Bots erobern Restaurantbereich

Lokal: Auch hier hält vermehrt künstliche Intelligenz Einzug (Foto: Kapi)

Das Gastrogewerbe setzt grosse Hoffnungen auf den Einsatz von KI zur Rationalisierung des Betriebs. Das geht aus einer Umfrage des Beratungsunternehmens Deloitte unter Hunderten von Führungskräften der Branche zur KI-Nutzung und damit verbundenen Zukunftsplänen hervor. Die überwiegende Mehrheit der Befragten nannte das Potenzial der künstlichen Intelligenz zur Verbesserung des Gästeerlebnisses als grössten Vorteil der Technologie, um Aufenthalte der Besucher angenehmer, komfortabler und unvergesslicher zu gestalten. Acht von zehn wollen ihre Ausgaben für KI im nächsten Jahr erhöhen.

KI-Modelle an jedem Ort in Echtzeit betreiben

IoT- und KI-Anwendungen verändern den Status Quo der Zentralisierung der IT-Infrastruktur.  (Bild: KI-generiert)

Die Nutzung von Synergien zwischen HCI, Cloud und Edge ermöglicht es Unternehmen, dezentralisierte Infrastrukturen einzurichten, um so das volle Potenzial von KI nutzen zu können. Hyperkonvergente Infrastruktur (HCI) kann viele der Leistungs-, Logistik- und Kostenprobleme beseitigen, die die Cloud nicht lösen kann.

KI: Computer-Vision-Systeme sind manipulierbar

Tianfu Wu: Experte versteht sich darauf, KI zu überlisten (Foto: ncsu.edu)

Computer-Vision-Systeme auf der Basis von Künstlicher Intelligenz (KI) lassen sich so manipulieren, dass sie genau das sehen, was der Hacker will, oder umgekehrt, so ein Team um Tianfu Wu von der North Carolina State University. Sie können absichtlich dazu gebracht werden, Dinge, die Menschen mit Leichtigkeit erkennen, zu übersehen. So könnte beispielsweise jemand die Fähigkeit einer KI manipulieren, Verkehrszeichen, Fussgänger oder andere Autos zu erkennen, was zu verheerenden Folgen für autonome Fahrzeuge führen würde.

KI-Navi arbeitet auch ohne GPS hochpräzise

Wolkenkratzer: Navigation funktioniert künftig per KI auch hier (Foto: wal_172619, pixabay.com)

Eine auf Deep Learning basierende Software für Smartphones von Forschern des Aerospace Information Research Institute der Chinesischen Akademie der Wissenschaften erkennt die Position eines Fahrzeugs in Umgebungen, in denen kein GPS-Empfang möglich ist. Die Experten nutzen Trägheitssensoren, die in nahezu jedem Smartphone stecken - unter anderem zum Wechsel von Hoch- auf Querformat - um auch ohne GPS zu navigieren.

Trotz wachsender KI-Investitionen sinkt in Europa der KI-Reifegrad

Abbildung: Servicenow

Obwohl in Europa die Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) weiter steigen, ist der durchschnittliche KI-Reifegrad in der Region im Jahresvergleich um zehn Punkte von 44 auf 34 von 100 möglichen Punkten gesunken. Dies geht aus dem neuesten "Enterprise AI Maturity Inde" hervor, den Servicenow zusammen mit Oxford Economics veröffentlicht hat. Viele Unternehmen haben laut Index Schwierigkeiten, mit der rasanten Innovationsdynamik Schritt zu halten und stehen vor der Herausforderung, ihre ehrgeizigen KI-Ziele in skalierbare und wirkungsvolle Lösungen umzusetzen.

KI-Know-how führt zu Lohnzuwächsen

Mitarbeiterin mit KI-Wissen: Unternehmen suchen vermehrt Fachkräfte (Bild: geralt, pixabay.com)

Laut dem "AI Jobs Barometer 2025" des Wirtschaftsprüfers PwC, für das eine Milliarde Stellenanzeigen weltweit analysiert worden sind, wirkt sich Künstliche Intelligenz (KI) auf Jobs, Löhne, Anforderungsprofile und Produktivität aus. So verdienen Arbeitnehmer mit KI-Know-how, etwa im Bereich Machine Learning oder Prompt Engineering, im Schnitt bis zu 56 Prozent mehr - das ist das Doppelte im Vergleich zum Vorjahr.

Künstliche Intelligenz im Miniaturformat für Kleinstgeräte

Mit einigen Tricks laufen KI-Modelle auch auf ressourcenschwachen Geräten. Bildquelle: Lunghammer - TU Graz

Künstliche Intelligenz gilt als rechen- und energieintensiv, was etwa eine Herausforderung für das Internet der Dinge ist, wo kleine, eingebettete Sensoren mit begrenzter Rechenleistung, wenig Speicher und kleinen Batterien auskommen müssen. Ein Forschungsteam des Comet-K1-Zentrums Pro2Future, der TU Graz und der Universität St. Gallen hat im Projekt E-Minds nun Wege gefunden, wie KI auf kleinsten Geräten lokal und effizient ausgeführt werden kann – ohne auf externe Rechenleistung angewiesen zu sein.

KI darf in USA mit Raubkopien trainiert werden

Bibliothek: Für KI-Firmen in den USA sind Bücher 'Freiwild' (Foto: Mauro Borghesi, pixabay.com)

Raubkopierer in den USA haben jetzt die Billigung von beinahe höchster Stelle erhalten. Ein US-Bundesrichter hat dem KI-Unternehmen Anthropic aus San Francisco das Training seiner KI-Modelle mit urheberrechtlich geschützten Büchern ohne Genehmigung der Autoren zugestanden. Das Training der Claude-KI-Modelle des Unternehmens mit gekauften oder raubkopierten Büchern sei gemäss der "Fair-Use"-Doktrin des US-Urheberrechtsgesetzes zulässig, so Richter William Alsup.

ChatGPT unterdrückt das kritische Denken

Aufzeichnung der Gehirnströme eines Probanden beim Aufsatzschreiben (Foto: Ulrich, pixabay.com)

Grosse Sprachmodelle wie ChatGPT gewöhnen Menschen das kritische Denken ab. Das haben Neurologen und KI-Spezialisten am MIT Media Lab in einem umfangreichen Test mit 54 Freiwilligen ermittelt. Sie wurden an EEG-Geräte angeschlossen, die die Hirnströme aufzeichnen. Anschliessend wurden sie gebeten, 20-minütige Aufsätze zum Thema Philanthropie zu schreiben. 18 sollten dabei als Hilfsmittel ChatGPT nutzen und weitere 18 die Google-Suche. Der Rest sollte sich einfach auf das eigene Gehirn verlassen.

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