Spotify mit hohen Verlusten und Nutzer-Zuwächsen

Bild: Pixabay

Die Nummer Eins unter den Musikstreaming-Anbietern Spotify fuhr im zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres einen Verlust in Höhe von 125 Millionen Euro ein. Zum Vergleich: In derselben Periode des Vorjahres stand noch ein Plus von 131 Millionen Euro in den Büchern. Ein Faktor seien die um 40 Prozent gestiegenen Marketing-Kosten von 391 Millionen Euro gewesen, rechtfertigt sich der Konzern mit Zentrale im schwedischen Stockholm. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich hingegen um 23 Prozent auf 2,86 Milliarden Euro.

Spotify strebt bis 2030 Verzehnfachung des Umsatzes an

Spotify hat grosses vor (Bild: Pixabay)

Der Streamingdienst Spotify mit Zentrale in Stockholm hat ehrgeizige Wachstumspläne verkündet: Bis 2030 will die Audioplattform auf eine Milliarde Nutzerinnen und Nutzer kommen, wie Unternehmenschef Daniel Ek sagte. Ausserdem soll nahezu eine Verzehnfachung des Umsatzes auf jährlich 100 Milliarden Dollar erreicht werden – unter anderem durch eine Ausweitung des Angebots an Podcasts und Hörbüchern.

Streaming-Riese Spotify möchte seine Nutzerzahl mehr als verdoppeln

Spotify-Sitz in Stockholm (Bild: Erik Stattin/CC BY-SA 3.0)

Spotify möchte seine Nutzerzahl mehr als verdoppeln und sieht sich dabei auf gutem Kurs. Für eine Audio-Streamingplattform sehe sie weiterhin grosse Wachstumsmöglichkeiten, sagte die internationale Chefstrategin für Content und Werbung bei Spotify, Dawn Ostroff, bei einem Interview in Berlin. Zurzeit hätte der Streamer über 422 Millionen monatlich aktive Nutzer.

Apples Musik-App wirft Spotify aus dem iPhone-Dock

Sorgt bei Anwendern für Verärgerung: Apple Music (Logobild: Apple)

Ein seltsamer Fehler sorgt derzeit auf Apple-Geräten für Verwunderung: Diverse Nutzerinnen und Nutzer berichten, dass Apples Musik-App nach dem Download aus dem App Store sich ungefragt in das Dock auf dem Homescreen schmuggelt. Für besondere Verärgerung sorgt dabei, dass die Konkurrenz-App Spotify einfach aus der Leiste fliegt und von Apple Musik de facto überschrieben wird.

Spotify weiter auf Wachtumskurs

Spotify-Sitz in Stockholm (Bild: Erik Stattin/CC BY-SA 3.0)

Die schwedische Musikstreaming-Anbieterin Spotify konnte im vergangenen Quartal trotz der Kontroverse um den Podcast-Star Joe Rogan weiter zulegen. Konkret schloss der Branchenprimus aus Stockholm das letzte Vierteljahr mit 182 Millionen Abo-Kunden ab und damit mit um zwei Millionen mehr als Ende 2021. Spotify verdaute damit auch den schlagartigen Verlust von 1,5 Millionen Kunden in Russland, wo der Dienst angesichts der internationalen Sanktionen wegen des Krieges in der Ukraine den Betrieb einstellte.

Im Konflikt mit Spotify winkt Apple eine weitere EU-Kartellklage

Apple droht eine weitere EU-Kartellklage (Bildquelle: Marlith/CC BY-SA 3.0)

Im Konflikt mit dem schwedischen Musikstreaming-Konzern Spotify droht Apple in den kommenden Wochen offenbar eine weitere EU-Kartellklage. Diese könnte einer Untersuchung folgen, die durch eine Beschwerde von Spotify ausgelöst wurde, wie die Nachrichtenagentur Reuters über einen Insider erfahren haben will.

Spotify stellt auch Gratisdienste in Russland ein

Spotify stellt auch Gratis-Version in Russland ein (Bild: Pixabay/Photo Mix Company)

Die Nummer Eins im Musikstreaming-Markt, Spotify, stellt nach der Bezahlversion auch die kostenlosen Dienste in Russland ein. Grund seien die neuen Gesetze, mit denen die Verbreitung angeblicher Falschinformationen über russische Streitkräfte für strafbar erklärt wurde, so ein Sprecher gegenüber dem Nachrichtendienst Bloomberg. Das bedeute ein Risiko nicht nur für Spotify-Mitarbeiter, sondern "möglicherweise sogar unsere Hörer", hiess es.

Musikstreamer Spotify von Grossstörung betroffen

Bild: Pixabay/Photo Mix Company

Der schwedische Audio-Streamingdienst Spotify mit Zentrale in Stockholm war am Dienstag von einer Grossstörung betroffen. "Irgendetwas stimmt nicht, und wir untersuchen es. Danke für Eure Berichte!", liess das Unternehmen aus dem Land der Elche auf Twitter verlauten. Auf dem Portal "Allestoerungen.de" meldeten mehr als 100'000 Nutzer Probleme mit dem Streamingdienst.

Auch CSN kehren Spotify den Rücken

Spotify: Auch Crosby, Stills und Nash kehren dem Streamingdienst den Rücken (Bild: Pixabay)

Nach ihrem ehemaligen Bandmitglied Neil Young verlassen auch die Musiker David Crosby, Graham Nash und Stephen Stills (CSN) den Streaminganbieter Spotify in der Kontroverse um Corona-Informationen. Die Weggefährten Youngs, die auch zu dritt und in weiteren Formationen Musik veröffentlichten, betonten dabei, dass sie nicht weiter auf Spotify sein wollten, bis echte Massnahmen seitens des schwedischen Unternehmens ergriffen würden.

Seiten

Spotify abonnieren