Huawei forciert Google-Maps-Alternative

Will einen eigenen Online-Kartendienst auf die Beine stellen: Huawei (Logo: Huawei)

Neben einem eigenen Betriebssystem will Huawei nun auch eine Google-Maps-Alternative entwickeln. Dadurch soll die US-Abhängigkeit weiterhin entflochten werden. Huawei will laut einem Bericht der chinesischen Staatszeitung China Daily demnach einen eigenen Online-Kartendienst ins Leben rufen. Bereits im Oktober soll die Vorstellung eines Bausatzes passieren. Laut China Daily sieht Huawei eine Schnittstelle für lokale Kartendienste in 150 Ländern vor. 40 Sprachen soll diese unterstützen.

Googles Jobsuche verärgert Konkurrenten

Google verärgert die Job-Portale (Symbolbild: iStock)

23 europäische Anbieter von Online-Jobbörsen haben eine schriftliche Beschwerde bei Margrethe Vestager, EU-Kommissarin für Wettbewerbsrecht, eingelegt. Der Vorwurf: Google dränge mit unfairen Geschäftspraktiken Mitbewerber aus dem Markt. Stein des Anstosses ist Googles eigene Jobsuche. Mit dieser mache man nicht nur all den Beschwerdeführern Konkurrenz, man tue es auch auf unfaire Weise lautet der Vorwurf. Google würde nämlich in seiner Suchmaschine gezielt den eigenen Dienst bevorzugen und Konkurrenten nach unten reihen.

Online-Elektronikhändler Ceconomy verringert Verluste

Logo: Ceconomy

Auch wegen des Verkaufs der restlichen Anteile am Handelskonzern Metro hat der deutsche Online-Elektronikhändler Ceconomy seinen Nettoverlust im dritten Quartal reduziert. In den drei Monaten bis Ende Juni sank der Fehlbetrag von 104 Millionen auf 48 Millionen Euro, wie das für die Elektromärkte Media Markt und Saturn bekannte Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mitteilte.

Betrüger nahm Amazon 330.000 Euro ab

Spanische Betrüger tricksten Amazon mit iPhone-Geräten aus (Bild: Archiv)

Bei der riesigen Zahl an Rücksendungen, die jeden Tag bei Amazon eingehen, ist es längst unmöglich geworden, jeden Fall einzeln zu prüfen. Dieser Umstand dürfte auch einem Spanier zu Ohren gekommen sein, der dies für eine gleichermassen einfache wie äusserst effektive Betrugsmasche genutzt hat. Um insgesamt 330.000 Euro soll der 22-jährige Mann den Online-Händler betrogen haben.

Türkei sperrt oppositionelle Webseiten

Die Türkei sperrt zahlreiche oppositionelle Internet-Seiten (Symbolbild: Fotolia/ Rotschwarzdesign)

Ein türkisches Gericht hat einem Medienbericht zufolge die Sperrung von mehr als 130 Internetseiten angeordnet – darunter Twitter- und Instagram-Konten sowie Facebook-Seiten von oppositionellen Politikern, Künstlern und Medien. Die Entscheidung war auf Antrag der Gendarmerie-Hauptdirektion schon Mitte Juli gefallen. Die grosse oppositionelle Nachrichtenwebseite Bianet, die ebenfalls gesperrt werden soll, hatte das Gerichtsdokument am Dienstag veröffentlicht. Die aufgelisteten Seiten waren zunächst noch zugänglich. Bianet hat Einspruch gegen die Entscheidung eingelegt.

Privates Wlan nun auch in Kuba

Die kommunistische Regierung in Kuba hat den Internetzugang für die Bevölkerung am heutigen Montag erleichtert – allerdings unter strenger Zensur. "Das Ziel des Staates ist es, einen immer umfassenderen Internetzugang für die ganze Bevölkerung zu schaffen", sagte Vize-Kommunikationsminister Ernesto Rodriguez Hernandez. "Die Kubaner unterstützen und verteidigen die Revolution überall, sowohl in der richtigen als auch in der virtuellen Welt", sagte Hernandez. Das Internet und die sozialen Medien seien Instrumente, um "die kubanische Wahrheit zu platzieren, nicht um Dinge zu manipulieren".

Uber setzt Fuss in deutschen Lkw-Güterverkehr

Uber steigt in den deutschen LKW-Verkehr ein (Logo: Uber)

Der US-Fahrdienstvermittler Uber dehnt sein Angebot in Deutschland auf den Lastwagenverkehr aus: Der Dienst Uber Freight verbindet mit einer App Speditionen und deren gewerbliche Kunden, wie das Unternehmen mitteilte. Uber wirbt damit, den Markt effizienter zu organisieren, in dem Lastwagen rund ein Fünftel ihrer Fahrstrecke leer zurücklegten. Der Konzern, der dieses Geschäft bereits in den USA und in den Niederlanden betreibt, erweitert seine Frachtvermittlung damit auf Europas grösste Volkswirtschaft, die im Strassengüterverkehr auf dem Kontinent eine zentrale Rolle einnimmt.

Google sperrt in der Schweiz ansässige Ticketplattform Viagogo

Logo: Viagogo

Google hat die in der Schweiz ansässige Ticketplattform Viagogo wegen überhöhter Preise, undurchsichtigen Gebühren und undgültigen oder sogar gefälschten Tickets als Werbekunden gesperrt. Ein wichtiger Teil des Geschäftsmodells, die Vorreihung beim Suchmaschinenanbieter Google, fällt demnach nun weg. Viagogo werde weltweit nicht mehr als Werbekunde akzeptiert, liess Google verlauten.

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