Hintergrund

OECD: Automatisierung bedroht jeden siebenten Job

Symbolbild: Shutterstock

Der digitale Wandel bedeutet für den Arbeitsmarkt nach Einschätzung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) tiefgreifende Veränderungen, aber sie berge auch Chancen. Insgesamt seien Schätzungen zufolge in den kommenden 15 bis 20 Jahren 14 Prozent der Arbeitsplätze im OECD-Raum stark von Automatisierung bedroht, heisst es in einer Erklärung der Organisation.

Mensch und Maschine im Flugzeugcockpit vereint

Blick in das Cockpit einer Boeing 777 (© Swiss)

Unter der Federführung des in Neuchâtel domizilierten CSEM arbeitet das Peggasus Konsortium (Europäisches Clean Sky Projekt Peggasus) daran, neue Mensch-Maschinen-Schnittstellen für die Bordelektronik zu schaffen. Mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) und neuesten Technologien der Computervision will dieses von der EU geförderte Projekt erstmals Blickverfolgung und Gestenerkennung von Piloten in einem Framework kombinieren.

Die Automatisierung verändert die Art und Weise wie Menschen arbeiten grundlegend

Symbolbild: DXC

Man muss wahrlich kein Freund von Science-Fiction sein, um zu erkennen, dass mittlerweile viele unserer alltäglichen Aufgaben von Maschinen erledigt werden. Roboter arbeiten viele Aufgaben oft schneller und genauer als Menschen ab und Software und Algorithmen entscheiden schon heute oft den Rest. Selbst Skeptiker dieser Entwicklung müssen zugeben, dass sich diese Entwicklung immer weiter beschleunigt und viele Experten sprechen bereits offen von der "Vierten Industriellen Revolution".

Neue Mini-Lidar-Sensoren für autonom fahrende Autos

Blick ins Innere des neuartigen Lidar-Chips (Foto: Kristinn Glyfason, kth.se)

Lidar-Sensoren für autonom und teilautonom fahrende Autos lassen sich kleiner und billiger herstellen als heute genutzte Systeme. Forscher an der Königlichen Technischen Hochschule (KTH) in Stockholm haben mit Ätztechniken, wie sie bei der Herstellung von Mikroprozessoren und anderen elektronischen Bauteilen verwendet werden, nun ein solches Gerät gebaut. Es soll in der Herstellung nur zehn Dollar kosten, wenn es industriell gefertigt wird.

USA: FTC filzt Datenschutz bei Web-Anbietern

Am Laptop: Provider sammeln Daten der User (Foto: unsplash.com, John Schnobrich)

Die US-Verbraucherschutzbehörde Federal Trade Commission (FTC) ermittelt, wie Internet Service Provider (ISPs) mit den Daten ihrer Kunden umgehen. Wie die unabhängige Behörde wissen lässt, sind sieben namhafte Firmen - darunter AT&T, Verizon, T-Mobile, XFinity und Google Fiber - aufgefordert worden, ihre Datenschutzpraktiken offenzulegen. Dabei sollen sie vor allem klarstellen, wie sie Informationen von Konsumenten sammeln, aufbewahren, verwerten und weitergeben. Für eine Stellungnahme wurde den Unternehmen 45 Tage Zeit gegeben.

Europäische Industriebetriebe im Visier von Cyberattacken

Symbolbild: Palo Alto Networks

Die kalifornische IT-Security-Spezialistin Palo Alto Networks wartet mit neuen Erkenntnissen zu den aktuellen Ransomware-Angriffen, die unter dem Namen Lockergoga verfolgt werden, auf. Angreifer nehmen dabei gezielt Industrieunternehmen in Europa ins Visier und verursachen grossen Schaden. Die Ransomware wurde erstmals im Januar von Bleeping Computer gemeldet, in Verbindung mit einem Angriff auf das französische Engineering-Unternehmen Altran Technologies.

Datenverschlüsselung auch in der Cloud fundamentaler Bestandteil der IT-Security

Die epidemische Verbreitung von Dataen (Bild: Winmagic)

Auch hierzulande profitieren Unternehmen jeder Grösse von der "Wolke" und damit von niedrigeren Kosten bei grösserer Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit. Die Verantwortung für die IT-Sicherheit ihrer Daten sollten Unternehmen jedoch nicht in die Hände von Cloud-Providern legen. Der Datenverschlüsselung und der Kontrolle über die Verschlüsselungs-Keys kommt in heterogenen IT-Landschaften besondere Bedeutung zu. Denn im Ernstfall ist Verschlüsselung die letzte Festung der IT-Security.