Vodafone zeigt sich auf das Gesamtjahr bezogen optimistischer

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Nach einem markanten Ergebnisplus im ersten Halbjahr blickt der britische Telekommunikationsriese Vodafone nun optimistischer auf das Gesamtjahr. Laut Mitteilung werde nun für das im März 2022 endende Geschäftsjahr mit einem bereinigten Betriebsergebnis nach Leasingverbindlichkeiten (EbitdaL) zwischen 15,2 und 15,4 Milliarden Euro gerechnet. Bislang hatte die Spannungsbreite zwischen 15,0 bis 15,4 Milliarden Euro gelegen. Im vergangenen Geschäftsjahr ging das Betriebsergebnis um 1,2 Prozent auf 14,4 Milliarden Euro zurück.

EuGH urteilt gegen strittige Streaming-Zusatzangebote

EuGH stärkt Netzneutralität (Bild: Cedric Puisney/ CC BY-SA 3.0)

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in drei Verfahren die Bedeutung der Netzneutralität gestärkt und damit den beiden europäischen Mobilfunkriesen Deutsche Telekom und Vodafone Niederlagen eingebrockt. Die Richter entschieden, dass die strittigen Streaming-Zusatzangebote gegen das Gebot der Gleichbehandlung von Daten verstossen. Optionen, die nicht auf Tarife angerechnet würden ("Zero Rating"), liefen dem Prinzip des offenen Internetzugangs zuwider, hiess es im Urteil.

Vodafone Deutschland forciert "Full Flex Office"

Vodafone Deutschland überlässt es künftig seinen Beschäftigten, wann sie von zuhause, von unterwegs oder im Büro arbeiten. Am 1. Oktober starte "Full Flex Office" ohne feste Anwesenheits-Quote im Büro, teilte das Unternehmen am heutigen Dienstag mit. Jeder Mitarbeiter könne zudem bis zu 20 Tage im Jahr im EU-Ausland arbeiten. Für das Homeoffice gebe es Versicherungsschutz, eine Büroausstattung und Gesundheitsprävention.

Vodafone Deutschland will Cell Broadcast bis Sommer 2022 implementieren

Sitz von Vodafone Deutschland in Düsseldorf (Bild: Vodafone)

Im Umgang mit schweren Unwettern und anderen Katastrophen könnte ein neues Mobilfunk-Warnsystem ab nächstem Jahr dafür sorgen, dass die Bevölkerung besser informiert ist und Todesfälle vermieden werden können. Die Einführung des Cell Broadcasts sei bis zum Ende des Sommers 2022 machbar, teilte der Netzbetreiber Vodafone auf Anfrage mit. Bei dem System werden Nachrichten wie Rundfunksignale an alle Handys geschickt, die in einer Zelle eingebucht sind. Im Gegensatz zu anderen Warnsystemen wie Nina oder Katwarn muss man keine App haben, um alarmiert zu werden.

Equinix und Vodafone machen Genua zum Interconnection-Hub für Europa, Afrika und Nahost

Unterseekabel (Symbolbild: Karlheinz Pichler)

Equinix und Vodafone wollen in Genua einen neuen Untersee-Hub ("GN1") errichten. Die an der Nordwestküste Italiens gelegene Hafenstadt, die früher eine zentrale Rolle im Seehandel gespielt hat, bietet heute nach Meinung der beiden Konzerne ideale Voraussetzungen als Standort für die Anlandung globaler Unterseekabel. Vodafone ist als Mitglied des Kabelkonsortiums für europäische Kabelanlandungen zuständig und plant die Anlandung des 2Africa-Kabelsystems in Genua, wo die GN1-Anlage von Equinix künftig als strategischer Knotenpunkt für das Unterseekabelsystem genutzt werden soll.

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