Amazon will in Italien 1.600 neue Jobs schaffen

Amazon investiert in Italien: Bis Ende 2020 will der US-Onlinehändler 1.600 neue Jobs schaffen. Die Zahl der unbefristet angestellten Mitarbeiter in Italien soll damit bis Jahresende auf 8.500 an 25 Standorten steigen, teilte der Konzern mit. 1,8 Mrd. Euro hat Amazon in Italien 2019 investiert. Bis Ende 2020 werden 140 Mio. Euro für den Bau neuer Logistikzentren in Castelgugliemo in der Region Venetien und in Colleferro nahe Rom ausgegeben.

Google: Einfacher shoppen mit Influencer-Kurzclips

Neues entdecken: Soll mit 'Shoploop' leichter werden (Foto: Area 120)

Ein nahtloses Shopping-Erlebnis ohne ständigen Wechsel zwischen verschiedenen Apps - das verspricht ein neues Experiment von Googles internem Inkubator Area 120. In Clips von maximal 90 Sekunden stellen dabei Influencer Produkte vor. Wer interessiert ist, gelangt einfach via Link zum Shop des jeweiligen Anbieters. Für den Moment konzentriert sich das für mobile Geräte wie Smartphones optimierte "Shoploop" dabei auf Beauty-Produkte, zudem ist es vorerst auf US-Anwender ausgelegt.

Chatbots werden von 92 Prozent der Kunden beschimpft und beleidigt

Rund 92 Prozent der Kunden, die mit Chatbots in Kontakt kommen, beschimpfen und beleidigen diese, ergeben Untersuchungen des Customer-Engagement-Software-Anbieters Freshworks. Grund ist die häufige Unzufriedenheit mit den automatisierten Antworten. Dieser Kommunikations-Kanal ist allerdings bei Fragen, die den Kunden zu peinlich sind, um sie einem Menschen zu stellen, sehr beliebt.

Nach Wirecard-Bilanzskandal: Kunden suchen Alternativen

Bedingt durch den Bilanzskandal und die Insolvenz von Wirecard suchen derzeit viele Kunden nach sicheren Alternativen im elektronischen Zahlungsverkehr. Das spürt auch der österreichische Anbieter von bargeldlosen Zahlungssystemen, Hobex, und verzeichnet eine stark steigende Nachfrage in den letzten Wochen.

Vom aktuellenWachstumsschub im Onlinehandel profitieren vor allem die grossen Anbieter

Symbolbild: Fotolia/ Markus Mainka

Die Coronakrise hat dem Onlinehandel einen kräftigen Wachstumsschub verpasst. Davon profitieren allerdings überwiegend nur die grossen Anbieter, während die kleinen Onlineshops schon seit Jahren Marktanteile einbüssen. Dies belegt eine aktuelle E-Commerce-Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW).

Was "Headless Commerce" dem Online-Handel alles (nicht) bringt

Symbolbild: Pixabay/ Thomas Wolter

Der Schweizer Handel wurde von der Corona-Krise hart getroffen. Auch im Online-Handel konnten nicht alle profitieren. Während Shops mit Lebensmitteln, Drogerie- und Haushaltsprodukten punkteten, krankte es bei anderen am gering nachgefragten Sortiment oder an Produktions- und Lieferengpässen. Bei einer Umfrage des Händlerbunds in Europa gaben im April dieses Jahres 58 Prozent der Händler an, dass sie geschäftlich unter dem Coronavirus leiden. Nur ein Viertel der Befragten (27 Prozent) sagte, dass die Corona-Krise sich positiv auf den E-Commerce auswirkt.

Just Eat steigert Essensauslieferungen um sechs Prozent

Logo: Just Eat

Der britische Online-Essenslieferdienst Just Eat mit Zentrale in London konnte im ersten Quartal des neuen Jahres die Essensbestellungen auf 65,3 Millionen steigern, was einem Plus um sechs Prozent gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres entspricht. Just Eat, das vom niederländischen Wettbewerber Takeaway gekauft wird, befindet sich mitten im Übernahmeprozess.

Zalandos Wachstum leicht abgeschwächt

Logistikzentrum von Zalando in Berlin (Foto: Zalando)

Auch Europas grösster Online-Modehändler Zalando, der auch in der Schweiz operativ tätig ist, bekommt die Corona-Krise zu spüren. Allerdings nicht so stark, wie man hätte befürchten können. Konkret sei der Umsatz im ersten Quartal maximal um 11,6 Prozent auf 1,54 Milliarden Euro geklettert, lässt das Unternehmen mit Zentrale in Berlin verlauten. Zum Vergleich: Im selben Vorjahreszeitraum betrug das Plus rund 15 Prozent.

Seiten

E-Commerce abonnieren