Startschuss für das neue Mobile Sicherheitskommunikationssystem (MSK)

Symbolbild: Pixabay/Planet Fox

Das neue Schweizer Mobile Sicherheitskommunikationssystem (MSK) soll bis 2035 das bestehende Polycom-Netz ablösen und künftig die sichere Kommunikation von Bund, Kantonen und Betreibern kritischer Infrastrukturen gewährleisten. Mit der Unterzeichnung des Projektinitialisierungsauftrags haben die Bundesräte Martin Pfister und Beat Jans gemeinsam mit Landesfähnrich Jakob Signer (AI), Präsident der RK MZF, und Regierungsrätin Karin Kayser-Frutschi (NW), Präsidentin der KKJPD, heute den Startschuss für das Projekt abgefeuert.

Empa-Spin-off Lepto: Mit Terahertz-Strahlung schneller und besser kommunizieren

Lepto-CEO Elena Mavrona hält einen Terahertz-Filter hoch (© Empa)

Terahertz-Strahlung ist ein bisher kaum genutzter, aber vielversprechender Bereich des elektromagnetischen Spektrums. Die Empa-Forschenden Elena Mavrona und Erwin Hack wollen zur Schliessung dieser "Terahertz-Lücke" beitragen. Mit ihrem Spin-off "Lepto" stellen sie Filter und andere Geräte für Terahertz-Strahlung her und ermöglichen so eine Vielzahl von Anwendungen, sowohl im Weltraum als auch auf der Erde.

KI-Halsband schafft Kommunikation bei Lärm

Halsband: So werden selbst leise gesprochene Worte verständlich (Foto: postech.ac.kr)

Forscher der südkoreanischen Pohang University of Science and Technology (Postech) haben ein neues Halsband auf KI-Basis entwickelt, das die Bewegungen der Haut von Hals und Nacken registriert - denn diese sind typisch für die Worte, die ausgesprochen, aber direkt nicht gehört werden können. Die KI interpretiert diese und das Ergebnis kann drahtlos an einen Empfänger übertragen werden. So wird Kommunikation in lautem Umfeld möglich.

A-Textile: Sticker kommuniziert mit Chatbot

Aufkleber mit vielseitigen Anwendungen (Fotos: Science Advances (2025). DOI: 10.1126/sciadv.adx3348)

"A-Textile" nennen Forscher der Soochow University und der National Chung Hsing University einen kleinen Aufkleber aus Stoff, der am Ärmel oder Kragen eines Hemdes befestigt wird und direkt mit Chatbots und Smart-Home-Geräten kommuniziert. Der Aufkleber fungiert als Mikrofon, das die gesprochenen Befehle weiterleitet. Anders als normale Mikrofone, die eine externe Stromversorgung benötigen, erzeugt der Aufkleber seinen Strom selbst.

Russland will eigenen Messenger entwickeln

Symbolbild: Selfie mit Putin (Foto: Pixabay, klimkin)

Die russischen Behörden arbeiten weiter daran, das russische Netz vom World Wide Web abzukoppeln. Dazu soll nun ein eigener Chatdienst geschaffen werden - unter staatlicher Aufsicht. Dazu hat das russische Parlament, die Staatsduma, eigens ein Gesetz zur Schaffung eines eigenen Messengers verabschiedet. Die entsprechende Software soll die sichere virtuelle Kommunikation zwischen den Bürgern sowie staatlichen und städtischen Behörden gewähren, wie es in der von der Duma verfassten Erklärung dazu heisst. In das Chatprogramm sollen auch verschiedene staatliche Services integriert werden.

Viele Influcencer sind moralisch verkommen

Influencerin: unrealistische Ideale als Vermarktungsstrategie (Foto: pixabay.com, Jay Soundo)

In ihrem Buchkapitel "Influencer Marketing. Building Brand Communities and Engagement" weisen Aya Aboelenien von der HEC Montréal und Ai Ming Chow von der University of Melbourne moralische Defizite von Influencern nach. Diese würden Partnerschaftsvereinbarungen verschweigen, unrealistische Standards bei Schönheit und Lifestyle aufrechterhalten oder sogar bewusst lügen. 2023 konnte die Australian Competition und Consumer Commission nachweisen, dass 81 Prozent der Influencer ihre bezahlten Partnerschaften nicht entsprechend offenlegten.

Einfache Sprache erhöht Kundenvertrauen

Nachdenklich: Verbraucher verstehen Verträge oft nicht (Foto: pixabay.com, JonathanAlvarezF)

Unternehmen sollten in ihren Nutzungsbedingungen statt hochtrabender lieber einfache, verständliche Sprache nutzen, wie eine Studie der University of Georgia zeigt. Besonders davon profitieren würden digitale Dienstleister und soziale Netzwerke. Den Forschern zufolge geht es um eine Stärkung des Kundenvertrauens durch transparente Kommunikation.

Chinas Heiratsmarkt findet fast nur online statt

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Die klassische Dating-App ist in China nicht mehr gefragt. Wer auf der Suche nach einem Partner ist, begibt sich in Video-Chatrooms, die von sogenannten "Cyber-Matchmakern" moderiert werden, während Tausende in Echtzeit zuschauen und Kommentare abgeben. Die 240 Millionen chinesischen Singles im heiratsfähigen Alter nehmen Angebote wie diese begeistert auf. Die Plattform Xiaohongshu spielt dabei eine zentrale Rolle.

Manipulative Designs in Apps bleiben Problem

Apps unter der Lupe: viele nutzen manipulative Designs (Foto: pixabay.com, MariusMB)

Gemäss einer Untersuchung des deutschen Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) nutzen Anbieter von Social-Media-Plattformen und Online-Marktplätzen trotz Verbots manipulative Designs. Die Konsumentenschützer fordern daher von der Europäischen Kommission und der Bundesnetzagentur die Durchsetzung der bestehenden Regelungen des Digital Services Act.

Huawei und China Telecom wollen letzte Funklöcher der Welt stopfen

So sieht ein Tiantong-Satellit aus (Illustration: ChinaScience)

Huawei, China Telecom und einige weitere Partner wollen das aufwendige Satellitensystem Starlink des Tech-Milliardärs Elon Musk zur weltweiten Kommunikation ausstechen. Denn statt knapp 50.000 Satelliten kommt das "Tiantong" genannte System mit nur vier Satelliten zur Abdeckung der Welt aus. Nutzbar ist es mit Mobiltelefonen, die eine zusätzliche interne Antenne haben. Derartige Geräte bieten neben Huawei auch Xiaomi und Linyun.

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