Telekommunikation

Datennutzung in der EU steigt mit Roaming-Freiheit rasant an

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Die von der EU verordnete Roamingfreiheit ist bei den Mobilfunkanbietern zunächst auf begrenzte Begeisterung getroffen. Immerhin hatte man hier ein durchaus lukratives Geschäft rund um Telefonie und Datennutzung im EU-Ausland aufgebaut. Auf Konsumentenseite war die Begeisterung hingegen deutlich grösser – und das scheint sich auch in einem veränderten Nutzungsverhalten niederzuschlagen.

Samsung baut Spitzenposition im Smartphone-Markt aus

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Im dritten Quartal des laufenden Jahres ist der Smartphone-Absatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent gestiegen. Konkret wurden weltweit 383 Millionen Smartphones an Endverbraucher verkauft, wie eine neue Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner belegt. Getragen wird das Plus vor allem von den fünf führenden Herstellern Samsung, Apple, Huawei, Oppo und Xiaomi. Sie alle konnten ein zweistelliges Wachstum verbuchen, mit Ausnahme von Apple, das nur um 5,7 Prozent zulegen konnte.

IPhone X in China stark begehrt

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In China, dem weltgrössten Smartphone-Markt, herrscht zum Verkaufsstart des iPhone X ein enormes Interesse am neuen Apple-Flaggschiff. Schon Stunden, bevor die Geschäfte ihre Türen öffneten, bildeten sich vor den Apple-Stores riesige Schlangen. Laut einer Verkäuferin in einem Apple-Laden im populären Einkaufszentrum Taikooli in Pekings Stadtviertel Sanlitun sei es für Chinesen typisch, das iPhone gleich am ersten Tag besitzen zu wollen.

Huawei bringt sich mit dem Mate 10 gegen Samsung ins Stellung

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Die chinesische Telekommunikationsausrüsterin Huawei hat mit dem Mate10 Pro und dem Mate10 lite zwei neue Smartphones lanciert, mit denen man Samsung und Apple Marktanteile abgraben will. Das Mate10 Pro nutzt künstliche Intelligenz mit der kürzlich vorgestellten Kirin 970 Computing-Plattform, die aus acht Kernen besteht und eine Neural Processing Unit (NPU) ist. Zwölf Kerne treiben unterdessen die GPU an.

Japan finalisiert eigenes, hochpräzises GPS

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Für ein eigenes hochpräzises Ortungssystem hat Japan nun einen weiteren Satelliten ins All geschickt. Eine Trägerrakete vom Typ H-2A hob mit dem als Michibiki Nummer 4 genannten Satelliten vom Raumfahrtbahnhof Tanegashima in der südwestlichen Provinz Kagoshima ab. Der Satellit ist der letzte von insgesamt vier zum Aufbau einer verfeinerten Form des satellitengestützten GPS-Standards japanischer Bauart. Bislang war die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt von einem amerikanischen GPS-Netzwerk abhängig.

Google wirft Pixel-2-Smartphone gegen Apple und Samsung in die Schlacht

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Der US-Internetgigant Google unterstreicht seine Ambitionen im Smartphone-Business mit neuen Modellen, die gegen die teuren Konkurrenzgeräte von Apple und Samsung antreten sollen. Ein Jahr nach dem Start seiner ersten Pixel-Smartphones stellte der Konzern heute in San Francisco ein Pixel 2 in ähnlicher Grösse sowie eine grössere Version XL mit einem 6-Zoll-Bildschirm vor. Bei ihr füllt das Display fast die gesamte Frontseite des Geräts bis auf Streifen für Lautsprecher am oberen und unteren Ende aus.

Gesichtserkennungssystem als Ursache für Produktionsprobleme beim iPhone X

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Beim angesagten neuen Apple-Flaggschiff iPhone X sorgt das aufwendige System zur Gesichtserkennung offenbar für Produktionsprobleme. Gemäss dem "Wall Street Journal" habe es sich herausgestellt, dass der Teil des "Face ID"-Systems, der 30.000 Infrarotpunkte auf das Gesicht des Nutzers projiziert, schwieriger zu bauen sei als die entsprechende Leseeinheit. Das habe zu Engpässen bei der Massenfertigung des Geräts geführt.

Saudi-Arabien hebt Sperre von Online-Anrufen über Apps auf

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Die saudi-arabische Regierung hat die Sperre von Online-Anrufen über Apps wie Whatsapp, Skype und Viber aufgehoben. Über diese Anwendungen durchgeführte Gespräche werden künftig jedoch überwacht und zensiert, wie ein Sprecher der Regierung mitteilte. Alle Online-Dienste wie Skype, Whatsapp, der Facebook-Messenger-Dienst und Viber, die Video- oder Sprachanrufe ermöglichen, sollen wieder verwendet werden können, Voraussetzung für die Freischaltung sei aber, dass die Dienste den Regulierungsbestimmungen der Regierung entsprechen.