Weniger Bildschirmzeit am Handy sorgt für bessere Stimmung

Smartphone-Nutzung: Reduktion tut gut (Bild: Pixabay)

Eine Untersuchung der Universität für Weiterbildung Krems (Niederösterreich) belegt: Kürzere Online-Zeiten senken Stress und verbessern psychische Gesundheit. Im Rahmen der Studie versuchten rund 250 Menschen in ganz Österreich drei Wochen lang, ihre tägliche Smartphone-Nutzung auf unter zwei Stunden zu senken. Die Universität begleitete das Experiment wissenschaftlich – mit klaren Ergebnissen: Schon nach kurzer Zeit verbesserten sich mehrere psychische Parameter deutlich.

Japanische Stadt will Smartphone-Nutzung auf zwei Stunden täglich begrenzen

Handy-Pause (Symbolbild:  Pixabay, Sumo IMG)

Die zentraljapanische Stadt Toyoake will die Smartphone-Nutzung für alle ihre 69.000 Einwohner auf zwei Stunden pro Tag beschränken, was eine intensive Debatte über Gerätesucht ausgelöst hat. Der Vorschlag, von dem angenommen wird, dass er der erste seiner Art in Japan ist, wird derzeit von den Gesetzgebern debattiert, nachdem er Anfang dieser Woche von der Stadtverwaltung von Toyoake in Aichi vorgelegt wurde.

Fast jeder zweite Deutsche ignoriert den Flugmodus

Smartphone-Nutzung ohne Flugmodus: Viele ignorieren die Vorgaben (Foto: pixabay.com, OrnaW)

Laut einer neuen Umfrage des Berliner Digitalverbands Bitkom unter 1.006 Personen ab 16 Jahren haben 42 Prozent der deutschen Flugreisenden schon einmal während des Fluges heimlich ein technisches Gerät ohne Flugmodus verwendet. Unter den jüngeren Flugreisenden zwischen 16 bis 29 Jahren sind es mit 54 Prozent sogar mehr als die Hälfte, während sich in der Generation ab 65 Jahren mit 18 Prozent die meisten an die Vorgaben halten.

WHO-Studie gibt bei Krebsrisiko durch Handy-Nutzung Entwarnung

Eine Meta-Studie im Auftrag der WHO konnte kein erhöhtes Krebsrisiko durch Mobilfunkstrahlung nachweisen Bild: Pixabay)

Wer ein Smartphone benutzt, hat kein erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken. Dies ist die zentrale Aussage der neuesten und bislang grössten Meta-Studie zu diesem Thema. In Auftrag gegeben wurde die Untersuchung von der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Es konnten auch keine Anhaltspunkte für ein erhöhtes Krebsrisiko in der Nähe von Mobilfunkmasten festgestellt werden.

Deutschland: Smartphone wird 2,5 Stunden am Tag genutzt

Generation 'always on': Vor allem junge Nutzer sind ständig im Web (Foto: pixabay.com, natureaddict)

Das Smartphone wird laut einer neuen Umfrage des germanischen Digitalverbands Bitkom unter 1.007 Personen in Deutschland ab 16 Jahren täglich rund 150 Minuten genutzt. Die 16- bis 29-Jährigen beziffern ihre tägliche Smartphone-Zeit im Schnitt auf 182 Minuten, 158 Minuten sind es bei den 30- bis 49-Jährigen. Die 50- bis 64-Jährigen verbringen 148 Minuten pro Tag mit ihrem Smartphone und die über 65-Jährigen immerhin 96 Minuten.

Ohne Smartphone werden Teenager ängstlich

Immer online: Für viele junge Leute ist das Smartphone eine Beruhigung (Bild: Fotolia/ Syda Productions)

44 Prozent der US-Jugendlichen haben Angstgefühle, wenn sie ihr Smartphone nicht dabei haben, zeigt eine Umfrage des Pew Research Center. Andererseits geniessen 72 Prozent der jungen Leute vorübergehend den Frieden, den das Fehlen des Smartphones beschert. Befragt worden sind 1.453 US-amerikanische Teenager im Alter von 13 bis 17 Jahren und deren Eltern.

Viele Sechsjährige besitzen bereits ein Smartphone

Im Netz: Schon die Kleinsten haben oft Smartphones (Foto: Helena Jankovičová Kováčová, pixabay.com)

Fast ein Viertel der Sechsjährigen in Irland besitzt bereits ein eigenes Smartphone und 45 Prozent der Zehnjährigen dürfen ihr Smartphone im Schlafzimmer nutzen. Dies zeigt eine Umfrage von Amárach Research unter 900 Eltern von Kindern im Alter von fünf bis 17 Jahren mit Smartphone-Zugang. Auftraggeber war Cybersafekids, eine Wohltätigkeitsorganisation, die sich für Sicherheit von Kindern im Internet einsetzt.

Smartphone-Nutzung am Morgen suboptimal

Lovneet Batra: warnt vor Smartphone-Nutzung am frühen Morgen: (Foto: nutritionbylovneet.com)

80 Prozent der Smartphone-Besitzer überprüfen als erste Aktivität des Tages ihr Gerät auf Neuigkeiten. "Das ist nicht gesund. Smartphones sind zwar gute Diener, aber nicht in der ersten Stunde, nachdem Sie aufgewacht sind. Wenn Sie gleich durch E-Mails scrollen und Instagram überprüfen, überspringen Sie wichtige Theta-Wellen und gehen direkt in Beta-Gehirnwellen über, die einen erheblichen Einfluss auf die physische Struktur des Gehirns haben", warnt die Ernährungsberaterin Lovneet Batra.

Deutschland: Startup-Bank Vivid strebt nach oben

Bild: Vivid Money

Die Berliner Smartphone-Bank Vivid Money ist nach Angaben von Firmenmitbegründer Alexander Emeshev auf einem guten Weg, sich aus der Verlustzone zu bewegen. Laut Emeshev werde Vivid in schätzungsweise weniger als zwei Jahren, in etwa zwölf bis 24 Monaten, die erste Profitabilitätsschwelle erreichen. Bis dahin werde sein Unternehmen die Ausgaben für den laufenden Betrieb, die Kundenbetreuung und andere operative Ausgaben aus den laufenden Einnahmen bestreiten.

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