Deutschland: Robert Koch-Institut lanciert neues Zentrum für KI

Symbolbild: UTSA.edu

Das Robert Koch-Institut (RKI) bekommt einen Standort in Brandenburg. Seit Januar werde in Wildau ein Zentrum für Künstliche Intelligenz in der Forschung über öffentliche Gesundheit gebaut, teilte das RKI mit. Bereits in den nächsten Monaten soll es demnach bezugsfertig sein. Rund 100 Stellen seien geplant, hiess es, ein Leiter werde derzeit gesucht.

Wisekey baut Arago-KI in eigene Markenschutzlösung ein

Bild: Wisekey

Die in Genf domizilierte Cybersecurity-Spezialistin Wisekey will die KI-Technologie (Künstliche Intelligenz) der anfangs Monat übernommenen Arago in ihre Lösung für den Markenschutz einbauen. Durch die Kombination von KI mit digitalen Identitäten von Gütern und Luxusprodukten könnten diese in Echtzeit verfolgt und geschützt werden, teilt Wisekey mit.

Spotify-Patent: KI erkennt Gefühlslage an Stimme

Kopfhörer: Spotify-KI erkennt Gefühlslage (Foto: pixabay.com, rinfoto0)

Der Musik-Streaming-Dienst Spotify hat ein Patent zur Erstellung einer Künstlichen Intelligenz (KI) angemeldet, die die Gefühlslage von Anwendern anhand ihrer Stimme erkennen und ihnen dementsprechend Musik empfehlen soll. Auch das Alter, das Geschlecht und den Akzent von Nutzern soll das System feststellen und so schriftliche Angaben ersetzen.

Digitale Klone: Microsoft patentiert Chat mit dem Jenseits

KI: Microsoft patentiert digitale Klone (Foto: pixabay.com, geralt)

US-amerikanische Tech-Riese Microsoft hat ein Patent zur Erstellung eines Chatbots angemeldet, das unter anderem auf verstorbenen Menschen basiert. Anhand von persönlichen Informationen, Sprachaufnahmen und Sprachmustern auf Social Media sollen digitale Klone der Verschiedenen entstehen, mit denen ihre Angehörigen sprechen können.

KI-System erkennt Tonalität klassischer Musik

Klassische Musik: meist in Dur- oder Moll-Tonart (Foto: pixabay.com/Pexels)

Forscher des École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) haben eine Technologie entwickelt, die mithilfe von Maschinenlernen allein klassische Musik "anhören" kann und richtig bestimmten Tonalitäten - zum Beispiel Dur oder Moll - zuordnet. Um ihrem smarten System das dafür nötige musikalische Gespür einzuhauchen, haben sie es zunächst über 13.000 Werke aus dem 15. bis 19. Jahrhundert analysieren lassen. Damit wollen sie aufzeigen, wie sich klassische Musik im Laufe der Epochen verändert hat.

Startups: ETH-Spin-off erhält 2,8 Mio. US-Dollar für vertrauenswürdige KI

Symbolbild: UTSA.edu

Rund ein halbes Jahr nach seiner Gründung erhält das ETH-​Spin-off Latticeflow 2,8 Millionen US-​Dollar von zwei Risikokapitalgebern. Damit wolle man die ambitionierte Vision vorantreiben, KI verlässlich und vertrauenswürdig zu machen, schreibt das Spin-​off in einer Aussendung dazu. Eine Lösung dieser strategischen Herausforderung ermögliche den sicheren Einsatz von KI Technologie.

KI auf Smartphones mit neuen Hybridchips

Mikrochip mit Ein- und Ausgängen (Symbolbild: CC0 Public Domain)

Forscher der Stanford University um Elektrotechniker H.-S. Philip Wong haben ein neues System für Smartphones entwickelt, mit dem sich KI-Aufgaben schneller und mit weniger Energie ausgeführen lassen. Es besteht aus acht Hybridchips, die in sich einen Prozessor und einen Datenspeicher vereinen.

ETH Forscher berechnen Turbulenzen mit Künstlicher Intelligenz

Wirbelstrukturen am Beginn des Übergangs zur Turbulenz durch Taylor-​Green-Wirbel. (Grafik: CSE/lab ETH Zürich)

Erstmals ist es Forschern der ETH Zürich gelungen, die Modellierung von Turbulenzen zu automatisieren. Ihr Projekt verbindet Reinforcement Learning-​Algorithmen mit turbulenten Strömungssimulationen auf dem CSCS-​Supercomputer "Piz Daint".

Rückblick 2020: Mit KI gegen die Pandemie

Künstliche Intelligenz: hilfreich auch in Covid-Fragen (pixabay.com)

Biometrie, Künstliche Intelligenz (KI), Drohnen und 3D-Druck: Die Covid-19-Pandemie hat 2020 auch die Hightech-Welt auf vielfältige Art erfasst. Denn wie Forscher und Unternehmen gezeigt haben, können clevere Lösungen auf Basis dieser und anderer Technologien helfen, die aktuelle Krise zu bewältigen. Leider hat die Seuche aber auch unterstrichen, wie unsicher gerade Kommunikations-Tools oft sind. Trotz Lockdown-Stillstand hat sich gerade die Mobilität weiter in Richtung elektrischer und autonomer Fahrzeuge bewegt.

KI spielt mit Kernreaktor eine Runde Schach

Typische Anordnung von Brenn- und Steuerelementen (Grafik: Majdi Radaideh, MIT)

Selbstlernende Computer können dank Künstlicher Intelligenz (KI) Schach oder das japanische Spiel "Go" so gut wie die Weltmeister in beiden Disziplinen bestreiten. Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und des US-Versorgers Exelon setzen dieses Prinzip ein, um die Brennstäbe und -elemente sowie die Steuerstäbe im Kern eines Reaktors optimal zu positionieren. Das verbessert die Ausnutzung des nuklearen Brennstoffs. Die Betriebskosten eines typischen Kernkraftwerks sinken dadurch um drei Millionen Dollar pro Jahr, heisst es.

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