Deutschlands 5G-Netz kann noch nicht mit Smartphone-Verfügbarkeit mithalten

Symbolbild:Shutterstock

Seit Juli des vergangenen Jahres sind in Deutschland 149 Smartphone-Modelle neu auf den Markt gekommen – davon funken nach Angaben des Vergleichsportals Verivox 80 im neuen 5G-Netz. Vor einem Jahr waren erst 33 5G-Smartphones zu haben, geht aus einer Auswertung von Verivox hervor. Laut Verivox-Telekommunikationsexperte Jens-Uwe Theumer führen 5G-fähige Geräte kein Nischendasein mehr, sondern entwickeln sich zum Standard.

Ciscos neue 5G Industrial Router vernetzen den IoT-Edge

Bild: zVg

Der US-Netzwerkriese Cisco hat ein neues Portfolio von Catalyst Industrie-Routern angekündigt. Diese sollen mit Flexibilität, Sicherheit und Skalierbarkeit für den IoT-Edge-Bereich punkten. Das Portfolio mit 5G-Funktionen soll die Zusammenarbeit zwischen IT und OT vereinfachen und die Bereitstellung vom Unternehmen bis zum Edge vereinheitlichen, heisst es in einer Aussendung dazu.

Deutsche Netzbetreiber setzen beim 5G-Kernnetz auf Ericsson

Symbolbild: iStock

Chinesischen ICT-Anbietern wie Huawei oder ZTE bleibt beim Bau von 5G-Rechenzentren für die Datenübertragung in Deutschland offenbar nur die Zuschauerrolle. Vodafone beispielsweise machte heute publik, einen Vertrag für das sogenannte Kernnetz mit dem schwedischen Konzern Ericsson besiegelt zu haben. Die Laufzeit betrage fünf Jahre. Die anderen beiden deutschen Netzbetreiber Telefónica Deutschland und die Deutsche Telekom setzen ebenfalls nicht auf Huawei.

5G in Westeuropa kommt laut Ericsson-Studie nur langsam aus den Startlöchern

5G: Europa kommt nur langsam auf Touren (Bild: Pixabay/ Mohamed Hassan)

Beim Ausbau der fünften Mobilfunkgeneration (5G) liefern sich Nordamerika, Nordostasien und die Golf-Staaten ein Kopf-an-Kopf-Rennen, während Westeuropa einen langsamen Start hinlegt. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Ericsson Mobility Report, der in Stockholm veröffentlicht wurde. In Nordostasien (inklusive China und Südkorea) seien Ende 2020 bereits neun Prozent aller Mobilfunkverträge auf 5G umgestellt worden. In Westeuropa liege dieser Wert bei einem Prozent.

Swisscom-Chef will im 5G-Bereich mehr Unterstützung von Behörden

Swisscom-CEO Urs Schaeppi (Bild: Kapi)

Laut Urs Schaeppi sind neue Antennen im 5G-Bereich erfoderlich. Wie der Swisscom-Chef betont, decke der Konzern bereits 96 Prozent der Schweiz ab. Jedoch benötige die Vollversion neue Antennen. Gegenüber der Zeitung "Schweiz am Wochenende" postulierte Schaeppi: "Ich wünsche mir, dass die Behörden noch klarer Stellung nehmen zu 5G.". Denn die neue Technologie sei keineswegs gefährlich. Dies zeige sich etwa in der Bewertung der WHO. Das Netz sei energieschonender, so Schaeppi.

5G-Datenfunk von Vodafone für Sonys Elektroauto-Prototyp

5G für E-Auto (Bild:Shutterstock)

Der japanische Elektronikkonzern Sony entwickelt seinen Elektroauto-Prototyp mit der Anbindung an das superschnelle 5G-Datennetz weiter. Per Funk soll das Auto Software-Aktualisierungen laden und auch Steuersignale synchronisieren können. Gemeinsam mit dem Mobilfunk-Anbieter Vodafone arbeitet Sony auf einer Teststrecke im deutschen Aldenhoven bei Aachen an den Funktionen, teilten beide Unternehmen mit.

Vodafone Deutschland stellt erste Netzbereiche auf 5G Standalone um​

Symbolbild:Flickr

Vodafone hat in Deutschland Teile seines 5G-Mobilfunknetzes auf "5G Standalone" mit eigenem Kernnetz umgestellt, das ohne LTE-Anker auskommt. Der Netzbetreiber stellt alle seine Antennen um, die auf den 5G-Frequenzen im 3,5 Gigahertz-Bereich funken, das sind rund 1000 Antennen im in 170 Städten und Gemeinden. Das erste Rechenzentrum für das 5G-Kernnetz steht in Frankfurt. Bei den vorangegangenen Tests und der Umstellung hat Vodafone mit den Partnern Ericsson, Oppo, Qualcomm und Nokia zusammengearbeitet.

Telefónica Deutschland kommt beim Aufbau ihres 5G-Netzes voran

5G: Telefonica Deutschland kommt voran (Bild: Pixabay/ ADMC)

Beim Ausbau ihres 5G-Mobilfunknetzes macht Telefónica Deutschland Fortschritte: Es seien inzwischen 1000 Antennen in mehr als 30 deutschen Städten aktiviert, teilte das Unternehmen mit seiner Marke O2 am gestrigen Montag in München mit. In den kommenden Monaten will die Firma beim Ausbautempo noch deutlich zulegen: Ein Jahr später sollen es mindestens 50 Prozent und Ende 2025 99 Prozent der Haushalte sein.

Autonomere Drohnen dank 5G-Berechnungen

Drohne: viel bessere Navigation durch Edge (Foto: pixabay.com, Free-Photos)

Mit geringer Rechenleistung ausgestattet, nutzen kommerzielle Drohnen bislang Kameras wie Augen, um zu navigieren. Das kostet sie Tempo und Beweglichkeit. Samira Hayat, Forscherin am Institut für Informationstechnologie der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, hat nun mit Kollegen anderer Institute und der Deutschen Telekom festgestellt, dass es je nach Datenvolumen sinnvoller ist, einen Teil der Berechnungen an die Edge auszulagern.

Seiten

5G abonnieren