insidern zufolge als erste Handelsplattform für Cyber-Devisen wie Bitcoin an die Börse gehen. Das Debüt sei noch in diesem oder Anfang des kommenden Jahres geplant, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Einen offiziellen Antrag bei der US-Aufsicht SEC habe das Unternehmen zwar noch nicht gestellt, sei aber bereits auf der Suche nach begleitenden Investmentbanken und Anwaltskanzleien. Das Unternehmen mit Zentrale in San Francisco strebe allerdings keinen klassischen Börsengang, sondern eine Notierungsaufnahme an, sagten die Insider weiter.

Bitcoin wieder im Auf- und Ab-Modus

Unstabiler Kurs: Bitcoin (Bild: Pixabay)

Die Kryptowährung Bitcoin unterliegt nach wie vor grossen Kursschwankungen. Dies belegt einmal mehr der jüngste Verlauf. Während der Kurs in der Nacht auf Dienstag zunächst deutlich anstieg und über die Marke von 10'000 US-Dollar kletterte, brach er am Dienstagnachmittag wieder ein. Im Tageshoch kostete ein Bitcoin auf der Handelsplattform Bitstamp gestern 10'429 Dollar, im Tief waren es 9135 Dollar. Am Dienstagabend pendelte der Kurs um rund 9500 Dollar herum.

Bitcoin-Kurs stürzte vor "Halving" ab

Der Bitcoin-Kurs ist wieder einmal eingebrochen (Bild: Pixabay/ Matertux)

Der Kurs der Kryptowährung Bitcoin ist unmittelbar vor der Halbierung der Vergütung für einen errechneten Block – dem "Halving" – deutlich eingebrochen. Nachdem der Kurs zunächst in der Nacht zum Freitag die Schwelle von 10.000 US-Dollar überschritten hatte, trennten sich am Wochenende viele Investoren von ihren Bitcoin-Beständen, was zu einem regelrechten Crash führte. Der Tiefstwert am Wochenende lag bei 8.520 Dollar. Am heutigen Montag pendelte sich der Kurs bei rund 8.700 Dollar ein.

FSB fordert globale Regeln für Digitalwährungen

Kryptowährungen: Finanzstabilitätsrat fordert einheitliche Regelungen (Bild: Pixabay/ Designweb Jae)

Die internationalen Finanzwächter fordern für Digitalwährungen wie die geplante Cyberdevise Libra von Facebook weltweit einheitliche Regeln. Ungeachtet der Technologie sollten für Finanzvehikel, die mit den gleichen Risiken verbunden seien, auch die gleichen Vorschriften gelten, teilte der Finanzstabilitätsrat (FSB) mit. Er formulierte insgesamt zehn Vorschläge, an denen sich eine internationale Regulierung solcher Digitalwährungen orientieren sollte. Der FSB überwacht im Auftrag der G20-Staaten die Risiken für das weltweite Finanzsystem.

Schweizer Konsortium bringt Bitcoin auf Tezos-Plattform

Symbolbild: Pixabay

Unter der Federführung der Bitcoin Association Switzerland und der Tezos Foundation lanciert ein dezentrales Konsortium einen Bitcoin, der auf der Tezos-Plattform läuft (TZBTC). Ziel sei es, die Liquidität der grössten und ältesten Kryptowährung mit der Effizienz einer Blockchain der neusten Generation zu paaren. Fast alle der beteiligten Unternehmen stammen dabei aus der Schweiz. De facto handle es sich dabei um ein Stelldichein der Token-Industrie im Crypto Valley, teilt das Konsortium mit.

Sygnum Bank kündigt digitalen Schweizer Franken an

Der digitale Token der Sygnum Bank ist an den Franken gekoppelt (Symbolbild: Pixabay/ Iceeye)

Die Schweizer Sygnum Bank hat einen digitalen Schweizer Franken (DCHF) angekündigt, der eine Brücke zwischen digitalen Vermögenswerten und klassischen Devisen schlagen soll. Letztlich soll die Abwicklung von Transaktionen dank des Tokens effizienter werden. Zudem soll er als Settlement-Token fungieren. Settlement-Tokens, auch Stablecoins genannt, sind meist auf einer Blockchain gespeicherte digitale Vermögenswerte, die an traditionelle Währung gebunden werden können.

Massive Kursanstiege im Kryptomarkt

Bitcoin-Kurs springt nach oben (Bild: Pixabay)

Der Wert des gesamten Kryptomarktes ist bis zum Freitagmorgen binnen 24 Stunden um fast 24 Mrd. Dollar gestiegen. Die grösste Währung Bitcoin verzeichnete ein Plus von mehr als 13 Prozent und kletterte damit wieder über das Niveau von 6.000 Dollar, wie Zahlen der Analysefirma Coinmarketcap zeigen. Nach einem anfänglichen Absturz durch die Coronavirus-Krise befindet sich der Kryptomarkt laut dem deutschen "Handelsblatt" auf einer Aufholjagd.

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