Fastweb will sich an Projekt der Telecom Italia beteiligen

Foto: Swisscom

Die zu 82,1 Prozent der Swisscom gehörende italienische Spezialistin für Breitbanddienste, Fastweb, will sich offenbar an einem Netzwerkprojekt von Telecom Italia (TIM) beteiligen. Dies geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervor, die sich dabei auf zwei mit der Sache vertraute Quellen beruft.

Norwegischer Telekommunikationskonzern Telenor mit 112 Millionen Euro gebüsst

Kassierte hohe Geldstrafe: Telenor (Bildquelle: Shutterstock)

Die Wettbewerbshüter der EFTA Surveillance Authority (ESA) haben gegen das norwegische Telekommunikationsunternehmen Telenor mit einer Geldstrafe von 112 Millionen Euro gebüsst. Telenor habe zwischen 2008 und 2012 seine marktbeherrschende Position mit einer Preisstrategie missbraucht, die bei Konkurrenten zu Verlusten beim Verkauf von mobilen Breitbanddiensten für Privathaushalte führte, begründete die ESA ihre Entscheidung.

Millionenauftrag für Ascom von Spital in Helsinki

Erneuter Auftrag für Ascom von einem finnischen Krankenhaus (Logo: Ascom)

Die auf Telekommunikationslösungen und Services fokussierte Ascom mit Zentrale in Baar erhält erneut einen Millionenauftrag von einem finnischen Krankenhaus. Für ein Vertragsvolumen von 1,9 Millionen Franken soll das Universitätsspital Helsinki mit Produkten beliefert werden, heisst es. Ende 2019 hatte die Ascom bereits einen lukrativen Auftrag vom Turku Spital zugesprochen bekommen.

Online Traffic bei China-Werbung oft Fake

Smartphones: Chinas Online Traffic oft unecht (Foto: Flickr)

2019 war fast ein Drittel des chinesischen Online Traffic bei Werbung gefälscht. Das bedeutet, dass Marken ihre Klick-Zahlen künstlich aufgebläht haben, um die Sichtbarkeit zu erhöhen. Diese Praxis hat die Industrie jedoch 28 Milliarden Yuan (etwa 3,76 Mrd. Schweizer Franken) gekostet, wie ein Bericht des Marktanalyseunternehmens Miaozhen Systems belegt.

Deutsche Telekom sichert sich Option auf Aktienmehrheit an T-Mobile US

T-Mobile US: Deutsche Telekom sichert sich Option auf Aktienmehrheit (Bild: Flickr)

Der japanische Technologieinvestor Softbank braucht dringend Geld und will daher Anteile an T-Mobile US versilbern. Vor diesem Hintergrund sicherte sich nun die Deutsche Telekom die Option, die Aktienmehrheit an der US-Mobilfunkttochter T-Mobile US zu übernehmen. Durch eine entsprechende Vereinbarung mit Softbank könnten die Bonner ihre Beteiligung von zuletzt rund 43 auf 51 Prozent erhöhen. Die in Geldnöte geratenen Japaner erhalten im Gegenzug grünes Licht, Milliarden an dringend benötigten Finanzmitteln zu erlösen.

Schon wieder grossflächige Netzausfälle bei A1

Die am stärksten betroffenen Ausfallszonen am 22.6. (© Open Street Map Contributors)

Nutzerberichten zufolge ist es im A1-Netz am Montag Nachmittag wieder zu grösserflächigen Netzaufällen gekommen. Die Störungen zogen sich von Wien aus bis nach Vorarlberg und Liechtenstein hinweg. Am häufigsten wurden Probleme aus Wien, Linz, Innsbruck, Graz, Salzburg, Bruck an der Mur und weiteren Städten gemeldet.

Sunrise startet mit neuen B2B-Angeboten

Bild: Sunrise

Unter der Bezeichnung "Mobile Business Workplace 2.0" hat Sunrise ein Bündel neuer Angebote für den B2B-Bereich lanciert. Dazu zählen neue Mobilabos, Work Smart- und Connectivity-Lösungen, wobei die Unternehmensgrösse gemäss Sunrise dabei keine Rolle spiele, ebenso wenig, ob das Unternehmen lokal, regional, national oder international tätig sei. Aus dem neuen B2B-Angebot lasse sich mit wenigen Mausklicks im Sunrise Business Portal für jedes Unternehmen und jeden einzelnen Mitarbeitenden die perfekt passende Lösung zusammenstellen.

Keine automatische Rückerstattung von ungenutztem Roaming-Guthaben

Roaming: Keine automatische Rückvergütung (Foto: Karlheinz Pichler)

Die Betreiber des öffentlichen Verkehrs, Fitness-Studios und Anbieter diverser im Lockdown verbotener Veranstaltungen zeigen sich kulant und verlängern die Abos oder erstatten Geld zurück. Nicht so die Telekom-Provider: Wegen der Grenzschliessungen nicht nutzbare Roaming-Guthaben dürfen sich die Kunden ans Bein streichen. Einzig Salt erstattet den Kaufpreis für nicht verwendete Datenpakete zurück – aber nur auf Anfrage. "Die Telekom-Anbieter veräppeln ihre Kunden", kritisiert denn auch Comparis-Telekomexperte Jean-Claude Frick.

Home Drop: UPC lässt Modems und TV Boxen per Post direkt beim Kunden abholen

Bild: UPC

Für UPC-Kunden entfällt ab sofort der Weg zur Post, falls sie defekte oder alte TV Boxen oder ihr Modem einschicken wollen. Sie können die Geräte neu einfach in ihren Briefkasten legen und die Post holt sie ab. Der neue Service "Home Drop" wird gemäss Mitteilung in den meisten Verbreitungsgebieten von UPC angeboten. Die Post fungiert dabei als Logistikpartnerin.

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