Software über­prü­ft Telko-Min­dest­ver­sor­gung

Eigene 'Leitung' überprüfen: Neue Software macht dies möglich (Foto: pixabay.com/OleksandrPidvalnyi)

Ihr Recht auf Versorgung mit Telekommunikationsdiensten können Verbraucher in Deutschland nun mit der neuen Mess-Software "RaVT" der Bundesnetzagentur durchsetzen. Die Mindestversorgung liegt derzeit bei 15 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Download, fünf Mbit/s im Upload und 150 Millisekunden Latenz.

United Internet konzentriert Telekom-Aktivitäten unter dem Dach von 1&1

Sitz von United Internet in Montabaur (Bild: zVg)

Der deutsche Internet-Dienstleister United Internet mit Zentrale in Montabaur will sein Telekommunikationsgeschäft künftig zur Gänze bei seiner Tochter 1&1 bündeln. Dazu übernimmt 1&1 die 1&1 Versatel von United Internet für etwa 1,3 Milliarden Euro. In Abhängigkeit von der künftigen Geschäftsentwicklung von 1&1 Versatel in den Jahren 2027, 2028 und 2029 könne sich der Kaufpreis den Angaben zufolge allerdings noch um bis zu 300 Millionen Euro erhöhen oder reduzieren. Ein etwaiger Anpassungsbetrag würde im Jahr 2030 fällig werden.

Sunrise forciert KMU-Business

Logobild: Kapi

Die Nummer zwei am deutschen Telekommarkt, Sunrise, hat zwei neue Angebote für KMUs (kleine und mittlere Unternehmen) lanciert. Die beiden "Plug & Work"-Angebote "KMU Ready Office" und "KMU Ready Mobile Office" sollen KMUs mit einem Rundum-Sorglospaket, das jederzeit an veränderte Bedürfnisse angepasst werden kann und über einen 24/7-Support verfügt, unterstützt werden.

Deutschland: Hö­he­re Band­brei­ten bei Min­dest­ver­sor­gung

Datenautobahn: Bundesrat beschliesst neue Grundversorgung (Bild: pixabay.com, jensenartofficial)

Der deutsche Bundesrat hat einer Erhöhung der Bandbreiten bei der Mindestversorgung mit Telekommunikationsdiensten zugestimmt. Der Download steigt demnach von bisher zehn Megabit pro Sekunde (Mbit/s) auf 15 Mbit/s, während der Upload von 1,7 Mbit/s auf fünf Mbit/s erhöht wird, wie einer Aussendung der deutschen Bundesnetzagentur zu entnehmen ist.

DECT-Anwendungen in Deutschland bis 2035 weiter nutzbar

5G-Mast: Bundesnetzagentur verlängert DECT-Allgemeinzuteilung bis 2035 (Bild: ADMC, pixabay.com)

In Deutschland hat die Bundesnetzagentur die Allgemeinzuteilung für den Funkstandard "Digital Enhanced Cordless Telecommunications" (DECT) bis Ende 2035 verlängert. Gleichzeitig werden mit der Verlängerung Vorgaben zur europäischen 5G-Harmonisierung umgesetzt, hat die unter anderem für die Digitalisierung zuständige Behörde bekannt gegeben.

Swisscom auf stabilem Kurs

Logobild: Kapi

Der Schweizer Telekom-Branchenprimus Swisscom hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres von Januar bis Ende September einen Umsatz von 8,17 Milliarden Franken erwirtschaftet. Dies entspricht einem minimalen Rückgang um 0,4 Prozent, wie Swisscom via Communiqué bekannt gibt. Grund für das leichte Minus sei die Euro-Schwäche. Zu konstanten Währungen hätte ein leichtes Umsatzplus um 0,3 Prozent zu Buche gestanden, heisst es.

Neue Folie fängt irrlichternde Störstrahlen ein

So ist die neue ultradünne Abschirmfolie aufgebaut (Illustration: ust.ac.kr)

Dicke Abschirmungen von elektronischen Geräten gehören dank einer neuen ultradünnen Hightech-Folie von Forschern des Korea Institute of Materials Science der Vergangenheit an. Das Team um Byeongjin Park und Sang Bok Lee absorbiert damit eigenen Angaben nach über 99 Prozent der elektromagnetischen Wellen aus verschiedenen Frequenzbändern wie 5G und 6G, WLAN und Radar.

IWay baut eigene Infrastruktur für Festnetz- und Mobiltelefonie auf

Symbolbild: iWay

Der Internetanbieter iWay arbeitet an eigenen Lösungen für Festnetz- und Mobiltelefonie. Dazu baut das Zürcher Unternehmen aktuell eine eigene Infrastruktur auf. Die neuen Produkte für die Festnetztelefonie sollen gemäss Mitteilung ab Anfang 2025 erhältlich sein. Analog dazu werde iWay auch zum eigeneständigen Mobilfunkanbieter, heisst es. Das Unternehmen werde hier als Full Mobile Virtual Network Operator (MVNO) operieren und dazu das physische Mobilfunknetz von Swisscom nutzen, aber auch eigene Hardware- und Software-Plattform aufbauen und weitgehend eigenständig agieren.

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