Sparkurs und Finanzspritzen: Intel schreibt wieder Milliardengewinn

Milliardenbrise für die Fahnen Intels (Bildquelle: ICT)

Nach einem radikalen Sparkurs und Milliardeninvestitionen der US-amerikanischen Regierung sowie des Konkurrenten Nvidia ist Intel wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Nicht zuletzt auch wegen niedrigerer roter Zahlen in der Fertigung verbuchte der Chipriese im dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres einen Überschuss von 4,1 Milliarden Dollar. Dies nach einem Verlust von 16,6 Milliarden Dollar in derselben Vorjahresperiode. Der Umsatz stieg um drei Prozent auf 13,7 Milliarden Dollar.

Nvidia beteiligt sich mit fünf Milliarden Dollar an Intel

Logobild: Nvidia

Die Nummer eins unter den KI-Chipherstellern, Nvidia, greift dem kriselnden Intel-Konzern unter die Arme und erwirbt vom kalifornischen Prozessorenproduzenten ein Aktienpaket im Wert von fünf Milliarden Dollar (etwa 4,2 Mrd. Euro). Nvidia mit Hauptsitz ebenfalls in Kalifornien, nämlich in Santa Clara, blättert für eine Intel-Aktie 23,28 Dollar auf den Tisch. Nach Bekanntwerden des Deals schnellte die Intelaktie um 17 Prozent nach oben, diejenige von Nvidia um etwas mehr als zwei Prozent.

Acronis und Intel bringen KI-gestützte Bedrohungserkennung auf Endgeräte

Symbolbild: zVg

Die auf Cyber Security und Data Protection fokussierte Acronis mit Sitz in Schaffhausen hat eine Kooperation mit Intel für eine KI-gestützte Bedrohungserkennung auf Endgeräten vereinbart. Im Rahmen der Partnerschaft sei Acronis Cyber Protect Cloud nun für KI-PCs mit Intel Core Ultra Prozessoren verfügbar, heisst es in einer Aussendung dazu. Dadurch werde eine automatisierte Erkennung und Abwehr von Bedrohungen auf Endgeräten möglich, ohne die Systemleistung zu beeinträchtigen.

US-Regierung steigt definitiv mit knapp zehn Prozent bei Intel ein

Bildquelle: Intel

Die US-amerikanische Regierung steigt nun definitiv für 8,9 Milliarden Dollar mit knapp zehn Prozent bei dem im kalifornischen Santa Clara beheimateten angeschlagenen Chip-Riesen Intel ein, wie US-Handelsminister Howard Lutnick auf dem Kurznachrichtendienst X bestätigte. "Die Vereinigten Staaten von Amerika besitzen nun zehn Prozent von Intel", Lutnick wörtlich. Es handle sich um eine "faire Vereinbarung für Intel und für das amerikanische Volk".

Softbank will sich mit zwei Milliarden Dollar an Intel beteiligen

Erwirbt Milliardenbeteiligung an Intel: Softbank (Bildquelle: Softbank)

Der japanische Techriese Softbank will zwei Milliarden Dollar (1,7 Milliarden Euro) in den Kauf von Intel-Aktien investieren. Dies teilten die beiden Konzerne in einer Erklärung mit. Mit 23 Dollar pro Aktie liegt der Preis pro Anteilschein leicht unter dem Schlusskurs von Montag. Im nachbörslichen Handel kletterte das Intel-Papier nach der Ankündigung um mehr als fünf Prozent nach oben.

Administration Trump denkt über Beteiligung an Intel nach

Logobild: ICTK

Die Administration von Donald Trump denkt offenbar über eine Beteiligung am kriselnden US-Chip-Riesen Intel nach. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Verweis auf Insiderkreise berichtet, führe die US-Regierung entsprechende Gespräche. Wie hoch die Beteiligung ausfallen solle, werde noch disktuiert, so der Bericht.

Donald Trump fordert sofortigen Rücktritt von Intel-Chef Lip-Bu Tan

Soll abtreten: Lip-bu Tan (Bild: Intel)

Der erratische US-amerikanische Präsident Donald Trump will, dass Intel-Chef Lip-Bu Tan per sofort seinen Posten räumt. Anlass dafür ist der Vorwurf eines republikanischen Senators, dass der Intel-CEO, der 1959 in Malaysien geboren wurde und die Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten besitzt, ein zu grosses Naheverhältnis zu China habe. Der Halbleiterhersteller mit Sitz im kalifornischen Santa Clara hatte den 65-jährigen Manager gerade erst im März nach monatelanger Suche auf den Chefposten gehoben.

Intel sagt Chip-Werk in Magdeburg ab und entlässt 25'000 Mitarbeitende

Intel-Hauptsitz in Santa Clara (Bild: Coolcaesar/ CC BY-SA 4.0)

Intel-Chef Lip-Bu Tan plant aufgrund der neuerlichen Milliardenverluste des von ihm geführten einst grössten Prozessoren-Herstellers mit Zentrale im kalifornischen Santa Clara eine neuerliche Rosskur. So soll die für Magedburg geplante Chip-Fabrik definitiv nicht gebaut werden. Ausserdem will er rund ein Viertel der insgesamt 100'000 Beschäftigen Intels auf die Strasse stellen.

ETH-Forschende finden neue Sicherheitslücke in Intel-Prozessoren

Alle Intel-Prozessoren ab 2018 sind von der Sicherheitslücke «Branch Privilege Injection» betroffen. Das Bild zeigt das Beispiel eines Intel-Server-Systems. (Bild: ETH Zürich / Computer Security Group, Hochschulkommunikation)

ETH-Informatiker haben eine neue Klasse von Schwachstellen in Intel-Prozessoren gefunden. Über sorgfältig ausgearbeitete Befehlsabfolgen können sie die Barrieren zwischen den Prozessor-Nutzenden durchbrechen. Mit schneller Angriffswiederholung lässt sich der ganze Prozessorspeicher lesen.

Netapp und Intel lancieren gemeinsame KI-Lösung für Unternehmen

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Netapp und Intel haben mit dem AIPod Mini eine gemeinsame Lösung lanciert, die den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in Unternehmen vereinfachen soll. Adressiert werden sollen damit gemäss Mitteilung vor allem die Herausforderungen von Kosten und Komplexität bei der KI-Implementierung auf Abteilungs- und Teamebene.

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