Wenn Intranet und Messenger-Dienste nicht mehr ausreichen

Über eine Mitarbeiter-App kommunizieren (Symbolbild: Pixabay/ Free-Photos)

Krisen kommen unerwartet und stellen enorme Herausforderungen an Unternehmen. Vor allem dann, wenn die Kommunikation behindert wird und nicht alle Mitarbeiter Zugriff auf Mitteilungen der Zentrale haben. Denn nicht immer sind alle Arbeitskräfte an die technologische Infrastruktur angebunden – das betrifft etwa Filialmitarbeiter, Produktions-Mitarbeiter, Lageristen oder Zeitarbeiter. Eine Mitarbeiter-App könnte hier das Problem schnell und nachhaltig lösen.

Facebook fügt bei Postings Standortangaben hinzu

Facebook: Standortangaben stärken Transparenz (Foto: pixabay.com, geralt)

Social-Media-Gigant Facebook fügt in den USA ab sofort bei Postings von Seiten mit hoher Reichweite Standortangaben hinzu. Sowohl auf Facebook als auch auf Instagram werden Anwender dadurch informiert, woher ein Inhalt stammt. Diese Massnahme soll vor allem bei der US-Präsidentschaftswahl im November 2020 für mehr Transparenz sorgen.

Hochbetrieb bei Österreichs Funkamateuren

Österreichs Funkamateure haben durch die Corona-Pandemie Hochbetrieb, da es anders als in vielen Hobby-Bereichen beim Funkbetrieb keinen Lockdown oder Einschränkungen gibt. Seit Mitte März sind die Funker auf Kurzwelle, VHF- und UHF-Frequenzbändern vermehrt zu hören. Es haben sich Funkrunden etabliert, an denen täglich rund 250 Funkamateure aus beinahe allen Bezirken Österreichs teilnehmen. Sie verstehen sich als Backup bei einem Kommunikations-Blackout.

SpaceX verbannt Zoom wegen Sicherheitsbedenken

SpaceX verbietet Zoom betriebsintern (Bild: Zoom)

Das Management des von Elon Musk gegründeten Raumfahrtunternehmen SpaceX hat seinen Mitarbeitern die Verwendung der Videokonferenz-App Zoom unter Hinweis auf "erhebliche Datenschutz- und Sicherheitsbedenken" untersagt. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters teilte SpaceX den Beschäftigten via E-Mail bereits vor drei Tagen mit, dass der Zugriff auf Zoom mit sofortiger Wirkung deaktiviert sei.

Slack will Anruffunktion von Microsoft Teams integrieren

Logo: Slack

Die Coronakrise führte dazu, dass in den letzten Tagen zahlreiche Unternehmen gleichsam ins Homeoffice übersiedelt sind. Webbasierte Kommunikationssoftware wie etwa der Instant-Messaging-Dienst Slack oder das Microsoft-Kollaborationstool Teams profitieren davon durch deutliche Nutzerzuwächse. Vor diesem Hintergrund hat Slack-CEO Stewart Butterfield nun angekündigt, die Anruffunktion von Teams in Slack zu integrieren. So sollen die Anwender beider Dienste miteinander kommunizieren können.

Neues Framework vereinfacht technologieübergreifende Kommunikation im Internet der Dinge

Foto: TU Graz

Forschende am Institut für Technische Informatik der TU Graz haben nun ein System entwickelt, das den direkten Informationsaustausch zwischen handelsüblichen drahtlosen Geräten ermöglicht, die zwar unterschiedliche Funktechnologien, aber die gleichen Funkfrequenzen nutzen. Dabei handelt es sich um ein generisches Framework namens X-Burst, das Firmen zukünftig in die Betriebssysteme ihrer IoT-Produkte (Internet of things) integrieren können.

Arbeits-Mails am Abend stressen Briten

Arbeitsmails am Abend stressen (Symbolbild: Fotolia/ GStudio Group)

Mehr als die Hälfte der Eltern in Grossbritannien werden am Abend zuhause von E-Mails aus der Arbeit geplagt, die zusätzliche, unbezahlte Dienstzeiten bedeuten. Laut einer Umfrage der Wohltätigkeitsorganisation Working Families zieht die "Always On"-Kultur, also die Erwartung, auch zuhause verfügbar zu sein, eine Erhöhung der Arbeitsbelastung nach sich.

Twitch: "Just Chatting" ist beliebteste Rubrik

Twitch: Chats werden immer beliebter (Foto: unsplash.com, Caspar Camille Rubin)

Nutzer des Streaming-Portals Twitch bewegen sich immer stärker von Videospiel-Inhalten weg und chatten lieber einfach mit Streamern. Die Amazon-Tochter ist vor allem für ihre Gaming-Livestreams bekannt, verfügt aber auch über die Rubrik "Just Chatting", bei der Streamer lediglich mit ihrem Publikum sprechen und diese im Chat antworten. Laut einem Bericht der Analysewebsite Arsenal und des Blogs Stream Elements ist diese Rubrik im Dezember 2019 erstmals populärer als Gaming.

Regensberger können via Beekeeper mit dem Gemeindepräsidenten chatten

Gemeindemitarbeiterin Natalie Bühler zeigt sich von der Beekeeper App, die eine digitale Einwohner-Kommunikation ermöglicht, angetan (Bild: zVg)

Die kleine, im Kanton Zürich gelegene Gemeinde Regensberg führt die Kommunikations-App "Beekeeper" vom gleichnamigen Software-Entwickler aus Zürich ein. Und zwar nicht nur für ihre Mitarbeiter, sondern für alle Einwohner der Gemeinde. Ziel sei es, die Gemeindeverwaltung zu entlasten, den Regensbergern zeitgemässe Kommunikationsmöglichkeiten zu bieten und dadurch das Dorfleben in Schwung zu halten, heisst es in einer Aussendung dazu. Der Gemeinde ist das Kommunikationstool 43'000.- Schweizer Franken wert.

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