Uber kündigt weiteren drastischen Stellenabbau an

Uber will weitere 3000 Stellen streichen (Logo: Uber)

Der US-amerikanische Online-Fahrdienstvermittler Uber kündigt in der Coronavirus-Krise bereits zum zweiten Mal binnen weniger Wochen den Abbau von Tausenden Arbeitsplätzen an. Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) und der US-Sender CNBC mit Verweis auf eine E-Mail des Uber-Chefs Dara Khosrowshahi berichten, sollen nun zusätzliche 3.000 Jobs gestrichen werden.

Zoom will in den USA bis zu 500 neue Software-Entwickler einstellen

Corona-Profiteur Zoom expandiert (Bild: Allie Smith auf Unsplash.com)

Der Videokonferenz-Dienst Zoom, der wie etwa Amazon oder Streaming-Anbieter zu den grossen Profiteuren der Corona-Krise zählt und der für die Konzentration seiner Entwicklungsaktivitäten in China kritisiert wurde, will zwei neue Entwicklungsstandorte in den USA errichten. So sollen in Pittsburgh und Phoenix in den kommenden Jahren bis zu 500 neue Softwareentwickler eingestellt werden, teilt das Unternehmen mit.

Covid-Tracing-App: IG eHealth kritisiert Vorgehen von Parlament und Bundesrat

Symbolbild: Pixabay/ Piro 4D

Die IG eHealth, die sich selbst als einzigen Fachverband mit Expertise in den Bereichen Gesundheitspolitik, Organisation, ICT, Semantik und Technik definiert, kritisiert das schweizerische Parlament in einem offenen Brief, da es die Motionen der staatspolitischen Kommissionen "Gesetzliche Grundlagen zur Einführung der Corona-Warn-App (Corona-Proximity- Tracing-App)" angenommen habe. In der Sommersession sei nun in beiden Räten die "Botschaft zu einer dringlichen Änderung des Epidemiengesetzes angesichts der Covid-19-Krise (Proximity-Tracing- System)" traktandiert.

Wie Österreich die Wochen des Lockdowns daheim online verbracht hat

Der Mobilfunkanbieter Drei hat sich angeschaut, wie die Österreicher die Wochen der Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Pandemie online verbracht haben. Wenig überraschend: Neben Lernen und Arbeiten waren das hauptsächlich Videotelefonieren, Computerspielen und Filme zu streamen. Außerdem ist die Sprachtelefonie am Höhepunkt der Krise um zwei Drittel gestiegen.

RTR warnt vor neuen Betrugsmaschen

Die Die Rundfunk und Telekom Regulierungs-Gesellschaft (RTR) warnt vor neuen Betrugsmaschen bei Anrufen und im Internet. Kriminelle sind sehr aktiv und kreativ, die Umstände verminderter Aufmerksamkeit oder die Unerfahrenheit vieler Menschen neu im Home-Office auszunutzen. Die RTR rät dringend, persönliche Daten an unbekannte Personen im Zweifel nicht weiterzugeben.

Coronavirus: Bundesrat verabschiedet Verordnung für Proximity-Tracing-App

Bild: Pixabay/ Piro 4D

In den nächsten Wochen wird die Schweizer Proximity-Tracing App getestet, welche die Eindämmung des Coronavirus unterstützen soll. Konkret ist die "Verordnung über den Pilotversuch mit dem 'Swiss Proximity-Tracing-System' zur Benachrichtigung von Personen, die potenziell dem Coronavirus (Covid-19) ausgesetzt waren", gemäss Mitteilung bis zum 30. Juni 2020 befristet. Sie stütze sich auf das Datenschutzgesetz und regle die Organisation, den Betrieb, die bearbeiteten Daten sowie die Nutzung der Proximity-Tracing-App für die Dauer der Pilotphase, lässt der Bundesrat wissen.

Facebook markierte im April 50 Millionen Corona-Posts mit Warnhinweisen

Facebook versieht Corona-Fake-Posts mit Warnhinweisen (Bild: Adobe Stock)

Im Netz werden ständig Falschmeldungen zum Coronavirus verbreitet. Um dem entgegenzuwirken hat Facebook allein im April 50 Millionen Beiträge mit Warnhinweisen versehen. Die Massnahme zeige Erfolg, heisst es seitens des weltgrössen Social-Media-Netzwerks. In 95 Prozent der Fälle klickten die Nutzer den Link demnach nicht an, wenn sie die Warnung sähen.

Twitter markiert CoV-Falschinformationen

Logo: Twitter

Der US-amerikanische Mikro-Blogging-Dienst Twitter hat damit begonnen, in seinem Netzwerk verbreitete Falschinformationen und Verschwörungstheorien zum Coronavirus mit Warnhinweisen zu markieren. "Irreführende" und "umstrittene" Botschaften zur Pandemie würden gekennzeichnet, lassen die Twitter-Manager Yoel Roth und Nick Pickles in einem Tweet verlauten.

VÖSI: Corona-Krise trifft auch die IT-Branche

Laut VÖSI (Verband Österreichischer Software Industrie) ist auch die heimische IT-Industrie von der Corona-Pandemie betroffen. Viele Unternehmen verzeichnen signifikante Umsatz-Einbußen und zahlreiche Mitarbeiter mussten in Kurzarbeit geschickt werden. "Geht es der Wirtschaft und den Unternehmen nicht gut, so spürt das natürlich auch die heimische ICT und Software-Branche", sagt VÖSI-Präsident Peter Lieber.

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