Corona-Krise beschert Amazon massiven Umsatzzuwachs

Profitiert von der Coronakrise: Amazon (Bild: Amazon)

Die Corona-Krise beflügelt die Geschäfte des US-amerikanischen Online-Versandhandelsriesen Amazon massiv. Der Umsatz kletterte laut Mitteilung des Konzerns mit Sitz in Seattle im ersten Quartal des neuen Fiskaljahres um 26 Prozent auf 75,5 Milliarden Dollar (73,26 Milliarden Franken). Unter dem Strich blieb allerdings im Vergleich zur selben Vorjahresperiode weniger hängen.

Facebooks Ausblick wegen Corona-Krise von "beispielloser Ungewissheit"

Facebook ortet ungewissen Ausblick (Bild: Lars Nissen auf Pixabay)

Facebook fürchtet trotz gestiegener Nutzerzahlen in der Corona-Krise deutliche Geschäftseinbrüche in den kommenden Monaten. Das Anzeigengeschäft sei bereits in den letzten drei Märzwochen stark nach unten gegangen, erklärte der US-Internetgigant bei der Veröffentlichung seiner Bilanz für das erste Quartal. Der Ausblick auf das künftige Geschäft sei wegen der Pandemie von "beispielloser Ungewissheit" geprägt, teilte Facebook mit.

Microsoft grosser Nutzniesser von Home-Office-Trend

Microsoft profitiert von Home-Office-Trend (Foto: Karlheinz Pichler)

Wie Amazon, Zoom, Google und Co. zählt auch der US-Softwareriese Microsoft zu den grossen Nutzniessern des Corona-bedingten Trends zum Home Office. Aufgrund der florierenden Nachfrage nach entsprechender Software sowie Cloud-Lösungen legte der Umsatz des Konzerns aus Redmon in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 15 Prozent auf 35 Milliarden Dollar zu. Der Gewinn kletterte um 22 Prozent auf satte 10,8 Milliarden Dollar.

Google und Apple veröffentlichen Schnittstellen für Coronavirus-Apps

Symbolbild: Kilian on Unsplash.com

Google und Apple stellen eine erste Vorabversion ihrer Schnittstellen für die Coronavirus-Apps bereit. Zugang dazu bekämen ausgewählte Entwickler, die mit Gesundheitsbehörden zusammenarbeiten, teilten die US-Konzerne mit. Die Coronavirus-Apps sollen helfen, Ansteckungen nachzuverfolgen, wenn die Ausgehbeschränkungen gelockert werden. Sie sollen erfassen, welche Smartphones einander nahegekommen sind – und Nutzer und Nutzerinnen warnen, wenn sich später herausstellt, dass sie sich neben infizierten Personen aufgehalten haben.

Mobilitätslösungen des AIT im Kampf gegen Covid-19

Mobilitätsforscher des AIT (Austrian Institute of Technology) entwickeln Lösungen, die helfen sollen, die mobile Betreuung von Menschen in Quarantäne oder die Kontrolle der Anti-Corona-Maßnahmen zu optimieren. Die Methoden ermöglichen es auch, die Kontaktzeit zwischen Personen im öffentlichen Raum oder in Verkehrseinrichtungen und Geschäften zu verringern.

Temenos rüstet Banken-Software funktional auf

Temenos bringt neue Banken-Angebote (Logobild: Temenos)

Die auf Banken-Software fokussierte Temenos mit Zentrale in Genf bietet Anwendern aus der Finanz-IT in Zeiten von Corona zusätzliche Software-Erweiterungen an. Die funktionalen Neuerungen sind als Software-as-a-Service (SaaS) ab sofort weltweit verfügbar und sollen beispielsweise die Kreditvergabe an KMUs erleichtern.

TÜV Austria Akademie erweitert Online-Kursangebot zur Weiterbildung

60 ursprünglich geplante Präsenzformate stehen mittlerweile als Online-Angebote der TÜV Austria Akademie zu Verfügung (Bild Shutterstock, Foxy Burrow)

Lebenslanges Lernen und stetige berufliche Weiterqualifizierung stehen im Mittelpunkt der Tätigkeiten der TÜV Austria Akademie, was nur kurzfristig durch die Corona-Pandemie ausgebremst wurde, denn 60 ursprünglich geplante Präsenzformate stehen mittlerweile als Online-Angebote zu Verfügung. Die Webinare dienen nicht nur der Vermittlung von Wissen und Qualifikationen um nach der Krise durchstarten zu können, sie sind laut TÜV auch eine ideale Netzwerkplattform zum Austausch mit Top-Referenten und Branchenkollegen.

Amazon lässt französische Logistikzentren wegen Coronakrise geschlossen

Symbolbild: Pixabay/ aixklusiv

Der Online-Versandhändler Amazon will wegen eines Gerichtsstreits um Corona-Schutzmassnahmen seine Logistikzentren in Frankreich bis 5. Mai geschlossen lassen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten bis dahin bei vollem Gehalt zu Hause bleiben, teilte das Unternehmen mit. Ein Berufungsgericht hatte am vergangenen Freitag entschieden, dass Amazon weiterhin nur Bestellungen von bestimmten Artikeln entgegennehmen darf. Diese Auflage gelte solange, bis der Konzern seine Schutzmassnahmen verbessert habe.

Also beendet für ihre Büros den Shutdown

Die Also sperrt ihre Büros wieder auf (Bild: Also)

Die ICT-Grosshändlerein Also mit Holding-Sitz im innerschweizerischen Emmen hat damit begonnen, den Betrieb an den internationalen Standorten wieder hochzufahren. Ein Experten-Team habe in enger Abstimmung mit operativen Mitarbeitern und einem Virologen die Rahmenbedingungen dafür erarbeitet, teilt das Unternehmen dazu mit. In einem Stufenprogramm werde die Büro-Präsenz schrittweise erhöht. Also Schweiz soll dabei als Blaupause für die "neue Normalität" dienen.

Deutsche Industrie und Netzwerke setzen auf 3D-Drucker

3D-Ventile: Die deutsche Industrie setzt auf 3D-Druck und produziert Ersatzteile für medizinische Geräte (Symbolbild: Isinnova)

Die Nachfrage nach im 3D-Drucker hergestellten Produkten für die Corona-Krise scheint so hoch zu sein, dass selbst Industriekonzerne mitmachen: Spanische Mitarbeiter des Zulieferkonzerns Continental etwa haben nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie 3D-Drucker mit ins Homeoffice genommen und stellen dort seither Visiere her. Auch Siemens hat sein 3D-Druck-Netzwerk geöffnet, um in der Corona-Krise die schnelle Herstellung von Ersatzteilen für Medizinprodukte zu ermöglichen. 120 Drucker stehen zur Verfügung, teilte der Konzern vor wenigen Wochen mit.

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