Drei Viertel aller Deutschen kaufen Weihnachtsgeschenke online

Schnäppchenjagd: Online-Shopping zu Weihnachten beliebt (Foto: pixabay.com, HutchRock)

73 Prozent der Deutschen bestellen auch dieses Jahr wieder ihre Weihnachtsgeschenke im World Wide Web. Das hat der Digitalverband Bitkom mit Sitz in Berlin in seiner jüngsten Umfrage unter 1.002 Personen ab 16 Jahren festgestellt. 17 Prozent kaufen demnach Präsente zum Fest sogar ausschliesslich im Internet, weitere 22 Prozent den grössten Teil ihrer Geschenke.

Konsumenten in Deutschland verschulden sich bei Online-Händlern

Online-Shopping: Verlockende Angebote werden zur Schuldenfalle (Foto: pixabay.com, justynafaliszek)

Laut neuen Zahlen des deutschen Statistischen Bundesamtes hatte 2024 in Deutschland fast ein Drittel der rund 577.400 Personen mit Schuldnerberatungsbedarf Außssenstände bei Online- und Versandhändlern. Angesichts des bevorstehenden Black Friday lässt dieser Prozentsatz aufhorchen.

Abend als neue Prime Time des Onlineshoppings

Bild: Digitec Galaxus

Im Online-Shopping ändern sich offensichtlich die bevorzugten Bestellzeiten. Laut dem zum Migroskonzern gehörenden Online-Händler Digitec Galaxus shoppen Schweizer Kunden heute nach dem Abendessen häufiger als in den Stunden vor dem Mittag und vor Feierabend. Das habe viel mit dem heutigen Handykonsum zu tun – und mit dem auf 21 Uhr verlängerten Bestellschluss, so das Unternehmen. Nur das Tessin entziehe sich dem Trend.

Drei Viertel der jungen Schweizer shoppen bei asiatischen Online-Anbietern

Symbolbild: flickr/robbert Noordzij, CC BY-SA 2.0

Bei der eidgenössischen Jugend erfreuen sich asiatische Online-Marktplätze wachsender Beliebtheit. Gemäss einer aktuellen Studie des Kreditkarten-Anbieters Visa kauften bereits drei von vier jungen Schweizer:innen der Generation Z auf solchen Plattformen schon einmal ein.

China-Shops: Familien und Frauen kaufen am häufigsten bei Temu, Shein und Co

Beliebte Shops (Grafik: Comparis)

Jede zweite erwachsene Person in der Schweiz hat in den letzten zwölf Monaten bei mindestens einem der vier chinesischen Billig-Onlinehändler Temu, Wish, Aliexpress oder Shein Bestellungen aufgegeben. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Online-Vergleichsdienstes Comparis.ch. Am beliebtesten ist Temu, kauften doch 47 Prozent der Befragten, die Temu korrekt als chinesischen Onlineshop zugeordnet haben, dort 2024 mindestens einmal etwas. An zweiter Stelle folgt Aliexpress mit 20 Prozent, dahinter Shein mit 16 Prozent.

Kunden reagieren auf Same-Day-Lieferungen unterschiedlich

Zustellkurier (Bild: Galaxus)

Die Blitzlieferung "Same-Day" kommt bei Kunden unterschiedlich gut an, wie der zum Migroskonzern gehörende Online-Händler Digitec Galaxus in einer Studie ermittelt hat. In Deutschschweizer Städten sollen Bestellungen demnach so schnell wie möglich da sein, in der Romandie sei man im Vergleich dazu deutlich entspannter, heisst es. Und ältere Menschen seien beim Online-Einkauf zudem geduldiger als jüngere. Insgesamt wählte die Kundschaft bei 27 von 100 Einkäufen die Same-Day-Lieferung, wie Galaxus wissen lässt.

EU leitet Verfahren gegen chinesischen Online-Marktplatz Aliexpress ein

Logobild: Aliexpress

Nach dem Abschluss einer Voruntersuchung ist die EU-Kommission zum Ergebnis gekommen, ein formelles Verfahren gegen den Online-Marktplatz Aliexpress einzuleiten. Dabei soll geprüft werden, ob die chinesische Plattform mit illegalen und pornografischen Inhalten gegen EU-Regeln verstösst, wie einer Mitteilung der Brüsseler Behörde zu entnehmen ist.

Viele Online-Shops: Behalten statt retournieren

Paket: Manchmal verzichten Online-Händler auf Rücksendungen (Foto: ha11ok, pixabay.com)

US-Bürger, die am Black Friday und Cyber Monday unüberlegte Online-Käufe getätigt haben, müssen diese möglicherweise gar nicht bezahlen. Einzelhändler bieten zunehmend "keep-it" bei Waren mit geringem Wert, deren Rücksendung den Warenwert übersteigen würde. Laut einer Umfrage des Retourendienstleisters GoTRG unter 500 Führungskräften von 21 grossen Einzelhändlern, darunter Walmart, bieten 2023 bereits 59 Prozent der Einzelhändler diese Option an. 2022 waren es erst 26 Prozent.

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