EU lanciert Verordnung für KI bei Hochrisikoanwendungen

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Im EU-Parlament und im Ministerrat wird aus einem Kommissionsentwurf gerade die Verordnung zu künstlicher Intelligenz (KI) erstellt. Kommission wie EU-Parlament stufen den Einsatz von KI in den Bereichen Gesundheit und Strafverfolgung gleichermassen als Hochrisikoanwendungen ein, für die besonders strikte Auflagen gelten sollen.

Echtzeit-KI für Transaktionsverarbeitung im grossen Massstab

Das neue IBM z16 System (Bild: zVg)

IBM hat mit dem z16 einen neuen Mainframe mit integriertem On-Chip-KI-Beschleuniger für latenzoptimierte Inferenz vorgestellt. Anwenderunternehmen soll damit die Analyse von Echtzeit-Transaktionen in grossem Umfang ermöglicht werden, beispielsweise für geschäftskritische Workloads wie Kreditkarten-, Gesundheits- und Finanztransaktionen. Der IBM z16 sei auch speziell zum Schutz vor zukünftigen Bedrohungen entwickelt worden, die dazu genutzt werden könnten, die heutigen Verschlüsselungstechnologien zu knacken, so Big Blue in einer Aussendung dazu.

Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz Parkinson-Medikamente richtig dosieren

Sensoren und eine modifizierte Smart Watch helfen, Medikamente zu dosieren (© HSLU, Judith Wirth)

Für Menschen, die an Parkinson erkrankt sind, ist die richtige Einstellung der Medikamente entscheidend. Zu wenig hilft nicht, zu viel ist kontraproduktiv. Das iHomelab der Hochschule Luzern und das Artorg Center for Biomedical Engineering Research der Universität Bern haben ein Sensorsystem und eine modifizierte Smart Watch entwickelt, die helfen, die richtige Dosierung zu finden.

“Ithaca“ gibt Einblicke in die Antike

KI-Software Ithaca restauriert antike Texte (Bild:Nature)

Eine neues Programm, das in Kooperation mit mehreren Universitäten und Firmen wie Google entwickelt wurde, soll die Analyse antiker Inschriften vereinfachen. Der Name, "Ithaca", beruht auf der Rückkehr des legendären Helden Odysseus auf seine mythische Heimatinsel Ithaka. Die Berechnungen von "Ithaca" basieren auf Informationen aus einer Datenbank des Packard Humanities Institute in Kalifornien, in der über 178.000 antike Inschriften enthalten sind.

Brückeninspektion 2.0 dank Drohne und KI

Brücke: Inspektionen werden dank neuem System einfacher und besser (Foto: 춘성 강, pixabay.com)

Das aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) hervorgegangene Startup Swissinspect hat ein neuartiges Brückeninspektionssystem entwickelt, das Drohnentechnologie, Künstliche Intelligenz (KI) und Computer Vision kombiniert. Die Basis dafür bilden das Earthquake Engineering and Structural Dynamics Laboratory sowie das Swiss Data Science Center zur bildbasierten Inspektion und Überwachung von Strukturelementen.

KI hält in der Spiele- und Unterhaltungswelt Einzug

Bild: Sony

Sony AI hat gemeinsam mit Polyphony Digital Inc. (PDI) und Sony Interactive Entertainment (SIE) mit "Gran Turismo Sophy" (GT Sophy) ein auf künstlicher Intelligenz (KI) basiertes Programm vorgestellt, das in der Playstation-Rennsimulation Gran Turismo (GT) Sport selbst die weltbesten menschlichen Fahrer übertreffen soll. GT Sophy soll gemäss Sony Spielern auf der ganzen Welt neue KI-gestützte Gaming-Erlebnisse gewährleisten.

KI: Netzhaut-Scan verrät Herzinfarkt-Risiko

Grafische Darstellung der Adern in der Netzhaut: KI sagt Herzinfarkte vorher (Grafik: leeds.ac.uk)

Veränderungen an den feinen Äderchen in der Netzhaut des Auges sind Indizien für drohende Gefässerkrankungen wie Herzinfarkte. Forscher der University of Leeds haben eine auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Software für die Auswertung der Bilder von der Netzhaut entwickelt, die diese Risiken nach einem Lernprogramm zuverlässig voraussagt. Ein tiefer Blick ins Auge verrät gewissermassen, ob innerhalb eines Jahres ein Herzinfarkt droht.

Neue KI-Prothese lernt vom gesunden Knie

Knieprothese beim Training: Neue Algorithmen denken beim Gehen mit (Foto: asu.edu)

Forscher der Arizona State University (ASU) und der North Carolina State University haben ein Verfahren zum Training smarter Knieprothesen entwickelt, damit sich diese individuell und von selbst an die Erfordernisse ihres Trägers anpassen. "Lehrmeister" ist das gesunde Knie des Prothesenträgers.

Vorausschauende Software beschleunigt das Training von neuronalen Netzen

Neuronale Netze erfüllen viele Aufgaben besser als herkömmliche Algorithmen und manches können nur sie allein. Allerdings kostet deren Training enorm viel Rechenzeit und Geld. Dank ETH-Forschenden kann dieses Training beschleunigt werden, was für allem für künftige Nutzer des Supercomputers "Alps" am CSCS eine gute Nachricht sein dürfte.

KI rückt immer stärker ins Rampenlicht

Symbolbild: Pixabay

Das neue Jahr wird nach Ansicht des Software-Hauses Pegasus das Jahr des Durchbruchs für die operative Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI). Dafür würden eine Reihe technischer Entwicklungen und regulativer Initiativen sprechen. Das Unternehmen hebt fünf prägende KI-Trends für die kommenden Monate und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Organisationen und Gesellschaft hervor.

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