Kinderspital Zürich startet KI-Pilotprojekt mit Cisco, Netcloud, Zühlke und 44ai

Das Kinderspital Zürich (Bild: Kispi)

Das Universitäts-Kinderspital Zürich plant zusammen mit Cisco, Netcloud, Zühlke und dem KI-Startup 44ai den Aufbau einer skalierbaren digitalen KI-Plattform (Künstliche Intelligenz) mit dem Ziel, konkrete KI-Anwendungen "zur Verbesserung der Patientenversorgung und Effizienz in Schweizer Spitälern zu identifizieren, zu bewerten und priorisiert umzusetzen", wie es in einer Aussendung dazu heisst.

Hinsichtlich KI-Readiness harzt es bei Schweizer Unternehmen

Symbolbild: Adobe/Stock

Was KI (Künstliche Intelligenz) anbelangt, so kommen Schweizer Unternehmen gemäss dem "Cisco AI Readiness Index 2025" offenbar nicht wirklich vom Fleck. In den letzten zwölf Monaten hat sich die "KI-Readiness" von Schweizer Unternehmen demnach nur leicht erhöht. Während 2023 7 Prozent und 2024 8 Prozent zur Spitzengruppe, der am besten auf KI vorbereiteten Unternehmen gehörten ("Vorreiter"), sind es in diesem Jahr 9 Prozent.

KI-optimiertes IaaS nächster Wachstumstreiber für KI-Infrastrukturen

Grafik: Gartner

KI-optimierte Infrastructure as a Service (IaaS) entwickelt sich laut Marktanalyst Gartner zum nächsten disruptiven Wachstumsmotor im Bereich der KI-Infrastruktur. Die Ausgaben der Endnutzer sollen bis Ende 2025 um rund 146 Prozent steigen. Der Markt für KI-optimiertes IaaS umfasst Gartner zufolge Investitionen in Hochleistungsrechner (High Performance Computing, HPC) – darunter Grafikprozessoren (GPUs), anwendungsspezifische integrierte Schaltkreise (ASICs) und andere KI-Beschleuniger –, die speziell für gross angelegte KI-Verarbeitungsprozesse konzipiert sind.

Oracle lanciert zentrale KI-Datenplattform und Marktplatz für KI-Agenten

Auch Oracle segelt immer stärker Richtung KI (Symbolbildquelle: Oracle)

Im Rahmen ihrer Tech-Hausmesse Oracle AI World hat die im texanischen Austin domizilierte SAP-Rivalin Oracle in Las Vegas mit der neuen AI Data Platform und einem AI Agent Marketplace für Fusion Cloud Applications Innovationen vorgestellt, mit denen der Konzern die Nutzung von KI im Unternehmensumfeld vereinfachen und standardisieren will.

Caffeine: Web-Anwendungen, Apps und digitale Dienste mit Alltagssprache erstellen

DFinity-Gründer Dominic Williams (Bildquelle: DFinity)

Das DFinity-Foundation Spin-out Caffeine Labs hat mit der KI-Plattform Caffeine ein Tool lanciert, mit dem sich Web-Anwendungen, Apps und digitale Dienste laut Mitteilung mit Alltagssprache erstellen lassen sollen. In nur wenigen Minuten entstehe aus einer Idee eine fertige Anwendung, heisst es. Einfach in der eigenen Sprache beschreiben, was gebraucht wird – zum Beispiel eine individuelle App oder Website für ein kleines Unternehmen – und Caffeine erstelle sie. Danach lasse sich das Ergebnis per weiterem Chat mit der KI Schritt für Schritt verfeinern.

Oracle zielt mit AI Database 26ai auf agentenspezifische Anwendungsfälle

Bild: zVg

Oracle stellte im Rahmen seiner Hausmesse "Oracle AI World" mit AI Database 26ai ein neues Datenbankrelease mit tief integrierten KI-Funktionen im Kern des Datenmanagements vor. Durch KI-gestützte Vektorsuche, agentenbasierte Workflows und Unterstützung offener Standards wie Apache Iceberg soll die neue Version Unternehmen "bahnbrechende Erkenntnisse, Innovation und Produktivitätssteigerungen" sowohl in Multi-Cloud- als auch On-Premises-Umgebungen ermöglichen.

Schweizer Organisation als "Antenne" zu europäischen KI-Fabriken

Symbolbild: Fotolia/Birgit Korber

Eine Schweizer Organisation soll künftig als "Antenne" eng mit europäischen KI-Fabriken zusammenarbeiten. Konkret wählte die EU-Kommission "Hearts" (Helvetic AI Resources, Technologies and Services) aus, die besonders stark in Bereichen wie der Wettervorhersage sei und mit KI-Fabriken in Finnland, Spanien, Schweden und Italien zusammenarbeiten werde.

KI-Modus in der Google-Suche jetzt auch in der DACH-Region verfügbar

Logobildquelle: Google

Ab heute ist der KI-Modus in der Google-Suche in 36 neuen Sprachen und fast 50 weiteren Ländern verfügbar, unter anderem auch in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz). Sie erscheint als zusätzliche Registerkarte in der Google-Suche sowie in der Google-App für Android und iOS.

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