HPE rüstet Juniper-Plattform Mist mit agentischer KI auf

Logobild: HPE

HPE hat Juniper Networking gerade erst übernommen und schon rüstet der IT-Konzern mit Sitz in Palo Alto deren KI-native Mist-Plattform auf, um mit autonomeren, intelligenteren und aktiveren Netzwerkoperationen agentenbasierte AIOps bereitzustellen. Zu den Verbesserungen gehören laut den HPE-Angaben agentisches KI-gestütztes Troubleshooting, erweiterte Transparenz und Kontrolle selbststeuernder Aktionen, ein generalisiertes Large Experience Model (LEM) sowie AIOps-Funktionen für Rechenzentren.

KI macht das Innere von Vulkanen sichtbar

Vulcano: Jetzt gibt es ein Modell des Inneren (Foto: Douglas Stumpp, unige.ch)

Ein grosser Schritt Richtung Vorhersage von Vulkanausbrüchen ist Forschern der Universität Genf (UNIGE) in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) gelungen. Sie haben ein 3D-Modell des Inneren des Vulkans Vulcano auf der gleichnamigen Insel vor der Nordküste Siziliens erstellt - unter Zuhilfenahme seismischer Daten, die zuvor gesammelt worden waren und mittels Künstlicher Intelligenz (KI) ausgewertet wurden.

KI braucht keine grösseren Budgets, sondern die passende Infrastruktur



Symbolbild: Pixabay/Geralt

Für die meisten betrieblichen Organisationen ist es weder praktikabel noch notwendig, dem KI-Wettrüsten von Google, Microsoft, Meta und Amazon zu folgen, denn grundsätzlich nutzen Unternehmen Künstliche Intelligenz komplett anders.

Gehäusevibrationen verraten Handy-Gespräche

Handy-Telefonat: Dialog lässt sich gezielt abhören (Foto: Ruediger Strohmeyer, pixabay.com)

Forscher der Pennsylvania State University hören Handy-Gespräche über ein radargestütztes Gerät mit, das die Vibrationen, die durch die Dialoge auf dem Gehäuse des Mobilfunkgeräts entstehen, auffängt und mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) dechiffriert. Das Verfahren funktioniert den Experten nach bis zu einer Entfernung von drei Metern. Bisher lassen sich 60 Prozent der gesprochenen Wörter korrekt erfassen, heisst es.

Deepseek präsentiert mit Version 3.1 ein neues Hybrid-KI-Modell

Logobild:Shutterstock

Das chinesiche Startup Deepseek führt mit der Version 3.1 erstmals ein KI-Modell mit zwei Betriebsmodi ein, einem "denkenden" und einem "nicht-denkenden" Modus. Die hybride Architektur soll den Weg in das von Deepseek und anderen KI-Unternehmen ausgerufene "Agenten-Zeitalter" weisen.

Stromverbrauch einer KI-Anfrage entspricht dem von neun Sekunden Fernsehen

KI: Anfragen verschlingen Unmengen an Strom (Symbolbild:Adobestock)

Laut den Berechnungen des Internet-Giganten Google verbraucht eine Textanfrage bei seiner KI-Software Gemini durchschnittlich so viel Strom wie knapp neun Sekunden lang Fernsehen. Konkret beziffert die Alphabet-Tochter die aufzubringende Energiemenge mit 0,24 Wattstunden. Dabei würden auch rund fünf Tropfen Wasser verbraucht (0,26 Milliliter). Wobei Wasser zur Kühlung der Rechenzentren benötigt wird.

KI-basierte Methode sorgt für optimal gefüllte Lager

Früchte: Neue Lagersoftware optimiert den Einkauf (Foto: Elizabeth Ekman, pixabay.com)

Forscher der Mercatory-Universität und der Universität Neapel Federico II modellieren mit einer neuen KI-gestützten Methode die Veränderungen von Lagerbeständen - wenn weder die Kundennachfrage noch der Nachschub durch Lieferanten vorhersehbar sind und entgangene Umsätze nicht ausgeglichen werden können. Der Ansatz liefert genauere Schätzungen als gängige Faustregeln der Branche und könnte Unternehmen helfen, kostspielige Ladenhüter und Engpässe zu vermeiden.

KI-Investitionen rentieren sich schneller als gedacht

KI-Einführung rechnet sich für viele Firmen rascher als erwartet (Bild: Shawn Suttle, pixabay.com)

Ein Grossteil der CEOs und anderer Top-Manager sind angetan davon, was KI ihren Unternehmen bietet. In einer kürzlich veröffentlichten weltweiten Befragung des Beratungsunternehmens Protivity erklärten 85 Prozent von 1'000 Führungskräften, die Leistungen von KI hätten ihre Erwartungen erfüllt oder sogar übertroffen. Fast jeder Vierte äusserte, die Investition in KI-Tools habe sich schneller rentiert als erwartet.

HSLU entwickelt KI-Maschine, die hochpräzise zählt

Symbolbild: Pixabay/Justdiy Team

Ob bei Diamanten oder teuren Hanfsamen: Wer sich hier verzählt, verliert schnell viel Geld. Die Hochschule Luzern (HSLU) entwickelt deshalb eine Maschine, die mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) hochpräzise zählt – und dabei viermal schneller ist als das menschliche Auge.

Selektives KI-Training verhindert Missbrauch

Yarin Gal: Er und seine Kollegen entschärfen Generative KI (Foto: University of Oxford)

Die Gefahr von künstlicher Intelligenz lässt sich gezielt mit einem Training ohne missbräuchliche Daten bannen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der University of Oxford, von EleutherAI und des UK AI Security Institute in ihrer neuen Studie. Statt nachträglich Filter einzubauen, trainieren sie ihre KI von Anfang an mit Daten, die in der Folge nicht für andere Zwecke missbraucht werden können. Ihre Forschungsergebnisse sind kürzlich in Open-Access-Archiv Arxiv erschienen.

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