Hintergrund

Facebook: KI-Tool behebt Softwarefehler

Quellcode: Neues Tool patcht Bugs automatisch (Symbolbild: Pixabay/ Pexels)

Facebook hat anlässlich der Ingenieurskonferenz ein KI-Tool vorgestellt, das zur Qualitätssicherung bei Software dient. Dazu scannt "Sapfix" Code nach Fehlern, testet mögliche Patches und schlägt aus seiner Sicht gute Fehlerkorrekturen menschlichen Entwicklern vor. Das Tool ist Facebook zufolge schon in grossem Massstab für die eigene Android-App zum Einsatz gekommen und soll auf Dauer quelloffen veröffentlicht werden.

Vertikale IoT-Plattformen wirbeln Markt durcheinander

Symbolbild: Archiv

Das Marktanalyse- und Beratungsunternehmen PAC hat über 120 IoT-Plattformen (Internet of Things) untersucht und 43 davon in sieben Segmenten evaluiert. Über alle Segmente hinweg erhielten gemäss dem "PAC Radar IoT Platforms in Europe 2018" nur zwölf Anbieter eine "Best-in-Class"-Bewertung: AWS (Amazon Web Services), Bosch Software Innovations, Fiware, GE Digital, Harman, IBM, Itron, Microsoft, PTC, SAP, Siemens und Software AG.

Viele Web-Zertifikate täuschen Sicherheit vor

Code: Viele Web-Zertifikate sind manipulierbar (Symbolbild: Pixabay/Pexels)

Eine Schwachstelle in der Domänenvalidierung (DV) lässt sich gezielt manipulieren und gefährdet somit die Sicherheit beim Surfen. Ein Team des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie (SIT) hat demonstriert, dass diese Vertrauenswürdigkeit bei Web-Zertifikaten des vertraunswürdigen SSL-/TLS-Protokolls auf falschen Annahmen beruht und Nutzer leicht dazu verleitet werden können, ihre geheimen Passwörter und Daten an betrügerische Phishing-Websites zu senden.

Hays-/PAC-Studie: Spagat zwischen Kerngeschäft und Digitalisierung sorgt für Spannungen

Bild: Hays

Unternehmen konzentrieren sich noch immer viel stärker auf die Entwicklung des Kerngeschäfts als auf neue Geschäftsfelder – trotz den Herausforderungen des digitalen Wandels. Dies belegt eine neue Studie von Hays und PAC.

Tool soll Passwörter einprägsamer machen

Einloggen: Passwörter kommen auf den Prüfstand (Symbolbild: Pixabay/ Free Graphik Today)

Je öfter sich Anwender mit ihrem Passwort einloggen, desto besser merken sie es sich. Diesem Grundsatz folgend, arbeiten Forscher der Rutgers University an einem neuen Tool, das die Einprägsamkeit von Passwörtern bewerten soll. In ihrer Studie zur Nutzung von Passwörtern haben die Wissenschaftler auch festgestellt: Je sicherer ein Passwort vom System eingestuft wird, desto schlechter können sich User daran erinnern.

IBM rüstet Storage-Portfolio massiv auf

Der US-IT-Riese IBM mit Zentrale in Armonk liebt es seit Jahren, seine neuen Hard- oder Software-Produkte bei Storage gebündelt auf den Markt zu bringen. Kürzlich waren es dieses Mal gleich über zehn Neuankündigungen oder neue Versionen, denen IBM die gemeinsame Klammer “Multi-Cloud” verpasste.

Prototyp für Bionik-Auge aus dem 3D-Drucker

Forscher der University of Minnesota haben einen Prototypen für ein bionisches Auge per 3D-Druck hergestellt. Um dieses Ziel zu erreichen, mussten die Wissenschaftler zunächst einen Weg finden, elektronische Bauteile auf einer kurvenförmigen Oberfläche zu drucken. Möglich wurde dies durch den Einsatz eines speziell angepassten 3D-Druckers und einer Tinte aus Silberpartikeln. Der neue Ansatz soll blinden und sehbehinderten Menschen eines Tages wieder zur uneingeschränkten Sicht verhelfen, hofft das Projektteam.

Die Verwischung der Grenzen zwischen Mensch und Maschine

Von den 35 Must-Watch-Technologien, die im "Emerging Technologies Hype Cycle 2018" des Research- und Beratungsunternehmens vertreten sind, haben Forscher von Gartner fünf Megatrends identifiziert, welche die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verwischen sollen. Gerade Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) spielen demnach eine entscheidende Rolle dabei, dass Unternehmen flächendeckend, immer verfügbar und mit Unternehmens-Ökosystemen verbunden sind, um in naher Zukunft bestehen zu können.

"Livetag" macht Alltagsgegenstände "smart"

Forscher haben auf papierartige Substrate gedruckte Metall-Tags entwickelt, durch die jeder Alltagsgegenstand "smart" wird. "Unser Ziel ist es, das Internet der Dinge über Smartphones, Smartwatches und andere High-End-Geräte hinaus zu erweitern", sagt Xinyu Zhang, Professor for Elektro- und Computertechnik an der University of California, San Diego. Die neuen Tags sind Berührungssensoren und dabei komplett passiv: Sie kommen ohne eigene Stromversorgung aus und nutzen reflektierte WLAN-Signale.