Facebook erwirbt indisches E-Commerce-Projekt "Jiomart"

Facebook verstärkt sich im E-Commerce-Bereich (Bild: Pixabay)

Facebook hat eine Investition von 5,7 Mrd. Dollar (ca. 5,6 Mrd. Franken) in die Telekommunikationseinheit des indische Unternehmen Reliance Industries angekündigt. Der Social-Media-Riese erklärte, er werde sich auf die Zusammenarbeit seiner Messaging-Plattform Whatsapp mit Reliances E-Commerce-Projekt "Jiomart" konzentrieren. Facebooks Beteiligung würde sich dabei auf 9,99 Prozent belaufen.

Mobilfunk: BLS setzt weiter auf Swisscom und Mobilezone

Die BLS-Lötschbergbahn (Bild: Flickr)

Die Schweizer Normalspur-Bahngesellschaft BLS mit Zentrale in Bern verlängert ihren Mobilfunkvertrag mit der Handyladenkette Mobilezone und der Swisscom um weitere vier Jahre. Dementsprechend werden die Abos der rund 3'000 Mitarbeitenden des Unternehmens, das ein umfangreiches Netz im Regionalverkehr einschliesslich S-Bahn, einen Autoverlad am Lötschberg und Simplon sowie die Schifffahrt auf dem Thuner- und Brienzersee betreibt, weiterhin von Mobilezone und Swisscom betreut.

Administration Trump will China Telecom aus US-Markt rauswerfen

Sitz der China Telecom in Peking (Bild: Wikipedia/CCO)

In den Vereinigten Staaten haben mehrere Ministerien empfohlen, der US-Tochter von China Telecom die Genehmigung für "internationale Telekommunikationsdienstleistungen" in den USA zu untersagen. Zur Begründung verwiesen die Ämter auf "bedeutende und inakzeptable Risiken für die nationale Sicherheit und die Rechtsdurchsetzung".

Nachfrage nach Breitbandanschlüssen und Videoinhalten bei UPC stark steigend

Hauptsitz von UPC in Wallisellen (Bild: zVg)

Bei der Schweizer Kabelnetzbetreiberin steigt die Nachfrage nach Breitbandanschlüssen und Videoinhalten so wie auch bei anderen Telekomanbietern massiv an. Mit der steigenden Nutzung von Videokonferenzen im Homeoffice werde die Infrastruktur rege genutzt, so UPC. Die Uploads seien um 30 bis 40 Prozent höher als im Vorjahr und auch die mobile Sprachtelefonie habe sich beinahe verdoppelt.

Cyberlink dreht Bandbreite auf

Sitz von Cyberlink in Zürich (Bild: zVg)

Der Schweizer Internet Service Provider Cyberlink erhöht ohne vorgängige vertragliche Vereinbarung den Datendurchsatz mittels Bandbreiten-Upgrade, falls jemand mehr Bandbreite, etwa für Remote-Lösungen, und zusätzliche VPN-Zugänge benötigt. Man wolle damit Engpässen und damit einer Verlangsamung des Datenverkehrs in den Kundennetzwerken entgegenwirken und einen möglichst geordneten Betrieb sicherstellen, teilt das Unternehmen mit Sitz in Zürich dazu mit.

Engpässe beim Netzübergang zwischen Swisscom und Sunrise

Swisscom: Probleme beim Nützübergang zu Sunrise (Foto: Karlheinz Pichler)

Swisscom und Sunrise haben eingeräumt, dass es bei den Verbindungen zwischen ihren Netzen zu Engpässen kommen könne. In Spitzenzeiten es diesbezüglich Kapazitätsprobleme bei den Interkonnektionspunkten gegeben, also dem Netzübergang für Anrufe zwischen Swisscom- und Sunrise-Kunden im Mobilfunk und im Festnetz. "Bei punktueller Überlast konnten teilweise Anrufe nicht aufgebaut werden und die Kunden hörten das Besetzt-Zeichen", erklärte Swisscom dazu.

Quickline erhält Partnerzuwachs aus Dübendorf und Biel

Quickline gewinnt zwei neue Partner (Bild: Quickline)

Der Schweizer Telekom-Verbund Quickline erhält mit der Glattwerk AG in Dübendorf sowie der Evard Antennenbau AG in der Region Biel/Seeland zwei neue Partner für Mobiltelefonie. Damit wächst der Verbund gemäss Mitteilung auf insgesamt 25 Partner von lokal verankerten Energieversorgern und Netzbetreibern an.

Internet- und Telefonverbindungen bewegen sich in der Schweiz am Limit

In der Schweiz bewegt sich die Telekommunikationsinfrastruktur aufgrund der Corona-Krise derzeit so ziemlich am Limit. Für den Bund steht man vor einer historisch einmaligen Situation. Die Swisscom und Sunrise berichten von "punktueller Überlast", wobei es bislang allerdings zu keinen grösseren Pannen gekommen sei.

Italien kontrolliert mit Mobilfunkdaten Einhaltung von Ausgangssperren

Die Augen des Staates sind überall (Symbolbild: May-Britt Chromy)

In Italien wird auch auf die Daten von Mobiltelefonen zurück gegriffen, um die Befolgung der im Zuge der Coronakrise verhängten Ausgangssperren zu überprüfen. Laut dem Gesundheitsbeauftragten der besonders stark betroffenen Lombardei, Giulio Gallera, sollen sich in dieser Region noch immer 40 Prozent der Menschen frei bewegen.

HPE will mit 5G Core Stack Abhängigkeit von einzelnen Netzausrüstern verhindern

HPEs 5G Core Architektur (Bild: zVg)

Der US-amerikanische IT-Riese Hewlett Packard Enterpris (HPE) hat mit 5G Core Stack eine cloud-native Kernnetz-Plattform vorgestellt, die die Abhängigkeit von einzelnen Netzausrüstern verhindern soll. Der Konzern mit Sitz im kalifornischen Palo Alto will die Ausrüstung als vorintegrierte Software- und Hardware-Plattform im As-a-Service-Modell bereit stellen, bei der nach Nutzung abgerechnet wird. Der HPE 5G Core Stack soll gemäss Mitteilung in der zweiten Jahreshälfte 2020 über das Programm HPE Greenlake verfügbar werden.

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