Telekommunikation

Samsung nimmt in Indien weltgrösste Handy-Fabrik in Betrieb

Samsung eröffnet weltgrösste Smartphone-Fabrik (Logo: Samsung)

Der südkoreanische Elektronikriese Samsung hat in Indien die grösste Handyfabrik der Welt in Betrieb genommen. Das neue Werk in Noida am Rande der Hauptstadt Neu-Delhi solle dazu beitragen, die Zahl der dort hergestellten Samsung-Mobiltelefone auf jährlich 120 Millionen zu verdoppeln, wie Samsung verlauten lässt.

EU segnet Übernahme von UPC Austria durch T-Mobile ab

T-Mobile darf für 1,9 Mrd. Euro (2,21 Mrd. Schweizer Franken) die Schwesterfirma von UPC Schweiz, UPC Austria, übernehmen. Die Europäische Kommission hat heute den Deal nach der EU-Fusionskontrollverordnung ohne Auflagen genehmigt. Das Vorhaben sei wettbewerbsrechtlich unbedenklich, "weil die Tätigkeiten und die Vermögenswerte der beteiligten Unternehmen sich weitgehend ergänzen", hiess es seitens der Kommission zur Begründung.

Startschuss zur Vergabe neuer Schweizer Mobilfunkfrequenzen

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Die Eidgenössische Kommunikationskommission (Comcom) hat den Startschuss zur Vergabe neuer Mobilfunkfrequenzen abgefeuert. Diese Frequenzen sind von zentraler Bedeutung für die Einführung der nächsten Mobilfunktechnologie 5G in der Schweiz. Die neuen Mobilfunkfrequenzen werden im Rahmen einer Auktion vergeben, die voraussichtlich im Januar 2019 stattfindet. Die Auktion wurde gemäss Comcom so ausgestaltet, dass alle interessierten Firmen teilnehmen und die heutigen Betreiberinnen Frequenzen für den 5G-Rollout ersteigern können. Die Frequenzen werden für 15 Jahre vergeben.

ECall führt Festnetz-SMS fort

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Sendet man eine SMS an eine Festnetz-Nummer, ist der Text bislang automatisch in eine Sprachnachricht umgewandelt und dem Empfänger vorgelesen worden. Seit dem 1. Juli ist damit Schluss. Die Swisscom hat den Dienst nämlich nach über 12 Jahren eingestellt. Anwender des SaaS-Service "eCall" können den FSMSC-Dienst (Fixnet Short Message Service Center) jedoch auch weiterhin nutzen, und zwar ohne Unterbruch, wie die Betreiberin in der Schweiz, Dolphin Systems, mitteilt.

Sunrise und Yallow locken mit Sommerangeboten

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Sowohl Sunrise auch deren Tochter Yallo haben spezielle Sommeraktionen lanciert. So verdoppelt etwa Sunrise bei der Travel Data Option das Datenvolumen für Europa, USA und Kanada von 2GB, bei gleichbleibendem Preis von CHF 29.00 für einen Monat, auf 4GB. Bei Yallo wiederum sollen Mobilabo-Kunden von geschenkten 100 MB Datenvolumen in der Europazone profitieren, die neu auch Russland, Kanada und die USA abdeckt. Zudem sollen die Preise für 1GB und 3GB Datenoptionen halbiert und das Roaming Cockpit erneuert werden.

Mobilfunkstandards 4G und 5G bieten kaum Schutz

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Über Sicherheitslücken im Mobilfunkstandard LTE können Angreifer herausfinden, welche Internetseite ein bestimmter Nutzer besucht und ihn sogar auf eine gefälschte Webseite umleiten. Das haben IT-Experten vom Horst-Görtz-Institut der Ruhr-Universität Bochum (RUB) herausgefunden. Betroffen sind alle Geräte, die LTE, auch 4G genannt, verwenden. Schliessen lassen sich die gefundenen Lücken nicht; sie sind sogar noch im kommenden Mobilfunkstandard 5G enthalten, der derzeit zertifiziert wird.

Init7 reicht beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen tiefere Büpf-Tarife ein

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Mit der Revision des Büpf (Bundesgesetz für Überwachung von Post- und Fernmeldewesen) wurden nebst der erweiterten Überwachung der Bevölkerung auch ein neues Tarifmodell zur Entschädigung der Telekommunikations-Anbieter eingeführt. Auskünfte der Provider aus den für sechs Monate aufzubewahrenden Vorratsdaten werden neu mit drei Franken entschädigt. Nach altem Recht betrug die Entschädigung
gemäss Mitteilung von Init7 aufwandgerechte CHF 250 pro Auskunft. Gegen diese drastische Senkung reicht das Winterthurer Unternehmen nun Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht ein.