Chinesische Regierung und Huawei wollen Internet neu definieren

Chinesen wollen Internet neu definieren (Bild: Pixabay/ The Digital Artist)

Viel zu instabil, viel zu unzuverlässig sei die Art und Weise, wie das Netz aktuell funktioniert, finden Huawei und die chinesische Regierung. Daher könnten die Anforderungen im Jahr 2030 – Stichwort Internet of Things und selbstfahrende Autos – nicht ausreichend erfüllt werden. Einem aktuellen Bericht der "Financial Times" zufolge schlug China mit seinen staatlichen Unternehmen China Unicom und China Telecom gemeinsam mit Huawei daher den Vereinigten Nationen vor, die Infrastruktur radikal anzupassen.

Deutschland: ZDF launched neues Online-Nachrichtenangebot

News: ZDF lanciert neues Online-Portal (Bild: Pixabay/ Piro4D)

Neue Formate, mehr Hintergrundinfos und Livestreams sowie eine auf soziale Medien und mobile Geräte gemünzte Präsentation: Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) präsentiert aktuelle Nachrichten auf einer neuen zentralen Online-Plattform. Aus der bisherigen Webseite heute.de wird ZDF heute. Der neue Auftritt bietet beispielsweise exklusive Online-Livestreams, schon ab dieser Woche sind am Mittwoch, Donnerstag und Freitag Corona-Sprechstunden geplant. In einer Online-Livesendung könnten User Experten Fragen rund um das Virus stellen.

Oneweb bringt mit russischer Hilfe Satelliten für schnelles Internet ins All

Symbolbild: Oneweb

Mit einer Sojus-Trägerrakete sind 34 neue Satelliten des britischen Kommunikationsunternehmens Oneweb für eine bessere Internetversorgung auf der Erde ins Weltall gestartet. Die Rakete hob vom Weltraumbahnhof Baikonur in der kasachischen Steppe ab, wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mitteilte. Nach gut drei Stunden sollten die Satelliten auf rund 450 Kilometern Höhe ankommen, sich dann ablösen und auf ihre Umlaufbahn bewegen.

"Deutsche Netze haben keine Probleme mit zunehmenden Datenverkehr"

Symbolbild: iStock

Die deutschen Netze können den zunehmenden Datenverkehr in der Coronavirus-Krise nach Ansicht der deutschen Bundesregierung problemlos bewältigen. "Wir als Bundesregierung sind mehrmals täglich im Gespräch mit der Bundesnetzagentur und den Betreibern. Keiner muss sich Sorgen machen, dass wir nicht genug Netzkapazitäten haben", sagte die für die Digitalisierung zuständige Staatsministerin im Kanzleramt, Dorothee Bär. In den vergangenen Wochen seien Massnahmen ergriffen worden, um stets ein reibungsloses Funktionieren der Netze zu ermöglichen.

Internetknoten-Betreiber DE-CIX sieht starke Veränderung beim Internet-Nutzerverhalten

Symbolbild: Fotolia/ AR130405

Der Betreiber des weltweit grössten Internetknotens DE-CIX in Frankfurt am Main stellt im Zusammenhang mit der Verschärfung der öffentlichen Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Covid-19-Virus eine starke Veränderung des Datenverkehrs und auch des Internet-Nutzerhaltens fest. Der durchschnittliche Datenverkehr am weltgrössten Internet Exchange in Frankfurt habe sich innerhalb einer Woche um 10 Prozent erhöht, heisst es.

"Google Arts & Culture" bietet Einblicke in 1.200 internationale Museen

Bild: Google

Über 1.200 Museen, Galerien und Ausstellungsstätten vom Museum of Modern Art (New York) über die Uffizien (Florenz) bis hin zur Eremitage (St. Petersburg) stellen auf "Google Arts & Culture", das auf der Startseite mit Kategorien wie "This week's most popular" oder "Recently Published" in der Aufmachung an Streamingdienste wie Netflix erinnert, ihre Bilder inklusive Hintergrundwissen zur freien Verfügung.

Neuer Datendurchsatz-Rekord am Frankfurter Internetknoten DE-CIX

Symbolbild: Fotolia/SP764

Der grösste Internetknoten der Welt, der Deutsche Commercial Internet Exchange (DE-CIX) in Frankfurt am Main, hat einen neuen Weltrekord gemessen: Der Internetknoten schaffte einen Datendurchsatz von mehr als 9 Terabit pro Sekunde. Den Grund dafür sieht der Chief Technologie Officer Thomas King auch in der Ausnahmesituation, die durch das Coronavirus besteht. Man habe erst gegen Ende des Jahres mit einem solchen Anstieg gerechnet – das hätte den Erfahrungswerten der vergangenen Jahre entsprochen, nach denen es saisonale Schwankungen gibt.

Coronavirus: Ebay verbietet Verkauf von Schutzmasken und Desinfektionsmittel auf Plattform

Ebay sperrt Handelsplattform für Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel (Bild: Pixabay/ Kevin Phillips)

Die US-amerikanische Online-Handelsplattform Ebay mit Zentrale im kalifornischen San Jose hat den Verkauf von Atemschutzmasken, Hand-Desinfizierern und anderen antibakteriellen Reinigungsprodukten auf seiner US-Website verboten. Das Unternehmen, das seine Dienste auch im DACH-Raum (Deutschland, Österreich und Schweiz) anbietet, begründete den Schritt gegenüber den Anwendern mit rechtlichen Bedenken und unfairen Preisen in Verbindung mit dem neuartigen Coronavirus.

Vermittlungsportale liefern erstmals Buchungsdaten an EU

Airbnb und Co liefern erstmals Buchungsdaten (Logo: Airbnb)

Buchungen über Airbnb, Booking, Expedia und Tripadvisor sollen erstmals europaweit statistisch erfasst werden. Das soll auch mehr Überblick über die in manchen Städten beklagten Auswüchse der privaten Zimmervermittlungen geben, wie die EU-Kommission gestern in Brüssel mitteilte. Nutzer und Nutzerinnen würden aber nicht registriert und der Datenschutz gewahrt. Die vier Vermittlungsportale haben nach Angaben der Brüsseler Behörde eine Vereinbarung mit dem EU-Statistikamt Eurostat getroffen. Geliefert würden Zahlen zu gebuchten Übernachtungen und Gästen.

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