Wie 5G noch schneller und zuverlässiger wird

Versuchsaufbau auf dem Campus der University of California (Foto: ucsd.edu)

5G der Zukunft soll dank eines Systems der University of California, San Diego, noch schneller und zuverlässiger werden. Denn heutige High-Band-5G-Systeme kommunizieren Daten, indem sie einen laserähnlichen Millimeterwellenstrahl von einer Basisstation an einem Empfänger senden. Das Problem ist, dass die Verbindung blockiert wird, wenn sich etwas oder jemand im Weg dieses Strahls befindet. "Wenn man sich auf einen einzigen Strahl verlässt, sind Fehler programmiert", sagt Forscher Dinesh Bharadia.

Weltweiter Umsatz mit 5G-Netzinfrastrukturen legt um 39 Prozent zu

5G-Netzwerkinfrastrukturen legen massiv zu (Bild: Pixabay/Mohamed Hassan)

Der weltweite Umsatz mit 5G-Netzinfrastrukturen wird bis 2021 um 39 Prozent auf insgesamt 19,1 Milliarden US-Dollar steigen. Dies geht aus einer neuen Prognose des Research- und Beratungsunternehmens Gartner hervor. 2020 lag dieser Wert noch bei 13,7 Milliarden US-Dollar.

5G-Standard bei US-Smartphones häufig deaktiviert

Smartphone: US-Bürger schalten 5G oft einfach aus (Foto: androidauthority.com)

Fast 40 Prozent der US-Bürger, die ein 5G-Smartphone haben, begnügen sich mit dem langsameren 4G-Netz, obwohl sie 5G bezahlen. Sie schalten die Funktion dauerhaft aus, wie eine Umfrage von "Android Authority" zeigt, an der sich 1.300 Leser beteiligt haben. Gut zehn Prozent verzichten auf die bessere Funktionalität, wenn der Ladezustand der Batterie niedrig oder das 5G-Signal schwach ist.

Deutschlands 5G-Netz kann noch nicht mit Smartphone-Verfügbarkeit mithalten

Symbolbild:Shutterstock

Seit Juli des vergangenen Jahres sind in Deutschland 149 Smartphone-Modelle neu auf den Markt gekommen – davon funken nach Angaben des Vergleichsportals Verivox 80 im neuen 5G-Netz. Vor einem Jahr waren erst 33 5G-Smartphones zu haben, geht aus einer Auswertung von Verivox hervor. Laut Verivox-Telekommunikationsexperte Jens-Uwe Theumer führen 5G-fähige Geräte kein Nischendasein mehr, sondern entwickeln sich zum Standard.

Ciscos neue 5G Industrial Router vernetzen den IoT-Edge

Bild: zVg

Der US-Netzwerkriese Cisco hat ein neues Portfolio von Catalyst Industrie-Routern angekündigt. Diese sollen mit Flexibilität, Sicherheit und Skalierbarkeit für den IoT-Edge-Bereich punkten. Das Portfolio mit 5G-Funktionen soll die Zusammenarbeit zwischen IT und OT vereinfachen und die Bereitstellung vom Unternehmen bis zum Edge vereinheitlichen, heisst es in einer Aussendung dazu.

Deutsche Netzbetreiber setzen beim 5G-Kernnetz auf Ericsson

Symbolbild: iStock

Chinesischen ICT-Anbietern wie Huawei oder ZTE bleibt beim Bau von 5G-Rechenzentren für die Datenübertragung in Deutschland offenbar nur die Zuschauerrolle. Vodafone beispielsweise machte heute publik, einen Vertrag für das sogenannte Kernnetz mit dem schwedischen Konzern Ericsson besiegelt zu haben. Die Laufzeit betrage fünf Jahre. Die anderen beiden deutschen Netzbetreiber Telefónica Deutschland und die Deutsche Telekom setzen ebenfalls nicht auf Huawei.

5G in Westeuropa kommt laut Ericsson-Studie nur langsam aus den Startlöchern

5G: Europa kommt nur langsam auf Touren (Bild: Pixabay/ Mohamed Hassan)

Beim Ausbau der fünften Mobilfunkgeneration (5G) liefern sich Nordamerika, Nordostasien und die Golf-Staaten ein Kopf-an-Kopf-Rennen, während Westeuropa einen langsamen Start hinlegt. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Ericsson Mobility Report, der in Stockholm veröffentlicht wurde. In Nordostasien (inklusive China und Südkorea) seien Ende 2020 bereits neun Prozent aller Mobilfunkverträge auf 5G umgestellt worden. In Westeuropa liege dieser Wert bei einem Prozent.

Swisscom-Chef will im 5G-Bereich mehr Unterstützung von Behörden

Swisscom-CEO Urs Schaeppi (Bild: Kapi)

Laut Urs Schaeppi sind neue Antennen im 5G-Bereich erfoderlich. Wie der Swisscom-Chef betont, decke der Konzern bereits 96 Prozent der Schweiz ab. Jedoch benötige die Vollversion neue Antennen. Gegenüber der Zeitung "Schweiz am Wochenende" postulierte Schaeppi: "Ich wünsche mir, dass die Behörden noch klarer Stellung nehmen zu 5G.". Denn die neue Technologie sei keineswegs gefährlich. Dies zeige sich etwa in der Bewertung der WHO. Das Netz sei energieschonender, so Schaeppi.

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