Hintergrund

IBM rüstet Storage-Portfolio massiv auf

Der US-IT-Riese IBM mit Zentrale in Armonk liebt es seit Jahren, seine neuen Hard- oder Software-Produkte bei Storage gebündelt auf den Markt zu bringen. Kürzlich waren es dieses Mal gleich über zehn Neuankündigungen oder neue Versionen, denen IBM die gemeinsame Klammer “Multi-Cloud” verpasste.

Prototyp für Bionik-Auge aus dem 3D-Drucker

Forscher der University of Minnesota haben einen Prototypen für ein bionisches Auge per 3D-Druck hergestellt. Um dieses Ziel zu erreichen, mussten die Wissenschaftler zunächst einen Weg finden, elektronische Bauteile auf einer kurvenförmigen Oberfläche zu drucken. Möglich wurde dies durch den Einsatz eines speziell angepassten 3D-Druckers und einer Tinte aus Silberpartikeln. Der neue Ansatz soll blinden und sehbehinderten Menschen eines Tages wieder zur uneingeschränkten Sicht verhelfen, hofft das Projektteam.

Die Verwischung der Grenzen zwischen Mensch und Maschine

Von den 35 Must-Watch-Technologien, die im "Emerging Technologies Hype Cycle 2018" des Research- und Beratungsunternehmens vertreten sind, haben Forscher von Gartner fünf Megatrends identifiziert, welche die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verwischen sollen. Gerade Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) spielen demnach eine entscheidende Rolle dabei, dass Unternehmen flächendeckend, immer verfügbar und mit Unternehmens-Ökosystemen verbunden sind, um in naher Zukunft bestehen zu können.

"Livetag" macht Alltagsgegenstände "smart"

Forscher haben auf papierartige Substrate gedruckte Metall-Tags entwickelt, durch die jeder Alltagsgegenstand "smart" wird. "Unser Ziel ist es, das Internet der Dinge über Smartphones, Smartwatches und andere High-End-Geräte hinaus zu erweitern", sagt Xinyu Zhang, Professor for Elektro- und Computertechnik an der University of California, San Diego. Die neuen Tags sind Berührungssensoren und dabei komplett passiv: Sie kommen ohne eigene Stromversorgung aus und nutzen reflektierte WLAN-Signale.

Besucherzahlen auf Facebook im freien Fall

Facebooks Webverkehr hat sich in den vergangenen zwei Jahren halbiert. Jüngere User wechseln häufig zum Rivalen Youtube. Zu diesem Schluss kommt eine Erhebung des Marktforschungsunternehmens Similarweb. Analysiert wurde der Webverkehr der fünf Internetriesen Google, Facebook, Youtube, Yahoo und Amazon. Die monatlichen Seitenaufrufe von Facebook sind von 8,5 Mrd. auf 4,7 Mrd. gesunken.

SAP-Anwendergruppe fordert umfassende Aufklärung über C/4Hana

Der deutsche ERP-Riese SAP kündigte auf seiner Hausmesse Sapphire Now im vergangenen Juni die CRM-Lösung C/4Hana an. Das Lösungspaket soll Unternehmen in Marketing, Vertrieb und Kundenservice eine einheitliche Sicht auf ihre Kunden ermöglichen. Mit diesem Ansatz möchte SAP gezielt dem Cloud-Anbieter Salesforce Konkurrenz machen, der bisher am stärksten vom wirtschaftlichen Wachstum im Bereich Kundenmanagement profitiert.

Den perfekten Schatten programmiert

Am Computer entwickelt und mit Hilfe von Robotern gebaut: ETH-Studierende des MAS Architektur und Digitale Fabrikation bauten eine Holz-Pergola, welche die sonnenexponierte Terrasse des Istituto Svizzero in Rom zu einem angenehmen, schattigen Ort macht. Das Projekt beweist das Potenzial der digitalen Fabrikation im Holzbau.

Drohnensteuerung via Sprachkanal

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut (HHI), haben ein Sprachverfahren zur Steuerung und Ortung von Drohnen entwickelt. Das neue Verfahren ist laut den Berliner Experten stabil, günstig, reichweiteunabhängig und prinzipiell sofort umsetzbar: Die Steuerung erfolgt ganz einfach über die Sprachkanäle des Mobilfunknetzes.

Forderung nach Agilität veranlasst SAP-Anwender zum Umstieg auf S/4Hana

SAP S/4Hana ist mittlerweile seit Anfang 2015 auf dem Markt. Seitdem veranlasst die neue ERP-Produktgeneration immer mehr SAP-Kunden, über einen möglichen Umstieg nachzudenken bzw. diesen zu planen. Wie eine von dem IT-Spezialisten Arvato Systems in Zusammenarbeit mit PAC erstellte Studie zeigt, ist SAP S/4Hana noch kein Massenphänomen. Dennoch treibt der Wunsch nach modernen SAP-Anwendungen und einer höheren Agilität die Unternehmen zum Umstieg.