5G

Sunrise treibt 5G-Ausbau zügig voran

Sunrise drückt beim 5G-Ausbau aufs Gaspedal (Symbolbild: iStock/ Vertigo 3D)

Quer durch die Schweiz versorgt Sunrise gemäss einer Aussendung von heute bereits mehr als 262 Städte und Gemeinden mit der 5G-Funktechnologie, was doppelt so viel sei, wie der zweitplatzierte Anbieter, also die Swisscom, vorweisen könne. Um den 5G-Ausbau voranzutreiben, werde 5G in der ersten Phase zum grössten Teil an bestehenden Antennen-Standorten ausgebaut, heisst es.

Bereits über hundert Swisscom-5G-Antennen in 58 Ortschaften

Symbolbild: Shutterstock

Die Swisscom kommt trotz Widerständen beim Bau von 5G-Antennen gut voran. Laut Aussagen von Konzernchef Urs Schaeppi hat das Unternehmen bereits mehr als 5G-Antennen in 58 Ortschaften eingerichtet. Bis zum Ende dieses Jahres sollen 90 Prozent der Bevölkerung mit dem neuen Mobilfunkstandard versorgt werden. "Wir sind eigentlich auf Kurs. Aber durch die angekündigten Moratorien tun wir uns im Moment sehr schwer mit der Standortsuche für Antennen", erklärte Schaeppi gegenüber der "NZZ am Sonntag" (NZZaS).

Huawei bleibt in Russland im Geschäft

5G: Russland setzt auf Huawei (Bild: iStock/Vertigo3D)

Der chinesische Technologieriese Huawei mit Sitz in Shenzhen, der wegen der US-amerikanischen Repressalien stark unter Druck geraten ist, konnte ein Abkommen mit dem russischen Telekommunikationskonzern MTS besiegeln. Die im Zuge eines Treffens von Russlands Staatschef Wladimir Putin mit Chinas Präsident Xi Jinping geschlossene Vereinbarung sieht als Pilotprojekt den Start von 5G-Mobilfunknetzen in Russland in den Jahren 2019 und 2020 vor, liess MTS dazu verlauten.

Kantonale Moratorien gegen 5G nach Auffassung des Bundes rechtswidrig

Symbolbild:iStock/Vertigo3D

Der Bund vertritt die Ansicht, dass kantonale Moratorien gegen das Mobilfunknetz der nächsten Generation (5G) rechtswidrig seien. Gemäss dem Umweltschutzgesetz und der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung habe der Bund "umfassende Rechtsetzungskompetenz", betonte eine Sprecherin des Bundesamts für Kommunikation (Bakom) gegenüber der "Sonntagszeitung" (SZ) mit.

Briten schliessen Huawei beim 5G-Ausbau von zentralen Teilen aus

Beim 5G-Ausbau in Grossbritannien von Kernteilen ausgeschlossen: Huawei (Foto: Karlheinz Pichler)

Probleme für Huawei auch in Grossbritannien. Die Briten wollen den chinesischen Netzwerkausrüster einem Insider zufolge beim Ausbau zum Netz der nächsten Mobilfunkgeneration 5G von bedeutenden Teilen ausschliessen. Zu Bereichen der Infrastruktur, die nicht wesentlich seien, erhalte der Konzern nur einen eingeschränkten Zugang, sagte jemand aus Sicherheitskreisen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Swisscom geht mit erstem 5G-Netz der Schweiz live

Symbolbild:iStock/Vertigo3D

Punkt Mitternacht um 0.00 Uhr hat Swisscom den Schalter umgelegt und als erste Mobilfunkanbieterin der Schweiz ihr 5G-Netz an 102 Standorten in den ersten 54 Ortschaften live geschaltet, darunter sind Basel, Bern, Chur, Davos, Genf, Lausanne und Zürich. Bis Ende Jahr will der Telekomriese die ganze Schweiz, von Aadorf bis Zwischbergen, mit 5G versorgen, wie es in einer Aussendung dazu heisst.

Swisscom will bis Ende 2019 flächendeckendes 5G und bringt die ersten 5G-Phones

Swisscom-CEO Urs Schaeppi am 5G-Medienanlass in Zürich (Bildquelle: Swisscom)

Swisscom will bis Ende dieses Jahres die ganze Schweiz mit der neuen Mobilfunktechnologie 5G versorgen. Zudem kündigt der Telekomkonzern an, in den nächsten Wochen gleich vier Endgeräte in den Handel zu bringen. Das allererste 5G-Gerät im Swisscom Shop stammt vom Hersteller Oppo, weitere Marken wie LG (ab Mai), Samsung (ab Juli) und Huawei (3. Quartal) folgen, wie Swisscom im Rahmen einer Medienkonferenz in Zürich verlauten liess.

Flächendeckend: Südkorea bei 5G-Durchdringung Vorreiter

Als erstes Land hat Südkorea ein flächendeckendes 5G-Netz (Symbolbild: Kaspersky)

Das ostasiatische Land Südkorea hat früher als erwartet und als erstes Land der Welt ein flächendeckendes 5G-Netz in Betrieb genommen. Die drei grossen Anbieter SK Telecom, KT und LG Uplus starteten ihre Dienste für den neuen Mobilfunkstandard am Mittwochabend um 23.00 Uhr. Ursprünglich hatten sie den Start erst für Freitag angekündigt.