Vodafone recycelt alte Handys aus Afrika

Recycelt alte Handy aus Afrika: Vodafone (Bild:Vodafone)

Vodafone Deutschland will im Rahmen eines grossen Recycling-Projektes künftig für jedes an Privatkunden verkaufte Mobiltelefon ein ausrangiertes Handy aus Afrika sachgerecht entsorgen. Mit Hilfe des niederländischen Spezialunternehmens "Closing the Loop" werde man jährlich über eine Millionen Altgeräte vor allem in Nigeria, Ghana und Kamerun einsammeln, nach Europa transportieren und dort recyceln, hiess es in einer Aussendung Vodafones.

E& wird grösster Vodafone-Aktionär

Wird Grossaktionärin bei Vodafone: E& (Logo: E&)

Der britische Telekomkonzern Vodafone bekommt einen neuen Grossaktionär: Die in den Vereinigten Arabischen Emiraten beheimatete Emirates Telecommunications Group Company (E&) mit Hauptsitz in Abu Dhabi gab am Wochenende den Erwerb von 9,8 Prozent für 4,4 Mrd. US-Dollar bekannt. Damit ist der Käufer auf einen Schlag grösster Aktionär der Briten. Laut Bloomberg dürfte der Kaufpreis je Wertpapier bei 130 britischen Pence gelegen sein, einem Aufschlag von zehn Prozent auf den Schlusskurs von Freitag.

Hannes Ametsreiter verlässt Vodafone Deutschland

Nimmt bei Vodafone den Hut: Hannes Ametsreiter (Bild:Vodafone/CC BY-SA 4.0)

Hannes Ametsreiter, seit 2015 Chef von Vodafone Deutschland, verlässt nach fast sieben Jahren den Konzern und will sich als Investor und Shareholder neuen Aufgaben im Private-Equity- und Investorenbereich im Telko- und Techsektor widmen. Ametsreiter ist zugleich auch Mitglied des Konzernvorstandes der weltweit tätigen britischen Vodafone Group.

Vodafone Deutschland forciert 5G+-Ausbau

Vodafone drückt beim Ausbau von 5G+ aufs Tempo (Bild:Vodafone/Flickr)

Vodafone will sein 5G-Mobilfunknetz bis zum Jahr 2025 in Deutschland komplett auf die nächste Entwicklungsstufe umstellen, die ohne die Vorgängertechnik LTE auskommt. Bisher war die Technik unter dem Namen "5G Standalone" vermarktet worden. 5G+ bedeute für die Kunden, dass sie mit ihren Smartphones deutlich höhere Reichweiten erzielen und damit häufiger im 5G-Netz unterwegs sind als zuvor.

Vodafone will Italien-Geschäft nicht an Iliad verkaufen

Lehnt Iliad-Angebot ab: Vodafone (Bild:Vodafone)

Der britische Telekomriese Vodafone hat ein Übernahmeangebot des französischen Konzerns Iliad für sein Italien-Geschäft zurückgewiesen. Laut eigener Darstellung hatte Iliad 11,25 Milliarden Euro in bar für die Italiensparte von Vodafone geboten. Iliad Italia werde nun seine eigenständige Strategie im Land weiterführen, hiess es seitens Franzosen als Reaktion auf die Abfuhr der Briten.

Investor Cevian steigt bei Vodafone ein

Bild:Flickr

Beim britischen Telekomkonzern ist offenbar der aktivistische Investor Cevian eingestiegen. Zumindest berichtet dies die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insiderkreise. Die Schweden hätten in den vergangenen Monaten entsprechende Gespräche mit Vodafone-Vertretern geführt, heisst es. Ziel von Cevian sei es, den Konzern zu Performanceverbesserungen zu bewegen.

Vodafone zeigt sich auf das Gesamtjahr bezogen optimistischer

Bild: Youtube

Nach einem markanten Ergebnisplus im ersten Halbjahr blickt der britische Telekommunikationsriese Vodafone nun optimistischer auf das Gesamtjahr. Laut Mitteilung werde nun für das im März 2022 endende Geschäftsjahr mit einem bereinigten Betriebsergebnis nach Leasingverbindlichkeiten (EbitdaL) zwischen 15,2 und 15,4 Milliarden Euro gerechnet. Bislang hatte die Spannungsbreite zwischen 15,0 bis 15,4 Milliarden Euro gelegen. Im vergangenen Geschäftsjahr ging das Betriebsergebnis um 1,2 Prozent auf 14,4 Milliarden Euro zurück.

EuGH urteilt gegen strittige Streaming-Zusatzangebote

EuGH stärkt Netzneutralität (Bild: Cedric Puisney/ CC BY-SA 3.0)

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in drei Verfahren die Bedeutung der Netzneutralität gestärkt und damit den beiden europäischen Mobilfunkriesen Deutsche Telekom und Vodafone Niederlagen eingebrockt. Die Richter entschieden, dass die strittigen Streaming-Zusatzangebote gegen das Gebot der Gleichbehandlung von Daten verstossen. Optionen, die nicht auf Tarife angerechnet würden ("Zero Rating"), liefen dem Prinzip des offenen Internetzugangs zuwider, hiess es im Urteil.

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