Kryptowährung

EU nimmt Kryptowährung von Facebook unter die Lupe

Symbolbild: Pixabay/Geralt/CCO

In Bezug auf die von Facebook angekündigte Kryptowährung Libra geht die Sorge um, dass diese Konkurrenten auf unzulässige Art aussperren würde. Die EU-Wettbewerbsbehörden wollen daher das Digitalgeld des Zuckerberg-Konzerns nähere in Augenschein nehmen und mögliche Probleme abklären. Dies meldete die Agentur Bloomberg unter Berufung auf ein ihr vorliegendes Dokument.

Kryptowährungs-Betrug ein Milliardengeschäft

Kryptowährungen: 2019 schon viel geklaut (Foto: Pixabay/ Designwebjae)

Mit Diebstählen und Betrug rund um Bitcoin und andere Kryptowährungen haben Kriminelle bereits im ersten Halbjahr 2019 insgesamt 4,26 Mrd. Dollar ergaunert und Investoren entsprechend massive Schäden zugefügt. Das besagt der "Q2 2019 Cryptocurrency Anti-Money Laundering Report" des Analyseunternehmens Ciphertrace. Hauptverantwortlich dafür waren "Exit Scams", bei denen Börsen und Wallets einfach offline gehen, insbesondere das Plustoken.

Wachsende Nachfrage nach Kryptowährungen im Reich der Mitte

Kryptowährungen: Die Nachfreage in China wächst rasant (Symbolbild: Pixabay)

In China wächst die Nachfrage nach Kryptowährungen rasant. Der Handelsstreit mit den USA und eine schwächere Landeswährung treiben immer mehr Investoren aus dem Reich der Mitte in digitale Zahlungsmittel, sagen Marktteilnehmer von Asien bis New York. Genaue Zahlen über Volumina im Kryptohandel sind zwar äusserst schwer zu bekommen, doch von Chinesen genutzte Krypto-Handelsplätze verzeichnen Börsenbetreibern und Brokern zufolge deutliche Zuwächse.

Facebooks Digitalwährung Libra bereitet deutschem Bankenverband Sorge

Bereitet Kopfzerbrechen: Libra (Bild: Pixabay/ Geralt)

Die von Facebook geplante Digitalwährung Libra muss nach Ansicht des Bankenverbandes BdB einer strikten Kontrolle unterworfen werden. "Libra müsste die weltweit höchsten regulatorischen Standards erfüllen und einer sorgfältigen Aufsicht und Kontrolle unterliegen", sagte BdB-Hauptgeschäftsfüher Andreas Krautscheid. Ob die von dem weltgrössten sozialen Netzwerk geplante digitale Währung zu einer Gefahr für das bestehende Geldsystem werde, lasse sich noch nicht absehen.

US-Finanzamt erinnert Bitcoin-Besitzer an Steuerpflicht

Bitcoin: US-Besitzer werden an Steuerpflicht erinnert (Bild: Pixabay/Matertux)

Für Erstaunen bei zahlreichen Menschen sorgt derzeit ein Schreiben des Finanzamts in den USA: Wie zahlreiche Nutzer melden, haben sie ein Schreiben des Internal Revenue Service (IRS) erhalten, das eine Warnung enthält. Und zwar weist die Behörde darauf hin, dass nicht nur Vermögen in Fiatgeld bei der Steuererklärung angeführt werden muss, sondern auch Bitcoins und andere Kryptowährungen. Sowohl an Kursgewinnen als auch an eingegangenen Transaktionen dürfte der Staat mitprofitieren.

Facebooks Libra kommt in Deutschland nicht gut an

Der Libra kommt in Deutschland nicht gut an (Bild: Pixabay/ Geralt)

Die geplante Digitalwährung von Facebook stösst in der deutschen Bevölkerung auf starke Vorbehalte: Einer veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov zufolge sehen 71 Prozent der Bürger das Projekt Libra skeptisch und nur zwölf Prozent positiv. Yougov hat Anfang Juli im Auftrag des Vereins "Finanzwende" 2093 Erwachsene befragt.

"Libra keine Kokurrenz zu Landeswährungen"

Kryptowährung: Facebook wartet Zustimmung der Aufsichtsbehörde ab (Logo: FB)

Facebook will seine geplante Kryptowährung Libra erst nach der Zustimmung der Aufsichtsbehörden starten. Bedenken müssten vor einem Start vollständig ausgeräumt werden, hiess es in einem vorbereiteten Redetext von David Marcus, der bei Facebook für Libra zuständig ist. Marcus wurde am gestrigen Dienstag vom Bankenausschuss des US-Senates angehört. Es soll vor einem Start von Libra entsprechende Genehmigungen geben. Bisher war der offizielle Start für die erste Jahreshälfte 2020 vorgesehen.

Handelsregisteramt Zug weitet Krypto-Bezahloptionen auf "Inapay" aus

Im Handesregisteramt Zug kann man neu vor Ort mit Bitcoin bezahlen (Bild: Pixabay)

Ab sofort ist es im Handelsregisteramt des Kantons Zug möglich, direkt vor Ort auch in Bitcoin zu bezahlen. Möglich gemacht wird dies durch die Point-of-Sales (PoS) Lösung "Inapay", die vom im Zug ansässigen Informatikunternehmen Inacta entwickelt und in Zusammenarbeit mit Bitcoin Suisse betrieben wird.

Iran beschlagnahmt tausende Mining-Computer

Kryptowährungen: Der Iran beschlagnahmt Tausende Schürfrechner (Symbolbild: Pixabay)

Iranische Behörden haben tausende Computer beschlagnahmt, die dazu genutzt wurden, Kryptowährungen zu schürfen. Das berichtet "The Verge" unter Berufung auf iranische Staatsmedien. In der Provinz Yazd wurden zwei Farmen entdeckt, die dafür gesorgt hatten, dass der Energieverbrauch im Land im vergangenen Monat um sieben Prozent gestiegen war.