Kommunikation

Angstfreies Sprechen virtuell trainieren

Die beiden Forscher Bernhard Fehlmann und Fabian Müller von der Universität Basel haben eine Konfrontationstherapie-App mitentwickelt, mit der Betroffene schrittweise lernen können, sich immer belastenderen Situationen auszusetzen und damit zurecht zu kommen. Die App soll dazu beitragen, die Angst vor Vorträgen abzubauen.

Gamer sind unterschätzte Branding-Zielgruppe

Controller: Gamer als wichtige Zielgruppe (Foto: pixabay.com, monikabaechler)

Videospieler haben grosses, noch ungenutztes Potenzial als Marketing-Zielgruppe. Das ergibt eine Studie der Marketingagentur Media Chain. Demnach sprechen Brands die Zielgruppe der Gamer zu wenig an, obwohl diese einen wichtigen Teil der Social-Media-Nutzer ausmachen. "Die Zeit, die Gamer mit traditionellen Medien verbringen, wird kürzer, sie investieren jetzt mehr Zeit in Inhalte auf sozialen Medien", meint Tom Sweeney, Director of Gaming bei Media Chain. Brands müssten sich mehr auf diese Kanäle konzentrieren und die Sprache der Gamer lernen.

Business: SMS mehr beachtet als E-Mails

Smartphone-Anwenderin beim Lesen einer Business-SMS (Bild: Pixabay)

Wer eine offene Rechnung auf elektronischem Weg anmahnen oder ein Produkt anbieten möchte, tut das besser per SMS statt per E-Mail. Laut einer Studie des Unternehmens Zipwhip aus Seattle im US-Bundesstaat Washington öffnen Smartphone-Besitzer Textings (von Text Messaging = SMS) häufiger als E-Mails und das, obwohl Letztere die wichtigste Form der elektronischen Kommunikation im Business-Bereich sind.

Ascom zieht Dect-Auftrag in Millionenhöhe in Deutschland an Land

Ascom modernisiert Dect-Anlage für deutsches Kraftwerk (Logo:Ascom)

Der Schweizer Hightech-Konzern Ascom mit Holdingsietz in Baar konnte sich über eine Ausschreibung einen Auftrag für die Erneuerung der Kommunikationsanlage und der Personenabsicherung eines der grössten Kraftwerke in Deutschland sichern. Das Ordervolumen über 10 Jahre beläuft sich gemäss Ascom-Communiqué auf rund eine Million Franken.

Google ermöglicht Löschung von Standortdaten

Google: Ortungsdaten automatisch gelöscht (Foto: pixabay.com/FirmBee)

Der Internetriese Google erlaubt ab jetzt die automatische Löschung von Standortdaten. User können einen Zeitraum wählen, der festlegt, wie lange Daten gespeichert werden. Zur Auswahl stehen entweder drei oder 18 Monate, alle älteren Informationen werden gelöscht. Vor kurzem hat dieses Feature sich nur auf App und Web-Aktivitäten bezogen, doch Google hat kürzlich eine Ausdehnung auf Ortungsdaten angekündigt.

Indische Regierung plant eigene Chat-App

Ist der indischen Regierung zu unsicher: Whatsapp

Die indische Regierung plant die Einführung einer Chat-Anwendung, die Whatsapp ähneln und eine sicherere Kommunikation zwischen Regierungsmitarbeitern ermöglichen soll. Ausschlaggebend für diese Entscheidung waren die Sanktionen der USA gegen den chinesischen Telekom-Riesen Huawei aufgrund von Spionagevorwürfen. Die indische Regierung befürchtet, zu abhängig von Konzernen wie Facebook, seiner Tochter Whatsapp und damit auch den USA zu werden.

System erkennt Twitter-Bots sprachunabhängig

Tweet-Gewirr: Neue Anwendung schafft Klarheit (Foto: geralt, pixabay.com)

Um Twitter optimal für Big-Data-Analysen zu nutzen, wäre es günstig, die automatisierten Nachrichten von Bots selbstständig und sprachunabhängig zu filtern. Skandinavische Forscher haben nun eine Anwendung entwickelt, die einen grossen Schritt in Richtung eben dieses Ziels darstellt. Denn mit schwedischen und finnischen Daten trainiert, kann das System englische Tweets mit 98,2-prozentiger Genauigkeit als menschlich oder maschinell einstufen.

Facebook plant Verzahnung seiner Messenger-Dienste

Symbolbild: Pixabay

Das weltgrösste Soziale Netzwerk Facebook will offenbar seine Messengerdienste zusammenführen. Laut einem Bericht der New York Times (NYT) sollen die einzelnen Dienste wie Whatsapp, Instagram oder Facebook Messenger zwar als einzelne Apps weiterbestehen, jedoch soll es künftig möglich sein, auch Nutzer plattformübergreifend aus anderen Diensten zu kontaktieren. Gegenüber der BBC erklärte Facebook, es sei der Beginn eines "langen Prozesses".

Migros Verteilzentrum Suhr führt Mitarbeiter-Kommunikations-App Beekeeper ein

Ein Mitarbeiter des Migros Verteilzentrums beim Beekeeper-Rollout (Bild: zVg)

Beim Migros Verteilzentrum Suhr (MVS) findet die interne Kommunikation neu über das Smartphone statt. Mit der Mitarbeiter-App "Beekeeper", die vom gleichlautenden Startup entwickelt wurde, will das Logistikunternehmen die Zwei-Wege-Kommunikation fördern und auf diese Art erreichen, dass Büro und Logistik näher zusammenrücken, wie es in einer Mitteilung dazu heisst.

Kritik an Handys und Social Media im zu Ende gehenden Jahr prägend

Handy und soziale Medien haben Suchtpotenzial (Symbolbild: Pixabay)

Kaum eine andere Erfindung hat den Alltag in den vergangenen Jahren so drastisch verändert wie das Handy. Doch Vorsicht: Smartphones haben echtes Suchtpotenzial, wie Experten 2018 vielerorts feststellen mussten. Eine ähnliche Schattenseite verorten sie auch bei sozialen Medien wie Facebook und Co. Deren Nutzung kann aber nicht nur abhängig machen, sondern ist auch aufgrund des dort verbreiteten Hasses und Extremismus zunehmend problematisch. Erschwerend hinzu kommt die Tatsache, dass die diversen Anbieter das Problem von Fake News genauso wenig in den Griff bekommen wie den Datenschutz.