Akku

Kabelloses Aufladen verringert Lebensdauer von Handy-Akkus

Smartphone mit Kabel laden ist besser als drahtlos (Symbolbild: Pixabay)

Kabelloses Aufladen von Smartphones verringert die Lebensdauer von Akkus. Auch der Energieverbrauch ist wesentlich höher als beim Ladekabel, ergibt eine Studie der University of Warwick. Bei kabellosem beziehungsweise induktivem Aufladen muss das Smartphone lediglich nahe genug am Aufladegerät sein, es kann einen Abstand zwischen ihnen geben. Deswegen ist diese Methode sehr beliebt, Nutzer ersparen sich dadurch den üblichen Kabelsalat. Jedoch hat sich herausgestellt, dass die Hitze, die zwischen Aufladegerät und Smartphone entsteht, dem Akku schadet.

Akku-Überhitzungsgefahr: Apple startet Rückrufaktion für Macbooks

Bild: Apple

Die kalifornische iPhone-Erfinderin Apple hat einen Rückruf für einige seiner Notebooks gestartet, weil eine Brandgefahr bestehen könnte. Konkret gehe es um eine begrenzten Anzahl von 15"-Macbook-Pro-Geräten einer älteren Generation, bei denen die Batterie überhitzen und dadurch ein Brandrisiko darstellen könne, so der Konzern aus Cuptertino.

Zähflüssige Anode verbessert Akku-Kapazität drastisch

Innovative zähflüssige Anode für Hochleistungsbatterien (Foto: cmu.edu)

Eine Anode, die auf einer Mixtur aus einem Polymer, angereichert mit Kohlenstoff und Nanopartikeln aus Lithium basiert, verbessert die Kapazität von Lithium-Metall-Batterien drastisch. Das haben Forscher der Carnegie Mellon University herausgefunden. Laut den Experten ist diese Anode bei Zimmertemperatur zähflüssig, sodass sie einen innigen Kontakt zum Festkörper-Elektrolyten hat. Das gilt als Voraussetzung für eine hohe Speicherfähigkeit. Weiterer Vorteil: Dieser Akku lässt sich sehr schnell aufladen.

Super-Akku mit organischer Kathode entwickelt

Loading: Russische Forscher entwickeln neuen Akku (Symbolfoto: HutchRock, pixabay.com)

Forscher am Skolkovo Institute of Science and Technology haben die Kapazität von Metall-Ionen-Batterien deutlich erhöht. Dies gelang ihnen mit einer Kathode aus Polyphenylamin. Das ist ein intrinsisch leitender Kunststoff. Strom fließt hindurch, als sei es ein Metall. Da die Moleküle, aus denen das Material besteht, Kohlenstoff enthalten, zählt es zu den organischen Werkstoffen. Die Anode kann aus einer Lithium-, Natrium- oder Kaliumverbindung bestehen.

Kalium-Luft-Akku speichert zehnmal mehr Strom

Batterieforscher Paul Gilmor (links) und Vishnu-Baba Sundaresan (Foto: osu.edu)

Beim Wettlauf um die Realisierung einer Metall-Luft-Batterie sind Forscher der Ohio State University einen grossen Schritt weiter. Bisherige Bemühungen scheiterten, weil der Stromspeicher nach wenigen Lade- und Entladezyklen den Geist aufgab. Die Ursache für das schnelle Aus waren Sauerstoffatome, die sich in der Anode festkrallten, die eine der beiden Elektroden ist.

Neuer Batterietyp lässt sich blitzschnell aufladen

Beschichtete und unbeschichtete Vanadiumdisulfid-Teilchen (Foto: news.rpi.edu)

Forscher des Rensselaer Polytechnic Institute haben eine neue Elektrode entwickelt, die eine Schnellladung von Batterien für beispielsweise E-Autos ermöglicht. In einer normalen Lithium-Ionen-Batterie, wie sie in Autos und elektronischen Geräten wie Smartphones und Laptops eingesetzt wird, besteht die Anode, eine der beiden Elektroden, aus Graphit, die andere, die Kathode, aus Lithium-Kobalt-Oxid.

KI sagt Lebensdauer von Akkus vorher

Ständig leere Akkus: KI könnte das verhindern (Bild: Pixabay)

US-Forscher haben eine KI entwickelt, die abschätzt, ob ein Lithium-Ionen-Akku lange halten wird. Schon nach fünf Ladezyklen weiss das System mit gut 95-prozentiger Sicherheit, ob eine Speicherzelle eine lange Lebensdauer hat und daher beispielsweise für Smartphones oder E-Autos taugt. Die KI, die in Kooperation mit der Stanford University und dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) sowie Toyota entstanden ist, soll auch die Entwicklung neuer Akku-Designs beschleunigen.

Cloud verlängert Akku-Power um 60 Prozent

eerer Akku: könnte der Vergangenheit angehören (Foto: rawpixel, unsplash.com)

Wissenschaftler der britischen Aston University haben die Akku-Lebensdauer von mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets um bis zu 60 Prozent verlängert. Möglich wird dies durch eine ausgeklügelte Kombination von mobilem und Cloud Computing. Dabei wird eine Technik namens "Code-Offloading" eingesetzt, bei der die energiehungrigsten Teile von mobilen Applikationen automatisch identifiziert und gewissermassen in die Cloud ausgelagert werden, um den Akku zu schonen.

Lithium-Schwefel-Batterien halten länger

Aufbau der Lithium-Schwefel-Batterie (Bild Drexel.edu)

Forscher der Drexel University haben die Lebensdauer von Lithium-Schwefel-Batterien verlängert. Sie flochten eine Matte aus Titanoxid-Nanofasern und siedelten darauf Schwefelatome an. "Das ist ein bedeutender Fortschritt", sagt Assistenzprofessor Vibha Kalra. Die neuartige Kathode sei sehr leitfähig und binde Polysulfide, die sich beim Laden und Entladen der Batterie bilden und in den Elektrolyten abwandern. Das reduzierte die Lebensdauer der ersten Lithium-Schwefel-Batterien auf wenige Zyklen.