Hightech-Drohne flattert wie ein Mauersegler

Yao-Wei Chin mit dem Prototypen der Mauersegler-Drohne (Foto: nus.edu.sg)

Eine Drohne, die so schnell ist wie ein Mauersegler und auch dessen akrobatischen Flugkünste beherrscht, haben Forscher aus Australien, Singapur, China und Taiwan entwickelt. Der per Flügelschlag angetriebene Ornithopter wiegt nur 26 Gramm, kann schweben, in den Sturzflug gehen, gleiten und abrupt die Richtung wechseln. Weil er so leicht ist, kann er Menschen kaum gefährden und ist daher auch in Regionen einsetzbar, in denen sich viele Passanten bewegen.

Wisekey unterzeichnet Partnerschaft mit Drohnenhersteller Parrot

Partnert künftig mit Parrot: Wisekey (Bild: Wisekey)

Die Genfer Cyber-Security-Spezialistin Wisekey hat eine Partnerschaft mit dem französischen Drohnenhersteller Parrot unterzeichnet. Ziel sei die Integration digitaler Sicherheitslösungen in die wachsende Palette der Anafi-Drohnen von Parrot, lassen die beiden Partner via Aussendung verlauten. Finanzielle Hintergrunde wurden nicht bekannt gegeben.

Samsung: Drohnen und KI optimieren 5G-Netze

Steuer-App: Das macht das Warten von Antennen leicht (Foto: samsung.com)

Samsung setzt auf künstliche Intelligenz (KI) und Drohnen, um die Wartung und Optimierung von 4G- und 5G-Netzen einfacher und sicherer zu machen. Ein nun erfolgreich getestetes System kann nämlich die korrekte Ausrichtung von Funkantennen prüfen, ohne dass sich ein Mitarbeiter auf Klettertour auf Dach oder Turm begeben muss. Der zuständige Techniker steuert die Drohne und bekommt die Ergebnisse einfach via Smartphone.

Drohnenpiloten gegen den Mähtod von Rehkitzen gesucht

Alleine in Tirol sterben jedes Jahr hunderte Rehkitze in den Mähwerken der Bauern, die ihre Felder und Wiesen abernten. Wie der ORF Tirol (tirol.orf.at) berichtet, hat deshalb der Landesjägerverband jetzt die Plattform "Rehkitzrettung Tirol – gemeinsam gegen den Mähtod" gegründet und sucht Drohnenpiloten um die Tiere rechtzeitig zu orten und in Sicherheit zu bringen.

"Conduct-A-Bot": Drohnen mit Gesten steuern

Hindernis-Durchflug: klappt mit Gestensteuerung (Foto: csail.mit.edu)

Forscher am Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben mit "Conduct-A-Bot" ein System entwickelt, das eine Gestensteuerung von Drohnen erlaubt. Möglich machen das an den Armen getragene Sensoren. Damit soll die Steuerung natürlicher und intuitiver werden. "Uns schwebt eine Welt vor, in der Maschinen den Leuten mit physischen und kognitiven Aufgaben helfen und sich dazu an die Menschen anpassen statt umgekehrt", sagt CSAIL-Leiterin Daniela Rus.

Lieferdrohnen fressen noch zu viel Energie

Drohne: zu hoher Energieverbrauch für Lieferung (Foto: pixabay)

Drohnen sind noch kein guter Ersatz für Elektro-Lieferwagen, weil ihr Energieverbrauch etwa um zehn Mal höher ist. Vor allem im dicht besiedelten städtischen Bereich sollten sich Lieferservices trotz der Coronavirus-Krise nicht auf maschinelle Zustellungen verlassen, wie eine Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zeigt.

Künstliche Intelligenz macht Drohnenpiloten überflüssig

Drohne: KI macht Flugobjekt autonom (Symbolbild: Impssible Aero)

Forscher an der Universität Aarhus und der Technischen Universität Dänemark haben eine Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt, die Drohnen selbstständig steuert. Die Flugobjekte können dadurch autonom Gelände scannen und vermessen. Sie arbeiten weitaus schneller und kostengünstiger als Drohnen, die von Menschen gesteuert werden.

Keine wirksame Abwehrmöglichkeit von Drohnen auf Flughäfen

Grafik: Rechnungshof

Der österreichische Rechnungshof hat geprüft, wie Behörden mit Drohnen der zivilen Luftfahrt umgehen. Weder die Austro Control noch die Flughäfen in Österreich verfügen demnach über stationäre Drohnenabwehrsysteme. Zudem waren nur rund sieben Prozent der bewilligungspflichtigen Drohnen tatsächlich bewilligt. Und: Privatpersonen können nur eingeschränkt dagegen vorgehen, wenn sie sich durch Drohnen gestört fühlen. Das zeigt der Rechnungshof Österreich in seinem jetzt publizierten Bericht über "Drohnen in der zivilen Luftfahrt".

Schweizer Post setzt nach Grounding ihr Drohnenprojekt fort

Bild: Schweizer Post

Die Schweizer Post nimmt ihre Lufttransporte mit Drohnen nach einem Grounding wieder auf: Ab kommenden Montag (27. Januar) sollen zwei Maschinen erneut Laborproben im Tessin transportieren. Ab März sollen zwei weitere Drohnen auch in Zürich wieder fliegen, wie Post-Sprecherin Léa Wertheimer auf Anfrage sagte. Die Post hatte im Mai 2019 den Flugbetrieb nach zwei Abstürzen in Zürich landesweit eingestellt.

Erste Alpine Drohnenkonferenz an der FH Kufstein Tirol

Die erste alpine Drohnenkonferenz, ausgerichtet von der FH Kufstein in Tirol am 26. März, beschäftigt sich mit den verschiedenen Einsatzszenarien der Flugkörper in der österreichischen Bergwelt und lädt Experten und Interessierte zum allgemeinen Austausch über das Thema ein. Der Drohneneinsatz sei auch für den alpinen Raum interessant, da Forschungsergebnisse sinnvolle und hilfreiche Anwendungsgebiete aufzeigen.

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