3,8 Milliarden Telefonnummern von Clubhouse-Anwendern im Darknet zum Verkauf

Clubhouse: Milliarden Telefonnummern im Darknet (Bild:Clubhouse)

Beim Launch der App Clubhouse gab es schnell Kritik daran, dass das gesamte Telefonbuch von Nutzern ausgelesen wird. Die Sorgen scheinen berechtigt gewesen zu sein. Ein Angreifer soll nämlich nicht nur Zugang zu den Telefonnummern aller zehn Millionen User erhalten haben, sondern auch zu jenen aller Kontakte ebendieser. Insgesamt handelt es sich um 3,8 Milliarden Festnetz- und Mobilfunknummern, berichtet der Security-Forscher Marc Ruef auf Twitter.

Die Talk-App Clubhouse erhält eine Chat-Funktion

Logobild: Clubhouse

Die audio-basierte Social-Network-Talk-App Clubhouse, die sich derzeit gerade mit einer Attacke von Facebook und Twitter auf ihr Geschäft konfrontiert sieht, wird mit einer Chat-Funktion aufgerüstet. Über den "Backchannel" sollen sich zum Beispiel Moderatoren für die Organisation eines Talks oder einzelne Zuhörer in einem digitalen Raum untereinander unterhalten können, wie die Talk-App, die 2020 vom Softwareunternehmen Alpha Exploration veröffentlicht wurde, wissen lässt.

Twitter plante offenbar Übernahme von Clubhouse

Führte offenbar Übernahmegespräche mit Clubhouse: Twitter (Mizterx94 auf Pixabay)

Der US-amerikanische Mikroblogging-Dienst Twitter hat offenbar mit Clubhouse Gespräche über eine Übernahme des Audio-App-Anbieters geführt. Laut einem Bloomberg-Bericht habe bei den Diskussionen in den vergangenen Monaten eine Clubhouse-Bewertung von vier Milliarden Dollar im Raum gestanden. Mittlerweile seien die Gespräche aber aus unbekannten Gründen beendet worden.

Clubhouse: Gefälschte Android-App enthält Trojaner

Fake und Original (Bild: Eset)

Der Hype rund um die audio-basierte Chat-App Clubhouse, die nur für iPhones und iPads verfügbar ist, ist immens. Mit einer vermeintlichen Anwendung für Android versuchen Kriminelle derzeit Anwender in die Schadcode-Falle zu locken. Hinter der Fälschung verbirgt sich der Trojaner "Blackrock", wie die IT-Security-Experten von Eset wissen lassen. Gelangt das Schadprogramm auf das Gerät, halte es Ausschau nach 458 Online-Diensten und versuche dann, die Anmeldedaten zu stehlen, so die Spezialisten.

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