5G

Auch Deutsche Telekom verklagt Netzagentur wegen 5G-Versteigerungsregeln

Symbolbild: Cebit

Nach den Netzbetreibern Telefonica (O2) und Vodafone klagt nun offenbar auch die Deutsche Telekom die deutsche Netzagentur wegen der Regeln für die Frequenzvergabe beim neuen Mobilfunkstandard 5G. "Wir haben von Beginn an gesagt, dass die für die Auktion vorgesehenen Auflagen aus unserer Sicht unrealistisch sind und Rechtsunsicherheit schaffen", postulierte ein Konzernsprecher nach Angaben der "Welt".

Huawei vertraut auf 5G-Ausbau

Huawei setzt auf 5G (Symbolbild: Shutterstock)

Trotz der Sicherheitsbedenken und den Boykotten in den Vereinigten Staaten, Australien oder Neuseeland sieht sich der weltgrösste Netzwerkausrüster Huawei in vielen Ländern beim Ausbau der 5G-Netze vorn. Es seien bereits mehr als 25 Verträge für den neuen Mobilfunkstandard geschlossen worden, liess der chinesische Technologieriese mit Sitz in Shenzhen verlauten.

Optimale Antennen fürs 5G-Netz entwickelt

Roboter für die Messung von Funksignalen für bessere Antennen (Foto: nist.gov)

Der Aufbau des Mobilfunknetzes der fünften Generation (5G) könnte deutlich billiger werden. Denn Forscher am National Institute of Standards and Technology (NIST) haben eine Technik zur Beurteilung und zur Auswahl des für die Reichweite optimalen Antennen-Designs entwickelt. Bisher waren die Entwickler auf das "Versuch-und-Irrtum"-Verfahren angewiesen.

Geschätzte 1,5 Milliarden 5G-Anschlüsse bis 2024

Symbolbild: Shutterstock

Prognosen zufolge soll 5G bis Ende 2024 mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung erreichen und 1,5 Milliarden Anschlüsse im Konsumentenbereich umfassen. Das wird 5G laut der neuesten Ausgabe des Ericsson Mobility Report zur bislang am schnellsten ausgerollten Generation von Mobilfunktechnologien machen. Zu den entscheidenden Treibern der 5G-Implementierung sollen dabei die erhöhte Netzkapazität, niedrigere Kosten pro Gigabyte und neue Anforderungen an Anwendungsfälle zählen.

Huawei wird beim 5G-Netzausbau in Neuseeland ausgesperrt

Neuseeland verbietet Produkte von Huawei beim Ausbau des 5G-Netzes (Symbolbild: Shutterstock)

Nach den Vereinigten Staaten sperrt nun auch Neuseeland Huawei-Produkte beim Ausbau des 5G-Netzes aus. Medienberichten zufolge hat Neuseelands grösster Telekommunikationsanbieter Spark vom Geheimdienst des Landes die Auflage erhalten, beim Ausbau des neuen Mobilfunkstandards 5G auf Technik des chinesischen Ausrüsters Huawei zu verzichten. Diese stelle "bedeutende Risiken für die nationale Sicherheit" dar, liess Spark verlauten.

Swisscom-Tochter Fastweb mit Tiscali über Übernahme von 5G-Frequenzen einig

Fastweb einigt sich mit Tiscali (Logo: Fastweb)

Swisscoms Italientochter Fastweb übernimmt wie bereits im Juli angekündigt die Lizenz für die Frequenznutzung von Aria, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft von Tiscali, für 40 MHz auf dem 3,5-GHz-Band sowie die Fixed-Wireless-Access-Sparte (FWA) von Tiscali. Fastweb sichere sich mit dieser Übernahme einen langfristigen Zugang zum wertvollen 5G-Frequenzspektrum, teilte Swisscom dazu mit.

Weltpremiere: Swisscom zeigt ersten 5G-Smartphone-Prototyp im 5G-Netz

5G-Smartphone: Vom Labor zum Prototypen (Bild: zVg)

Swisscom verbindet erstmals einen Smartphone-Prototypen mit 5G-Midband-Chipset von Qualcomm mit einem 5G-Livenetz. Auch ein Hotspot der taiwanesischen Firma WNC mit dem identischen Chipset wurde weltweit zum ersten Mal mit dem 5G-Livenetz verbunden. Nach Burgdorf sind zudem ab heute gemäss Mitteilung von Swisscom auch Luzern, Zürich, Bern, Lausanne sowie Genf Testorte für die nächste Mobilfunkgeneration.

Bund: Arbeitsgruppe soll Bedürfnisse und Risiken beim Aufbau von 5G Netzen analysieren

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Bundesrätin Doris Leuthard, Vorsteherin des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) will eine Arbeitsgruppe einsetzen, die über den Bereich Mobilfunk und Strahlung diskutieren soll. Die Arbeitsgruppe soll dabei insbesondere Bedürfnisse und Risiken beim Aufbau von 5G Netzen analysieren und bis Mitte 2019 einen Bericht mit Empfehlungen dazu verfassen, heisst es in einer Aussendung des Bundesamtes für Umwelt (Bafu), das diese Arbeitsgruppe leiten soll.

Swisscom beauftragt Ericsson mit End-to-End 5G-Transportnetz

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Swisscom hat Ericsson mit der Lieferung eines neuen End-to-End 5G-Transportnetzes beauftragt. Ericsson setzt bei dieser Lösung auf eine Zusammenarbeit mit Juniper. So ist das Transportnetz mit dem Router 6000 von Ericsson und dem 5G-Core-Routing-Portfolio von Juniper Networks ausgestattet. Die Schweden übernehmen damit gleichsam die End-to-End-Verantwortung für die 4G- und 5G-Netze von Swisscom - von den Funkbasisstationen bis zum Rechenzentrum.