KI macht das Innere von Vulkanen sichtbar

Vulcano: Jetzt gibt es ein Modell des Inneren (Foto: Douglas Stumpp, unige.ch)

Ein grosser Schritt Richtung Vorhersage von Vulkanausbrüchen ist Forschern der Universität Genf (UNIGE) in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) gelungen. Sie haben ein 3D-Modell des Inneren des Vulkans Vulcano auf der gleichnamigen Insel vor der Nordküste Siziliens erstellt - unter Zuhilfenahme seismischer Daten, die zuvor gesammelt worden waren und mittels Künstlicher Intelligenz (KI) ausgewertet wurden.

Zwei KI-Systeme miteinander kommunizieren lassen

Neuronale Netze werden miteinander verbunden (Bild: Gerd Altmann, pixabay.com)

Ein Team um Alexandre Pouget von der Universität Genf lässt zwei Künstliche Intelligenzen (KI) miteinander gewinnbringend kommunizieren. "Soweit wir wissen, sind KI-gestützte Sprachagenten bisher nicht in der Lage, eine verbale oder schriftliche Anweisung in eine sensomotorische Handlung zu übersetzen, und noch weniger, sie einer anderen KI zu erklären, damit diese sie reproduzieren kann", so Pouget. Nun sei es gelungen, ein künstliches neuronales Modell mit dieser doppelten Fähigkeit auszustatten.

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