Intel reicht Klage gegen EU-Kommission ein und fordert mehr als eine halbe Milliarde Euro an Zinsen zurück

Verklagt die EU-Kommission: Intel (Logo: Intel)

Der kalifornische Chipriese Intel mit Zentrale in Santa Clara fordert von der EU-Kommission mehr als eine halbe Milliarde Euro Zinsen im Zusammenhang mit einer für ungültig erklärten Strafe zurück. Dabei geht es um Schadenersatz für eine laut dem Gericht der EU zu Unrecht verhängte Wettbewerbsstrafe. Im Januar dieses Jahres hatte das Gericht der EU eine Strafe aus dem Jahr 2009 von 1,06 Milliarden Euro zulasten von Intel für nichtig erklärt. Der Konzern hatte die Geldstrafe vorläufig gezahlt und im Februar dieses Jahres zurückerhalten. Nun fordert Intel Verzugszinsen auf den Betrag.

Intel muss schrumpfendem PC-Markt Tribut zollen

Intel-Headquarters im kalifornischen Santa Clara (Bild:Intel)

Der US-amerikanische Chip-Riese Intel mit Zentrale im kalifornischen Santa Clara muss dem Abflauen des Corona-bedingten Booms in der PC-Branche Tribut zollen. Im ersten Quartal des neuen Jahres sank der Umsatz im Vergleich zur selben Periode des Vorjahres um sieben Prozent auf 18,4 Milliarden Dollar (17,5 Mrd Euro). Ein wesentlicher Gründ für den Rückgang war das Schrumpfen des Geschäfts mit Notebook-Chips um 14 Prozent auf knapp sechs Milliarden Dollar, wie Intel selber bekannt gegeben hat.

Auch Intel kehrt Russland endgültig den Rücken

Kehrt Russland vollständig den Rücken: Intel (Logo:Intel)

Nun ist es fix: Mit Intel kehrt der nächste hochrangige Konzern Russland vollständig den Rücken. Bereits kurz nach Kriegsbeginn in der Ukraine hatte der Chiphersteller die Invasion durch Russland verurteilt und Auslieferungen von Hardware gestoppt. Neben Russland war davon auch der verbündete Nachbarstaat Belarus betroffen. Jetzt teilte der Konzern mit, sämtliche Geschäfte einzustellen und sich komplett zurückzuziehen.

Intel baut sein neues Mega-Chip-Areal in Magdeburg

Intel-Headquarters im kalifornischen Santa Clara (Bild:Intel)

Der US-Prozessoren-Riese Intel mit Zentrale im kalifornischen Santa Clara hat der ostdeutschen Stadt Magdeburg den Standortzuschlag gegeben, wo das neue Mega-Chip-Areal errichtet werden soll. Wie Intel-Chef Pat Gelsinger verkündet hat, würden 17 Milliarden Euro in den Bau zweier Halbleiter-Werke investiert werden. "Es wird die grösste Investition in der Geschichte Sachsen-Anhalts", erklärte dessen Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU). Sie werde das Land komplett umgestalten. Damit verhilft nach Tesla ein weiterer US-Konzern dem Osten Deutschlands zu neuer Blüte.

Intel schliesst sich internationalem Blockade-Reigen gegen Russland an

Auch Intel boykottiert Russland und Belarus (Logo: Intel)

Der US-Chipriese Intel setzt alle Lieferungen an Kunden in Russland nach dem Angriff auf die Ukraine aus. Auch Belarus, das die russische Invasion in die Ukraine unterstützt, wird nicht mehr versorgt, wie der US-Konzern heute mitteilte. Intel ist der wichtigste Anbieter von Prozessoren und Servern in Rechenzentren.

Intel-Chipfabrik: Möglicher Zuschlag für Magdeburg

Intel-Prozessoren könnten bald in Magdeburg hergestellt werden (Symbolfoto: Djurakovic auf Unsplash)

Die US-amerikanische Prozessoren-Herstellerin Intel könnte den Zuschlag für eine milliardenschwere Chipfabrik in Europa bereits in den kommenden Tagen an Magdeburg vergeben. Dies geht aus Medienberichten etwa von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), der Magdeburger Volksstimme oder der MDR hervor, die sich dabei auf Insiderkreise berufen.

Intel übernimmt Tower Semiconductor

Intel-Headquarters im kalifornischen Santa Clara (Bild:Intel)

Intel setzt seinen weltweiten Expansionskurs mit der Übernahme des Chipkonzerns Tower Semiconductor fort. Der Kaufpreis liege bei 5,4 Milliarden Dollar, teilten beide Unternehmen heute mit. Der US-Konzern will mit dem Zukauf seine Auftragsfertigung ausbauen und sein Portfolio erweitern. Aktuell wird die Auftragsfertigung, in die Intel verstärkt einsteigen will, von asiatischen Anbietern wie TSMC und Samsung Electronics dominiert.

Intel mit Rekordumsatz

Der US-amerikanische Chipriese Intel konnte trotz weltweiter Lieferproblemen im Schlussquartal des abgelaufenen Fiskaljahres einen Rekordumsatz verbuchen. Konkret kletterte der Umsatz von Oktober bis Dezember 2021 verglichen mit der Vorjahresperiode um vier Prozent auf 19,5 Milliarden Dollar. Damit übertraf der Konzern aus dem Silicon Valley auch die Analysten-Prognosen, die im Schnitt lediglich mit 18,3 Milliarden Dollar gerechnet hatten.

EU-Gericht revidiert Entscheid über Milliardenbusse von 2009 gegen Intel

Das Gericht der EU (EuG) in Luxemburg hat einen Entscheid der EU-Kommission von 2009, mit welcher gegen den US-Mikrochiphersteller Intel eine Geldbusse von mehr als einer Milliarde Euro verhängt worden war, teilweise aufgehoben. Die Kommission habe nur eine unvollständige Prüfung vorgenommen, begründete das Gericht seinen Spruch. Es sei nicht bewiesen, dass die strittigen Rabatte wettbewerbswidrig seien.

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