Digital-Bank Openbank startet nun auch in Deutschland

Die Openbank startet nun auch in Deutschland (Bild: Wikipedia/ Lofor/ CC)

Die spanische Bank Santander bringt ihr Digital-Angebot Openbank nach einer Pilotphase nun auch nach Deutschland: Noch in diesem Jahr werde die bisher nur in Spanien verfügbare Online-Bank auch in den Niederlanden und in Portugal an den Start gehen, kündigte das Unternehmen in Berlin an. Santander verspricht sich von der Internationalisierung des Online-Angebots eine Verdopplung der Kundschaft auf rund zwei Millionen. Aktuell zählt Openbank mehr als 1,2 Millionen Kunden in Spanien und verfügt über Einlagen in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar.

Von der Leyen will Aktionsplan gegen Fake News

Ursula von der Leyen will Aktionsplan gegen Fake News (Bild: EU)

Die Europäische Union will den Kampf gegen die Einmischung des Auslands in die demokratischen Prozesse Europas verstärken. EU-Justizkommissarin Vera Jourova betonte vor dem EU-Parlament in Strassburg, dass die Verantwortung für die Durchführung freier Wahlen zwar bei den einzelnen Staaten liege, es aber ein gemeinsames europäische Handeln brauche. Derzeit untersuche die EU-Kommission die jüngsten Wahlen. Ein Bericht soll bis Ende des Jahre vorliegen, so Jourova.

Über 13.000 Datensätze von deutschen Patienten ungeschützt im Netz

Symbolbild: Pixabay/Geralt/CCO

Hochsensible medizinische Daten, unter anderem von Patienten aus Deutschland und den USA, sind einem Bericht zufolge auf ungesicherten Servern gelandet. Es gehe um die Daten mehrerer Millionen Patienten, wie der Bayerische Rundfunk nach Recherchen des Senders mit der US-Investigativplattform Pro Publica berichtete. Auf die Unterlagen – etwa Brustkrebsscreenings, Wirbelsäulenbilder, Röntgenaufnahmen eines Brustkorbs oder Herzschrittmacher – hätte jeder zugreifen können, so der Bericht.

Facebook will Verlegern die Kontrolle über Schlagzeilen sichern

Symbolbild: Pixabay/CCO

Facebook will seine Anzeigenkunden künftig daran hindern, die Überschriften von journalistischen Beiträgen zu ändern. Bis Jahresende sollten entsprechende Mechanismen in Kraft sein, teilte der US-Konzern am Montag mit. Mit den Mechanismen solle gesichert werden, dass die Verleger die Kontrolle darüber behielten, wie ihre Schlagzeilen in kommerziellen Anzeigen aussehen.

Riesige Datenbank mit persönlichen Daten von Ecuadorianern online

Private Daten im Netz (Bild: Pixabay/Geralt)

Sicherheitsforscher aus Israel haben eine riesige Datenbank mit persönlichen Daten von fast allen Bewohnern Ecuadors entdeckt. Die Datenbank beinhalte dem Bericht zufolge 20,8 Millionen Einträge und auch ein Eintrag zu Julian Assange. Ecuador selbst hat nur knapp 17 Millionen Einwohner. Die Differenz erklären die israelischen Hackern Noam Rotem und Ran Lokar mit Doppeleinträgen und Datensätzen bereits verstorbener Bürger.

Cookie-Banner manipulieren Nutzer subtil

Cookies: Gezielte Manipulation von Usern ist Alltag (Foto: pixabay.com, kalhh)

Die Cookie-Banner vieler Webseiten manipulieren Nutzer mit psychologischen Tricks, damit diese der Verwendung ihrer Daten durch Dritte zustimmen. Dabei verstossen sie oft gegen die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), wie eine Studie der Ruhr-Universität Bochum zeigt. "Die Mehrheit der Cookie-Hinweise entspricht nicht den Vorgaben der europäischen Datenschutzbehörden, die klar vorgeben, dass die Hinweise transparent sein und wirkliche Entscheidungsfreiheit bieten müssen", erklärt Christine Utz, Koautorin der Studie.

Australische Regierung lässt Websites mit anti-islamischem Inhalt sperren

Australien sperrt Websites mit Christchurch-Bezug (Bild: Fotolia/ Rotschwarzdesign)

Die australische Regierung hat acht Websites sperren lassen, die Inhalte in Zusammenhang mit dem Anschlag auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch veröffentlicht haben. Die ausländischen Seiten hätten weiterhin das Video des Anschlags oder das Manifest des mutmasslichen Täters gezeigt, sagte die Beauftragte für Internetsicherheit der australischen Regierung, Julie Inman Grant.

Rüffel für Google und Facebook von russischer Medienaufsicht

Google wurde wie Facebook in Russland gerügt (Bild: Google Zürich)

Die US-amerikanischen Internetgiganten Facebook und Google haben seitens der russischen Medienaufsicht eine Rüge eingefangen. Die Behörde wirft den Konzernen vor, sie hätten bei den Wahlen unter anderem in Moskau entgegen der Verbote politische Werbung zugelassen. "Solche Aktionen können als Eingriff in die souveränen Rechte Russlands und Behinderung demokratischer Wahlen in der Russischen Föderation gesehen werden", hiess es.

Credit Suisse lanciert "Direct Banking"

Credit Suisse führt Direct Banking ein (Bild: Claudio Schwarz @ Purzelbaum on Unsplash)

Die Credit Suisse reagiert auf die wachsende Konkurrenz durch Smartphone-Banken wie die deutsche N26 oder die britische Revolut. Mit einem Ausbau ihrer digitalen Angebote will die zweitgrösste Schweizer Bank nun mehr junge Kunden anlocken. Europaweit stehen die angestammten Grossbanken im klassischen Privatkundengeschäft unter Druck. Die hohen Kosten des Filialnetzes lassen sich durch die anhaltenden Niedrigzinsen immer schwerer wieder einspielen. Und gerade die jüngere Kundschaft erledigt ihre Bankgeschäfte ohnehin gerne günstig und zeitlich flexibel online.

Mastercard-Leak betraf auch komplette Kartennummern

Symboldbild: Pixabay/TheDigitalWay

Bei dem Datenleck im Mastercard-Bonusprogramm "Priceless Specials" (ICTK berichtete darüber) sind auch Listen mit vollständigen Kartennummern von Zahlungskarten in Umlauf gelangt. Mastercard teilte Kunden mit, dass "möglicherweise" auch ihre Zahlungskartennummer betroffen sei, mit der sie sich bei dem Programm angemeldet hatten. In ersten bekannt gewordenen Listen waren die Nummern noch bis auf die letzten vier und ersten zwei Ziffern unkenntlich.

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