Telekommunikation

Swisscom reagiert auf massive Kritik an unfreiwilligem Handy-Abo-Wechsel

Tabelle: Handytarif-Vergleich für 30 Anrufe, 50 SMS und 250 MB Daten pro Monat

Viele Swisscom-Kunden mit alten Handy-Abos bekommen unfreiwillig ein neues Abo. Dass die Grundgebühr der neuen Abos höher ist als bisher und dass der Abowechsel schon nach rund 30 Tagen erfolgt, stiess auf viel Kritik – nun verspricht Swisscom eine verbesserte Kommunikation und eine Frist von mindestens 60 Tagen bis zum Abowechsel. Dschungelkompass.ch und der Konsumentenschutz zeigen mit einem Preisvergleich auf, welches die besten Alternativen für die betroffenen Swisscom- Kunden sind.

Handy-Versicherungen häufig überteuert

Die Versicherungen für iPhones und Galaxy-Geräte sind oft zu teuer (Bild: Archiv)

Die neuesten iPhones und Android-Flagschiffe kommen dieser Tage auf den Markt: Aktuell häufen sich bei den Versicherungen entsprechend die Policen-Abschlüsse. Und weil die Versuchung gross ist, die neuen Modelle günstig zu ergattern, steigen auch die Schadenmeldungen verdächtig an. Dabei ist eine Handyversicherung für die meisten überteuert. Das zeigt eine Analyse des Online-Vergleichsportales Comparis.ch. Zudem wird das kaputte oder gestohlene Gerät bei einem Schaden in der Regel nicht durch das neueste Modell ersetzt.

Telekom Serbien positioniert sich im Rennen um Telekom Albanien

Logo: Telekom Serbien

Die staatliche Telekom Serbien ist laut Belgrader Medienberichten um den Erwerb der Telekom Albanien bemüht, die sich im Besitz der von der Deutschen Telekom kontrollierten griechischen Telekommunikationsfirma OTE befindet. Die Telekom Serbien habe das Ziel, sich als Regionalleader im Telekommunikationsbereich zu positionieren, wurden Firmenquellen vom Sender B-92 zitiert. Konkretere Angaben zum Übernahmeangebot wurden nicht gemacht.

Plantronics lanciert smarte Mobiltelefonstationen für Mobile Professionals

Plantronics Elara 60 (Bild: zVg)

Die Audiospezialistin Plantronics hat mit der Elara-60-Serie eine neue Produktivitätslösung für Unternehmensmitarbeitende entwickelt, die vorwiegend mobil arbeiten. Elara 60 wandelt Mobiltelefone gemäss den Angaben im Handumdrehen in smarte Tischtelefone um, inklusive Headset-, Speakerphone- und Telefonhöreroption. Die Telefonstation empfängt Microsoft Teams-Notifikationen und lässt sich via One-Touch und Sprachsteuerung handhaben.

Drohnen sollen Mobilfunklöcher stopfen

Freies Signal: Nach oben stören keine Gebäude (Foto: Allen Dressen)

Vermeintlich optimale Netzabdeckung, trotzdem kein Signal: Das kann gerade in tiefen Strassenschluchten von Grossstädten schon einmal vorkommen. Abhilfe versprechen Drohnen, wie Mathematiker der RUDN University prophezeien. Sie haben ein Mobilfunknetz in 3D simuliert und dabei festgestellt, dass die autonomen Fluggeräte gut geeignet scheinen, um lästige Funklöcher zu stopfen.

Beim iPhone XS lohnt sich ein separates Abo oder Prepaid

Vergleich iPHone XS 256GB. Nutzung unlimitiert in der Schweiz (Tabelle: Dschungelkompass)

Wenig für das iPhone zahlen und dafür ein teures Abo abschliessen – das lohnt sich inzwischen meistens nicht mehr. Dschungelkompass zeigt mit einer aktuellen Analyse, wie und mit welchen Abo- oder Prepaid-Angeboten die tiefsten Gesamtkosten anfallen. Denn wer genügend gespart hat, um Abo und Gerät separat kaufen zu können, kommt langfristig am günstigsten davon.

Ericsson erhält 3,5 Mrd. Dollar schweren 5G-Auftrag von T-Mobile US

Ericsson winkt ein Milliardenauftrag (Bild:Ericsson)

Über einen milliardenschweren Auftrag darf sich die schwedische Telekommunikationsausrüsterin Ericsson freuen. Der Konzern mit Zentrale in Stockholm soll der US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom in den kommenden Jahren 5G-Mobilfunktechnologie im Wert von rund 3,5 Mrd. US-Dollar liefern. T-Mobile US ist der drittgrösste Mobilfunk-Anbieter in den Vereinigten Staaten. Für Ericsson ist es der bislang grösste 5G-Auftrag.

Swisscom beauftragt Ericsson mit End-to-End 5G-Transportnetz

Symbolbild: Shutterstock

Swisscom hat Ericsson mit der Lieferung eines neuen End-to-End 5G-Transportnetzes beauftragt. Ericsson setzt bei dieser Lösung auf eine Zusammenarbeit mit Juniper. So ist das Transportnetz mit dem Router 6000 von Ericsson und dem 5G-Core-Routing-Portfolio von Juniper Networks ausgestattet. Die Schweden übernehmen damit gleichsam die End-to-End-Verantwortung für die 4G- und 5G-Netze von Swisscom - von den Funkbasisstationen bis zum Rechenzentrum.

Swisscom: Erstes komplett standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf

Swisscom testet 5G-Netz in Burgdorf (Symbolbild:Shutterstock)

Swisscom und Netzwerkausrüster Ericsson gehen bei der 5G-Implementierung den nächsten Schritt: Sie konnten in Burgdorf den ersten 5G-Non-Standalone (NSA) End-to-End-Datenanruf Europas im 3,5-GHz-Band mit Technologien verschiedener Hersteller durchführen. Von dem Core-Netz, dem Transportnetz bis hin zu den Antennenstandorten läuft gemäss Mitteilung alles über die neuste Mobilfunkgeneration 5G und basiert auf dem neuesten 5G-Standard 3GPP (Spezifikationen gemäss Mobilfunk-Standardisierungsorganisation 3rd Generation Partnership Project).