DB und TU Chemnitz partnern bei Bahnfahren der Zukunft

Die Deutsche Bahn partnert mit der TU Chmenitz für ein digitales Bahn-Testfeld (Logo: DB)

Die Deutsche Bahn (DB) und die Technische Universität (TU) Chemnitz wollen im Erzgebirge das Bahnfahren der Zukunft erforschen: Entlang der von der Erzgebirgsbahn betriebenen Trasse zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg soll dafür das "Digitale Testfeld Bahn" aufgebaut werden, wie die Bahn mitteilte. Der Bund stelle dafür 15 Millionen Euro Fördermittel bereit. Unter anderem sollen Funkmasten entlang der 24 Kilometer langen Strecke aufgebaut und Triebfahrzeuge als Testzüge angeschafft oder umgebaut werden.

Erste niederländische 5G-Auktion abgeschlossen

Alle drei in den Niederlanden vertretenen Mobilfunkanbieter haben bei der ersten 5G-Auktion des Landes Frequenzen zugeteilt bekommen: die heimische KPN, Vodafone Ziggo und T-Mobile. Die Regierung habe insgesamt 1,23 Mrd. Euro bei der Versteigerung eingenommen, sagte Staatssekretärin Mona Keijzer in Den Haag. Die Auktion hatte am 29. Juni mit Mindestgeboten von 900 Mio. Euro begonnen.

Gemeinde Meggen stoppt 5G-Baugesuche

Bild: Pixabay/ADMC

Die Gemeinde Meggen hat jetzt bis zum Vorliegen der Vollzugshilfen und Messempfehlungen des Bundes sämtliche Baugesuche für neue Mobilfunkantennen gestoppt. Da sich die Bevölkerung im Rahmen einer Umfrage gegen die 5G-Technologie ausgesprochen habe, könnten entsprechende Vereinbarungen mit den Providern derzeit nicht geschlossen werden, heisst es.

5G dominiert die TV-Landschaft der Zukunft

Symbolbild: iStock/ Vertigo 3D

Insgesamt 82 Prozent der globalen Rundfunkveranstalter sind der Meinung, dass 5G in Zukunft bei TV-Übertragungen die dominante Technologie sein wird. Die neuen Mobilfunknetzte werden demnach bald klassisches terrestrisches Fernsehen und Satelliten-TV ersetzen. Das ergibt eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Onepoll im Auftrag der Medienproduktionsfirma Nevion.

Großbritannien schließt Huawei vom 5G-Ausbau aus

Großbritannien folgt den Forderungen der USA und schließt den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei vom 5G-Aufbau aus. Das hat heute der britische Digitalminister Oliver Dowden angekündigt. Ab 2027 dürfe es keine 5G-Technik von Huawei mehr in den britischen Netzen geben. Zusätzlich tritt mit Jahresende ein Einkaufsverbot in Kraft.

GB-Premier Johnson könnte noch diese Woche über schärfere Beschränkungen für Huawei entscheiden

Boris Johnson (Bild: Pixabay/ The Digital Artist)

Nach Warnungen des britischen Telekom-Konzerns BT vor dem Ausschluss des chinesischen Ausrüsters Huawei verweist Justizminister Robert Buckland auf nationale Interessen. Die nationale Sicherheit komme an erster Stelle, sagte er am Montag dem Radiosender BBC. Der Nationale Sicherheitsrat wie auch die Regierung räumten ihr grosse Priorität ein. Es wird erwartet, dass Premierminister Boris Johnson noch diese Woche entscheidet, ob es schärfere Beschränkungen für Huawei gibt.

Auch Italien setzt nun Huawei beim 5G-Ausbau an die frische Luft

5G-Netzbau: Huawei fliegt auch in Italien raus (Symbolbild: Pixabay/ Mohamed Hassan)

Telecom Italia hat Huawei nicht eingeladen, sich an der Ausschreibung für die Lieferung von 5G-Technologie für das Netz zu beteiligen, das der italienische Konzern in Italien und in Brasilien aufbauen will. Eingeladen worden seien dagegen die Konzerne Cisco, Ericsson, Nokia, Mavenir und die kürzlich von Microsoft erworbene Gesellschaft Affirmed Networks, so die italienische Nachrichtenagentur ANSA.

"US-freie" Bauteile: Deutsche Telekom setzt bei 5G weiterhin auf Huawei

Setzt weiterhin auf Huawei: Deutsche Telekom (Logo: DT)

Die Deutsche Telekom erhofft sich einem Zeitungsbericht zufolge von der Zusammenarbeit mit dem umstrittenen chinesischen Telekomausrüster Huawei einen Vorsprung auf die Konkurrenz. Demnach wollen beide Konzerne angesichts der US-Sanktionen verstärkt auf "US-freie" Netzbauteile setzen, um eine Versorgung mit 5G-Komponenten sicherzustellen. Zugleich baut der deutsche Marktführer laut dem Bericht seine Kooperation mit Huawei im Cloud-Geschäft aus und arbeitet mit den Chinesen an Zukunftsplänen für den Breitbandausbau und dem Fernsehangebot zusammen.

Frankreich will Huawei nicht komplett von 5G-Ausbau ausschliessen

5G: Frankreich will Huawei nicht völlig verbannen (Bild: Pixbay/ Mohamed Hassan)

Frankreich will den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei nicht vom Ausbau seines 5G-Netzes ausschliessen. Es werde keinen totalen Bann geben, sagte der Chef der Agentur für Cybersicherheit (ANSSI) der Zeitung „Les Echos“. Allerdings werde man die am Aufbau des Netzes beteiligten Firmen, die derzeit keine Technik von Huawei nutzten, auffordern, das auch weiterhin nicht zu tun.

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