5G-Datenfunk von Vodafone für Sonys Elektroauto-Prototyp

5G für E-Auto (Bild:Shutterstock)

Der japanische Elektronikkonzern Sony entwickelt seinen Elektroauto-Prototyp mit der Anbindung an das superschnelle 5G-Datennetz weiter. Per Funk soll das Auto Software-Aktualisierungen laden und auch Steuersignale synchronisieren können. Gemeinsam mit dem Mobilfunk-Anbieter Vodafone arbeitet Sony auf einer Teststrecke im deutschen Aldenhoven bei Aachen an den Funktionen, teilten beide Unternehmen mit.

Vodafone Deutschland stellt erste Netzbereiche auf 5G Standalone um​

Symbolbild:Flickr

Vodafone hat in Deutschland Teile seines 5G-Mobilfunknetzes auf "5G Standalone" mit eigenem Kernnetz umgestellt, das ohne LTE-Anker auskommt. Der Netzbetreiber stellt alle seine Antennen um, die auf den 5G-Frequenzen im 3,5 Gigahertz-Bereich funken, das sind rund 1000 Antennen im in 170 Städten und Gemeinden. Das erste Rechenzentrum für das 5G-Kernnetz steht in Frankfurt. Bei den vorangegangenen Tests und der Umstellung hat Vodafone mit den Partnern Ericsson, Oppo, Qualcomm und Nokia zusammengearbeitet.

Telefónica Deutschland kommt beim Aufbau ihres 5G-Netzes voran

5G: Telefonica Deutschland kommt voran (Bild: Pixabay/ ADMC)

Beim Ausbau ihres 5G-Mobilfunknetzes macht Telefónica Deutschland Fortschritte: Es seien inzwischen 1000 Antennen in mehr als 30 deutschen Städten aktiviert, teilte das Unternehmen mit seiner Marke O2 am gestrigen Montag in München mit. In den kommenden Monaten will die Firma beim Ausbautempo noch deutlich zulegen: Ein Jahr später sollen es mindestens 50 Prozent und Ende 2025 99 Prozent der Haushalte sein.

Autonomere Drohnen dank 5G-Berechnungen

Drohne: viel bessere Navigation durch Edge (Foto: pixabay.com, Free-Photos)

Mit geringer Rechenleistung ausgestattet, nutzen kommerzielle Drohnen bislang Kameras wie Augen, um zu navigieren. Das kostet sie Tempo und Beweglichkeit. Samira Hayat, Forscherin am Institut für Informationstechnologie der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, hat nun mit Kollegen anderer Institute und der Deutschen Telekom festgestellt, dass es je nach Datenvolumen sinnvoller ist, einen Teil der Berechnungen an die Edge auszulagern.

Huawei will 5G-Patente in grossem Stil lizenzieren

Vermarktet 5G-Patente: Huawei (Bild: Screenshot)

Der aus dem US-Markt verbannte chinesische Technologieriese Huawei will seine patentgeschützte 5G-Technologie in grossen Stil an andere Smartphone-Hersteller lizenzieren. Das gab der Konzern an seinem Hauptsitz in Shenzhen bekannt und präsentierte bei dieser Gelegenheit auch erstmals ein Lizenzierungsmodell. Demnach richtet sich die Lizenzgebühr nach dem Verkaufspreis des Handys und soll maximal 2,50 Dollar pro Gerät betragen.

Swisscom-CEO Urs Schaeppi kontert Kritik von 5G-Gegnern

Swisscom-Chef Urs Schaeppi (Bild: Swisscom)

Der CEO von Swisscom, Urs Schaeppi, kontert der Kritik von 5G-Gegnern an den neuen Messregeln für Antennenstrahlung, die das Bundesamt für Umwelt (Bafu) vergangene Woche erlassen hat, mit dem Verweis darauf, dass die adaptiven Handyantennen nur sehr kurzzeitig und gemittelt über sechs Minuten ja nie die Grenzwerte überschreiten dürften.

Schwindende Nachfrage bei 5G-Aufrüstung in Nordamerika macht Nokia zu schaffen

Leidet unter mangelnder 5G-Nachfrage in Nordamerika: Nokia (Logo: Nokia)

Dem Netzwerkausrüster Nokia macht eine abflauende Nachfrage zu schaffen. Für das neue Jahr rechnet Chef Pekka Lundmark mit einem bestenfalls nur stabilen Erlös, weil vor allem in Nordamerika die Nachfrage nach einer Aufrüstung der Mobilfunknetze auf den schnelleren 5G-Datenfunk nachlassen dürfte, wie das Unternehmen in Espoo mitteilte. Der finnische Konzern geht von einem Umsatz von 20,6 bis 21,8 Milliarden Euro aus – was einen Rückgang von bis zu knapp 6 Prozent bedeuten könnte.

Erstes 5G-Antennensystem für Indoor-Bereich

Im Labor: ETRI-Forscher testen ihr Antennensystem (Foto: etri.re.kr)

Forscher des Electronics and Telecommunications Research Institute (Etri) haben eigenen Angaben nach das erste 5G-Antennensystem für den Indoor-Bereich entwickelt. Dieses greift Signale im 28-GHz-Band von aussenstehenden Basisstationen ab und überträgt sie ins Innere von Gebäuden. Möglich wird dies mithilfe von Radio-over-Fiber (RoF)-Technologie, die 5G-Millimeterwellen in optische Impulse konvertiert, die dann störungsfrei über eine Distanz von bis zu fünf Kilometern weiterverteilt werden können.

Schwedische 5G-Lizenzen gehen ausschliesslich an skandinavische Unternehmen

Symbolbild: Pixabay/ Mohamed Hassan

Bei der 5G-Auktion für das schwedische Mobilfunknetz gingen laut Mitteilung der lokalen Post- und Telekommunikationsbehörde (PTS) sämtliche Lizenzen an skandinavische Länder. Wobei alle 15 Lizenzen im 3,5-GHz-Band an die Firmen Hi3G Access, Net4Mobility und Telia Sweden gingen und damit in schwedischer Hand blieben. Der einzige Gewinner der Versteigerung für das 2,3-GHz-Band mit acht Lizenzen ist Teracom, ein Gemeinschaftsunternehmen zwischen der norwegischen Telenor und der schwedischen Tele 2.

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