Internet

Facebook will Verlegern die Kontrolle über Schlagzeilen sichern

Symbolbild: Pixabay/CCO

Facebook will seine Anzeigenkunden künftig daran hindern, die Überschriften von journalistischen Beiträgen zu ändern. Bis Jahresende sollten entsprechende Mechanismen in Kraft sein, teilte der US-Konzern am Montag mit. Mit den Mechanismen solle gesichert werden, dass die Verleger die Kontrolle darüber behielten, wie ihre Schlagzeilen in kommerziellen Anzeigen aussehen.

Riesige Datenbank mit persönlichen Daten von Ecuadorianern online

Private Daten im Netz (Bild: Pixabay/Geralt)

Sicherheitsforscher aus Israel haben eine riesige Datenbank mit persönlichen Daten von fast allen Bewohnern Ecuadors entdeckt. Die Datenbank beinhalte dem Bericht zufolge 20,8 Millionen Einträge und auch ein Eintrag zu Julian Assange. Ecuador selbst hat nur knapp 17 Millionen Einwohner. Die Differenz erklären die israelischen Hackern Noam Rotem und Ran Lokar mit Doppeleinträgen und Datensätzen bereits verstorbener Bürger.

Cookie-Banner manipulieren Nutzer subtil

Cookies: Gezielte Manipulation von Usern ist Alltag (Foto: pixabay.com, kalhh)

Die Cookie-Banner vieler Webseiten manipulieren Nutzer mit psychologischen Tricks, damit diese der Verwendung ihrer Daten durch Dritte zustimmen. Dabei verstossen sie oft gegen die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), wie eine Studie der Ruhr-Universität Bochum zeigt. "Die Mehrheit der Cookie-Hinweise entspricht nicht den Vorgaben der europäischen Datenschutzbehörden, die klar vorgeben, dass die Hinweise transparent sein und wirkliche Entscheidungsfreiheit bieten müssen", erklärt Christine Utz, Koautorin der Studie.

Australische Regierung lässt Websites mit anti-islamischem Inhalt sperren

Australien sperrt Websites mit Christchurch-Bezug (Bild: Fotolia/ Rotschwarzdesign)

Die australische Regierung hat acht Websites sperren lassen, die Inhalte in Zusammenhang mit dem Anschlag auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch veröffentlicht haben. Die ausländischen Seiten hätten weiterhin das Video des Anschlags oder das Manifest des mutmasslichen Täters gezeigt, sagte die Beauftragte für Internetsicherheit der australischen Regierung, Julie Inman Grant.

Rüffel für Google und Facebook von russischer Medienaufsicht

Google wurde wie Facebook in Russland gerügt (Bild: Google Zürich)

Die US-amerikanischen Internetgiganten Facebook und Google haben seitens der russischen Medienaufsicht eine Rüge eingefangen. Die Behörde wirft den Konzernen vor, sie hätten bei den Wahlen unter anderem in Moskau entgegen der Verbote politische Werbung zugelassen. "Solche Aktionen können als Eingriff in die souveränen Rechte Russlands und Behinderung demokratischer Wahlen in der Russischen Föderation gesehen werden", hiess es.

Credit Suisse lanciert "Direct Banking"

Credit Suisse führt Direct Banking ein (Bild: Claudio Schwarz @ Purzelbaum on Unsplash)

Die Credit Suisse reagiert auf die wachsende Konkurrenz durch Smartphone-Banken wie die deutsche N26 oder die britische Revolut. Mit einem Ausbau ihrer digitalen Angebote will die zweitgrösste Schweizer Bank nun mehr junge Kunden anlocken. Europaweit stehen die angestammten Grossbanken im klassischen Privatkundengeschäft unter Druck. Die hohen Kosten des Filialnetzes lassen sich durch die anhaltenden Niedrigzinsen immer schwerer wieder einspielen. Und gerade die jüngere Kundschaft erledigt ihre Bankgeschäfte ohnehin gerne günstig und zeitlich flexibel online.

Mastercard-Leak betraf auch komplette Kartennummern

Symboldbild: Pixabay/TheDigitalWay

Bei dem Datenleck im Mastercard-Bonusprogramm "Priceless Specials" (ICTK berichtete darüber) sind auch Listen mit vollständigen Kartennummern von Zahlungskarten in Umlauf gelangt. Mastercard teilte Kunden mit, dass "möglicherweise" auch ihre Zahlungskartennummer betroffen sei, mit der sie sich bei dem Programm angemeldet hatten. In ersten bekannt gewordenen Listen waren die Nummern noch bis auf die letzten vier und ersten zwei Ziffern unkenntlich.

DHL liefert keine Lebensmittel mehr für Amazon Fresh aus

DHL liefert in Deutschland nicht mehr für Amazon Fresh aus (Logo: Amazon)

Der deutsche Postdienst DHL liefert keine frischen Lebensmittel mehr für Amazon in Deutschland aus. Eine Konzernsprecherin teilte mit, dass sich DHL entschieden habe, die Zusammenarbeit mit Amazon Fresh im Bereich der Zustellung frischer Lebensmittel bis auf Weiteres nicht mehr fortzuführen. Der Markt für online bestellte, frische Lebensmittel bleibe weit hinter den Erwartungen zurück.

Hälfte aller Internetnutzer in EU bucht Urlaub online

Urlaub: Die Hälfte der EU-Internetnutzer bucht ihn online (Symbolbild: Karlheinz Pichler)

Die Hälfte aller Internetnutzer in der EU gibt an, eine Unterkunft für den Urlaub oder eine Reise über das Internet gebucht zu haben. Die Luxemburger waren 2017 mit 73 Prozent die fleissigsten Online-Bucher, an zweiter Stelle lagen die Finnen mit 65 Prozent, knapp gefolgt von Deutschland mit 64 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat mitteilte. Die geringsten Werte wiesen Bulgarien mit 17 Prozent und Kroatien mit 25 Prozent auf.

Daten von deutschen Mastercard-Kunden im Netz geleakt

Von Sicherheitslücke betroffen: Mastercard (Logo: Mastercard)

Der Kreditkartenanbieter Mastercard ist offenbar von einer Sicherheitslücke betroffen: Im Netz kursiert eine Tabelle, die persönliche Daten von 90.000 Nutzern enthalten soll. Darin aufgelistet sind Namen, Geburtsdaten, Mailadressen sowie teilweise Postanschrift und Handynummern. Die Daten dürften demnach zum Bonusprogramm Priceless Specials gehören und sollen fast ausschliesslich von Kunden aus Deutschland stammen. Offenbar sind in der Tabelle auch Informationen von einigen Mastercard-Mitarbeitern sowie Angestellten deutscher Banken enthalten.