Mensch und Maschine im Flugzeugcockpit vereint

Blick in das Cockpit einer Boeing 777 (© Swiss)

Unter der Federführung des in Neuchâtel domizilierten CSEM arbeitet das Peggasus Konsortium (Europäisches Clean Sky Projekt Peggasus) daran, neue Mensch-Maschinen-Schnittstellen für die Bordelektronik zu schaffen. Mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) und neuesten Technologien der Computervision will dieses von der EU geförderte Projekt erstmals Blickverfolgung und Gestenerkennung von Piloten in einem Framework kombinieren.

Die Automatisierung verändert die Art und Weise wie Menschen arbeiten grundlegend

Symbolbild: DXC

Man muss wahrlich kein Freund von Science-Fiction sein, um zu erkennen, dass mittlerweile viele unserer alltäglichen Aufgaben von Maschinen erledigt werden. Roboter arbeiten viele Aufgaben oft schneller und genauer als Menschen ab und Software und Algorithmen entscheiden schon heute oft den Rest. Selbst Skeptiker dieser Entwicklung müssen zugeben, dass sich diese Entwicklung immer weiter beschleunigt und viele Experten sprechen bereits offen von der "Vierten Industriellen Revolution".

Neue Mini-Lidar-Sensoren für autonom fahrende Autos

Blick ins Innere des neuartigen Lidar-Chips (Foto: Kristinn Glyfason, kth.se)

Lidar-Sensoren für autonom und teilautonom fahrende Autos lassen sich kleiner und billiger herstellen als heute genutzte Systeme. Forscher an der Königlichen Technischen Hochschule (KTH) in Stockholm haben mit Ätztechniken, wie sie bei der Herstellung von Mikroprozessoren und anderen elektronischen Bauteilen verwendet werden, nun ein solches Gerät gebaut. Es soll in der Herstellung nur zehn Dollar kosten, wenn es industriell gefertigt wird.

USA: FTC filzt Datenschutz bei Web-Anbietern

Am Laptop: Provider sammeln Daten der User (Foto: unsplash.com, John Schnobrich)

Die US-Verbraucherschutzbehörde Federal Trade Commission (FTC) ermittelt, wie Internet Service Provider (ISPs) mit den Daten ihrer Kunden umgehen. Wie die unabhängige Behörde wissen lässt, sind sieben namhafte Firmen - darunter AT&T, Verizon, T-Mobile, XFinity und Google Fiber - aufgefordert worden, ihre Datenschutzpraktiken offenzulegen. Dabei sollen sie vor allem klarstellen, wie sie Informationen von Konsumenten sammeln, aufbewahren, verwerten und weitergeben. Für eine Stellungnahme wurde den Unternehmen 45 Tage Zeit gegeben.

Europäische Industriebetriebe im Visier von Cyberattacken

Symbolbild: Palo Alto Networks

Die kalifornische IT-Security-Spezialistin Palo Alto Networks wartet mit neuen Erkenntnissen zu den aktuellen Ransomware-Angriffen, die unter dem Namen Lockergoga verfolgt werden, auf. Angreifer nehmen dabei gezielt Industrieunternehmen in Europa ins Visier und verursachen grossen Schaden. Die Ransomware wurde erstmals im Januar von Bleeping Computer gemeldet, in Verbindung mit einem Angriff auf das französische Engineering-Unternehmen Altran Technologies.

Datenverschlüsselung auch in der Cloud fundamentaler Bestandteil der IT-Security

Die epidemische Verbreitung von Dataen (Bild: Winmagic)

Auch hierzulande profitieren Unternehmen jeder Grösse von der "Wolke" und damit von niedrigeren Kosten bei grösserer Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit. Die Verantwortung für die IT-Sicherheit ihrer Daten sollten Unternehmen jedoch nicht in die Hände von Cloud-Providern legen. Der Datenverschlüsselung und der Kontrolle über die Verschlüsselungs-Keys kommt in heterogenen IT-Landschaften besondere Bedeutung zu. Denn im Ernstfall ist Verschlüsselung die letzte Festung der IT-Security.

Keine Angst vor "Disruption": Warum und wie der Channel Zukunft hat

Greift auch in die Channelstrukturen nachhaltig ein: Digitalisierung (Symbolbild: Pixabay)

Die Digitalisierung verdrängt konventionelle Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen. Der Frage, inwieweit auch der Channel davon betroffen ist und wie sich die Partner der IT-Hersteller künftig aufstellen und positionieren können - Stichwort Disruption – untersucht Gastautor Christian Leutner, Vice President and Head of Product Sales Emeia bei Fujitsu.

Neues Verfahren ermöglicht perfekte Quantenpunkte

So stellen sich Künstler das neue Prüfverfahren vor (Grafik: Ella Marushchenko)

Niederländische und amerikanische Forscher haben eine neue Technik entwickelt, mit der sich das Innenleben sogenannter Quantenpunkte überprüfen lässt. Quantenpunkte bestehen typischerweise aus 1.000 bis 10.000 Atomen eines Halbleiters, der in einen anderen eingebettet ist. Sie gelten als Nachfolger der Mikroelektronik, genauer des Transistors. Mit Quantenpunkten werden sich weit kleinere elektronische Schaltungen realisieren lassen als mit der heutigen Elektronik.

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