Hintergrund

IT-Fernwartung gefährdet Industrienetzwerke

Sogenannte "Remote Administration Tools" (RATs) gefährden industrielle Netzwerke massiv. Schuld daran ist neben der oft leicht möglichen Überwindung von Sicherheitsmerkmalen insbesondere die grosse Verbreitung. Denn laut einer neuen Analyse des IT-Security-Spezialisten Kaspersky Lab sind RATs weltweit bereits auf 31,6 Prozent der Rechner industrieller Kontrollsysteme (ICS) installiert - in Deutschland (35,1 Prozent), der Schweiz (33,2 Prozent) und Österreich (32,7 Prozent) sogar noch häufiger.

Forscher verwandeln Videos in 3D-Skultpuren

Ballerina: Tanz als komplexe Bewegung druckbar (Foto: mosculp.csail.mit.ed)

Wissenschaftler des zum Massachusetts Institute of Technology (MIT) gehörenden Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) haben mit "Mosculp" ein System entwickelt, das Bewegungsabläufe aus einem simplen 2D-Video in detailgenaue 3D-Skulpturen verwandelt. Dahinter steht ein Algorithmus, der automatisch wichtige Schlüsselpunkte eines Körpers wie die Hüfte oder das Knie erfasst und diese zu vollständigen 3D-Skeletten zusammenfügt, die dann an einen 3D-Drucker geschickt werden können.

Drohnen sollen Mobilfunklöcher stopfen

Freies Signal: Nach oben stören keine Gebäude (Foto: Allen Dressen)

Vermeintlich optimale Netzabdeckung, trotzdem kein Signal: Das kann gerade in tiefen Strassenschluchten von Grossstädten schon einmal vorkommen. Abhilfe versprechen Drohnen, wie Mathematiker der RUDN University prophezeien. Sie haben ein Mobilfunknetz in 3D simuliert und dabei festgestellt, dass die autonomen Fluggeräte gut geeignet scheinen, um lästige Funklöcher zu stopfen.

Prioritätsbasierte Security: Die richtigen Assets vor Hackern schützen

Symbolbild: Pixabay/Wir sind klein

Mit einem begrenzten Budget für IT-Sicherheit gleichzeitig die eigene Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit bewahren und die treuhändische Verantwortung gegenüber Kunden, Investoren und Mitarbeitern wahrnehmen – vor diesem Spagat stehen viele öffentliche und privatwirtschaftliche Unternehmen. In diesem engen Handlungsspielraum ist es weder praktikabel noch kosteneffizient, alle Bestandteile des eigenen Netzwerks gleichermassen zu schützen.

Facebook: KI-Tool behebt Softwarefehler

Quellcode: Neues Tool patcht Bugs automatisch (Symbolbild: Pixabay/ Pexels)

Facebook hat anlässlich der Ingenieurskonferenz ein KI-Tool vorgestellt, das zur Qualitätssicherung bei Software dient. Dazu scannt "Sapfix" Code nach Fehlern, testet mögliche Patches und schlägt aus seiner Sicht gute Fehlerkorrekturen menschlichen Entwicklern vor. Das Tool ist Facebook zufolge schon in grossem Massstab für die eigene Android-App zum Einsatz gekommen und soll auf Dauer quelloffen veröffentlicht werden.

Vertikale IoT-Plattformen wirbeln Markt durcheinander

Symbolbild: Archiv

Das Marktanalyse- und Beratungsunternehmen PAC hat über 120 IoT-Plattformen (Internet of Things) untersucht und 43 davon in sieben Segmenten evaluiert. Über alle Segmente hinweg erhielten gemäss dem "PAC Radar IoT Platforms in Europe 2018" nur zwölf Anbieter eine "Best-in-Class"-Bewertung: AWS (Amazon Web Services), Bosch Software Innovations, Fiware, GE Digital, Harman, IBM, Itron, Microsoft, PTC, SAP, Siemens und Software AG.

Viele Web-Zertifikate täuschen Sicherheit vor

Code: Viele Web-Zertifikate sind manipulierbar (Symbolbild: Pixabay/Pexels)

Eine Schwachstelle in der Domänenvalidierung (DV) lässt sich gezielt manipulieren und gefährdet somit die Sicherheit beim Surfen. Ein Team des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie (SIT) hat demonstriert, dass diese Vertrauenswürdigkeit bei Web-Zertifikaten des vertraunswürdigen SSL-/TLS-Protokolls auf falschen Annahmen beruht und Nutzer leicht dazu verleitet werden können, ihre geheimen Passwörter und Daten an betrügerische Phishing-Websites zu senden.

Hays-/PAC-Studie: Spagat zwischen Kerngeschäft und Digitalisierung sorgt für Spannungen

Bild: Hays

Unternehmen konzentrieren sich noch immer viel stärker auf die Entwicklung des Kerngeschäfts als auf neue Geschäftsfelder – trotz den Herausforderungen des digitalen Wandels. Dies belegt eine neue Studie von Hays und PAC.

Tool soll Passwörter einprägsamer machen

Einloggen: Passwörter kommen auf den Prüfstand (Symbolbild: Pixabay/ Free Graphik Today)

Je öfter sich Anwender mit ihrem Passwort einloggen, desto besser merken sie es sich. Diesem Grundsatz folgend, arbeiten Forscher der Rutgers University an einem neuen Tool, das die Einprägsamkeit von Passwörtern bewerten soll. In ihrer Studie zur Nutzung von Passwörtern haben die Wissenschaftler auch festgestellt: Je sicherer ein Passwort vom System eingestuft wird, desto schlechter können sich User daran erinnern.