KI wächst in Firmen schneller als IT-Security

Blick auf die IT: Bei vielen Firmen wächst KI schneller als Sicherheit (Bild: pixabay.com, geralt)

Laut dem "Global Security Research Report" des IT-Sicherheitsanbieters Fastly modernisieren viele Unternehmen in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) ihre Sicherheitsarchitektur nicht im gleichen Tempo wie ihre KI-Infrastruktur. Das hat seinen Preis: So erhöht sich die Recovery-Zeit bei AI-First-Unternehmen nach Cyber-Security-Vorfällen den Experten nach um 123 Tage.

Europäische Forschung als Vorbild machte USA zur Technation

Thomas Edison: mit Tüftelei statt Wissenschaft zum Erfolg (Bild: Gordon Johnson, pixabay.com)

Industrielle Forschung hat ihren Ursprung in Europa, aber die USA machte sie zur Technologie-Supermacht. Dass spektakuläre Überholmanöver gelang binnen weniger Jahrzehnte. Laut Frank Neffke vom Complexity Science Hub und seinen Kollegen vom Growth Lab der Harvard University liegt die Antwort nicht in erster Linie in technologischen Durchbrüchen, sondern in einer grundlegenden neuen der Art und Weise, wie der Weg zu Innovationen in den USA organisiert ist

KI-generierte Gesichter überlisten sogar Experten

Symbolbild: Pixabay, John Nature Photos

Mittlerweile wirken von Künstlicher Intelligenz (KI) generierte Bilder und Videos oft so täuschend echt, dass sogar sogenannte Super Recognizer Probleme damit haben, reale Gesichter von solchen zu unterscheiden, die mit KI generiert wurden. Obwohl Super Recognizer eine besondere Begabung haben, Gesichter wiederzuerkennen und dadurch Personen zu identifizieren, schnitten sie in einer im "British Journal of Psychology" veröffentlichten Studie nur leicht besser ab als eine Kontrollgruppe ohne solche Fähigkeiten.

Nach temporärer Stabilisierung: Bargeldnutzung wieder leicht rückläufig

Chart: ZHAW/Uni St. Gallen

In der Schweiz wird weiterhin am häufigsten mobil bezahlt. Doch das Wachstum bei Zahlungen im Laden stagniert. Gleichzeitig verliert Bargeld im Zahlungsalltag wieder an Bedeutung. Dies geht aus dem aktuellen "Swiss Payment Monitor" hervor, den die Universität St.Gallen und die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) heute veröffentlicht haben.

Stablecoins könnten Bargeld langfristig ablösen

Bargeld: könnte durch Stabecoins allmählich ersetzt werden (Foto: Uwe Baumann, pixabay.com)

Stablecoins, also digitale Währungen, deren Wert an stabile Referenzen wie den US-Dollar, den Euro oder Rohstoffe wie Gold gebunden ist, werden zunehmend nicht nur für den Handel, sondern auch als "Alltagsgeld" verwendet. Menschen erhalten ihre Gehälter in diesen Stablecoins, legen einen Teil ihrer Ersparnisse darin an und bezahlen damit Dienstleistungen. Das geht aus dem "Stablecoin Utility Report 2026" des Finanzdienstleisters BVNK hervor. 4.658 Menschen in 15 Ländern sind befragt worden.

Produktbeschreibungen von KI-Chatbots regen eher zum Kauf an

KI-Chatbot: sehr dienlich für die Produktschönfärberei (Foto: pixabay.com, CreativeCanvas)

Mithilfe eines KI-Chatbots verfasste Produktbeschreibungen regen mit einer um 32 Prozentpunkten höheren Wahrscheinlichkeit eher zum Kauf an. Das haben Informatiker der University of California San Diego festgestellt. Grosse Sprachmodelle wie ChatGPT würden zu beschönigenden Zusammenfassungen neigen. Das wiederum beeinflusse das Verhalten der potenziellen Käufer. Die Forscher sprechen hierbei von kognitiven Verzerrungen durch die Chatbots.

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