Amazon will Betrügern per Video-Konferenz auf die Schliche kommen

Amazon will Betrüger entlarven (Bild: Pixabay)

Der US-amerikanische E-Commerce-Gigant Amazon will die Authentizität seiner unabhängigen Händler per Videokonferenz prüfen und so Betrüger entlarven. Verkäufer sollen dem Unternehmen zu digitalen Interviews bereitstehen und dadurch beweisen, dass sie keine Abzocke betreiben. Vor allem aufgrund des Coronavirus setzt Amazon auf Videokonferenzen als Organisations-Tool.

Online-Essenslieferdienst Delivery Hero legt massiv zu

Bild: Wikipedia/ Mosieur/ CCO

Der Online-Essenslieferdienst Delivery Hero mit Zentrale in Berlin zählt zweifelsohne zu den grossen Nutzniessern der Corona-Krise. Das liegt schon in der Ausrichtung des Unternehmens begründet. Jedenfalls schnellte der Umsatz von Delivery Hero im ersten Quartal des neuen Jahres gegenüber dem Vorjahr um fast 93 Prozent auf 515 Millionen Euro empor, wie das im MDax notierte Unternehmen verlauten lässt. Die Anzahl der Bestellungen verdoppelte sich ebenso beinahe, mit 2,4 Milliarden Euro stand beim bestellten Bruttowarenwert ein Anstieg von rund 58 Prozent zu Buche.

Sonos sichert sich über Napster Lizenzen für Internetradio

Bild: Charles on Unsplash.com

Sonos, der führende Anbieter vernetzter Lautsprecher, will sein Geschäftsmodell mit eigenen Radioprogrammen ausbauen. Auf den Geräten der Firma sollen über das Internet unter anderem 30 werbefinanzierte Sender mit Musik aus verschiedenen Genres verfügbar sein, wie Sonos ankündigte. Für die kalifornische Firma ist das eine Strategiewende: Bisher kümmerte sich Sonos lediglich um die Hardware und überliess das Inhalte-Geschäft anderen.

Deutsche Verbraucher tendieren zu bargeldlosem Zahlen

Berührungslose Bezahlverfahren sind im Vormarsch (Symbolbild: Pixabay/ Geralt)

Die Corona-Krise könnte Kartenzahlungen im Handel zulasten von Bargeld kräftig vorantreiben. Mit der Pandemie dürfte sich die Nutzung von kontaktlosen Bezahlverfahren, Giro- und Kreditkarten sowie mobilem Zahlen per Smartphone beschleunigen, glauben Zahlungsexperten der Beratungsfirma Oliver Wyman. Der Anteil von Barzahlungen nach Umsatz könnte bis 2025 auf 32 Prozent sinken, schreiben sie in einer am gestrigen Sonntag veröffentlichten Studie. Zum Vergleich: Für das vergangene Jahr schätzen sie den Bargeld-Anteil auf 47 Prozent.

Amsterdam verbannt Vermietungsplattformen von den Grachten

Künftig keine Airbnb-Vermietungen mehr am Grachtengürtel in Amsterdam (Bild: Pixabay)

Amsterdam will die Vermietung von Wohnungen an Touristen über Internetplattformen wie Airbnb in Teilen des Zentrums verbieten. In drei besonders stark von Touristen überlaufenen Gebieten am Grachtengürtel soll das Verbot vom 1. Juli an gelten, wie die niederländische Hauptstadt mitteilte. In den übrigen Stadtvierteln gelten dann strenge Regeln. Vermieter müssen eine Lizenz haben, dürfen ihre Wohnung höchstens 30 Tage im Jahr und an maximal vier Personen vermieten.

Swica-Leitlinien zum Umgang mit unzulässigen Registrierungen und Domainnamen

Symbolbild: Rawpixel/ Royalty Free Image

Mit dem "Code of Conduct Domainnamen" (CCD) hat der IT-Branchenverband Swico in Kooperation mit seinen Mitgliedern Leitlinien zum Umgang mit unzulässigen Registrierungen und Verwendungen von Domainnamen entwickelt. Die Leitlinien sollen gemäss Mitteilung unter anderem den Umgang mit Kunden regeln, welche bei der Registrierung eines Domainnamens die Rechte von Dritten (insbesondere Urheberrechte oder Markenrechte) oder Persönlichkeitsrechte verletzen oder wenn beispielsweise Straftatbestände im Bereich Ehrverletzung, Pornografie oder Rassismus erfüllt sind.

Google muss in Frankreich für Artikel bezahlen

Google: Gesetz sieht Zahlung für Artikel vor (Foto: Pixabay/Firmbee)

Die französische Wettbewerbsbehörde verdonnert Google dazu, Nachrichtenagenturen für die Verwendung von Artikeln oder Auszügen in seinen News-, Search- und Discovery-Seiten zu bezahlen. Das Unternehmen soll die Preise dabei selbst aushandeln. Diese Massnahme ist Teil der EU-Urheberrechtsreform von 2019, die grosse Internetfirmen wie Google oder auch Facebook dazu anhält, Urheber für den Upload von Inhalten angemessen auszuzahlen.

H&F krallt sich Autoscout24 für 2,84 Mrd. Euro

Scout24 verkauft Autoscout24 (Bild: Scout24)

Die US-Private-Equity-Gesellschaft Hellman & Friedman (H&F) übernimmt das deutsche Online-Autoverkaufsportal für Gebraucht- und Neuwagen, Autoscout24, für 2,84 Mrd. Euro. Plattformbetreiber Scout24 hat im Zuge des Deals auch die beiden Finanzierungsseiten FinanceScout24 und Finanzcheck an Hellman & Friedman veräussert.

Digitaler Bachmannpreis

Impression vom letztjährigen Bachmannpreis (Bild: ORF/Johannes Puch)

Vergangenen Freitag hatte es noch geheissen, dass das diesjährige Wettlesen um den Bachmannpreis im Rahmen der Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt wegen des Coronavirus abgesagt werden muss. Jetzt aber wurde angekündigt, dass der Bachmannpreis 2020 doch stattfinden soll – als Digitalausgabe im Internet. Fünf der sieben Juroren und Jurorinnen des im Juni angesetzten renommierten Literaturpreises hatten sich in einer Protestnote "vehement" gegen die Aussetzung ausgesprochen.

Oneweb schlittert in Insolvenz

One Web will sich unter Gläubiger-Schutz stellen lassen (Bild: Oneweb)

Die Satelliten-Firma Oneweb, die für weltumspannende Internet-Versorgung aus dem All sorgen wollte, sucht in einem US-Insolvenzverfahren Schutz vor ihren Gläubigern. Angestrebt werde ein Verkauf des Unternehmens, wie Oneweb mitteilte. Unter den Gläubigern ist auch der europäische Trägerraketen-Spezialist Arianespace, dem Oneweb laut Insolvenzantrag gut 238 Millionen Dollar schuldet. Oneweb brachte bisher 74 Satelliten ins All und stellte die Hälfte der benötigten 44 Bodenstationen fertig.

Seiten

Internet abonnieren