HTC plant laut neuem Firmenchef 5G-Smartphone

Logo: HTC

HTC arbeite derzeit an einem neuen Smartphone mit 5G-Support: Mit dieser Aussage lässt Yves Maitre, Chef des Hardwareherstellers, in einem aktuellen Interview aufhorchen. Maitre ist erst seit vergangenem September HTC-Chef. Auf 5G-Support will er sich deswegen jetzt konzentrieren, da er hier gerade im taiwanesischen Heimatmarkt neue Chancen für HTC sieht. Konkret spricht er dabei von für 5G optimierten Anwendungen sowie virtuelle Inhalte – womit man wohl die eigenen Stärken im Bereich Virtual Reality ausspielen will.

Huawei behauptet für sich die technische Führerschaft im 5G-Bereich

Huawei sieht sich im 5G-Bereich vor der Konkurrenz liegen (Bild: Pixabay/ Mohamed Hassan)

Der chinesische ICT- und Smartphone-Riese Huawei sieht die technologische Führerschaft im 5G-Bereich klar bei sich liegen. So betonte etwa Catherine Chen, eine Top-Managerin des chinesischen Konzerns mit Sitz in Shenzhen: "Aus rein technischer Sicht sind unsere 5G-Basisstationen in Bezug auf die Übertragungsrate schneller als andere, sie sind kleiner und verbrauchen weniger Energie. Bei gleicher Grösse versorgen unsere Basisstationen drei Mal mehr Benutzer als die Basisstationen anderer, und der Stromverbrauch beträgt nur ein Drittel der anderen."

2023 global jede zehnte Handy-Verbindung 5G

Symbolbild: Kaspersky

Im Jahr 2023 werden 10,6 Prozent aller Mobilfunk-Verbindungen weltweit 5G nutzen, in Westeuropa wird es sogar fast ein Sechstel sein. Das prognostiziert der aktuelle "Cisco Annual Internet Report". Trotz des Trends zu mobilem Internet dürften allerdings in Westeuropa immer noch sieben von zehn Verbindungen über WLAN oder Breitband-Festnetz laufen. Global dagegen werden laut Cisco 45 Prozent der dann schon knapp 30 Mrd. Geräte mobile Internet-Verbindungen nutzen.

Huawei hat bereits 91 5G-Verträge mit Mobilfunkbetreibern in der Tasche

5G: Huawei hat schon zahlreiche Ausrüstungsverträge in der Tasche (Symbolbild: iStock/ Vertigo 3D)

Wie der Huawei-Manager Ryan Ding im Rahmen einer Hausmesse des chinesichen ICT- und Smartphone-Riesen in London bekannt gegeben hat, konnte Huawei weltweit bereits 91 Verträge mit Mobilfunkprovidern zum Aufbau von Mobilfunknetzen der fünften Generation (5G) an Land ziehen. Dabei sollen über die Hälfte der Verträge, nämlich 47 Kontrakte, von europäischen Mobilfunkanbietern stammen. 27 Verträge seien mit Providern in Asien unterzeichnet worden.

Estlands Präsidentin drängt auf gemeinsames EU-Vorgehen zu 5G und Huawei

5G: Estlands Präsidentin will gemeinsames Vorgehen der EU zu 5G und Huawei (Bild: Adobe Stock)

Die EU muss nach Ansicht von Estlands Präsidentin Kersti Kaljulaid so schnell wie möglich gemeinsam entscheiden, ob bestimmte Firmen etwa aus China beim Aufbau des 5G-Mobilfunknetzes ausgeschlossen werden sollen. Auch Grünen-Chefin Annalena Baerbock pocht auf gemeinsame europäischen Standards bei den Sicherheitsanforderungen für den Aufbau moderner Mobilfunknetze. Der EU-Gipfel im März soll sich mit der Frage beschäftigen.

5G-Cybersicherheit im Fokus der Regulierungsbehörde RTR

Vor dem Hintergrund der Diskussionen rund um Netzausstatter aus Drittstaaten und ausgehend von einer Empfehlung der Europäischen Kommission hat die österreichische Rundfunk und Telekom Regulierungs-Gesellschaft (RTR) in Zusammenarbeit mit den für Sicherheit verantwortlichen Bundesministerien und den Betreibern eine 5G-Cybersicherheitsanalyse für Österreich durchgeführt und an der nachfolgenden unionsweiten Sicherheitsanalyse mitgewirkt.

ZTE startet 5G-Offensive

Der chinesische Anbieter von Mobilfunk-Lösungen und Endgeräten für Unternehmens- und Privatkunden wird am Mobile World Congress 2020 Ende Februar im spanischen Barcelona eine Reihe neuer 5G-Endgeräte und weiter 5G-Netzwerktechnik vorstellen. Neben dem 5G-Smartphone der Serie ZTE Axon werden verschiedene 5G MBB-Produkte aus dem Bereich 5G CPE (Wlan-Router) und 5G-Module sowie ein neues Smartphone aus der Blade-Reihe präsentiert.

Schweiz derzeit Spitzenreiterin im 5G-Ausbau - sagt Ericsson-Chef

Die Schweiz mischt beim 5G-Ausbau ganz vorne mit (Bild: Pixabay/ Mohamed Hassan)

Die Schweizer Mobilfunknetze sind wohl die besten der Welt. Zumindest ist der Chef des schwedischen Telekomausrüsters Ericsson, Börje Ekholm, dieser Ansicht. In einem Interview mit der "NZZ am Sonntag" verwies er darauf, dass die Schweiz in Europa mit Abstand das erste Land sei, das den 5G-Ausbau an die Hand genommen habe, und nun habe die Schweiz wahrscheinlich auch die beste 5G-Abdeckung.

Orange setzt bei 5G-Netz auf Nokia und Ericsson

Orange setzt bei 5G auf Nokia und Ericsson (Bild: Wikipedia)

Inmitten der Huawei-Debatte setzt der französische Mobilfunk-Anbieter Orange für sein 5G-Netz auf Technik aus Europa: Die Netzwerk-Ausrüstung und Dienstleistungen für den superschnellen Datenfunk werden von den Huawei-Konkurrenten Nokia und Ericsson aus Finnland und Schweden kommen, wie Orange mitteilte. Von ihnen kommt auch die bisherige Mobilfunk-Infrastruktur von Orange, die modernisiert werden soll.

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