X streicht Personal im Anti-Fake-News-Team massiv zusammen

Logobild: X

Der Mikroblogging-Dienst X, vormals Twitter, kürzt das Personal in jenem Team, das gegen die Verbreitung von Falschinformationen zu Wahlen vorgehen soll, drastisch. X-Eigentümer und Multimilliardär Elon Musk bestätigte teilweise einen Bericht des Onlinemediums "The Information", wonach die Hälfte der Jobs in diesem Bereich wegfallen.

Alphabet feuert Hunderte Mitarbeitende des globalen Rekrutierungsteams

Logobild: Alphabet

Die Konzernmutter von Google, Alphabet, feuert Hunderte Mitarbeitende des globalen Rekrutierungsteams. Einer Google-Mitteilung zufolge sie dies allerdings nicht Teil einer gross angelegten Kündigungswelle. Ein wesentlicher Teil des Teams soll nämlich für die Besetzung wichtiger Positionen beibehalten werden. Darüber hinaus würden die Betroffenen bei der Suche nach neuen Aufgaben unterstützt.

WSJ: Kryptobörse Binance feuert über 1'000 Mitarbeitende

Foto: Executium auf Unsplash.com

Einem Bericht des "Wall Street Journals" (WSJ) zufolge hat die weltgrösste Kryptobörse Binance in den letzten Wochen mehr als 1.000 Beschäftigte gefeuert. Die 2017 vom chinesisch-kanadischen Geschäftsmann Changpeng Zhao gegründete Handelsplattform, auf der mit Kryptowährungen und Derivaten gehandelt wird, könnte insgesamt mehr als ein Drittel seiner Belegschaft abbauen, ist dem Report des WSJ weiters zu entnehmen.

Bis elf Prozent der Belegschaft von Dormakaba von Kostensparprogramm betroffen

Sitz von Dormakaba in Rümlang (© Dormakaba)

Die auf digitale Zutrittskontrolle und Schliesstechniken fokussierte Dormakaba mit Gruppenzentrale in Rümlang will bis zum Geschäftsjahr 2025/26 Kosten in Höhe von 170 Millionen Franken einsparen. Das könne Auswirkungen auf bis zu 1'800 Stellen respektive gut 11 Prozent der insgesamt 16'000 Beschäftigen im Konzern haben, wie Dormakaba in einer Adhoc-Mitteilung wissen lässt. Davon sollen bis zu 800 Vollzeitstellen komplett gestrichen werden, heisst es.

"Pokemon-Go"-Entwicklerfirma Niantic entlässt ein Drittel der Belegschaft

Symbolbild: Pixabay/Stux

Die US-amerikanische Entwicklerfirma des Smartphone-Spiels "Pokemon Go", Niantic, entlässt 230 Beschäftigte. Dies entspricht rund einem Drittel der Belegschaft. Der CIO von Niantic, John Hanke, informierte die Angestellten via Mail über die Entlassungen und begründete dies im Schreiben damit, dass das Unternehmen Kosten sparen müsse, da seit der CoV-Pandemie das Geschäft nicht mehr so gut laufe.

BT Group plant massiven Stellenabbau

Logobild: BT

Der britische Telekommunikations-Riese BT Group will in den nächsten Jahren massiv mit dem Rotstift herumfuhrwerken. Laut einer Mitteilung der Beteiligungsfirma der Deutschen Telekom will die BT die Zahl ihrer Angestellten und Vertragspartner bis zum Ende dieses Jahrzehnts von derzeit etwa 130'000 auf 75'000 bis 90'000 reduzieren. Den Angaben zufolge soll der Abbau bis zum Geschäftsjahr, das im März 2030 endet, zum Abschluss gebracht sein. Nach dem geplanten Ausbau des Glasfasernetzes werde weniger Personal gebraucht, heisst es unter anderem zur Begründung.

Karriere-Netzwerk Linkedin will über 700 Stellen streichen

Hauptsitz von Linkedin in Sunnyvale (Bild: LPS1/ CCO)

Das seit 2016 zum Microsoft-Konzern gehörende Karriere-Netzwerk Linkedin will eigenen Angaben zufolge 716 Stellen streichen. "Da der Markt und die Kundennachfrage stärker schwanken und wir aufstrebende und wachsende Märkte effektiver bedienen wollen, erweitern wir den Einsatz von Dienstleistern", informierte Linkedin-Chef Ryan Roslansky in einem Brief die Belegschaft.

Clubhouse-App entlässt die halbe Belegschaft

Bild: Clubhouse

Die von Alpha Exploration mit Sitz in San Francisco betriebene audio-basierte Social Network App Clubhouse kündigte die Hälfte der Belegschaft. Die Talk-App erlebte vor allem zu Beginn der Pandemie einen regelrechten Hype. Die Gründer Paul Davison und Rohan Seth schrieben in einer E-Mail an die Belegschaft, dass sie zwar keinen unmittelbaren Druck verspürten, die Kosten zu senken, aber glaubten, dass ein kleineres Team ihnen mehr Fokus und Geschwindigkeit geben werde.

Weitere Entlassungswelle beim Uber-Rivalen Lyft

Bild:Praiselightmedia/ CC BY-SA 3.0

Der US-amerikanische Online-Fahrdienstvermittler Lyft mit Zentrale in San Francisco hat kurz nach seinem Chefwechsel eine neue Entlassungsrunde angekündigt. "Wir werden die Grösse unseres Teams deutlich reduzieren", liess der neue Vorstandsvorsitzende David Risher die Beschäftigten wissen. Die Kosten müssten weiter gesenkt werden, um "profitables Wachstum" zu erreichen. Wievele Leute den Blauen Brief erhalten sollen, liess Risher offen, laut Bericht des "Wall Street Journal" sollen aber mindestens 1200 der rund 4000 Mitarbeitenden auf die Strasse gestellt werden.

Massenentlassungen bei Vodafone Deutschland

Symbolbild:Flickr

Bei der deutschen Tochter des britischen Telekom-Riesen Vodofane sollen im Rahmen einer Neuausrichtung 1300 Vollzeitstellen gestrichen werden. Gemäss dem Düsseldorfer "Handelsblatt" seien vor allem Management-Ebenen, Doppelfunktionen und Bereiche ohne direkten Kundenkontakt davon betroffen. Andererseits sollen aber auch rund 400 neue Stellen in "kundennahen Bereichen" aufgebaut werden, so Vodafone Deutschland. Etwa im Technik-Sektor, im Netzausbau sowie bei Grosskunden-Projekten. Unter dem Strich fielen damit 900 Vollzeitstellen dem Rotstift zum Opfer.

Seiten

Jobabbau abonnieren