Drohnen-Anti-Kollisionssystem ahmt Eulen nach

Eule: Vorbild Natur inspiriert die Wissenschaft (Foto: pixabay.com, Dominic Blair)

Forscher der Shanghai Jiaotong University (SJTU) haben ein Anti-Kollisionssystem entwickelt, das fliegende Roboter und Drohnen auch in besonders schwierigen dynamischen Umgebungen sicher ans Ziel bringt. Als Inspiration diente ihnen die Art und Weise, wie Eulen Objekte in ihrer Nähe wahrnehmen: Sie können ihren Kopf soweit verdrehen, dass sie quasi auch nach hinten sehen. Die technische Lösung setzt dasselbe Prinzip mittels Servomotor und Stereokamera um, die auf den Rumpf des Roboters montiert werden.

Marine-Drohne fliegt endlos mit Wasserstoff

Startsequenz der neuen Wasserstoff-Drohne der TU Delft (Foto: tudelft.nl)

Forscher der Technischen Universität Delft (TU Delft) haben mit der niederländischen Marine und Küstenwache eine Drohne der Superlative entwickelt. Sie kann senkrecht starten, ist für den Einsatz an Land und auch zum Überfliegen des Meeres geeignet. Den Entwicklern nach kann sie länger in der Luft bleiben als alle Drohnen dieser Grösse und belastet die Umwelt nicht.

EPFL: Drohne nach Vorbild eines Habichts

Drohne mit Gefieder fliegt wie ein Habicht (Bild: EPFL/ Enrico Ajanic)

Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben eine mit künstlichen Federn bestückte Drohne entwickelt, die wie ein Habicht die Lüfte durchpflügt. Zwar haben die Ingenieure von EPFL Robotics schon vor vier Jahren eine von Vögeln inspirierte Drohne entworfen. Doch aufgrund des neuen gefiederten Schwanzes erlangte das im Fachmagazin "Science Robotics" vorgestellte Flugobjekt nun eine bessere Wendigkeit. Das belegen Tests in einem Windkanal und Freiflugversuche.

Von EPFL-Spin-off entwickelte Mini-Drohne bleibt halbe Stunde in der Luft

Flybotix: Drohne jetzt marktreif und bereit für Vertrieb (Foto: flybotix.com)

Flybotix, eine Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), hat eine Mini-Drohne entwickelt, die für Inspektionen und Überwachungsaufgaben in engen Umgebungen geeignet ist. Das eigenwillig konstruierte Fluggerät kann mit bis zu 24 Minuten doppelt so lange in der Luft bleiben wie bisherige Modelle. Konkurrierende Produkte müssen schon nach maximal zehn Minuten wieder landen.

Russisches Militär testet Drohnenschwarm

Orlan-10: Eine der Drohnen für die Übung im Test (Foto: mil.ru)

Im Rahmen der noch bis heute (Samstag) laufenden Übung "Kavkaz-2020" hat das russische Militär erstmals einen Schwarm Drohnen getestet, berichtet die russische Nachrichtenagentur "Tass". Die Drohnen-Modelle "Forpost", "Orlan-10" und "Eleron-3" haben demnach Übungsgegner aufgespürt und somit gezielte Schläge gegen identifizierte Ziele ermöglicht.

Hightech-Drohne flattert wie ein Mauersegler

Yao-Wei Chin mit dem Prototypen der Mauersegler-Drohne (Foto: nus.edu.sg)

Eine Drohne, die so schnell ist wie ein Mauersegler und auch dessen akrobatischen Flugkünste beherrscht, haben Forscher aus Australien, Singapur, China und Taiwan entwickelt. Der per Flügelschlag angetriebene Ornithopter wiegt nur 26 Gramm, kann schweben, in den Sturzflug gehen, gleiten und abrupt die Richtung wechseln. Weil er so leicht ist, kann er Menschen kaum gefährden und ist daher auch in Regionen einsetzbar, in denen sich viele Passanten bewegen.

Wisekey unterzeichnet Partnerschaft mit Drohnenhersteller Parrot

Partnert künftig mit Parrot: Wisekey (Bild: Wisekey)

Die Genfer Cyber-Security-Spezialistin Wisekey hat eine Partnerschaft mit dem französischen Drohnenhersteller Parrot unterzeichnet. Ziel sei die Integration digitaler Sicherheitslösungen in die wachsende Palette der Anafi-Drohnen von Parrot, lassen die beiden Partner via Aussendung verlauten. Finanzielle Hintergrunde wurden nicht bekannt gegeben.

Samsung: Drohnen und KI optimieren 5G-Netze

Steuer-App: Das macht das Warten von Antennen leicht (Foto: samsung.com)

Samsung setzt auf künstliche Intelligenz (KI) und Drohnen, um die Wartung und Optimierung von 4G- und 5G-Netzen einfacher und sicherer zu machen. Ein nun erfolgreich getestetes System kann nämlich die korrekte Ausrichtung von Funkantennen prüfen, ohne dass sich ein Mitarbeiter auf Klettertour auf Dach oder Turm begeben muss. Der zuständige Techniker steuert die Drohne und bekommt die Ergebnisse einfach via Smartphone.

Drohnenpiloten gegen den Mähtod von Rehkitzen gesucht

Alleine in Tirol sterben jedes Jahr hunderte Rehkitze in den Mähwerken der Bauern, die ihre Felder und Wiesen abernten. Wie der ORF Tirol (tirol.orf.at) berichtet, hat deshalb der Landesjägerverband jetzt die Plattform "Rehkitzrettung Tirol – gemeinsam gegen den Mähtod" gegründet und sucht Drohnenpiloten um die Tiere rechtzeitig zu orten und in Sicherheit zu bringen.

"Conduct-A-Bot": Drohnen mit Gesten steuern

Hindernis-Durchflug: klappt mit Gestensteuerung (Foto: csail.mit.edu)

Forscher am Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben mit "Conduct-A-Bot" ein System entwickelt, das eine Gestensteuerung von Drohnen erlaubt. Möglich machen das an den Armen getragene Sensoren. Damit soll die Steuerung natürlicher und intuitiver werden. "Uns schwebt eine Welt vor, in der Maschinen den Leuten mit physischen und kognitiven Aufgaben helfen und sich dazu an die Menschen anpassen statt umgekehrt", sagt CSAIL-Leiterin Daniela Rus.

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