KI sagt Arbeitslosigkeit am schnellsten vorher

Arbeitslosigkeit: KI erkennt Trends schneller (Bild: pixabay.com, CC0 Public Domain)

Social-Media-Posts über Arbeitslosigkeit können die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung bis zu zwei Wochen früher als die Veröffentlichung der offiziellen Daten vorhersagen. Zu dem Ergebnis kommen Forscher unter der Leitung der Development Impact Group der World Bank. Das Team um Sam Fraiberger hat dafür das KI-Modell "Joblessbert" entwickelt, das entsprechende Äusserungen im Social Web identifiziert.

Wenn Algorithmen über Karrieren entscheiden

Andreas Gebesmair (Foto: Christoph Böhm)

Das neue Forschungsprojekt "Creator Careers – Umgang mit Unsicherheiten im Social Media Entertainment" an der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten untersucht, wie Content-Creator:innen den Herausforderungen von Social-Media-Plattformen begegnen und welche Strategien ihnen helfen, nachhaltige künstlerische und wirtschaftliche Karrierewege aufzubauen.

In Deutschland befürchtet jeder Sechste, wegen KI den Arbeitsplatz zu verlieren

Symbolbild: Pixabay/Geralt

In Deutschland hegt jeder sechste Beschäftigte die Befürchtung, dass der eigene Arbeitsplatz durch Künstliche Intelligenz (KI) gefährdet ist. Dies belegt eine Sonderauswertung des Xing Arbeitsmarktreports 2025. Für den Report befragte das Marktforschungsinstitut Appinio im Auftrag des Karrierenetzwerks im Juli 2.000 Beschäftigte online.

IT-Fachkräfte trotz Top-Gehalt wechselwillig

Nachgerechnet: IT-Fachkräfte trotz guten Gehältern wechselbereit (Bild: pixabay.com, Mohamed_hassan)

Laut dem neuen "IT-Gehaltsreport 2025" des Personalberaters Hays zeigen sich drei von vier IT-Fachkräften in Deutschland wechselbereit - und das trotz hoher Gehälter in der Branche. Noch höher ist die Wechselbereitschaft gemäss dem Report bei den Führungskräften. Je nach Hierarchieebene sind 76 bis 86 Prozent bereit für eine berufliche Veränderung, falls das neue Gehalt stimmt.

Amazons Paketboten oft schwer benachteiligt

Amazon-Paket: Zusteller in den USA hinken oftmals hinterher (Foto: José Miguel, pixabay.com)

"Zutiefst beunruhigend" finden Daniel Schneider und David Weil von der Harvard Kennedy School, was sie bei einem Vergleich der Arbeitsbedingungen von Amazon-Fahrern festgestellt haben, die in den USA für den Handelsgiganten und andere Dienstleister Pakete ausliefern. Die Forscher haben eigenen Angaben nach den ersten gross angelegten Vergleich der Arbeitsbedingungen für Fahrer und Fulfillment-Mitarbeiter bei Amazon, UPS und FedEx durchgeführt. Basis ist eine Umfrage unter mehr als 9.000 Arbeitnehmern.

Digitale Arbeitsplatz-Überwachung im Trend

Wearables: Totale Überwachung in Echtzeit (Foto: fancycrave1, pixabay.com)

Arbeitgeber setzen immer öfter Wearable-Technologien ein, um ihre Mitarbeiter zu überwachen. Die Vor- und Nachteile digitaler Überwachung werden derzeit heftig diskutiert. Forscher der University of Surrey haben jetzt ein sytematisiertes Konzept für die Integration derartiger Technologien vorgestellt. Dabei geht es um die ganze Bandbreite von Smartwatches bis zu Biosensoren. Ihre Forschungsergebnisse sind im "Humann Resource Management Journal" publiziert.

Adecco startet mit KI-Lernprogramm für Arbeitssuchende

Logobild: Adecco/CC BY-SA 3.0

Der börsennotierete Personaldienstleister Adecco hat im Rahmen ihrer Technologiepartnerschaft mit Microsoft ein KI-gestütztes Lernprogramm für Arbeitssuchende angekündigt. Interessierten Job-Suchenden soll das Tool grundlegende KI-Kenntnisse vermitteln, heisst es in einer Aussendung der Adecco Group mit Zentrale in Zürich, die in über 60 Ländern Arbeitsplätze zwischen Arbeitgebern und Bewerbern vermittelt.

Wie KI-Bilder und Datenklau normale Bewerbungen gefährden

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Täuschend echte Bewerbungsfotos, KI-generierte Lebensläufe und gefälschte Video-Interviews – was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction klang, ist heute Realität. Laut einem aktuellen Gartner-Bericht könnte bis 2028 jede vierte Bewerbung gefälscht sein. Besonders bei Remote-Jobs wird es für Unternehmen zunehmend schwer, echte Talente von manipulierten Profilen zu unterscheiden. Doch auch ehrliche Bewerberinnen und Bewerber sind betroffen – durch Identitätsdiebstahl, unseriöse Jobangebote oder höhere Hürden im Bewerbungsprozess.

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