Netflix eröffnet in Berlin einen eigenen Standort für die DACH-Region

Netflix investiert im deutschsprachigen Raum (Symbolbild: Souvik Banerjee auf Unsplash)

Netflix hat für die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) im Beisein von Netflix-Grüner Reed Hastings ein eigenes Büro in Berlin eröffnet. Ziel des neuen Standorts sei es, sich stärker im deutschsprachigen Raum mit hiesigen Filmschaffenden zu vernetzen. Zudem soll die Zusammenarbeit mit lokalen Produktionspartnern gestärkt werden, lässt der US-amerikanische Streamingdienst wissen.

Nutzung von TV und Radio in der Schweiz trotz Netflix, Tiktok und Co noch immer sehr hoch

Symbolbild: Pixabay

Die Pandemie-bedingten Einschränkungen führen nach wie vor weiter dazu, dass die SchweizerInnen verstärkt auf digitale Angebote setzen. Netflix, Youtube und Tiktok zum Trotz stehen aber auch TV und Radio weiter hoch im Kurs. Zwei Drittel der Eidgenossenschaft hört täglich Radio oder sieht fern, wie der neuen Studie von Digimonitor zu entnehmen ist.

Netflix bringt bis Jahresende über 40 neue Filme heraus

Symbolbild: Souvik Banerjee auf Unsplash.com

Netflix will bis Jahresende über 40 Filme im Kino und per Streaming herausbringen. Der Streamingriese gab die bunte, starbesetzte Mischung auf Twitter bekannt. Für September sind unter anderem die Dokumentation "Schumacher" über die Formel-1-Ikone Michael Schumacher und der Thriller "The Guilty" mit Jake Gyllenhaal unter der Regie von Antoine Fuqua angekündigt.

Wachstum bei Netflix eingebremst

Netflix beim Kundenzuwachs (Bild: pixabay)

Der kalifornische Streamingdienst Netflix mit Sitz in Los Gatos konnte im vergangenen Quartal zwar die Zahl an Neukunden weiter steigern, jedoch ist der Zugewinn neuer Nutzer in einem Vierteljahr so gering wie noch nie. Konkret zählte Netflix im zweiten Quartal des aktuellen Fiskaljahres nach eigenen Angaben 209 Millionen zahlende Kunden, was einem Plus von gerade einmal 1,5 Millionen entspricht.

Wie Apples Vereinnahmung von Netflix gescheitert ist

Netflix: Abo per App abschliessen, ist unmöglich (© Souvik Banerjee auf Unsplash.com)

Um weiter Provisionen von Netflix bei Abschluss oder Verlängerung eines Abos durch User über die App auf Apple-Geräten zu erhalten, hat der iPhone-Konzern 2018 grosse Anstrengungen unternommen - jedoch ohne Erfolg, wie aus Unterlagen hervorgeht, die im Gerichtsverfahren zwischen Apple und Epic Games bekannt geworden sind, schreibt "9to5Mac". Netflix hatte im Sommer 2018 damit begonnen, es unmöglich für Apple-Anwender zu machen, ein Abo direkt über die App abzuschliessen.

Nutzerzuwachs bei Netflix deutlich schwächer als erwartet

Logo:Netflix

Die Nummer Eins am Streaming-Markt, Netflix, steigerte im ersten Quartal 2021 die Anzahl der Abonnenten um vier Millionen auf knapp 208 Millionen zu. Damit verfehlte der Konzern aus dem kalifornischen Los Gatos die eigene Zielvorgabe von sechs Millionen neuen Kunden klar und damit auch die Erwartungen der Wall-Street-Analysten.

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