Trotz Trend aus Silicon Valley: Anzahl ausgeschriebener Schweizer IT-Stellen steigt um 7.5 Prozent

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Während die Tech-Giganten aus dem Silicon Valley Tausende von Angestellten auf die Strasse stellen, wächst der Schweizer IT-Sektor jobmässig weiter an. In der Branche stieg die Anzahl der ausgeschriebenen Stellen im letzten Monat um +7.5 Prozent. Auf die Informatikbranche entfallen zwischen Oktober und November die Top-10 der Job-Vakanzen. Dies geht aus dem neuesten "Michael Page Swiss Job Index" hervor.

Der deutschen Wirtschaft fehlen 137'000 IT-Fachkräfte

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

In Deutschland hat sich der Mangel an IT-Fachkräften in der Wirtschaft weiter verschärft. Laut dem Digitalverband Bitkom hat die Zahl der offenen Stellen im vergangenen Jahr um knapp 43 Prozent auf 137'000 zugenommen. Damit sei die Lage am IT-Arbeitsmarkt noch angespannter als im Vor-Corona-Jahr 2019. Damals habe man 124'000 offene Stellen für IT-Expertinnen und -Experten nicht besetzt werden, so Bitkom. Die Corona-Pandemie habe den Fachkräftemangel in den Jahren 2020 und 2021 leicht abgemildert.

Mit "Onlyfy" kündigt New Work eine neue Marke an

Kampagnen-Plakat für Onlify (Bild: New Work)

Im Rahmen der Branchenfachmesse "Zukunft Personal Europe" (ZPE), die vom 13. bis 15.9. in Köln stattfindet, präsentiert New Work (vormals Xing) sein neues Markenprodukt "Onlyfy" erstmals öffentlich. Mit Onlyfy bündelt New Work gemäss Mitteilung seine bereits etablierten Services, Produkte und Leistungen der gesamten Recruiting-Wertschöpfungskette und ergänzt sie um neue Features und Lösungen. "Unternehmenskunden arbeiten in Zukunft mit der Talent Acquisition Platform (Website, App) Onlyfy one," heisst es dazu wörtlich.

Schweizer ICT-Sälere stagnieren trotz Digitalisierungsschub

Symbolbild: ICTswitzerland

Trotz der höheren Nachfrage aufgrund des Digitalisierungsschubs der letzten Jahre und entgegen den gängigen Erwartungen stagnieren die Saläre der Schweizer ICT-Fachkräfte, wenn auch auf hohem Niveau. Und unter Betrachtung der Inflation sind sie sogar leicht rückläufig, wie die aktuelle ICT-Salärstudie 2022 von SwissICT belegt. Die Untersuchung basiert gemäss den Angaben auf 37’932 ICT-Salärnennungen von 290 Unternehmen. Zum ersten Mal wurden auch die Lernendensaläre erhoben.

Apple reduziert Neueinstellungen und trennt sich von Personalbeschaffern

Betätigt die Kostenbremse: Apple (Bild: Marlith/ CC BY-SA 3.0)

Der US-IT-Gigant Apple betätigt offenbar die Kostenbremse und will die Neueinstellungen reduzieren. Gleichzeitig habe die iPhone-Erfinderin aus dem kalifornischen Cupertino rund hundert auf Vertragsbasis beschäftigte Personalbeschaffer entlassen, wie Insiderkreise berichten.

Führungskräfte machen über Twitter Karriere

Manager auf Jobsuche: Tweets beschleunigen das Weiterkommen (Foto: pixabay.com, mohamed_hassan)

Führungskräfte, die sich regelmässig in den sozialen Medien bewerben, haben bessere Chancen, hochbezahlte Stellenangebote zu erhalten und ihre Karriere voranzutreiben. Das hat Andrew Whinston von der Texas McCombs Business School der University of Texas herausgefunden. Demnach werden versierte Führungskräfte wie CEOs und CIOs, die ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihre Fähigkeiten auf Twitter anpreisen, 32 Prozent häufiger von potenziellen neuen Arbeitgebern eingeladen.

Alphabet feuert Software-Entwickler wegen Behauptung, KI habe eigenes Bewusstsein

KI soll eigenes Bewusstsein haben: Diese Behauptung wurde Blake Lemoine zum Verhängnis (Symbolbild: Pixabay/Geralt)

Die Google-Konzernmutter Alphabet hat den Software-Spezialisten Blake Lemoine entlassen, weil er behauptet hatte, ein KI-Programm besitze ein eigenes Bewusstsein. Alphabet rechtfertigte die Kündigung des leitenden Informatikers damit, gegen Unternehmensrichtlinien verstossen zu haben und und "völlig unbegründete" Behauptungen aufgestellt zu haben.

OST/FHNW: Förderung und Personalentwicklung 50plus wird in der Schweiz vernachlässigt

Symbolbild: iStock

Trotz Bekenntnis zu mehr Diversität und zunehmendem Arbeitskräftemangel, sehen Schweizer Unternehmen die Arbeitsmarktfähigkeit der Mitarbeitenden im Alter über 50 bisweilen kritisch. Zu diesem Schluss kommt das von Innosuisse geförderte Forschungsprojekt "Late Careers" der OST (Ostschweizer Fachhochschule) und der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW. Notwendig sei jetzt die aktive Gestaltung von Laufbahnen, heisst es.

"Toxische Tage" ruinieren Kreativität im Job

Idealer Tag: An solchem sind Mitarbeitende am kreativsten (Foto: Austin Distel auf Unsplsh.com)

Arbeitgeber, die für Zufriedenheit am Arbeitsplatz sorgen, werden reich belohnt. Die Mitarbeitenden danken es ihnen mit überdurchschnittlichem Engagement und hoher Leistung. Das haben drei Forscher der Virginia Commonwealth University in einer Befragung von mehr als 11.000 Angestellten festgestellt, bei der es um die täglichen Erfahrungen am Arbeitsplatz ging.

Amazon verpasst US-Mitarbeitern Maulkorb

Amazon-Mitarbeiterin: Kommunikation per App, aber ohne bestimmte Wörter (Foto: amazon.com)

Kommunikation in der Amazon-Belegschaft gerne per App, aber dann bitte ohne die englischsprachigen Wörter "Gewerkschaft", "Gehaltserhöhung", "ungerecht" oder auch "Sklavenarbeit". Wie das Investigativportal "The Intercept" unter Berufung auf interne Dokumente des E-Commerce-Giganten berichtet, sollen die Begriffe in einer noch für April in den USA geplanten Social-Media-App, eine Art internes Belegschaftsnetzwerk, automatisch gesperrt werden.

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