Deutsche Innenministerin Faeser ist kein Fan von Telegram

Telegram: Nancy Faeser ist kein Fan davon (Logobild: Telegram)

Die deutsche Innenministerin Nancy Faeser (SPD) will Apple und Google wegen Gewaltaufrufen und Hetze auffordern, die Telegram-App aus ihrem Angebot zu verbannen. Sie wolle die beiden Anbieter für Apps auf mobilen Endgeräten an ihre gesellschaftliche Verantwortung erinnern, sagte die Ministerin in Berlin nach einer Besprechung mit den Innenministern der SPD-geführten Landesregierungen.

2030: Fitness-Apps scheffeln 120 Milliarden Dollar

App: Fitness und tragbare Elektronik unzertrennlich (Bild: kinkate, pixabay.com)

Bis 2030 könnte der weltweite Umsatz mit Fitness-Apps laut dem Marktforschungsunternehmen Allied Market Research von heute 13,78 auf 120,37 Mrd. Dollar steigen. Im Schnitt läge die jährliche Wachstumsrate bei 24,3 Prozent. Nordamerika hatte 2020 mit einem Drittel des Weltmarktes den grössten Marktanteil. Der Bericht prognostiziert aber, dass der Markt im asiatisch-pazifischen Raum künftig am schnellsten wachsen wird.

Banking-Trojaner benutzt hunderttausendfach heruntergeladene Google-Play-Apps

Im Google Play Store tummeln sich bösartige Apps (Bild:Google)

Eine Reihe bösartiger Google-Play-Apps, die mehr als 300.000-mal heruntergeladen wurden, hat Bankdaten der User gestohlen. Das fanden Forscher der Sicherheitsfirma Thread Fabric heraus. Die Banking-Trojaner erstellten Screenshots und protokollierten heimlich Passwörter, Zwei-Faktor-Authentifizierungscodes und Tastatureingaben, berichtet "Ars Technica".

Apple verdient über Google-Werbung an Abonnements mit

Logobild: Pixabay/Pexels

Apple bewirbt offenbar Apps anderer Anbieter bei Google, um das Geschäft mit dem eigenen App Store anzukurbeln. Allerdings sollen die Entwickler weder von der Suchmaschinenwerbung gewusst noch zugestimmt haben. Ihnen könnten Einnahmen in Millionenhöhe entgangen sein. Unter anderem werden die erfolgreichen Dating-Apps Tinder und Bumble und der Streamingdienst HBO Max beworben, berichtet "Forbes".

Google senkt Abgaben für Entwickler bei App-Abos auf 15 Prozent

Google senkt Abgaben für Entwickler (Logobild: Google)

Der US-Internetgigant Google senkt nach der anhaltenden Kritik von Software-Entwicklern und Politikern die Abgabe für Abonnements, die über die App-Plattform des Konzerns abgeschlossen werden. Bisher mussten App-Entwickler zunächst 30 Prozent vom Abo-Preis an Google abtreten, nach einem Jahr sank die Abgabe auf 15 Prozent. Jetzt werden es von Anfang an 15 Prozent sein, gab die Alphabet-Tochter bekannt.

Diesel-Abgastest per App während der Fahrt

App 'LolaDrives': Forscher schaffen Test für jedermann (Bild: uni-saarland.de)

Forscher der Universität des Saarlandes haben mit "Loladrives" eine Gratis-App entwickelt, mit der Besitzer von Diesel-Autos den Stickoxid-Ausstoss während der Fahrt erfassen können. Um das zu schaffen, ist ein Gerät nötig, das das On-board-Diagnosegerät kontinuierlich ausliest. Laut den Entwicklern Holger Hermanns, Sebastian Biewer und Yannik Schnitzer funktioniert das System bei den meisten Fahrzeugen, die nach 2005 gebaut wurden.

Mit Datenwissenschaft gegen Armut

Die mobile App 'YourVCCA' soll Kleinbauern im ländlichen Indien Zugang zum Kühlkettenmarkt verschaffen. Bild: BASE

Anfang Jahr waren die Empa und Base ("Basel Agency for Sustainable Energy") unter den Preisträgern der prestigeträchtigen "Inclusive Growth and Recovery Challenge" von Data.org, einer Plattform, die sich für den Einsatz von Datenwissenschaften zu sozialen Zwecken einsetzt. In ihrem Projekt entwickelt das Team eine mobile App, die Kleinbauern im ländlichen Indien berät, wie sie ihre frischen Lebensmittel optimal lagern und wann sie sie verkaufen sollen.

Samsung befreit eigene Apps von Werbung

Samsung-Smartphone: bald werbefrei (Foto: Christian Wiediger, unsplash.com)

Der Smartphone-Hersteller Samsung befreit seine mobilen Apps von Werbung, wie erste Nutzer berichten. Wie der "Caschys Blog" unter Berufung auf ein südkoreanisches Samsung-Forum berichtet, scheint die Massnahme weltweit zu gelten. Denn auch in den USA sollen Smartphone-User von Ähnlichem berichtet haben. Ein Hinweis darauf, dass Samsung seine Apps auch hierzulande werbefrei macht, zeigen erste Nutzererfahrungen in der Wetter- und der Themes-App.

Deutscher App-Markt erreicht Rekordhoch

Apps: Deutscher Markt im Rekordhoch (Symbolbild: Rami al Zayat auf Unsplash.com)

Ob Spiele, Lernprogramme oder Büroanwendungen – für Handy-Apps geben Smartphone-Nutzer in Deutschland nach Angaben der Branche in diesem Jahr so viel Geld aus wie noch nie. Der Digitalverband Bitkom geht von 2,9 Mrd. Euro Umsatz mit Smartphone-Programmen aus. Innerhalb von zwei Jahren habe sich der Umsatz nahezu verdoppelt, teilte der Verband. Im vergangenen Jahr seien 2,3 Mrd. Euro umgesetzt worden, 2019 rund 1,6 Mrd. Euro.

Vaudoise beteiligt sich an finnischer Mobilitäts-App "Whim"

Investiert in Whim: Vaudoise (Logo: Vaudoise)

Die Westschweizer Versicherungsgesellschaft Vaudoise mit Zentrale in Lausanne hat eine Beteiligung am finnischen Unternehmen MaaS Global erworben. Das skandinavische Startup bietet mit der App "Whim" eine Mobility-as-a-Service-Lösung an, die unter anderem den umweltfreundlichsten Weg von A nach B aufzeigen soll. Wie hoch das Investment von Vaudoise ist, wurde nicht bekannt gegeben.

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