WHO will Computerspielsucht als Krankheit anerkennen

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Computerspielsucht soll künftig als Krankheit anerkannt werden. Wie ein Sprecher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf mitteilte, soll das allgemein als "Gaming Disorder" bezeichnete Phänomen in die elfte Internationale Klassifikation der Krankheiten aufgenommen werden, die im Juni veröffentlicht wird. Die Liste basiert auf Einschätzungen von Experten in aller Welt.

Software erkennt Alzheimer zwei Jahre im Voraus

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Wenn Künstliche Intelligenz (KI) die Analyse von Gehirnscans übernimmt, lassen sich frühe Anzeichen von Demenz erkennen und späterer Alzheimer bis zu zwei Jahre im Voraus vorhersagen, so Forscher der McGill University. Sie haben einen Algorithmus entwickelt und trainiert. Beim Praxistest erzielte das System eine Erfolgsquote von 84 Prozent. Eine erste Testversion des Prognose-Tools ist bereits verfügbar.

Google-App "Streams" verletzt Patientenrechte

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Dass Google Deepmind echte Patientendaten zur Testung seiner App "Streams" genutzt hat, ist "rechtlich unzulässig". Davor hat die britische Datenschutzbeauftragte für den Gesundheitsbereich, Fiona Caldicott, bereits im Februar gewarnt. Ihr Schreiben an den Leiter des Royal Free Hospital in London, welches Google Deepmind 1,6 Mio. Patientenakten zur Verfügung gestellt hat, wurde nun "Sky News" zugespielt.

Hype bei E-Health-Apps im China vorbei

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Der Hype bei Medizin-Apps am chinesischen Markt scheint vorüber. Im letzten Quartal gingen die Investitionen des digitalen Gesundheitssektors im Jahresvergleich um zehn Prozent zurück. Noch dramatischer war der Rückfall im Quartal zuvor, als der Investitionsrückgang 41 Prozent betrug. Der Grund für diesen Rückgang: Die Investoren werden immer skeptischer, wie die digitalen Gesundheitslösungen Gewinne generieren sollen - nicht zuletzt angesichts zunehmender Ausfälle.

Elektronische Gesundheitsakten mit individuellem Herzschlag verschlüsseln

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Elektronische Gesundheitsakten beinhalten höchst sensible Daten - wie diese mit dem eigenen Herzschlag geschützt werden können, dazu hat sich ein Team rund um Zhanpeng Jin von der Binghamton University Gedanken gemacht. Es hat eine Methode zur Verschlüsselung von Daten entwickelt, die auf der individuellen elektrischen Aktivität des menschlichen Herzens und seiner Messung mittels Elektrokardiografie (EKG) beruht - der eigene Herzschlag wird damit zum Passwort.

Arztrechnungen an die Swica per App einreichen

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Als Teil ihrer Digitalisierungsstrategie bietet die Swica ihren Versicherten neu eine kostenlose Rechnungs-App für iPhone und Android. Damit können Dokumente rasch und sicher mit dem Smartphone oder Tablet abfotografiert und an den Schweizer Kranken- und Unfallversicherer übermittelt werden. Nebst Rechnungen (Rückforderungsbelege) können auch Zahn-, Brillen- und Physio-Rechnungen sowie Rezepte mit Quittungsvermerk einer Apotheke und Verordnungen eingereicht werden.

China setzt bei der Krebsbehandlung auf IBMs Watson

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In China wollen 21 Krankenhäuser künftig IBMs Supercomputer Watson einsetzen, um eine personalisierte und Daten-basierte Behandlung von Krebs für Patienten zu gewährleisten. Im Rahmen einer Kooeperation werde der IT-Riese aus Armonk im US-Bundesstaat New York mit der Gesundheitsbehörde Hangzhou Cognitivecare zusammenarbeiten, um Watson im Onkologie-Bereich landesweit in chinesischen Krankenhäusern zu etablieren, heisst es.

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