Allianz-Tochter soll 1'500 Mitarbeitende durch KI ersetzen

Symbolbild: Allianz

Allianz Partners, ein Tochterunternehmer des Versicherungskonzerns Allianz, will über 1.500 Mitarbeitende durch Künstliche Intelligenz ersetzen. Gemäss einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" wolle die auf Versicherungen rund um Reise und Auto spezialisierte Allianz Partners einfache Kundenanrufe künftig vermehrt durch KI beantworten lassen. Zwar bestätigte das Unternehmen keine konkreten Stellenabbaupläne, widersprach dem aber auch nicht.

HP verschärft Sparkurs und streicht Tausende Stellen

Logobild: HP

Der US-amerikanische Computer- und Druckerhersteller HP verschärft seinen Sparkurs. Bis 2028 sollen 4'000 bis 6'000 Stellen gestrichen werden, gab der Techriese bekannt. Dies entspricht rund zehn Prozent der Belegschaft. "Wir gehen davon aus, dass diese Massnahme über einen Zeitraum von drei Jahren Einsparungen in Höhe von einer Milliarde Dollar erzielen wird", so HP-Chef Enrique Lores im Rahmen einer Telefonkonferenz gegenüber Medien.

Rauswurf von Mitarbeitenden wegen KI wird immer mehr zum Bumerang

Symbolbild: Pixabay/Roszie

Zu Beginn des aktuellen KI-Hypes (künstliche Intelligenz) waren viele Unternehmer der Ansicht, dass man durch den Einsatz von KI im Personalbereich massiv abspecken könne. Nun belegen mehrere Untersuchungen, dass die Hoffnungen mancher CEOs auf Effizienzsteigerungen wohl überzogen waren. Nun müssen viele von ihnen wieder zurückrudern.

IBM plant Stellenabbau

Bildquelle: IBM

Der US-IT-Riese IBM plant Stellenstreichungen. Hintergrund dazu ist, dass der Konzern mit Zentrale in Armonk im Bundesstaat New York im laufenden Quartal mehrere Beschäftigungsprofile abschaffen wolle, was Auswirkungen für Tausende Beschäftigte mit sich bringen könnte. Ein niedriger einstelliger Prozentsatz der weltweiten Belegschaft werde betroffen sein, gab IBM dazu bekannt. Ende 2024 hielten die Armonker bei einem Beschäftigtenstand von rund 270.000 Leuten.

US-Chipausrüster Applied Materials will Stellen streichen

Symbolbild: Pixabay, Roszie

Der US-Konzern Applied Materials, der zu den weltweit grössten Anlagenherstellern für die Halbleiterindustrie zählt und seinen Hauptsitz im kalifornischen Santa Clara hat, will rund 1'400 Stellen streichen, was in etwa vier Prozent der Belegschaft entspricht. "Unser Ziel ist es, unsere Arbeitsweise weiter zu verändern, schneller zu werden, die Entscheidungsfindung zu vereinfachen", betonte Firmenchef Gary Dickerson in einer Mitteilung an die Mitarbeitenden.

Schon vor KI gerieten Arbeitsplätze in Gefahr

Arbeitsplatzabbau: begann schon weit vor KI (Bild: Rosy, pixabay.com)

Der technologiebedingte Verlust von Arbeitsplätzen begann lange vor dem Aufkommen Künstlicher Intelligenz (KI), deren prominentester Vertreter ChatGPT ist. Das zeigt eine Analyse von Nick O'Donovan von der Keele University Business School. Der Ersatz qualifizierter Arbeitskräfte durch Technologie begann danach bereits vor fast zwei Jahrzehnten.

Intel sagt Chip-Werk in Magdeburg ab und entlässt 25'000 Mitarbeitende

Intel-Hauptsitz in Santa Clara (Bild: Coolcaesar/ CC BY-SA 4.0)

Intel-Chef Lip-Bu Tan plant aufgrund der neuerlichen Milliardenverluste des von ihm geführten einst grössten Prozessoren-Herstellers mit Zentrale im kalifornischen Santa Clara eine neuerliche Rosskur. So soll die für Magedburg geplante Chip-Fabrik definitiv nicht gebaut werden. Ausserdem will er rund ein Viertel der insgesamt 100'000 Beschäftigen Intels auf die Strasse stellen.

Microsoft streicht erneut Tausende von Stellen

Jobabbau geht weiter: Microsoft (Foto: Kapi)

Beim US-amerikanischen Software-Giganten Microsoft geht der Jobabbau weiter. Der Konzern mit Zentrale in Redmond im Bundesstaat Washington will eigenen Angaben zufolge weltweit mehrere tausend weitere Stellen streichen. Die Gesamtzahl liege bei "weniger als vier Prozent der Belegschaft", was in etwa 9.000 der insgesamt rund 228.000 Mitarbeitenden des Konzerns entspricht.

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