Europas Mittelstand zittert vor Cyber-Angriffen

Symbolbild: Pixabay

Ein Viertel der Unternehmen in Europa ist bereits Opfer von Cyber-Angriffen geworden. Laut einer neuen Umfrage des Zahlungsdienstleisters Mastercard verzeichnen besonders hohe Raten Irland (38 Prozent), Dänemark (35 Prozent) und Frankreich (29 Prozent). Befragt worden sind 1.800 kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Viele Influcencer sind moralisch verkommen

Influencerin: unrealistische Ideale als Vermarktungsstrategie (Foto: pixabay.com, Jay Soundo)

In ihrem Buchkapitel "Influencer Marketing. Building Brand Communities and Engagement" weisen Aya Aboelenien von der HEC Montréal und Ai Ming Chow von der University of Melbourne moralische Defizite von Influencern nach. Diese würden Partnerschaftsvereinbarungen verschweigen, unrealistische Standards bei Schönheit und Lifestyle aufrechterhalten oder sogar bewusst lügen. 2023 konnte die Australian Competition und Consumer Commission nachweisen, dass 81 Prozent der Influencer ihre bezahlten Partnerschaften nicht entsprechend offenlegten.

Jede vierte Firma baut wegen KI Stellen ab

KI wird vor allem in der Industrie zum Rivalen für Beschäftigte (Foto: pixabay.com, Geralt)

In Deutschland rechnet über ein Viertel der Unternehmen, immerhin 27,1 Prozent, laut einer neuen Umfrage des IFO Instituts bis 2030 mit einem Stellenabbau durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Vor allem die Industrie muss sich den Experten nach auf einen beschleunigten Strukturwandel einstellen, heisst es.

Einfache Sprache erhöht Kundenvertrauen

Nachdenklich: Verbraucher verstehen Verträge oft nicht (Foto: pixabay.com, JonathanAlvarezF)

Unternehmen sollten in ihren Nutzungsbedingungen statt hochtrabender lieber einfache, verständliche Sprache nutzen, wie eine Studie der University of Georgia zeigt. Besonders davon profitieren würden digitale Dienstleister und soziale Netzwerke. Den Forschern zufolge geht es um eine Stärkung des Kundenvertrauens durch transparente Kommunikation.

Nachfrage nach Bluetooth- und GPS-Trackern massiv gestiegen

Tracker (Bild: iStock)

In der Schweiz setzen immer mehr auf kleine Ortungsgeräte, um den Überblick über persönliche Gegenstände – und manchmal auch Personen – zu behalten. So verzeichnet etwa der Online-Händler Galaxus in der Kategorie "Tracker" ein starkes und anhaltendes Wachstum, wie er nach Auswertung der Verkaufszahlen bekannt gibt. 2023 stieg demnach der Absatz im Vergleich zum Jahr davor um 48,2 Prozent, 2024 um weitere 38,2 Prozent. Und im bisherigen Jahresverlauf 2025 liege das Plus bereits bei 25 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, heisst es.

Trumps Zollpolitik schadet der US-Wirtschaft

US-Strafzölle: Trumps Wirtschaftspolitik steht auf tönernen Füßen (Bild: pixabay.com, geralt)

Die erratische Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump führt kurzfristig zwar zu Mehreinnahmen. Langfristig jedoch bremst die Erhöhung von Importzöllen das US-Wirtschaftswachstum erheblich und verschärft das Defizit im Staatshaushalt weiter. Zu diesem Schluss kommt eine neue Analyse des deutschen IFO Instituts.

DACH-Region an Industrial IoT sehr interessiert, aber Umsetzung lahmt

Symbolbild:Westend61 on Offsetshutterstock

Eine aktuelle Studie von A1 Digital zeigt ein gemischtes Bild Bild für Industrial Internet of Things (IIoT) in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz). Während das Interesse und die Bereitschaft zur Investition in IIoT-Lösungen hoch sind, zeigt die Studie, dass die tatsächliche Umsetzung und der Reifegrad der Projekte noch deutlich hinter den Erwartungen zurückbleiben. Nur ein geringer Teil der Unternehmen hat IIoT-Lösungen flächendeckend implementiert, viele stecken noch in der Planungs- oder Pilotphase.

Home-Office-Nutzer meiden ländliche Region

Ländlicher Raum: Dieser profitiert nicht vom Home-Office (Foto: Melanie Avis, pixabay.com)

Die meisten im Home-Office tätigen Angestellten in Grossbritannien verzichten auf einen Wohnortwechsel und bleiben in den Städten. Laut einer Studie unter der Leitung der University of Birmingham liegt das nicht zuletzt daran, dass nur wenige ausschliesslich im Home-Office arbeiten. Die meisten bevorzugen das hybride Modell, lassen sich also regelmässig im Büro blicken.

Online-Schlagzeilen werden immer plakativer

News am laufenden Band: Online-Schlagzeilen werden immer plakativer (Bild: mpib-berlin.mpg.de)

Längere, negativere und zunehmend auf Klickzahlen ausgerichtete Online-Schlagzeilen - und das unabhängig von der journalistischen Qualität. Die digitale Medienlandschaft hat sich laut Forschern des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in den vergangenen zwanzig Jahren stark verändert. Für die Analyse sind 40 Millionen Schlagzeilen englischsprachiger News-Seiten analysiert worden.

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