E-Health

Digitalisierung: Pharmaindustrie rückt näher zum Patienten

Symbolbild: Pixabay/Ulleo

Europas Pharmaindustrie arbeitet fieberhaft daran, näher an den Patienten heranzukommen. Die Digitalisierung und ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten bieten dazu reichlich Gelegenheit. Es ist aber auch die Folge neuer Geschäftsmodelle im Gesundheitsbereich und radikaler Veränderungen in den herkömmlichen Lieferketten durch das Eindringen externer Player wie Google Health und Co., wie etwa der Experte für Pharma und Life Science beim Managementberater Horváth & Partners betont.

Swiss E-Health Barometer: Langsame Entwicklung trifft auf wachsendes Interesse

Symbolbild: Rawpixel/Unsplash

Für die Schweizer Bevölkerung ist die Bedeutung des Internets auch im Bereich des Gesundheitswesens in den letzten Jahren stetig angestiegen und erreicht 2019 einen neuen Höchstwert. Bereits heute informieren sich mehr EinwohnerInnen der Schweiz online über Gesundheitsthemen als sie dies via Tageszeitungen tun (69 Prozent vs. 63 Prozent). Noch vor weniger als fünf Jahren waren die Verhältnisse deutlich anders.

Visionarity in den Top 10 der "Patient Engagement Solution Providers in Europe 2019"

: Zertifikat (Foto: zVg)

Die Schweizer E-Health-Spezialistin Visionarity mit Zentrale in Basel ist vom renommierten Magazin für Gesundheit und Technik "Healthcare Tech Outlook" als eine der zehn besten europäischen Firmen im Bereich "Patient Engagement Solution Providers" ausgezeichnet worden.

Risiken und Chancen von KI und Automatisierung im Gesundheitswesen

Symbolbild: Rawpixel/Unsplash

Im Gesundheitswesen unterstützen vernetzte Technologien medizinisches Personal in der Patientenversorgung, doch gleichzeitig schaffen sie neue Angriffsflächen im Internet of Medical Things (IoMT). Automatisierung und künstliche Intelligenz können hier eine Gefahr bedeuten, etwa in Form maschinell erstellter Schad-Software. Die gute Nachricht: diese Technologien bieten auch Chancen für den Gegenpol, die Cybersecurity – wenn man sie richtig einsetzt.

Oliver Bendel gibt Buch über "Pflegeroboter" heraus

Cover des von Oliver Bendel herausgegeben Buches 'Pflegeroboter'

Im Verlag Springer Gabler ist soeben das Buch "Pflegeroboter" erschienen. Es bündelt technische, wirtschaftliche, medizinische und ethische Reflexionen über Roboter, die in Pflege und Betreuung eingesetzt werden bzw. eingesetzt werden sollen. Herausgeber ist Prof. Oliver Bendel von der Hochschule für Wirtschaft FHNW in Basel, Olten und Brugg-Windisch. Er ist sowohl Wirtschaftsinformatiker als auch Informations- und Maschinenethiker. Die Daimler und Benz Stiftung hat die Open-Access-Ausgabe ermöglicht.

Unispital-Zürich-Studie: KI in der Radiologie birgt Cyber-Risiken

KI in der Radiologie könnte problematisch werden (Symbolbild: Pixabay/Geralt)

Künstliche Intelligenz bietet in der modernen Radiologie grosses Potenzial – ist aber auch mit Risiken verbunden. In einer Studie haben Forscher des UniversitätsSpitals Zürich (USZ) erstmals gezeigt, dass Cyberkriminelle in Zukunft auch versuchen könnten, radiologische Bilder zu manipulieren. Dieses heute erst theoretische Szenario müsse bei der Entwicklung von neuer Hard- und Software berücksichtigt werden, so der Tenor der Studie.

Schweizer Femtech-Startup Ava eröffnet Standort in Hongkong

Bild: zVg

Das Schweizer Femtech-Startup Ava, Herstellerin des ersten Fruchtbarkeits-Trackers für das Handgelenk, expandiert und eröffnet eine erste Niederlassung in Asien. Vom Standort Hongkong aus soll der lokale Bedarf gedeckt und der asiatische Kontinent erobert werden, teilt das Unternehmen via Aussendung mit. Zugleich hat das Unternehmen eine verbesserte Version des Ava Armbandes lanciert. Die aktualisierte Hardware, Ava 2.0, mitsamt neuen App-Funktionen ist den Angaben zufolge ab sofort erhältlich.

Smartphones erhöhen bei Kindern Risiko für Kurzsichtigkeit

Symbolbild: Fotolia/Syda Productions

Eine übermässige Nutzung von Smartphones, Tablets und Computern im frühen Kindesalter führt nach Angaben von Augenärzten zu mehr Kurzsichtigkeit. "Studien zeigen, dass Kurzsichtigkeit zu rund 50 Prozent vom Lebensstil beeinflusst wird", erklärt dazu Bettina Wabbels von der deutschen Gesellschaft für Augenheilkunde.

Dacadoo zieht Hannover Rück als Kooperationspartner an Land

Logo: Dacadoo

Das in der Schweiz ansässige Gesundheits- und Insurtech-Unternehmen Dacadoo konnte mit dem viertgrössten Rückversicherer der Welt, der Hannover Rück, eine marktübergreifende Kooperation besiegeln. Gemeinsam wollen die beiden Partner Versicherern künftig eine Kombination aus dem automatisierten Underwriting-System der Hannover Rück und der digitalen Gesundheitsplattform von Dacadoo in Europa und Asien anbeiten, heisst es in einer Aussendung dazu.