5G

5G: Neue Antennentechnologie ermöglicht fünffache Reichweite

Bild: iStock/Vertigo 3D

Forscher der Technischen Universität Eindhoven haben eine neue 5G-Antennentechnologie entwickelt, die auch auf lange Entfernungen höchste Datenübertragungsraten ermöglicht. "Die Antennen bündeln mehrere Funkwellen zu einem sehr schmalen, starken Radiosignal, vergleichbar mit einem Laserstrahl", sagt Ronis Maximidis, Doktorand und Mitbegründer von Maxwaves, einer Ausgründung aus der Hochschule. Dadurch steigert sich die Signalstärke um das Hundertfache. Das bedeutet, dass die Entfernung, in der das Signal aufgefangen werden kann, auf das Fünffache gesteigert wird.

Automobilindustrie wird 2023 zum grössten Markt für 5G IoT

Tabelle: Gartner

Zwar werden Outdoor-Überwachungskameras laut dem Research- und Beratungsunternehmen Gartner in den kommenden drei Jahren zum weltweit grössten Markt für 5G-Internet-of-Things-(IoT)-Lösungen werden. Ab 2023 werden sie aber von der Automobilindustrie als grösstem Anwendungsmarkt überholt werden.

5G-Netz: Deutschland lässt Türen für Huawei offen

5G: Huawei bleibt in Deutschland im Rennen (Bild: iStock/ Vertigo 3D)

Der chinesische Netzwerk- und Smartphone-Riese Huawei soll in Deutschland nicht vom Aufbau des 5G-Netzes ausgeschlossen werden. Dies berichtet das Düsseldorfer Handelsblatt unter Berufung auf den neuen Entwurf der deutschen Bundesnetzagentur zu den Sicherheitsanforderungen für die Telekommunikationsnetze. Eine zunächst geplante Klausel, die Huawei den Marktzugang versperren würde, sei im Papier nicht mehr enthalten, heisst es. Der Entwurf soll in den kommenden Tagen publiziert werden.

EU warnt vor aussereuropäischen 5G-Anbietern

Symbolbild: Prime

Die EU-Kommission warnt in Bezug auf den Aufbau des superschnellen Mobilfunkstandards 5G vor Cyber-Gefahren durch aussereuropäische Anbieter. Solche Unternehmen aus Drittstaaten könnten versuchen, durch den Diebstahl geistigen Eigentums Wettbewerbsvorteile zu erlangen, heisst es in einem Bericht, den die Brüsseler Behörde präsentierte.

Sunrise treibt 5G-Ausbau zügig voran

Sunrise drückt beim 5G-Ausbau aufs Gaspedal (Symbolbild: iStock/ Vertigo 3D)

Quer durch die Schweiz versorgt Sunrise gemäss einer Aussendung von heute bereits mehr als 262 Städte und Gemeinden mit der 5G-Funktechnologie, was doppelt so viel sei, wie der zweitplatzierte Anbieter, also die Swisscom, vorweisen könne. Um den 5G-Ausbau voranzutreiben, werde 5G in der ersten Phase zum grössten Teil an bestehenden Antennen-Standorten ausgebaut, heisst es.

Bereits über hundert Swisscom-5G-Antennen in 58 Ortschaften

Symbolbild: Shutterstock

Die Swisscom kommt trotz Widerständen beim Bau von 5G-Antennen gut voran. Laut Aussagen von Konzernchef Urs Schaeppi hat das Unternehmen bereits mehr als 5G-Antennen in 58 Ortschaften eingerichtet. Bis zum Ende dieses Jahres sollen 90 Prozent der Bevölkerung mit dem neuen Mobilfunkstandard versorgt werden. "Wir sind eigentlich auf Kurs. Aber durch die angekündigten Moratorien tun wir uns im Moment sehr schwer mit der Standortsuche für Antennen", erklärte Schaeppi gegenüber der "NZZ am Sonntag" (NZZaS).

Huawei bleibt in Russland im Geschäft

5G: Russland setzt auf Huawei (Bild: iStock/Vertigo3D)

Der chinesische Technologieriese Huawei mit Sitz in Shenzhen, der wegen der US-amerikanischen Repressalien stark unter Druck geraten ist, konnte ein Abkommen mit dem russischen Telekommunikationskonzern MTS besiegeln. Die im Zuge eines Treffens von Russlands Staatschef Wladimir Putin mit Chinas Präsident Xi Jinping geschlossene Vereinbarung sieht als Pilotprojekt den Start von 5G-Mobilfunknetzen in Russland in den Jahren 2019 und 2020 vor, liess MTS dazu verlauten.

Kantonale Moratorien gegen 5G nach Auffassung des Bundes rechtswidrig

Symbolbild:iStock/Vertigo3D

Der Bund vertritt die Ansicht, dass kantonale Moratorien gegen das Mobilfunknetz der nächsten Generation (5G) rechtswidrig seien. Gemäss dem Umweltschutzgesetz und der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung habe der Bund "umfassende Rechtsetzungskompetenz", betonte eine Sprecherin des Bundesamts für Kommunikation (Bakom) gegenüber der "Sonntagszeitung" (SZ) mit.