Hintergrund

Fallbeispiele für Data Analytics in der Praxis

Symbolbild: Fotolia/nicoElnino

Angesichts sich immer schneller ändernder Rahmenbedingungen ist die Bedeutung von Datenanalyselösungen rapide gestiegen. Unternehmen müssen in immer kürzerer Zeit immer weitreichendere Entscheidungen treffen. Dazu brauchen sie einen verlässlichen Datenbestand, der einerseits alle Informationen der Organisation enthält und andererseits rasch und unkompliziert ausgewertet werden kann.

Neuer KI-Bot sucht nach Galaxien im Weltall

Weltall: 'Claran' sucht nach Galaxien (Foto: s.kunka, pixelio.de)

Wissenschaftlerinnen der University of Western Australia (UWA) haben einer Künstlichen Intelligenz (KI), die eigentlich zur Gesichtserkennung auf Facebook eingesetzt wird, beigebracht, fremde Galaxien zu suchen. Resultat ist das selbstlernende Computerprogramm "Claran", das Fotoaufnahmen von verschiedenen Radioteleskopen systematisch durchforsten und dabei auch verlässlich solche Galaxien aufspüren kann, die bei bislang verfügbaren Methoden meist übersehen wurden. Mit der neuen Technologie könnten nun insgesamt 70 Mio. Galaxien gefunden und beobachtet werden, schätzen die Forscherinnen.

Kompaktes Eye-Tracking-System passt auf eine Brille

Kompakt-Verfolgung: Umgebungslicht reicht aus (Foto: DartNets Lab)

Forscher am Dartmouth College haben ein Eye-Tracking-System entwickelt, das ohne Akku auskommt und auf eine normale Brille passt. "Das ist ein spannender Forschritt für Gamer, Entwickler und andere Nutzer von Smart-Brillen", meint Projektleiterin Xia Zhou. Denn die kompakte Lösung könnte realistischere Augmented Reality (AR) und eine präzisere Steuerung ermöglichen.

IDC: Bis 2023 wird fast jedes Unternehmen ein "Digital Native" sein

Die Digitalisierung rast weiter voran (Bild: Pixabay)

Eine Innovationswelle, die auf KI (Künstliche Intelligenz), verteilten Public-Cloud-Strukturen, Microservices, einer rasant wachsenden Entwicklergemeinde, grösserer Spezialisierung, wachsender Vertikalisierung und damit gesteigertem Vertrauen basiert, treibt die Märkte in Zukunft voran. Dies geht unter anderem aus dem "Futurescape-Bericht" hervor, in dem die Marktforscher von IDC (International Data Corporation) ihre weltweiten Prognosen für den IT-Bereich für die Jahre ab 2019 bekanntgegeben.

EU-Quantenforschung mit Beteiligung der ETH Zürich

An der ETH Zürich arbeitet ein Netzwerk von 18 Forschungsgruppen in verschiedenen Departementen im Bereich Quantentechnologie. (Bild: iStock)

Die Europäische Kommission lancierte Mitte 2017 ein Flaggschiff-Projekt im Bereich Quantentechnologie. Das "Quantum Flagship" ist nach dem "Human Brain Project" und dem "Graphene Flagship" das dritte grosse Forschungsprogramm, mit dem die EU besonders zukunftsweisende Technologien in Europa fördert (Future and Emgerging Technologies). Unter den nun ausgewählten Teilprojekten finden sich sechs mit ETH-Beteiligung.

Drohne zieht das 40-Fache ihres Gewichts

'FlyCroTug' nach Landung auf einer Oberfläche (Foto: Kurt Hickman, stanford.edu)

Zwei kleine Drohnen, "Flycrotug" genannt, können eine Türklinke betätigen und ein Hindernis aus dem Weg schaffen. Die eine legt eine Schlinge um die Klinke und rollt den Draht mit einer kleinen Winde auf, die zweite zieht an der Tür, sodass diese sich öffnet. Sie können überall landen, selbst auf einem Türblatt, und daran hochklettern, denn sie sind mit Haftsystemen ausgestattet, die nach dem Vorbild der Gecko-Füsse gestaltet sind. Diese Tiere können sich sogar an der Decke festhalten, weil ihre Fusssohlen adhäsive Kräfte haben und sich gewissermassen am Untergrund festsaugen.

Massenproduktion von Mikro-Robotern

Graphen bricht an den runden Stresslinien (Foto: Felice Frankel, mit.edu)

Roboter, nicht grösser als menschliche Zellen, lassen sich künftig in Massen produzieren. Die dazu nötige Technik haben Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelt. Die sogenannten "Syncells" mit eigener Stromversorgung könnten eingesetzt werden, um das Innere von Öl- und Gaspipelines zu kontrollieren oder Krankheiten zu erkennen, während sie mit dem Blut durch den Körper treiben.

Handy-Versicherungen häufig überteuert

Die Versicherungen für iPhones und Galaxy-Geräte sind oft zu teuer (Bild: Archiv)

Die neuesten iPhones und Android-Flagschiffe kommen dieser Tage auf den Markt: Aktuell häufen sich bei den Versicherungen entsprechend die Policen-Abschlüsse. Und weil die Versuchung gross ist, die neuen Modelle günstig zu ergattern, steigen auch die Schadenmeldungen verdächtig an. Dabei ist eine Handyversicherung für die meisten überteuert. Das zeigt eine Analyse des Online-Vergleichsportales Comparis.ch. Zudem wird das kaputte oder gestohlene Gerät bei einem Schaden in der Regel nicht durch das neueste Modell ersetzt.

Halbleitertechnik: Protein-Drähte machen Silizium Konkurrenz

Derek Lovley in seinem mikrobiologischen Labor (Foto: umass.edu)

Silizium bekommt nach Graphen und den sogenannten III/IV-Halbleitern neue Konkurrenz. Forscher an der University of Massachusetts kombinieren nanometerdicke Leitungen aus Proteinen, die aus Aminosäuren bestehen, mit einem Kunststoff, der Halbleiterfähigkeiten hat. Es entsteht flexible und "grüne" Elektronik, die zu einem umweltgerechteren Einsatz in der Biomedizin und in der Umweltmesstechnik führen kann, sagen der Mikrobiologe Derek Lovley und der Kunststoffspezialist Todd Emrick.

Lancom wird zum integrierten Netzwerk- und Security-Hersteller

Blick auf den Lancom-Maschinenpark (Bild: Koczera)

Unter dem Motto "Network meets Security" hat Lancom Systems die ersten Bausteine seines künftigen Security-Portfolios präsentiert. Der hybride Sicherheitsansatz des deutschen Infrastrukturanbieters umschliesst klassische On-Premise-Firewall-Lösungen ebenso wie Enterprise-Grade Security aus der Cloud. Neu ist das Security & Compliance Dashboard für die Software-defined Networking-Lösung (SDN), mit dem Unternehmen in der Lancom Management Cloud jetzt alle Sicherheits- und Compliance-relevanten Geräteinformationen in WAN, LAN und WLAN übersichtlich auf dem Schirm haben.