Messenger: IT-Lecks bedrohen eine Milliarde Anwender

Whatsapp: Daten sind nicht sicher (Foto: pixabay.com, HeikoAL)

Populäre mobile Messenger wie von Facebook oder Apps wie Whatsapp geben persönliche Daten über Kontaktermittlungsdienste preis. Diese ermöglichen, Kontakte anhand von Telefonnummern aus dem persönlichen Adressbuch zu finden, wie Forscher der Technischen Universität Darmstadt und Kollegen der Universität Würzburg warnen.

Snapchat kapert Scroll-Funktion von Tiktok

Snapchat: Scrollen wie bei Tiktok (Foto: pixabay.com)

Die Social-Media-Plattform Snapchat ahmt mit ihrer neuen Scroll-Funktion auf dem Smartphone den chinesischen Rivalen Tiktok nach. Der Konzern testet ein Feature, mit dem Anwender mit einer vertikalen Wischbewegung auf dem Touchscreen durch die öffentlich verfügbaren Inhalte scrollen können. Tiktok verfügt bei der Video-Suche über eine ähnliche Funktion.

Indien: Instagram als Notlösung für Tiktok-Influencer

Influencer: Instagram statt TikTok (Foto: pixabay.com, geralt)

Mehr als die Hälfte der indischen Tiktok-Influencer weichen nach dem Bann der chinesischen Social-Media-App auf die Facebook-Tochter Instagram aus. Die indische Regierung hat aufgrund von Grenzkonflikten mit China Tiktok verboten. Instagram hat sich in dieser Situation als die beliebteste Notlösung gezeigt, wie eine Umfrage der Marketing-Firma Influencer.in ergibt.

Whatsapp: QR-Code ermöglicht Chat mit Marken

Whatsapp: Chat mit Brands durch QR-Scan (Foto: about.fb.com)

Die Facebook-Tochter Whatsapp erlaubt es Anwendern ab jetzt, durch den Scan eines QR-Codes Chats mit Brands zu eröffnen. Früher mussten Nutzer ihren Kontakten die Telefonnummern von Unternehmen zufügen, um mit diesen in Kontakt zu treten. Jetzt können Firmen einfach in ihren Geschäften, auf Rechnungen oder auf ihren Produkten QR-Codes platzieren, über die Whatsapp-Nutzer direkt mit den Marken chatten.

Wenn Intranet und Messenger-Dienste nicht mehr ausreichen

Über eine Mitarbeiter-App kommunizieren (Symbolbild: Pixabay/ Free-Photos)

Krisen kommen unerwartet und stellen enorme Herausforderungen an Unternehmen. Vor allem dann, wenn die Kommunikation behindert wird und nicht alle Mitarbeiter Zugriff auf Mitteilungen der Zentrale haben. Denn nicht immer sind alle Arbeitskräfte an die technologische Infrastruktur angebunden – das betrifft etwa Filialmitarbeiter, Produktions-Mitarbeiter, Lageristen oder Zeitarbeiter. Eine Mitarbeiter-App könnte hier das Problem schnell und nachhaltig lösen.

Facebook fügt bei Postings Standortangaben hinzu

Facebook: Standortangaben stärken Transparenz (Foto: pixabay.com, geralt)

Social-Media-Gigant Facebook fügt in den USA ab sofort bei Postings von Seiten mit hoher Reichweite Standortangaben hinzu. Sowohl auf Facebook als auch auf Instagram werden Anwender dadurch informiert, woher ein Inhalt stammt. Diese Massnahme soll vor allem bei der US-Präsidentschaftswahl im November 2020 für mehr Transparenz sorgen.

Hochbetrieb bei Österreichs Funkamateuren

Österreichs Funkamateure haben durch die Corona-Pandemie Hochbetrieb, da es anders als in vielen Hobby-Bereichen beim Funkbetrieb keinen Lockdown oder Einschränkungen gibt. Seit Mitte März sind die Funker auf Kurzwelle, VHF- und UHF-Frequenzbändern vermehrt zu hören. Es haben sich Funkrunden etabliert, an denen täglich rund 250 Funkamateure aus beinahe allen Bezirken Österreichs teilnehmen. Sie verstehen sich als Backup bei einem Kommunikations-Blackout.

SpaceX verbannt Zoom wegen Sicherheitsbedenken

SpaceX verbietet Zoom betriebsintern (Bild: Zoom)

Das Management des von Elon Musk gegründeten Raumfahrtunternehmen SpaceX hat seinen Mitarbeitern die Verwendung der Videokonferenz-App Zoom unter Hinweis auf "erhebliche Datenschutz- und Sicherheitsbedenken" untersagt. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters teilte SpaceX den Beschäftigten via E-Mail bereits vor drei Tagen mit, dass der Zugriff auf Zoom mit sofortiger Wirkung deaktiviert sei.

Slack will Anruffunktion von Microsoft Teams integrieren

Logo: Slack

Die Coronakrise führte dazu, dass in den letzten Tagen zahlreiche Unternehmen gleichsam ins Homeoffice übersiedelt sind. Webbasierte Kommunikationssoftware wie etwa der Instant-Messaging-Dienst Slack oder das Microsoft-Kollaborationstool Teams profitieren davon durch deutliche Nutzerzuwächse. Vor diesem Hintergrund hat Slack-CEO Stewart Butterfield nun angekündigt, die Anruffunktion von Teams in Slack zu integrieren. So sollen die Anwender beider Dienste miteinander kommunizieren können.

Neues Framework vereinfacht technologieübergreifende Kommunikation im Internet der Dinge

Foto: TU Graz

Forschende am Institut für Technische Informatik der TU Graz haben nun ein System entwickelt, das den direkten Informationsaustausch zwischen handelsüblichen drahtlosen Geräten ermöglicht, die zwar unterschiedliche Funktechnologien, aber die gleichen Funkfrequenzen nutzen. Dabei handelt es sich um ein generisches Framework namens X-Burst, das Firmen zukünftig in die Betriebssysteme ihrer IoT-Produkte (Internet of things) integrieren können.

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