Intelligente Fabriken brauchen intelligente IT-Sicherheit

Symbolbild: KI-generiert, STM

Die Integration von KI in der Fertigung gewährt Herstellern enorme Vorteile in Bezug auf Effizienz, Produktivität, Wissensaustausch und Kostensenkungen. Für Serge Thibault, VP Information Security bei Poka, ist das Potenzial der KI in der Fertigung zwar gross, doch ohne angemessene Sicherheitsmassnahmen auf Unternehmensebene kann sie schnell zu einem Betriebs- und Reputationsrisiko werden. Denn leistungsstarke KI-Tools bringen kritische Sicherheits- und Compliance-Probleme mit sich.

Schrumpfkur bei Rechenzentren: Die (fast) unsichtbare Infrastruktur

Datacenter in a Box (Bild: AI-generated, zVg)

Während Cloud-Rechenzentren immer gigantischere Ausmasse annehmen, schrumpft die On-Premise-Welt radikal. Was früher industrielle Kühlung und eigene Serverräume erforderte, passt heute dank 3nm-Chips und moderner HCI buchstäblich in einen Milchkarton. Diese Miniaturisierung markiert einen Wendepunkt für mittelständische Unternehmen: Sie beendet das Entweder-oder zwischen Cloud-Abhängigkeit und Infrastruktur-Chaos.

KI als Belastungstest für Cloud-Kosten

Symbobild: pixabay

Eine internationale Befragung von mehr als 2.000 IT-Entscheidern zeigt, dass 94 Prozent Schwierigkeiten haben, ihre Cloud-Ausgaben zu optimieren. Parallel wachsen die Investitionen in Cloud-Architekturen, um die Anforderungen moderner KI-Workloads zu unterstützen. Steigende Kosten resultieren dabei weniger aus dem Verbrauch, sondern aus internen Abläufen, die sich in klassischen Modellen der Big Tech Anbieter nur eingeschränkt kontrollieren lassen.

Sichere KI in Microsoft 365 beginnt bei der Datenbasis

Logobild: Microsoft

Microsoft Copilot ist kein isoliertes KI-Tool. Es verarbeitet E-Mails, Dateien, Chats und Kalenderdaten und erzeugt daraus neuen Content. Genau darin liegt das zentrale Risiko: Die KI (Künstliche Intelligenz) nutzt dieselben Informationen wie der Anwender – inklusive sensibler Inhalte. Ohne technische Leitplanken kann KI schnell einmal zum Compliance-Problem mutieren.

Cybersicherheit weit mehr als nur ein Compliance-Kriterium

Cybersicherheit sollte in der Unternehmenskultur verankert sein (Symbolbild: Pixabay/'Geralt)

Im Falle eines erfolgreichen Angriffs sind die Schuldigen mitunter schnell gefunden: Eine Lücke in der Firewall, eine geöffnete Phishing-Mail oder eine übersehene Warnmeldung. Doch ein Blick in die Praxis zeigt: IT-Sicherheit scheitert nicht an Technologien oder Fehlverhalten, sondern bereits grundsätzlich an einem Mangel an Unternehmenskultur. Wenn Cybersicherheit in einer Organisation nur als eine schlecht durchgesetzte Aufgabe von anderen für andere verstanden wird, entsteht vielleicht eine oberflächliche Compliance, aber keine wirkliche Cyberresilienz.

Predictive AI: Von reaktiv zu vorausschauend

Predict AI (Foto: Dynatrace)

Cloud-native Architekturen sind für viele Unternehmen zum Standard geworden. Doch mit ihrer Flexibilität wächst auch die Komplexität und damit das Risiko. Dynamische Workloads, verteilte Services und schnelllebige Deployments sorgen dafür, dass traditionelle Überwachungsmethoden immer öfter an Grenzen stossen. Klassisches Monitoring registriert Vorfälle, wenn sie bereits eingetreten sind. Im besten Fall wird schnell reagiert, im schlechtesten verzögert – mit Auswirkungen auf Performance, Stabilität und Geschäftskontinuität.

Hypervisoren als neues Trendziel für Ransomware-Attacken

Hypervisoren im Visier (Symbolbild: Bitdefender)

Eine der grössten Aufgaben für Cybersicherheitsverantwortliche ist es, mit den stets neuen Angriffstaktiken schrittzuhalten. Zu diesen zählen aktuelle Ransomware-Attacken, die Endpunkte ignorieren und direkt auf die Infrastruktur auf Hypervisor-Ebene abzielen. Da die meisten modernen Infrastrukturen mittlerweile virtualisiert sind, kann ein Angreifer über diesen Vektor die gesamte IT des Unternehmens effektiv lahmlegen.

Sicherheitsfokussierter Managed File Transfer für Kritische Infrastrukturen

Vertrauenswürdiger Datentransfer in kritischen Umgebungen – Sicherheit durch Managed File Transfer (Bildquelle: Obswat)

Organisationen im Bereich Kritische Infrastrukturen (Kritis) sehen sich mit wachsenden Cybersicherheitsbedrohungen, strengen Regulatorien und operativer Komplexität konfrontiert. Ob im Industrie- und Fertigungsbereich, dem Banken-, Finanz- und Versicherungssektor oder für Behörden – ein auf Sicherheit fokussierter Managed File Transfer (MFT) ist heutzutage grundlegend, um hochsensible Daten und kritische Prozesse adäquat vor Angriffen zu schützen und damit Betriebsausfälle und Datenlecks zu verhindern.

Storage-as-a-Service wird zu einer Schlüsseltechnologie

Symbolbild: Pixabay7AVNsuresh, AI generated

Der digitale Wandel zwingt Unternehmen zu einem grundlegenden Umdenken beim Umgang mit ihren Daten. Eine IDC-Studie prognostizierte bereits für dieses Jahr ein weltweites Datenvolumen von rund 175 Zettabyte oder mehr. Laut Statista wird es bis 2028 auf knapp 400 Zettabyte anwachsen – und sich damit in drei Jahren mehr als verdoppeln. Diese Entwicklung resultiert nicht nur aus der stärkeren Vernetzung durch das Internet der Dinge (IoT), sondern auch aus dem zunehmenden Einsatz datengetriebener Technologien wie künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen (ML) und Advanced Analytics.

Überwachung und Kalibrierung der Luftfeuchtigkeit in Rechenzentren

Symbolbild: Fotolia, Blacklight

Rechenzentren gehören zur kritischen Infrastruktur und stellen das eigentliche Rückgrad der IT dar. Infolgedessen wird auch die Einhaltung von Vorschriften und der Betriebssicherheit immer wichtiger. Dies beinhaltet Faktoren wie Temperatur, Taupunkt und Luftfeuchtigkeit.

Seiten

Hintergrund abonnieren