USA: KI von Banken treibt Kreditnehmer in Ruin

Bezahlen: Geliehenes Geld belastet Verbraucher immer mehr (Foto: Ahmad Ardity, pixabay.com)

Die oft KI-gestützten Algorithmen von US-Banken, die automatisiert Kreditzusagen geben, treiben viele Amerikaner immer tiefer in die Verschuldung. Das zeigt eine neue Studie des King's College London und des Federal Reserve Board. Demnach werden auf diese Weise oft Kredite an Menschen vergeben, die bereits verschuldet sind. Auch gehe die Initiative zur Bewilligung neuer Kredite beziehungsweise zur Erhöhung der Kreditlinie meist von Banken und nicht Kunden aus.

Musks X ist nicht mehr sonderlich gefragt

Social Media: Alle außer X können punkten (Foto: Gerd Altmann, pixabay.com)

Laut einer Umfrage des Pew Research Center bleiben Youtube und Facebook die dominierenden Social-Media-Plattformen in den Vereinigten Staaten. 84 Prozent der Erwachsenen nutzen Youtube, 71 Prozent Facebook und 50 Prozent Instagram. Dahinter folgen Tiktok mit 37, Whatsapp mit 32, Reddit mit 26 und Snapchat mit 25 Prozent. Erst danach kommt X mit 21 Prozent.

KI-Schleimerei führt zunehmend zu Fehlern

Grosse Sprachmodelle schmeicheln Menschen oft (Illustration: Renee Zhang, northeastern.edu)

Grosse Sprachmodelle (LLM) wie ChatGPT und andere KI-Chatbots passen sich schnell der Meinung ihrer Befrager an, entschuldigen sich, schmeicheln und sind extrem zustimmungsfreudig. Dieses Verhalten ist so weitverbreitet, dass es sogar einen eigenen Begriff dafür gibt: KI-Schleimerei. Dieses Verhalten kann fatale Folgen haben. So haben Forscher der Northeastern University in Evanton im US-Bundesstaat Illinois festgestellt, dass diese Schleimerei grosse Sprachmodelle fehleranfälliger macht.

KI-Chat statt Suchmaschine im Vormarsch

KI-Chatbot: Bereits jeder Zweite in Deutschland nutzt ihn statt Google und Co (Symbolbild: Fotolia, SDEcoret)

In Deutschland nutzt jeder zweite Internet-User manchmal einen KI-Chat statt der klassischen Internetsuche. Laut einer neuen Umfrage des in Berlin domizilierten Digitalverbandes Bitkom unter 1.156 Personen verwendet zwar jeder Vierte weiterhin überwiegend die klassischen Schmaschinen. 13 Prozent setzen aber gleich häufig auf Online-Suche und KI-Chat.

Autoren fühlen sich von KI-Tools stark bedroht

Bücher: KI droht Autoren langfristig überflüssig zu machen (Foto: Mauro Borghesi , pixabay)

Mehr als die Hälfte der auf dem britischen Markt aktiven Romanautoren glauben, dass sie Künstliche Intelligenz (KI) vollständig ersetzen wird. Das zeigt eine Analyse der University of Cambridge. Die Kommunikationswissenschaftlerin Clementine Collett hatte Anfang des Jahres 258 Romanautoren sowie 74 Brancheninsider - von Lektoren bis hin zu Literaturagenten - befragt, um zu ermitteln, welche Folgen KI in der Welt der britischen Belletristik hat.

Immer mehr MINT-Fachkräfte verwenden KI ohne Erlaubnis des Arbeitgebers

Symbolbild: Pixabay/ Pexels

Gemäss einer neuen Studie verwenden in Deutschland bereits 77 Prozent der MINT-Fachkräfte (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) bei der Arbeit KI-Tools wie zum Beispiel ChatGPT, Google Gemini oder Perplexity, ohne dass sie dafür bei der IT-Abteilung oder der Geschäftsleitung eine Erlaubnis eingeholt hätten. Die Zahl kam bei einer repräsentativen Umfrage unter MINT-Fachkräften durch das Meinungsforschungsinstitut Yougov heraus, das von der britischen Personalbereitung Sthree in Auftrag gegeben wurde.

KI bringt Deutschland bis 2040 rund 4,5 Billionen Euro

Neue Arbeitswelt: KI verändert immer mehr Geschäftsmodelle (Bild: pixabay.com, Elf-Moondance)

Der verstärkte Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) könnte das deutsche Wirtschaftswachstum bis 2040 um jährlich bis zu 0,8 Prozentpunkte erhöhen. Zu dem Ergebnis kommt eine gemeinsame Analyse des deutschen Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, des Bundesinstituts für Berufsforschung und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung. Die Experten sprechen von einem kumulierten Wertschöpfungszuwachs von rund 4,5 Billionen Euro.

Konsumenten in Deutschland verschulden sich bei Online-Händlern

Online-Shopping: Verlockende Angebote werden zur Schuldenfalle (Foto: pixabay.com, justynafaliszek)

Laut neuen Zahlen des deutschen Statistischen Bundesamtes hatte 2024 in Deutschland fast ein Drittel der rund 577.400 Personen mit Schuldnerberatungsbedarf Außssenstände bei Online- und Versandhändlern. Angesichts des bevorstehenden Black Friday lässt dieser Prozentsatz aufhorchen.

Unternehmen sehen digitale Souveränität den Bach runter gehen

Welt 2.0: Vor allem Großunternehmen fühlen sich nicht digital souverän (Bild: geralt, pixabay.com)

In Deutschland fühlen sich 60 Prozent der kleinen Unternehmen in der Informationswirtschaft bis 19 Beschäftigte sehr abhängig von nicht-europäischen Anbietern oder Partnern. Laut einer Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) beträgt dieser Wert bei den mittleren Firmen (20 bis 99 Beschäftigte) 66 Prozent und bei Grossunternehmen sogar 74 Prozent.

IT-Fachkräfte trotz Top-Gehalt wechselwillig

Nachgerechnet: IT-Fachkräfte trotz guten Gehältern wechselbereit (Bild: pixabay.com, Mohamed_hassan)

Laut dem neuen "IT-Gehaltsreport 2025" des Personalberaters Hays zeigen sich drei von vier IT-Fachkräften in Deutschland wechselbereit - und das trotz hoher Gehälter in der Branche. Noch höher ist die Wechselbereitschaft gemäss dem Report bei den Führungskräften. Je nach Hierarchieebene sind 76 bis 86 Prozent bereit für eine berufliche Veränderung, falls das neue Gehalt stimmt.

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