Lieferdienste optimieren ihre Gewinne mit KI

Lieferdienst: bringt mal teure, mal billige Ware (Bild: Mohamed Hassan, pixabay.com)

Mithilfe von KI-basierten Preisanpassungen können Einzelhändler ihre Umsätze steigern. Das ist das Ergebnis einer Studie der gemeinnützigen Organisationen Groundwork Collaborative und Consumer Reports. Bei dieser Methode werden die Preise für ein und dieselbe Ware je nach Nachfrage festgelegt. Zu den ersten Nutzern gehört der Lebensmittellieferservice Instacart. Die durchschnittliche Differenz zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Preis für denselben Artikel betrug 13 Prozent. Einige Kunden mussten sogar 23 Prozent mehr zahlen als andere, heisst es.

KI löst Probleme, die sie gar nicht "versteht"

Florentina Voboril: KI-Forscherin löst Rätsel nun deutlich schneller (Foto: Klaus Ranger, tuwien.at)

Grosse KI-Sprachmodelle wie ChatGPT von OpenAI oder Copilot von Microsoft können dabei helfen, Logikaufgaben schneller und sogar besser zu lösen. Laut einer Studie der Technischen Universität Wien (TU Wien) können die Bots solche Probleme zwar selbst nicht nachvollziehen und entsprechende Codes selbst gar nicht ausführen. Trotzdem erkennen sie bisher unentdeckte Muster. Details sind im "Journal of Artificial Intelligene Research" erschienen.

Fairness in KI: Studie zeigt zentrale Rolle menschlicher Entscheidungen

Welche Route eine KI vorschlägt, hängt stark vom menschlichen Input bei ihrer Erstellung ab (Bildquelle primipil - Adobe Stock)

KI-gestützte Empfehlungssysteme sollen Nutzer:innen möglichst gute Vorschläge für ihre Anfragen liefern. Oft müssen diese Systeme verschiedenen Zielgruppen bedienen und zudem weitere Stakeholder berücksichtigen, die die maschinelle Antwort ebenfalls beeinflussen: Dienstleister:innen, Gemeinden oder Tourismusverbände zum Beispiel. Wie sich hier eine faire und transparente Empfehlung erreichen lässt, haben Forschende der TU Graz, der Universität Graz und des Know Centers anhand einer Radtour-App des Grazer Startups Cyclebee untersucht

Grosse Unterschiede bei KI-Nutzung zwischen Ländern und Generationen

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Die US-amerikanische Netzwerkausrüsterin Cisco hat gemeinsam mit der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) im Rahmen des "Digital Well-being Hub" die Auswirkungen von KI auf das Leben der Menschen untersucht. Neue Daten aus dem Hub zeigen, dass sich hinter den Schlagzeilen über die jugendliche Begeisterung für KI geografische und generationelle Unterschiede abzeichnen, die beeinflussen, wer von KI profitiert, wer die Risiken trägt und wie das digitale Leben das Wohlbefinden beeinflussen kann.

OpenAI präsentiert neue Modelle seines Chatbots ChatGPT

Symbolbild: Pixabay/Franz26

Im KI-Wettrennen mit Google hat OpenAI neue Modelle seines Chatbots ChatGPT lanciert. Das Unternehmen mit Sitz in San Francisco bezeichnet die neuen Versionen GPT-5.2 Pro und GPT-5.2 Thinking als seine "besten Modelle für die Bearbeitung von mathematischen oder wissenschaftlichen Aufgaben".

In der KI-begeisterten Schweiz ist Desinformation im Vormarsch

Symbolbildf: Pixabay/ Emerson23Work

In diesem Jahr nutzten in der Schweiz mehr als zwei von fünf Personen künstliche Intelligenz (KI) (43 Prozent) zur Erstellung von Inhalten wie Texten oder Bildern. Bei den 15- bis 24-Jährigen waren es sogar vier von fünf Personen. Gleichzeitig sieht sich die Bevölkerung online vermehrt mit Desinformation, Hassreden oder Betrug konfrontiert. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der jüngsten Befragung des Bundesamtes für Statistik (BFS) zur Internetnutzung in den Schweizer Haushalten.

USA: KI von Banken treibt Kreditnehmer in Ruin

Bezahlen: Geliehenes Geld belastet Verbraucher immer mehr (Foto: Ahmad Ardity, pixabay.com)

Die oft KI-gestützten Algorithmen von US-Banken, die automatisiert Kreditzusagen geben, treiben viele Amerikaner immer tiefer in die Verschuldung. Das zeigt eine neue Studie des King's College London und des Federal Reserve Board. Demnach werden auf diese Weise oft Kredite an Menschen vergeben, die bereits verschuldet sind. Auch gehe die Initiative zur Bewilligung neuer Kredite beziehungsweise zur Erhöhung der Kreditlinie meist von Banken und nicht Kunden aus.

KI-Tool entschärft antidemokratische Beiträge

Parteipolitische Differenzen: Neues Tool verschiebt Negatives (Bild: Larisa, pixabay.com)

Ein neues Tool von Forschern der Stanford University verringert parteipolitische Feindseligkeit im X-Feed, ohne dabei politische Beiträge zu entfernen. Es ordnet die Inhalte neu, die der Nutzer sieht. Antidemokratische und feindselige Beiträge werden nach unten verschoben. Identifiziert und eingestuft werden diese Beiträge von Künstlicher Intelligenz (KI).

In Deutschland befürchtet jeder Sechste, wegen KI den Arbeitsplatz zu verlieren

Symbolbild: Pixabay/Geralt

In Deutschland hegt jeder sechste Beschäftigte die Befürchtung, dass der eigene Arbeitsplatz durch Künstliche Intelligenz (KI) gefährdet ist. Dies belegt eine Sonderauswertung des Xing Arbeitsmarktreports 2025. Für den Report befragte das Marktforschungsinstitut Appinio im Auftrag des Karrierenetzwerks im Juli 2.000 Beschäftigte online.

KI-Schleimerei führt zunehmend zu Fehlern

Grosse Sprachmodelle schmeicheln Menschen oft (Illustration: Renee Zhang, northeastern.edu)

Grosse Sprachmodelle (LLM) wie ChatGPT und andere KI-Chatbots passen sich schnell der Meinung ihrer Befrager an, entschuldigen sich, schmeicheln und sind extrem zustimmungsfreudig. Dieses Verhalten ist so weitverbreitet, dass es sogar einen eigenen Begriff dafür gibt: KI-Schleimerei. Dieses Verhalten kann fatale Folgen haben. So haben Forscher der Northeastern University in Evanton im US-Bundesstaat Illinois festgestellt, dass diese Schleimerei grosse Sprachmodelle fehleranfälliger macht.

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