Schweden schliesst Komponenten von chinesischen Anbieter Huawei und ZTE vom 5G-Netz aus

5G: Schweden schlägt Huawei und ZTE die Tür zu (Bild: Shutterstock)

Netzbetreiber, die sich in Schweden um 5G-Frequenzen bemühen, dürfen keine Ausrüstung der chinesischen IT-Konzerne Huawei und ZTE verwenden. Das teilte die schwedische Post- und Telekommunikationsbehörde PTS mit. Potenzielle Betreiber hätten zudem vier Jahre Zeit, bestehende Anlagen der beiden Unternehmen auszumustern. Insbesondere Huawei hat in Europa viele Provider mit Infrastruktur für das bestehende 4G-Netz (LTE) beliefert.

Belgischer Huawei-Kunde Proximus wechselt beim 5G-Kernnetz zu Ericsson

5G: Huawei-Kunde Proximus schwenkt zu Ericsson über (Bild: Shutterstock)

Der grösste belgische Mobilfunkprovider Proximus will sein 5G-Kernnetzwerk mit dem schwedischen Netzwerkausrüster Ericsson aufbauen. Das teilten beide Unternehmen in Brüssel mit. In den vergangenen Jahren hatte die ehemalige Mobilfunksparte des früheren Staatsbetriebes Belgacom beim Netzausbau vor allem auf Technik des chinesischen 5G-Anbieters Huawei gesetzt. Huawei wird insbesondere von den USA verdächtigt, zu eng mit der Kommunistischen Partei Chinas zu kooperieren.

Microsoft wirft ein Auge auf Nokias Netzwerksparte

Microsoft liebäugelt mit Nokias Netzwerkspare (Logo: MS)

2013 gab Microsoft stolze 5,4 Milliarden US-Dollar aus, um Nokia zu kaufen. Was dann passierte, ist Geschichte: Das Windows Phone konnte sich gegen Apples iOS und Googles Android nicht durchsetzen, der neue Chef Satya Nadella gab das Geschäft schliesslich gänzlich auf. Heute stammen Nokia-Geräte vom Hersteller HMD Global, der seine Smartphones unter dem Namen des einst erfolgreichen Handyherstellers verkauft.

Telefónica startet ihr 5G-Netz in Deutschland

5G: Telefonica startet in Deutschland (Bild: Adobe Stock)

Das Mobilfunkunternehmen Telefónica hat als dritter deutscher Netzbetreiber Antennen für den Übertragungsstandard 5G aktiviert. Die Anschaltphase mit rund 150 Funkstationen in fünf deutschen Grossstädten habe begonnen, teilte Telefónica mit. Ab morgigen Dienstag können Kunden der Telefónica-Marke O2 das Netz nutzen, wenn sie einen entsprechenden Tarif und ein 5G-kompatibles Endgerät haben.

Frankreich lukriert 2,8 Mrd. Euro bei 5G-Versteigerung

Frankreich sammelt 2,8 Mrd. Euro bei 5G-Frequenz-Auktion ein (Bild: Pixabay/ ADMC)

Frankreich hat durch die Frequenz-Versteigerung für den neuen Mobilfunkstandard 5G insgesamt rund 2,8 Mrd. Euro eingenommen. Das teilte die Telekom-Aufsichtsbehörde Arcep in Paris mit. Der grösste französische Anbieter Orange – die ehemalige staatliche Telekom – sicherte sich den grössten Teil der verbleibenden 5G-Frequenzen. Der Erlös für den französischen Staat übertraf damit die erhofften Einnahmen von mindestens 2,2 Mrd. Euro.

Französischer Staat erhofft 2 Mrd. Euro Erlös von 5G-Frequenzen-Versteigerung

5G: Frankreich will über zwei Milliarden Euro bei Frequenzauktion einnehmen (Symbolbild Mohamed Hassan auf Pixabay)

In Frankreich hat gestern die Versteigerung der verbleibenden Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G begonnen. Die grossen Telekom-Anbieter in dem Land können für elf bisher ungenutzte Frequenzbereiche bieten. Der Staat hofft durch die rund zehntägige Versteigerung auf Einnahmen von mindestens 2,2 Mrd. Euro, in Deutschland waren es fast 6,6 Mrd. Euro gewesen.

Red Hat und Samsung liefern 5G-Netzwerklösung auf Basis von Red Hat Openshift

Symbolbild: Shutterstock

Die von IBM gekaufte Open-Source-Spezialistin Red Hat hat einen Kooperationsvertrag mit Samsung unterzeichnet, um 5G-Netzwerklösungen zu realisieren, die auf der Kubernetes-Plattform Red Hat Openshift aufsetzen und Service Provider dabei unterstützen sollen, 5G in allen Anwendungsbereichen, einschliesslich 5G Core, Edge Computing, IoT oder maschinellem Lernen, verfügbar zu machen.

Streaming via Glasfaser fast 50-mal effizienter sei als über UMTS-Mobilfunk

Deutschlands Umweltministerin Svenja Schulze fordert raschen Umstieg auf 5G (Bild: Wikipedia/ Gerd Seidel/ CC 3.0)

Eine Videoübertragung per Glasfaser ist fast 50-mal effizienter sei als über UMTS-Mobilfunk. Dies belegt eine neue Studie zur digitalen Klimawirkung des Ökoinstitutes und der Fraunhofer-Gesellschaft in Deutschland. Der Übertragungsweg von der Cloud zu den Nutzern sei entscheidend, heisst es in der Untersuchung. Die Datenverarbeitung in den Rechenzentren selbst würde dagegen vergleichsweise wenig Energie und damit indirekt Treibhausgase verursachen.

5G-Frequenz-Auktion bringt 202 Millionen Euro

Symbolbild: Shutterstock

Die Versteigerung von Funkfrequenzen in den Bandbereichen 700, 1500 und 2100 MHz für die neueste Mobilfunkgeneration 5G hat rund 202 Mio. Euro in die Staatskassen gespült. Gemäss der Regulierungsbehörde RTR konnten alle Frequenzpakete vergeben werden. Damit erhalten insgesamt 1.702 Katastralgemeinden in Zukunft eine leistungsfähige Breitbandversorgung.

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