Der E-Impfpass kommt

Der Fachausschuss des Nationalrates hat Dienstagabend mit einer Novelle zum Gesundheits-Telematikgesetz, in der Fassung eines Abänderungsantrags, mit den Stimmen von ÖVP, Grünen und der SPÖ die ersten Schritte in Richtung E-Impfpass gesetzt. Der elektronische Impfpass soll im Rahmen eines Pilotprojekts ab Herbst in Österreich getestet werden.

Medbee zu Österreichs größtem Ärzte-Netzwerk angewachsen

Medbee, eine App von Ärzten für Ärzte, die seit rund drei Jahren in Österreich am Markt ist, ermöglicht es, sich rasch mit anderen über medizinische Fragestellungen auszutauschen und auf den eigenen Wissensspeicher zuzugreifen. Das soll viel Zeit und viele Wege sparen und für die Patienten mehr Sicherheit bringen. Mit inzwischen mehr als 5.700 aktiven Medizinern auf der Plattform hat sich Medbee zum größten Ärzte-Netzwerk in Österreich entwickelt.

Globale Partnerschaft für Telehealth-Lösung des AIT

Das Austrian Institute of Technology (AIT) und sein Spin-off Telbiomed haben Siemens Healthineers als internationalen Kooperations- Vertriebs- und Entwicklungspartner gewonnen. Dadurch wird, basierend auf der AIT Telehealth Plattform, eine neue flexible Telemedizinlösung weiterentwickelt und internationalisiert.

5G-Gesundheitsroboter für Seniorenzentrum der Stadt Linz ist startbereit

Huawei und Liwest, eine Tochter der Linz AG, Bereich Telekommunikation, haben das erste 5G-Stand-Alone-Netzwerk in Österreich und das erste kommerziell einsetzbare 5G-Kernnetzwerk in Europa vorgestellt. Als erste Anwendung des gemeinsamen Projekts wurde ein Gesundheitsroboter präsentiert, der in einigen Tagen im Seniorenheim der Stadt Linz seinen Dienst antreten wird.

Gehirntumore: Künstliche Intelligenz verbessert Diagnose stark

Gehirntumor: Neuer Ansatz zur Klassifizierung (Grafik: icems.kyoto-u.ac.jp/en)

Maschinelles Lernens kann eine verbreitete Art von Gehirntumor mit einer Genauigkeit von fast 98 Prozent klassifizieren. Wissenschaftler in Indien und Japan haben dieses Verfahren entwickelt, um Ärzten dabei zu helfen, die effektivste Behandlung für Patienten zu finden. An der Studie beteiligt waren auch Forscher des Institute for Integrated Cell-Material Sciences (iCeMS).

Handy-Aufsatz für rasche Virentests

Erster Protoyp des Virentesters: unsexy, aber effektiv (Foto: Brian Cunningham)

Ein Team um Forscher der University of Illinois at Urbana-Champaign (U. of I.) hat einen neuen Smartphone-Aufsatz entwickelt, der in nur 30 Minuten Viren und Bakterien in einem Nasenabstrich nachweist. Der Prototyp ist zwar zum Nachweis von Atemwegserkrankungen bei Pferden gedacht, doch sollte der Ansatz auch bei menschlichen Krankheiten funktionieren. Das 50-Dollar-Geräte könnte bei Pandemien als schnelle Alternative zu Labortests zum Einsatz kommen. An einer Umsetzung für Covid-19 wird bereits gearbeitet.

Tele-Care zur Unterstützung älterer Familienmitglieder in Isolation

Das österreichische Unternehmen Ilogs Healthcare präsentiert eine Lösung im Bereich Tele-Care zur Unterstützung älterer Familienmitglieder in Isolation. Mithilfe mobiler Endgeräte und spezieller Software wird es Privatpersonen und Betreuungseinrichtungen ermöglicht, Besuche und professionelle Pflegeleistungen wie z.B. die Medikamentierung, online per Video durchzuführen.

Grünes Licht für Tele-Therapie in Österreich

Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie stellen Sonderkrankenanstalten, Rehakliniken und Therapeuten vor eine große Herausforderung. Viele Patientinnen und Patienten, können ihre Behandlung nicht in gewohnter Form in Anspruch nehmen. Dem soll die Tele-Therapie Abhilfe schaffen, die jetzt in Österreich zugelassen wurde.

E-Medikation: Papierloses Rezept ohne Arztbesuch ab sofort möglich

Eine der Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus in Österreich ist, dass es nicht mehr notwendig ist, für ein Medikament ein Papier-Rezept vom Arzt zu holen. Das geht ab Mittwoch über die "E-Medikation" per Telefon, die Daten über die verschriebenen Medikamente kann die Apotheke über die elektronische Gesundheitsakte (Elga) abrufen. "Bis dahin können Sie ab Montag, 16. März 2020, nach telefonischem Kontakt mit dem Patienten ein Rezept per Fax oder E-Mail an die betreffende Apotheke schicken", teilte die Wiener Ärztekammer den niedergelassenen Ärzten mit.

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