5G

USA treten wegen Huaweis 5G-Technologie an Bundesbern heran

Huawei-Sitz in Shenzhen (Bild: Wikipedia/Brücke Osteuropa/CCO)

Die Vereinigten Staaten sind an Bundesbern herangetreten und haben Wachsamkeit in Bezug auf die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Telekomausrüster Huawei eingefordert. Konkret warnen die USA davor, Huawei könne von den Behörden Chinas zur Zusammenarbeit gezwungen werden und seine technischen Möglichkeiten für Spionageaktivitäten nutzen oder zur Verfügung stellen. Das Unternehmen weist allerdings alle Sicherheitseinwände scharf zurück.

Disruptives Ausmass von 5G wird unterschätzt

5G: Unternehmen unterschätzten disruptives Ausmass (Bild: Kaspersky)

Viele Entscheidungsträger stehen der 5G-Technologie noch mit Zurückhaltung gegenüber und unterschätzen deren disruptives Potential, das sich aus der Netzbeschleunigung ergibt. Grund dafür sind neben technischer Skepsis vor allem hohe Vorabinvestitionen, Sicherheitsbedenken und der Mangel an Fachkräften. Dies geht aus einer globalen Accenture-Studie unter 1‘800 Geschäftsführern und IT-Entscheidern mittelständischer und grosser Unternehmen hervor. Die Studie wurde anlässlich des MWC (Mobile World Congress) in Barcelona präsentiert.

Sunrise will bereits ab Ende März 150 Schweizer Städte und Orte mit 5G abdecken

Symbolbild: Shutterstock

Sunrise drückt bei der 5G-Technologie aufs Tempo. Bereits ab Ende März sollen 150 Städte und Orte mit 5G versorgt werden. Die Swisscom-Rivalin hat sich dabei zum Ziel gesetzt, mit 5G den digitalen Graben zwischen den Ballungszentren und den ländlichen Gebieten zu schliessen. Als erste Anbieterin in der Schweiz lanciere man nun das Programm "5G for People", betont Sunrise in einem heute publizierten Communiqué.

EU prüft Ausschluss chinesischer Unternehmen vom 5G-Aufbau

Symbolbild: Kaspersky

Chinesischen Telekom-Konzernen wie Huawei droht auch in Europa ein verstärkter Gegenwind. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters prüfe die EU-Kommission einen Ausschluss chinesischer Firmen wie Huawei beim Aufbau des neuen Mobilfunkstandards 5G in Europa. Allerdings befinde man sich mit dem Ausloten der Möglichkeiten noch im Anfangsstadium, und die Umsetzung könne sich als kompliziert erweisen, wie namentlich nicht genannte EU-Vertreter gegenüber Reuters betonten.

Auch Deutsche Telekom verklagt Netzagentur wegen 5G-Versteigerungsregeln

Symbolbild: Cebit

Nach den Netzbetreibern Telefonica (O2) und Vodafone klagt nun offenbar auch die Deutsche Telekom die deutsche Netzagentur wegen der Regeln für die Frequenzvergabe beim neuen Mobilfunkstandard 5G. "Wir haben von Beginn an gesagt, dass die für die Auktion vorgesehenen Auflagen aus unserer Sicht unrealistisch sind und Rechtsunsicherheit schaffen", postulierte ein Konzernsprecher nach Angaben der "Welt".

Huawei vertraut auf 5G-Ausbau

Huawei setzt auf 5G (Symbolbild: Shutterstock)

Trotz der Sicherheitsbedenken und den Boykotten in den Vereinigten Staaten, Australien oder Neuseeland sieht sich der weltgrösste Netzwerkausrüster Huawei in vielen Ländern beim Ausbau der 5G-Netze vorn. Es seien bereits mehr als 25 Verträge für den neuen Mobilfunkstandard geschlossen worden, liess der chinesische Technologieriese mit Sitz in Shenzhen verlauten.

Optimale Antennen fürs 5G-Netz entwickelt

Roboter für die Messung von Funksignalen für bessere Antennen (Foto: nist.gov)

Der Aufbau des Mobilfunknetzes der fünften Generation (5G) könnte deutlich billiger werden. Denn Forscher am National Institute of Standards and Technology (NIST) haben eine Technik zur Beurteilung und zur Auswahl des für die Reichweite optimalen Antennen-Designs entwickelt. Bisher waren die Entwickler auf das "Versuch-und-Irrtum"-Verfahren angewiesen.

Geschätzte 1,5 Milliarden 5G-Anschlüsse bis 2024

Symbolbild: Shutterstock

Prognosen zufolge soll 5G bis Ende 2024 mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung erreichen und 1,5 Milliarden Anschlüsse im Konsumentenbereich umfassen. Das wird 5G laut der neuesten Ausgabe des Ericsson Mobility Report zur bislang am schnellsten ausgerollten Generation von Mobilfunktechnologien machen. Zu den entscheidenden Treibern der 5G-Implementierung sollen dabei die erhöhte Netzkapazität, niedrigere Kosten pro Gigabyte und neue Anforderungen an Anwendungsfälle zählen.